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DE511288C - Fallscheibe - Google Patents

Fallscheibe

Info

Publication number
DE511288C
DE511288C DEB142714D DEB0142714D DE511288C DE 511288 C DE511288 C DE 511288C DE B142714 D DEB142714 D DE B142714D DE B0142714 D DEB0142714 D DE B0142714D DE 511288 C DE511288 C DE 511288C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
drop
toggle lever
lever
projectile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB142714D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEB142714D priority Critical patent/DE511288C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511288C publication Critical patent/DE511288C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Fallscheibe Bei den bis jetzt bekannt gewordenen Fallscheibenkonstruktionen wird durch die 'Schlagwirkung des Geschosses der Hebeleiner die Scheibe in ihrer senkrechten. Stellung festhaltenden Vorrichtung ausgelöst, wodurch ein Umklappen der Scheibe bewirkt wird. Ebenso sind Einrichtungen bekannt, welche das Aufrichten der umgeklappten Scheibe mittels Schnurzug von der Zeigerdeckung aus ermöglichen.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung für Fallscheiben, deren konstruktiver Aufbau im Gegensatz zu den bekannt gewordenen Fallscheiben durch einfache Wirkungsweise und ihre an keinen bestimmten Platz gebundene Verwendbarkeit dein heutigen Stand der Kriegs- und Schießtechnik weitgehendst entgegenkommt. Während beispielsweise die Herstellung und Verwendung der bekannten Konstruktionen unverhältnismäßig viel Zeit und Räum sowie das Ausheben einer besonderen Grube' erforderlich macht, kann diese Fallscheibenvorrichtung in wenigen Minuten ohne Spatenstich gebrauchsfertig aufgebaut sein.
  • Ein nach drei Seiten offenes Gehäuse nimmt die drei beweglichen Teile a, :e und d in sich auf und dient gleichzeitig zur Lagerung der beiden Bolzen e. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Fallvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Seitenansicht mit aufgestellter Scheibe, Abb. ä einen Schnitt von oben gesehen, Abb.3 eine Seitenansicht mit umgelegter Scheibe.
  • Der Kippstollen a ist in Bolzen c drehbar gelagert und trägt die in der Gabelung befestigte Holz- oder Pappscheibeb, wie Abb. ä zeigt. Der Kniehebel e verhindert bei hochgestellter Scheibe ein ein Niederfallen entgegen der Schußrichtung. Das auftreffende Geschoß hebt den hippstollena leicht an, wodurch der Kniehebel e frei wird und abwärts fällt. Der die Scheibe tragende Kippstollena ist dadurch seiner Stütze beraubt und fällt samt der Scheibe nach vorn nieder. Durch diesen Fall wird der zur Zeigerdeckung führende Draht ruckartig angezogen, so daß mit einer in der Zeigerdeckung am Zugdraht leicht anzubringenden Klemmvorrichtung die getroffenen Scheiben von der Zeigermannschaft im Unterstand sofort erkennbar sind. Nach dem Fallen der getroffenen Scheibe ergibt sich die Lage der Hebel und der Scheibe nach Abb. 3. Der am oberen Ende den Zugdraht tragende Kniehebel d ist ebenfalls in einem Bolzen c drehbar. Wird durch Anziehen des Drahtes der Kniehebel d zurückgezogen, so wird der Kippstollen mitgenommen und die Scheibe aufgestellt. Der IZ'-niehebel d hat nach Stellung d' den Kniehebel e mitgenommen, so daß der Kippstollen a wieder seine Stütze hat. Die beiden Spiralfedern f bringen den Kniehebel d wieder in frei und locker hängende Lage und ziehen gleichzeitig den Draht nach. Soll die Scheibe von der Zeigerdeckung aus umgelegt werden, so genügt ein kurzes, rückartiges Anziehen des Zugdrahtes. Die am unteren Teil des Zughebels angebrachte Klinge g gleitet in ihre Raste am Kniehebel e, drückt denselben unter dem Kippstollen weg und bringt die Scheibe dadurch zu Fall.
  • Das Federblättchen k dient als Anschlag der hochgestellten Scheibe und ermöglicht das Regulieren der Empfindlichkeit bei Winddruck.
  • Ein fest in die Erde gerammter Pfahl dient zum Festmachen der Vorrichtung und als Schutz gegen auftreffende Geschosse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fallscheibe, die beim Aufschlagen eines Geschosses automatisch verschwindet und von beliebiger Stelle aus mittels Schnurzu- wieder aufgerichtet werden kann, gekennzeichnet durch einen sich mit seinem kurzen Hebelarm (a) gegen die Fallscheibe anlegenden Kniehebel (e), der durch die bei eintretendem Aufschlag eines Geschosses in bekannter Weise um ihre Achse (c) sich etwas nach rückwärts verdrehenden Fallscheibe freigegeben wird, und einen weiteren Kniehebel (d), vermittels welchen die umgefallenen Scheiben mitsamt dem Kniehebel (e, Abb.3) in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden können.
DEB142714D Fallscheibe Expired DE511288C (de)

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DEB142714D DE511288C (de) Fallscheibe

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DEB142714D DE511288C (de) Fallscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511288C true DE511288C (de) 1930-10-28

Family

ID=7000402

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB142714D Expired DE511288C (de) Fallscheibe

Country Status (1)

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DE (1) DE511288C (de)

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