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DE517215C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

Info

Publication number
DE517215C
DE517215C DEF69880D DEF0069880D DE517215C DE 517215 C DE517215 C DE 517215C DE F69880 D DEF69880 D DE F69880D DE F0069880 D DEF0069880 D DE F0069880D DE 517215 C DE517215 C DE 517215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
comb
pawls
locking device
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF69880D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE517215C publication Critical patent/DE517215C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Rechenmaschine Es sind bereits Rechenmaschinen bekannt, die zur Ausführung von Additionen, Subtraktionen, Multiplikationen und Divisionen geeignet sind und bei denen die Antriebstrommel eine Mehrzahl winklig einstellbarer Einstellglieder aufweist, von denen jedes mit einer Sperrverzahnung versehen ist, in die eine Sperrklinke eingreifen kann, die durch einen Sperrkamm während der Kurbeldrehung in der Sperrlage gesichert wird. Auch sind bereits Einrichtungen bekannt, bei denen die Sperrklinken während des Durchganges der Antriebstrommel durch die Ruhelage verriegelt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung einer solchen Sperrvorrichtung, bei welcher den Sperrklinken ein ausschwingbar gelagerter Sperrkamm zugeordnet ist, durch den die Sperrklinken geführt und gegen seitliche Ausbiegung gesichert werden.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch die Maschine und veranschaulicht die Antriebstrommel mit dem Resultatzählwerk und dem zur Verriegelung der Sperrklinken dienenden Kamm.
  • Abb.2 ist ein ähnlicher Schnitt durch die Maschine bei abgenommenem Schlitten, wobei die Sperrklinken sich in Verriegelungsstellung befinden. Abb.3 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Maschine und veranschaulicht die von der Handkurbel gesteuerte Vorrichtung zur Verriegelung der Einstellglieder in der eingestellten Lage.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Rechenmaschine ist eine umsteuerbare Maschine bekannter Art und besitzt eine Antriebstrommel, die zur Ausführung einer Rechnung von der Ruhelage aus in beiden Richtungen drehbar ist. Die Antriebstrommel weist Einstellglieder auf, die wahlweise einstellbar sind, um den Arbeitsbetrag. der Antriebsglieder auf die Zifferräder zu bestimmen.
  • Ein jedes Einstellglied 31 ist auf der Welle 4. drehbar gelagert und mit einem Finger 32 versehen, der sich durch einen Schlitz des Gehäuses 33 hindurch- erstreckt, so daß das Einstellglied in die ausgewählte eingestellte Lage bewegt werden kann, wodurch der Arbeitsgang des dazugehörigen Antriebsgliedes bestimmt wird. Ein jedes Einstellglied 3 i ist mit einer bögenförmigen Verzahnung 34. versehen, die dazu dient, das Einstellglied in der eingestellten Lage zu halten. In dem Gehäuse der Maschine ist unterhalb der Antriebstrommel eine Welle 3 5 (Abb. i ) gelagert, auf der eine Mehrzahl von Sperrklinken 36 sitzt, die durch eine Feder 37 in Eingriff mit der Zahnstange 34. gedrückt werden. Die Sperrklinken 36 sind in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet und werden durch einen ausschwingenden Kamm 38 eingestellt, der auf der Welle 35 schwingbar gelagert und mit einer Mehrzahl von Fingern oder Zähnen 39 (Abb. 3) versehen ist; zwischen denen die Sperrklinken 36 liegen. Die Flächen der Schlitze zwischen den Zähnen 39 werden in Berührung mit den hinteren Flächen der Sperrklinken 36 durch die Feder 42 gehalten, die an einem Lappen 43 angreift, der vorzugsweise aus einem Stück mit dem Kamm 38 besteht. Wenn ein Einstellglied üt seine eingestellte Lage bewegt wird, so wird die dazugehörige Klinke 36 entgegen der Spannung der Feder 37 und entgegen der Wirkung der Feder 42 zurückbewegt, die an dem Kamm 38 angreift. Hierbei ist eine Vorkehrung getroffen, um den Kamm gegen Zurückbewegung zu verriegeln, so daß die Klinken in ihrer Lage und demzufolge auch die Einstellglieder in ihrer Stellung verriegelt werden. Vorzugsweise besteht mit dem Kamm aus einem Stück ein Arm 45 (Abb. 2), dessen Ende 46 in nächster Nähe und in der Ebene einer Steuerscheibe 47 liegt, die auf der Welle 4 befestigt ist.
  • Die Steuerscheibe 47 ist mit einer Ausnehmung '48 versehen, die, wenn die Antriebstrommel sich in ihrer Ruhelage befindet, neben dem Endteil 46 des Hebels 45 liegt, so daß dieser Endteil sich auf die Welle 4 zu einwärts bewegen kann. Der übrige Teil der Umfangsfläche der Steuerscheibe 47 verläuft konzentrisch zur Welle 4, und derjenige Teil des Hebelendes 46, der der Achse der Welle 4 am nächsten liegt, befindet sich in der Kreisbahn dieser konzentrischen Steuerscheibenumfa.ngsfläche, so daß, wenn die Welle 4 sich aus ihrer Ruhelage bewegt, die Steuerscheibe 47. niit dem Endteil 46 in Berührung kommt und den Hebel 45 an einer Bewegung auf die Welle zu verhindert, wodurch wiederum verhindert wird, daß der Kamm 38 ausschwingen kann; demzufolge werden die Sperrklinken 36 in ihrer Verriegelungslage mit den Zahnkränzen 34 gehalten.
  • Wenn dem Handgriff eine Mehrzahl von Umdrehungen erteilt wird, wie dies bei der Ausführung von Divisionen und Multiplikationen der Fall ist, so geht die Antriebstrommel mehrmals durch die Ruhelage hindurch, und j edesmal, wenn die Antriebstrommel durch diese Lage hindurchgeht, geht die Ausnehmung 48 der Steuerscheibe an dem Ende 46 des Hebels 45 vorbei, mit der Wirkung, daß, wenn keine andere Einrichtung zur Verriegelung der Sperrklinken 36 vorhanden wäre, die Sperrklinken jedesmal entriegelt werden würden, wenn die Antriebstrommel durch diese den vollen Arbeitskreislauf darstellende Lage hindurchgeht. Um dies zu vermeiden, ist eine Vorrichtung vorhanden, um die Sperrklinken 36 in ihrer Lage während der Zeit zu verriegeln, während sich die Handkurbel außerhalb ihrer Ruhelage befindet.
  • Die Handkurbel 13 ist verschiebbar auf der hohlen Welle 52 (Abb. 3) gelagert, die auf der Kurbel 12 befestigt ist. An dem Handgriff 13 und innerhalb der Hohlwelle 52 ist ein Zapfen 53 vorgesehen, der durch die Feder 54 gewöhnlich nach außen gedrückt wird. Wenn der Handgriff 13 sich in seiner Ruhelage befindet, erstreckt sich der Zapfen 53 in eine Ausnehmung der Nabe 55, die in dem Lagerbock 8 gelagert ist. In dieser Ausnehmung ist eine unter Federwirkung stehende Stange 56 angeordnet, und die Feder 57, die diese Stange 56 nach außen drückt; ist schwächer als die Feder 5q., derart, daß, wenn der Zapfen 53 in der erwähnten Ausnehmung liegt, die Stange 56 ,einwärts gedrückt wird. Wenn der Zapfen 53 aus der Nabe 55 vor der Umdrehung der Kurbel 12 zurückgezogen wird, so bewegt die Feder 57 die Stange 56 nach rechts (Abb. 3). Axt dem Ende der Stange 56 ist eine Nabe 58, die gewöhnlich auf der einen Seite eines Vorsprunges 59 des Hebels 45 (Abb. 2) liegt. Wenn der Handgriff 13 zurückgezogen wird, so ,wirkt die Feder 57 dahin, die Stange 56 zu bewegen, so daß die Nabe 58 in eine Lage hinter dem Vorsprung 59 geführt und somit der Hebel 45 verriegelt wird. Der freie Raum zwischen der Nabe 58 und dem Ansatz 59 ist sehr klein, und manchmal hat das Zurückziehen des Handgriffes nicht die Wirkung; daß die Nabe 58 hinter den Vorsprung 59 eingestellt wird. Bei einer Drehung der Antriebstrommel bewegt aber die Steuerscheibe 47 den Hebel 45 und demzufolge auch den Vorsprung 59, so daß die Nabe 58 hinter den Vorsprung 59 einfällt, wodurch der Hebel 45 so lange verriegelt wird, als der Zapfen 53 nicht in der Nabe 55 sitzt. Wenn also die Handkurbel eine Mehrzahl von Umdrehungen ,ausführt, so werden die Sperrklinken verriegelt gehalten, wenn die Antriebstrommel durch die Ruhelage hindurchgeht.
  • Alle dargestellten Einrichtungen sind im wesentlichen bekannt, jedoch findet bei den bekannten Anordnungen keine Führung der Sperrklinken durch den Sperrkamm statt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCM1:: 1. Sperrvorrichtung für die Einstellglieder von Rechenmaschinen, bei der ein jedes Einstellglied mit einem Zahnkranz versehen ist, mit dem eine Sperrklinke zusammenwirkt, welche durch einen Sperrkamm während der KurbeldrehunZ in der Sperrlage gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß alle nebeneinanderliegenden Sperrklinken (36) in Ausschnitten des ausschwingbaren Sperrkammes (38) geführt werden, der mit einer an sich bekannten Sperreinrichtung (Arm 1.5, Steuerscheibe .17) versehen ist, mittels deren eine Zurückbewegung des Kammes verhindert wird, wenn die Kurbel angedreht ist. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Kamm sitzende Arm (45) mit seinem freien Ende in der Bahn einer Steuerscheibe (47) liegt, die auf der Welle (q.) der Antiiebstrommel sitzt. ;. Sperrvorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurückziehen des Handgriffes (13) der Handkurbel eine unter Federwirkung stehende Stange (56) verschoben wird, deren an ihrem freien Ende sitzende Nabe (58) hierdurch hinter einen Ansatz (59) des Sperrarmes (45) des Kammes (38) geführt wird.
DEF69880D 1928-06-06 1929-06-04 Rechenmaschine Expired DE517215C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US517215XA 1928-06-06 1928-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE517215C true DE517215C (de) 1931-02-02

Family

ID=21972971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF69880D Expired DE517215C (de) 1928-06-06 1929-06-04 Rechenmaschine

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DE (1) DE517215C (de)

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