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DE516921C - Handanlasser - Google Patents

Handanlasser

Info

Publication number
DE516921C
DE516921C DE1930516921D DE516921DD DE516921C DE 516921 C DE516921 C DE 516921C DE 1930516921 D DE1930516921 D DE 1930516921D DE 516921D D DE516921D D DE 516921DD DE 516921 C DE516921 C DE 516921C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
housing
coupling half
starter
manual starter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930516921D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eclipse Aviation Corp
Original Assignee
Eclipse Aviation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eclipse Aviation Corp filed Critical Eclipse Aviation Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE516921C publication Critical patent/DE516921C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/02Starting apparatus having hand cranks having safety means preventing damage caused by reverse rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Handanlasser Gegenstand der Erfindung ist ein Handanlasser für Flugzeugmotoren, der in besonders hervorragender Weise die an ihn gestellten Bedingungen hinsichtlich Gewicht, Größe und Stärke erfüllt.
  • Der Anlasser nach der Erfindung ist trotz seiner geringen Größe und seines leichten Gewichtes sehr kräftig und arbeitet zuverlässig. Ferner kann er bequem, auch bei beschränktem Raum, untergebracht und in verschiedene Winkellagen gebracht werden. Weiterhin ist der Anlasser so eingerichtet, daß er normalerweise von der Maschine entkuppelt ist; die Kupplung erfolgt selbsttätig und zwangsläufig durch das Ingangsetzen des Anlassers selbst. Der Anlasser und seine Bedienung sind gegen jeden Schaden geschützt, der durch Rückschlag der Maschine eintreten kann. Ebenso sind Mittel vorhanden, eine Rückdrehung der Kurbelwelle der Maschine zu verhindern.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des Anlassers nach der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und beiliegenden Zeichnung, in denen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Fig. i ist ein Mittellängsschnitt durch einen Handanlasser nach der Erfindung.
  • Fig.2 ist eine Seitenansicht mit teilweise weggebrochener Darstellung zur Verdeutlichung der Anordnung des Getriebes.
  • Fig.3 ist eine schaubildliche Einzelansicht der Kupplungsmuffe.
  • Wie sich aus Fig. i ergibt, hat das Gehäuse i o des Anlassers im wesentlichen die Gestalt einer Tasse mit einem radialen Flansch i i. In diesem Flansch ist eine Reihe von öffnungen 12 vorgesehen, durch die Bolzen 13 zum Festspannen des Anlassers am Maschinengehäuse 14 durchgeführt werden können. Der äußere Umfang des Gehäuses io ist mit einem vorspringenden Rand 15 versehen, gegen den sich ein Deckel 16 mit einer Oberfläche 1; dicht anlegt; die Befestigung des Deckels 16 am Gehäuse io geschieht durch Schrauben 18, welche durch Bohrungen im Deckel 16 durchtreten und bei 19 in das Gehäuse io reingreifen.
  • Das Gehäuse io und der Deckel 16 sind so ausgebildet, daß. zwischen ihnen ein geneigt verlaufendes abgesetztes Gehäuse 20 (Fig. 2) entsteht. Dieses Gehäuse 2o besitzt in dem zum Gehäuse io gehörigen Teil eine Lagerfläche 2 t und in dem zum Deckel 16 gehörigen Teil eine etwas weitere Lagerfläche 22.
  • Im Gehäuse 20 wird von den in den Sitzflächen 2 i und 22 untergebrachten Lagerschalen 24 bzw. 25 .ein Antriebsglied in Gestalt einer Ritzelwelle 23 aufgenommen. Diese Welle ist zu ihrem Antrieb mit einem kugelförmigen Kopf 26 versehen, durch den ein Stift 27 quer durchgesteckt ist. Dieser Stift dient dazu, die Ritzelwelle 23 mit irgendeiner Anwurfvorrichtung, beispielsweise einer Handkurbel oder einer Motorwelle, zu verbinden.
  • Der Deckel 16 trägt in seiner Mitte ein Auge 28, das gegen das Gehäuse io gerichtet ist und eine Lagerfläche 29 für ein Kugel= druck- und Traglager 3o darstellt. Dieses Lager ist durch geeignete Mittel, z. B. einen Ring 3 i, der auf den Rand des Auges 28 aufgeschraubt ist, festgehalten, wobei der feststehende Teil des Kugellagers 3o gegen eine Schulter des Auges gepreßt wird. Das Auge 28 kann gegebenenfalls mit Verstärkungsrippen 32 versehen sein, die eine starre Verbindung mit dem Deckelkörper 16 bewirken.
  • Das Gehäuse i o ist mit einer Lagerfläche 33 ausgestattet, die im wesentlichen gleichachsig zum Lager 3o liegt; eine Tromme134 wird sowohl von dem Lager 3o als auch von einem von der Fläche 33 aufgenommenen Lager 3 5 getragen. Eine Längsverschiebung der Trommel nach rechts in Fig. i wird durch das Lager 3o verhindert, während das Lager 35 .eine entsprechende Bewegung nach links unmöglich macht. Ein Zahnrad 36 ist mit der Tromme14 entweder aus einem Stück hergestellt oder, wie in Fig. i ersichtlich, mit Nieten 37 an ihr befestigt. Die Zähne 38 dieses Rades kämmen mit den Zähnen 39 der Ritzelwelle 23, so daß diese die Trommel 34 in Umlauf setzen kann. Die relative Größe der Ritzelwelle 23 und des Zahnrades -36 sowie die Neigung der Zähne 38, 39 werden so bemessen, daß zwischen der Welle 23 und der Trommel34 die erforderliche Reduktion des Antriebs entsteht und die Kraftquelle das für den Erfindungszweck ausreichende Drehmoment nebst einer gewissen zulässigen Belastung entwickeln kann. Jedoch empfiehlt es sich, die Neigung der Zähne 38, 39 so zu wählen, daß, keine Selbsthemmung eintritt.
  • Das Zahnrad 36 an der dem Gehäuse io benachbarten Seite ist mit einem Ring von Sperrzähnen 4o besetzt. Ein Ring 4i, der ebenfalls Sperrzähne 42 trägt, ist im äußeren Ende des Gehäuses io untergebracht und ist in diesem durch die Schrauben 18 gehalten. Auf diesen kann der Ring 4 1 entlang gleiten, um seine Zähne 42 in und außer Eingriff mit den Zähnen 40 zu bringen. Zwischen dem Gehäuse io und dem Ring 41 ist eine Tellerfeder 43 eingefügt, die die beiden Sperrzahnkränze 40 und 42 elastisch miteinander in Eingriff bringt. Die Neigung der Sperrzähne ist derart, daß das Zahnrad 36 den Ring 4i im Gegensinne des Uhrzeigers überlaufen kann, wenn man in Fig. i von rechts auf das Zahnrad sehen würde; jedoch wird eine Drehung im entgegengesetzten Sinne verhindert. Der Deutlichkeit halber sind die Zahnkränze beide außer Eingriff dargestellt; es wird jedoch betont; daß die Feder 43 die Zahnkränze normalerweise in elastischem Eingriff hält.
  • In der Trommel34 liegt gleitend ein Verbindungsorgan in Form einer Kupplungshälfte 44. Die Mitnahme dieser Hälfte durch die Tromme134 ,erfolgt durch zwei Sätze von Reibungslamellen 45 und 46, die in die Trommel 34 .bzw. die Kupplungshälfte 44 eingreifen. Die Lamellen werden durch geeignete Mittel, z. B. durch Tellerfedern 47, unter einem vorbestimmten Druck gehalten. Diese Federn legen sich mit der einen Seite gegen einen Ring 48, der von einer am Ende der Tromme134 angeordneten Schulter gehalten wird; am anderen Ende der Trommel ist ein Stellring 49 .eingeschraubt. Die Kupplung wird so eingestellt, daß, sie bei Überbelastung zu gleiten beginnt, wie sie beim Rückschlag der Maschine eintreten kann.
  • Die Kupplungshälfte 44 ragt durch eine Öffnung 50 des Gehäuses io und ist mit Klauen 5 i versehen, die beim Einrücken den Antrieb der Maschinenwelle ausschließlich in einer Richtung bewirken. Ein geschlitzten nachgiebiger Muffenkörper 52 (Fig.3) ist unter Reibungsschluß auf die Kupplungshälfte 44 aufgesetzt, und zwar innerhalb der öffnung 5o; die Muffe ist ferner noch mit -einem schrägen Schlitz 53 versehen. Ein Führungsglied 54 ragt durch einen Vorsprung 55 des Gehäuses i o und ist an seinem inneren Ende mit einer glatten zylindrischen Fläche 56 versehen, die in dem schrägen Schlitz 53 geführt ist. Die Steigungen des Schlitze 53 und des Teiles 56 sind so bemessen, daß die Muffe 52 bei ihrer durch Reibungsschluß mit der Kupplungshälfte 44 bewirkten Drehung nach links außen verschoben wird, dadurch die Kupplungshälfte selbst mitnimmt und in den hier nicht dargestellten umlaufenden Teil der Maschine einrückt. Die Drehung der Muffe findet dabei im Gegensinne des Uhrzeigers statt, wenn man auf sie in Fig. i von rechts sieht.
  • Die Kupplungshälfte 44 ist mit einer Mittelbohrung 57 versehen, in der sich eine Schraubenfeder 58 befindet, welche mit ihrem einen Ende gegen eine innerhalb der Kupplungshälfte vorgesehene Schulter 59 anliegt. Ein Zapfen 6o durchsetzt die Bohrung 57 und ist in eine zu seiner Achse ausgerichtete Öffnung des Deckels 16 eingeschraubt. Der Kopf 61 des Zapfens 6o wird von dem anderen Ende der Feder 58 belastet, dergestalt, daß die Kupplungshälfte 44 normalerweise in der unwirksamen Lage zurückgehalten wird.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Eine Drehung der Ritzehvelle 23 im Simse des Uhrzeigers ergibt eine Drehung des Zahnrades 36 im Gegensinne des Uhrzeigers, die . euch der Trommel 34 mitgeteilt wird. Diese Drehung überträgt sich durch die Reibungslamellen 45, 46 normalerweise ohne Gleiten auf die Kupplungshälfte 44. Die ersten Drehungen der Kupplungshälfte 44 bringen die Muffe 52 zum Anliegen an das Führungsglied 54, so daß sich die Muffe infolge der Steigung ihres Schlitzes 53 nach außen bewegt. Dabei nimmt sie auch die Kupplungshälfte 44 mit und bringt sie zum Einrücken in die Kupplungshälfte ,auf der Maschinenwelle, so daß sich die Drehung der Kupplungshälfte 44 auch auf diese überträgt. Sollte die Maschine aus irgendwelchen Gründen während des Eingriffs der Klauen 51 mit den Gegenklauen der Maschinenwelle zurückschlagen, so wird die Kupplungshälfte 44 in umgekehrter Richtung in Drehung versetzt und sucht dementsprechend auch die Trommel34 zurückzudrehen. Eine Rückdrehung der Trommel34 jedoch wird durch die Sperrzahnkränze 4o und 42 verhindert, und infolgedessen beginnen die Reibungsscheiben 45, 46 aufeinander zu gleiten, so daß die umgekehrte Drehung der Maschine rasch aufhört und gleichzeitig die Anwurfeinrichtung und ihre Bedienung vor Beschädigung geschützt werden. Sobald die Maschine zu laufen beginnt und die Kupplungsklauen 5 r überholt, wird auch infolge der Steigung dieser Klauen unter Einfluß der Rückholfeder 58 die Kupplungshälfte 54 ausgerückt.
  • Es ist zu beachten, daß, da der Antrieb umkehrbar ist. die Sperrzähne 42 beim Rückschlagen die gesamte Last aufnehmen und sie unmittelbar auf das Gehäuse übertragen, so daß keine longitudinalen oder wellenförmigen Beanspruchungen auftreten können. Es ist ferner darauf hinzuweisen. daß durch die geneigte Anordnung der Ritzelwelle 23 in Verbindung mit der winkligen Einstellbarkeit des Gehäuses i o, die sich aus der kreisrunden Aufsatzfläche dieses Gehäuses am Maschinengehäuse ergibt, es auch möglich gemacht ist, die Winkellage der Welle 23 in weiten Grenzen zu ändern. Die Lage des Anlassers zu den Tragflächen eines Flugzeuges und zum Maschinengehäuse kann im Bedarfsfalle beliebig geändert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Handanlasser, insbesondere für Flugzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß 'bei Ingangsetzung des Anlassers eine Trommel (34) unter Vermittelung einer innerhalb derselben angeordneten Reibungskupplung (45) eine konaxial angebrachte Kupplungshälfte (44) in Drehung versetzt und gleichzeitig durch eine Verstellvorrichtung (52 bis 54) entgegen der Wirkung .einer Feder (58) in der Längsrichtung zum Eingreifen in die Motorkupplungshälfte verschoben wird.
  2. 2. Handanlasser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der Längsverschiebung der Kupplungshälfte (44) auf der letzteren ein federnder Muffenkörper (52) angeordnet ist, der einen in geeigneter Weise ausgebildeten, mit einer im Gehäuse (r o) befestigten Nase (56) zusammenarbeitenden Schlitz (53) besitzt.
  3. 3. Handanlasser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (34) unter Wirkung einer federnden Sperrvorrichtung (4r bis 43) steht, die nur eine Drehung m einem Sinne zuläßt.
  4. 4. Handanlasser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des mit einem mit der Trommel (34) verbundenen Zahnrad (36) kämmenden Antriebritzels (23) die Achse der Trommel (34) kreuzt.
DE1930516921D 1929-01-30 1930-01-26 Handanlasser Expired DE516921C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US516921XA 1929-01-30 1929-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE516921C true DE516921C (de) 1931-01-28

Family

ID=21972805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930516921D Expired DE516921C (de) 1929-01-30 1930-01-26 Handanlasser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE516921C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509377A1 (de) * 1985-03-15 1986-09-18 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Handandrehvorrichtung mit rueckschlagsicherung fuer eine brennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509377A1 (de) * 1985-03-15 1986-09-18 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Handandrehvorrichtung mit rueckschlagsicherung fuer eine brennkraftmaschine

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