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DE511914C - Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine - Google Patents

Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine

Info

Publication number
DE511914C
DE511914C DEG71806D DEG0071806D DE511914C DE 511914 C DE511914 C DE 511914C DE G71806 D DEG71806 D DE G71806D DE G0071806 D DEG0071806 D DE G0071806D DE 511914 C DE511914 C DE 511914C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
air
stroke
container
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG71806D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE511914C publication Critical patent/DE511914C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine mit zwei Leerhüben zwischen Arbeits- und Verdichtungshub. Bei dieser Art von Maschinen besteht die Erfindung darin, daß für die Luftzufuhr ins Zylinderinnere ein Luftaufnahmebehälter vorgesehen ist und daß die Verbindung zwischen dem Behälter und dem Zylinderinnern durch ein Ventil gesteuert wird, welches gegen Ende des Arbeitshubes und vor Beginn des ersten Leerhubes (unwirksamen Verdichtungshubes) eine geringere Spülluftmenge in das Zylinderinnere einläßt, als zum Füllen des Zylinders mit Luft von Behälterpressung nötig ist; gegen Ende des zweiten Leerhubes (unwirksamen Expansionshubes) und vor Beginn des Verdichtungshubes wird das genannte Lufteinlaßventil ein zweites Mal geöffnet und geschlossen, derart, daß eine zweite Spülung, verbunden mit einer Zylinderaufladung, und ein vollständiger Druckausgleich zwischen Luftaufnahmebehälter und Zylinder herbeigeführt wird.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird das vorgenannte Lufteinlaßventil durch zwei Nocken verschiedener Größe gesteuert.
  • Ferner wird gemäß der Erfindung der Luftaufnahmebehälter durch eine Kurbelkastenpumpe in an sich bekannter Weise bei jeder Einwärtsbewegung des Arbeitskolbens gespeist.
  • Auf der Zeichnung (Abb. i) ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Der Zylinder i enthält eine ringförmige Auslaßöffnung oder eine Reihe von Auslaßöffnungen 2 in der Zylinderwand, die zu einem Auslaßkanal oder einer Kammer 3 führen und vom Kolben ¢ in oder nahe der äußersten Stellung beim Abwärtshub freigelegt werden. Am anderen Ende des Zylinders i befindet sich ein Einlaßventil 5, das eine Verbindung zwischen dem Zylinderinnern und einem dem Zylinder benachbarten Luftbehälter 6 herstellen kann. Dieser Luftbehälter erhält aus dem Kurbelgehäuse 7 der Maschine durch die Wirkung des Kolbens 4 in bekannter Weise Druckluft. Der Rauminhalt des Luftbehälters 6 kann gleich oder größer sein als der des Kurbelgehäuses 7, während die Summe der Volumina des Behälters 6 und des Kurbelgehäuses 7 zweckmäßig etwa siebenmal so groß ist wie das Kolbenhubvolumen.
  • Das Kurbelgehäuse 7 tritt mit der Außenluft durch ein selbsttätiges Ventil 8 in Verbindung, das einen großen Offnungsquerschnitt, aber geringen Ventilhub hat. Die im Kurbelgehäuse 7 komprimierte Luft tritt über ein Rückschlagventil 9 in den Behälter 6 über. Das Einlaßventil 5 wird von Nocken 12 und 13 auf einer mit halber Drehzahl umlaufenden Welle To unter Vermittlung eines Zwischengliedes 1i betätigt. Die Nocken TZ und 13 sind so geformt, daß sie das Einlaßventil bei jeder Umdrehung der Welle To zweimal, jedoch in verschiedenem Maße, öffnen, so daß sie die im folgenden beschriebene Luftzufuhr zum Zylinder i bewirken.
  • In den der Schnittzeichnung der Maschine beigefügten Kurbelkreisdiagrammen (Abb.2 und 3) für den ersten und zweiten bzw. dritten und vierten Takt bedeutet E die Eröffnung des Auslasses 2, E' das Abschließen des Auslasses 2, S das Öffnen des Lufteinlaßventils 5 mittels des Nockens 13, S' das Schließen des Lufteinlaßventils 5 mittels des Nockens 13, A das Öffnen des Lufteinlaßventils 5 mittels des Nockens 12 und A' das Schließen des Lufteinlaßventils 5 mittels des Nockens 12.
  • Beim Arbeitshub bewegt sich der Kolben 4 im Zylinder i abwärts unter der Wirkung der Verbrennungsgase; hierbei treibt er die im Kurbelgehäuse 7 komprimierte Luft durch das Rückschlagventil g in den Behälter 6. Das Schwungrad 14 wird durch Vermittlung der Pleuelstange 15 und der Kurbelwelle 16 in der Pfeilrichtung gedreht. Etwa in dem Zeitpunkt, wo der Kolben 4 die Auslaßöffnungen 2 freilegt, so daß die Abgase den Zylinder i verlassen können, wird das Einlaßventil 5 vom Nocken 12 der Welle To, die in der Pfeilrichtung umläuft, geöffnet und ein Spülluftstrom aus dem Behälter 6 zugeführt. Die in derselben Richtung wie die Abgase im Zylinder i strömende Spülluft treibt die Verbrennungsgase wirksam aus dem Zylinder heraus; sie hat zudem eine gute Kühlung der Zylinderwandungen zur Folge. Der Übertritt von Luft aus dem Behälter 6 zum Zylinder i bedingt einen Druckabfall im Luftbehälter, so daß aus dem Kurbelgehäuse 7 Luft in den Behälter fließt.
  • Die dem Zylinder i zugeführte Luftmenge wird kleiner bemessen als die Luftmenge, die erforderlich wäre, um den Zylinder mit Luft von der im Behälter herrschenden Pressung zu füllen. Um dies zu erreichen, wird der Nocken 12, der diese Ventilöffnung veranlaßt, entsprechend ausgebildet.
  • Während des hierauf folgenden Aufwärtshubes des Kolbens 4 deckt dieser zunächst die Auslaßöffnungen 2 ab und komprimiert leicht den Zylinderinhalt; gleichzeitig saugt er durch das Ventil 8 in das Kurbelgehäuse 7 neue Luft ein.
  • Während des nächsten Abwärtshubes treibt der Kolben 4 die im Kurbelgehäuse 7 befindliche Luft in den Behälter 6. Gegen Ende dieses Hubes werden die Auslaßöffnungen 2 freigelegt, so daß der Inhalt des Zylinders i zum Auslaßkanal oder zur Kammer i entweichen kann. Vor dem Hubende wird das Einlaßventil 5 durch den Nocken 13 wieder geöffnet. Dieser Nocken 13 ist so geformt, daß er einen völligen Druckausgleich zwischen dem Hilfsbehälter 6 und dem Zylinder i ermöglicht. Das Einlaßventil 5 bleibt nämlich so lange offen, bis die Auslaßöffnungen 2 vom Kolben ¢ bei seinem nächsten Aufwärts- oder Kompressionshub wieder abgedeckt werden. Die reichliche Luftzufuhr aus dem Behälter 6 zum Zylinder i spült also nicht nur (solange die Auslaßöffnungen 2 frei liegen) den Zylinderinhalt aus, der aus der vorher zugeführten Luft und noch etwaigen Spuren von Verbrennungsgasen besteht, sondern sie hat auch bei Beginn des Kompressionshubes nach der Abdeckung der Auslaßöffnungen 2 eine Aufladung des Zylinders i mit Luft von Behälterpressung zur Folge.
  • Diese Luftmenge wird während des jetzt folgenden Kompressionshubes weiter auf den endgültigen Druck komprimiert, dann wird durch die Vorrichtung 17 an oder nahe dem Hubende der flüssige Brennstoff eingeführt, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
  • Während jedes Stadiums des Vorganges fließt die Luft durch das Kurbelgehäuse 7, den Behälter 6 und den Zylinder i der Maschine stets in derselben Richtung, die durch die strichpunktierten Pfeile angegeben ist, so daß der Druckhöhenverlust durch Strömung und Wirbelbildung ein Minimum wird.
  • Die Luftpressung im Behälter 6 richtet sich nach den jeweiligen Betriebsbedingungen; als zweckmäßig hat sich ein Überdruck von etwa o,2 Atm. herausgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine mit zwei Leerhüben zwischen Arbeits- und Verdichtungshub, dadurch gekennzeichnet, daß für die Luftzufuhr ins Zylinderinnere ein Luftaufnahmebehälter (6) vorgesehen ist und daß die Verbindung zwischen dem Behälter (6) und dem Zylinderinnern durch ein Ventil (5) gesteuert wird, welches gegen Ende des Arbeitshubes und vor Beginn des ersten Leerhubes (unwirksamen Verdichtungshubes) eine geringere Spülluftmenge in das Zylinderinnere einläßt, als zum Füllen des Zylinders mit Luft von Behälterpressung nötig ist, und welches gegen Ende des zweiten Leerhubes (unwirksamen Expansionshubes) und vor Beginn des Verdichtungshubes ein zweites Mal geöffnet und geschlossen wird, derart, daß eine zweite Spülung, verbunden mit einer Zylinderaufladung, und ein vollständiger Druckausgleich zwischen Behälter (6) und Zylinder herbeigeführt wird. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinlaßventil (5) durch zwei Nocken (12, 13) verschiedener Größe gesteuert wird. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftaufnahmebehälter (6) durch eine Kurbelkastenpumpe in an sich bekannter Weise bei jeder Einwärtsbewegung des Arbeitskolbens gespeist wird.
DEG71806D 1926-11-23 1927-11-23 Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine Expired DE511914C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB511914X 1926-11-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511914C true DE511914C (de) 1930-11-06

Family

ID=10459002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG71806D Expired DE511914C (de) 1926-11-23 1927-11-23 Zweitakt-Einspritzbrennkraftkolbenmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE511914C (de)

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