-
Maschine zum Aufbringen einzelner Bogen oder Hüllen an Schachteln,
Schachtelwerkstücken o. dgl. Die Erfindung betrifft die Zuführung von Hüllen, Bogen,
Etiketten o. dgl., die nachstehend als »Bogen« oder »Hüllen<< bezeichnet werden,
zu einer Einhüllmaschine, nachfolgend als »Einhülleinheit« oder »Einhüllniaschine«
bezeichnet, z. B. zu Schachteleinhüll- oder Beklebemaschinen, Paketeinhüllmaschinen,
Gefäßeinhüllmaschinen u. d-1., durch die das Blatt oder der Bogen einem gewünschten
Teil, z. B. einer versteiften Schachtel, einem Paket, einer Kanne oder Büchse zugeführt
wird, die nachstehend mit »Schachtel« bezeichnet «-erden oder durch die die Zuführung
zu einer nicht versteiften Schachtel o. dgl. erfolgt.
-
Gemäß der Erfindung führt ein System oder eine Kombination von in
gehöriger zeitlicher Folge arbeitenden Einheiten Bogen, deren eine Fläche ganz oder
teilweise mit einem Klebstoff überzogen ist, selbsttätig und nacheinander in der
richtigen zeitlichen Beziehung zur Zuführung einer Schachtel oder nicht versteiften
Schachtel einer Einhülleinheit zu.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein von einem Klebstoffaufbringmechanismus
abgezogener und infolgedessen häufig Bogenform annehmender Bogen durch einen geeigneten
Mechanismus zum Flachliegen gebracht, vorzugsweise auf der Fördereinrichtung der
Klebstoffaufgabeein-Feit.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Bogengreifer vorgesehen,
der gummierte Bogen nacheinander so erfaßt und befördert, daß verschiedene Flächen
mit den aufeinanderfolgendeü der Förderung unterliegenden gummierten Bogen in Eingriff
gelangen. Dieser Greifer besitzt ein Rad oder eineScheibe, die so gedreht wird,
daß den mit Klebstoff überzogenen Flächen aufeinanderfolgender Bogen oder Blätter
verschiedene Oberflächen dargeboten werden. Derartige Greifer sind an geeigneten
Fördermechanismen, z. B. Ieettentrieben, Riemen u. dgl., vorgesehen.
-
Gemäß einem weiteren I\-Ierkmal der Erfindung wird eine in Linie finit
dein Bogenabgabemechanismus liegende Fördervorrichtung, z. B. der Förderriemen einer
Klebstoffaufgabeeinheit, absatzweise angetrieben, uni einzelne gummierte Bogen nacheinander
zu
erfassen und zu fördern, wobei die Fördervorrichtung und die
Abgabevorrichtung z usatmnenarbeiten, um die einzelnen Bogen in der Querrichtung
der Fördervorrichtunauszurichten. Neben der Stelle, wo die Bogen von der Guinmiervorrichtung
an die Fördereinrichtung abgegeben werden, wird durch einen Luftstrahl o. dgl. auf
einen herankominenden gummierten Bogen pneumatisch eine Kraft ausgeübt, die den
Bogen verlangsamt, wenn er sich der gewünschten Ausrichtstellung nähert.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wirkt eine Fördervorrichtung
mit einem Auslösemechanismus zusammen, um der Einhülleinheit in der richtigen zeitlichen
Beziehung zu der Zuführung einzelner gummierter Bogen einzelne Schachteln zuzuführen.
Eine geeignete Vorrichtung sticht in bestimmten Zeitzwischenräumen in die Bahn der
Schachtelzufuhr zu treten und schaltet die Antriebskraft ab, wenn sie infolge Fehlens
einer Schachtel in deren Vorschubbahn treten kann.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen,
um einen Bogenstapel vor der Anbringung des Klebstoffes so in Stellung zu bringen,
daß die Abgabe der Bogen zu der Fördervorrichtung in -bestimmter Lage quer zu der
durch die Fördervorrichtung bewirkten Bewegung sichergestellt wird. Diese Stapeleinstellvorrichtung
besitzt Elemente, die um ein mit Bezug auf die Bahn der Bogen in der Klebstoffaufbringeinlieit
und in der Fördervorrichtung gleiches -Maß verstellt werden können.
-
Gemäß einem weiteren -Merkmal der Erfindung ist die Vorrichtung zur
Beförderung von Bogen und Schachteln oder von Werkstücken für nicht versteifte Schachteln
nach einer gemeinsamen Abgabestelle vollständig einstellbar, so .daß Bogen und Schachteln
oder Werkstücke solcher von verschiedenen Abmessungen bearbeitet werden können.
-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist dem Hüllenanbringniechanismut;
einer Einhüllmaschine ein Abstreifermechanismus zugeordnet, der in zeitlicher Beziehung
zu der der Hülleinheit Bogen oder Schachteln oder nicht versteifte Schachteln zuführenden
Fördervorrichtung arbeitet und mit der Verstellvorrichtung bewegt oder verstellt
werden kann, die für die Bearbeitung verschieden großer Schachteln oder nicht abgesteifter
Schachteln vorgesehen ist. Endlich besteht die Erfindung in dem Zusammenarbeiten
des Formklotzmechanismus einer Einhülleinheit mit einem Streifermechanismus, der
unabhängig davon gelagert ist, aber in zeitlicher Beziehung zu dem Forinklotzmechanismus
arbeitet. In den Zeichnungen, die eine beispielsweise Verwirklichungsmöglichkeit
der Erfindung darstellz-ii, bedeutet: Abb. i die teilweise geschnittene Seitenansicht
einer Maschine gemäß der Erfindung, Abb.2 eine teilweise geschnittene Draufsicht
der Klebstoffaufbringvorrichtung und eines Teiles der Fördervorrichtung, Abb. 3
eine teilweise geschnittene Drau'-sicht eines Teiles der neben der Einhüllmaschine
vorgesehenen Fördervorrichtung, Abb. d. einen Schnitt nach der Linie d.-d. der Abb.
2, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 3, Abb. 6 eine Seitenansicht
in Richtung des Pfeiles A (Abb. 3) gesehen, Abb. 7 eine Seitenansicht in Richtung-des
Pfeiles B (Abb. 3) gesehen, Abb. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 5 bis
7 in vergrößertem Maßstabe und in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 9 einen Schnitt
nach der Linie 9-9 der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. io einen Schnitt
nach der Linie io-io der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. i i einen Schnitt
nach der Linie i i-i i der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 12 einen
Schnitt nach der. Linie 12-12 der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 13
eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles C (Abb. 12) gesehen, Abb. 14 einen Schnitt
nach der Linie 14-14 der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 15 einen Schnitt
nach der Linie i 5-i 5 der Abb. 5 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 16 eine Seitenansicht
der Bogengreifereinheit in geschlossener Stellung und in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 17 die gleiche Seitenansicht in der Offenstellung, Abb. 18 einen Schnitt nach
der Linie der Abb. i g, Abb. -i 9 einen Schnitt nach der Linie i 9-i 9 der Abb.
18, Abb. 2o einen Schnitt nach der Linie 20-20 der Abb.4. Abb. 21 einen Schnitt
nach der Linie 2i-2i der Abb. 2o, Abb. 22 einen Schnitt nach der Linie 2o-2o der
Abb. q. in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 23 einen Schnitt nach der Linie 23-23
der Abb. i in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. z . eine teilweise Seitenansicht
in vergrößertem Maßstabe und in Richtung des Pfeiles E (Abb. i) gesehen.
-
Abb. 25 einen Schnitt nach der Linie 25-25 der Abb. 5 zur Veranschaulichung
der Sperrvorrichtung für ein Kettenrad, .
-
Abb. 26 einen Schnitt nach der Linie 26-26 der Abb. 3,
Abb.
27 eine Seitenansicht der Anordnung zur Herbeiführung einer gleichgerichteten schrittweisen
Bewegung einer der quer durch die Tragrahmen verlaufenden Wellen, in vergrößertem
Maßstabe, Abb. 25 einen Schnitt nach der Linie 25-25 der Abb. i in vergrößertem
llaßstabe, Abb. 29 einen Schnitt nach der Linie 29-29 der Abb. i, Abb.
30 einen Schnitt nach der Linie 30-30 der Abb. -29, Abb. 31 einen Schnitt
nach der Linie 31-3r der Abb. 35, Abb. 3 2 eine Draufsicht eines Paares Luftdüsenspitzen
in vergrößertem Maßstabe, Abb. 33 einen Schnitt nach der Linie 33-33 der Abb.
32,
Abb. 34 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles .l-1 (Abt. 32) gesehen,
Abb. 3.Ia eine Draufsicht auf den Boden einer Luftdüsenspitze, Abb. 35 eine Draufsicht
zu Abb. 31. Gemäß Abb. i sind eine Klebstoffaufbringeinheit G und eine Einhüllmaschine
W o. dgl. vorgesehen und durch ein Getriebe in Beziehung gesetzt, das die Tätigkeit
oder die Bewegungen der Einheit G in die richtige zeitliche Beziehung zu der Tätigkeit
oder den Bewegungen der Maschine W bringt. Eine Fördereinheit C führt der Einhüllmaschine
W Schachteln o. dgl. und Bogen o. dgl. zu, die gummiert sind und durch die Einheit
G an die Fördereinheit C abgegeben werden.
-
Die Gummiereinheit G kann von jeder geeigneten Bauart sein, die Klebstoff
auf Bogen von Schachteleinhüllpapier o. dgl. aufzubringen und die gummierten Bogen
in gleichmäßigen Zeitzwischenräumen nacheinander abzugeben vermag. Im vorliegenden
Falle ist die Einheit G vorzugsü-eise mit einer Einrichtung versehen, die die gummierten
Bogen auf dem l#iirderband der Einheit C flachstreicht und den Bogenstapel mit Bezug
auf den Trans-1>ortniech.anismus zentralisiert.
-
Die Einhüllmaschine Pf' kann von jeder geeigneten Beschaffenheit und
Bauart sein. Die Fördereinheit C dagegen ist neu und vorzugsweise so beschaffen,
daß sie eine Einheit bildet, die einem anderen Satz von Maschinen oder Mechanismen,
insbesondere einer Einhüllmaschine W o. dgl. und einer Gummiereinheit G o. dgl.,
als Zubehör oder als Brücke zugefügt werden kann.
-
Die Gummiereinheit G wird von einer Kraftquelle mit passender Geschwindigkeit
angetrieben und bewegt einzelne Bogen nacheinander von dem Stapel a der ungummiert,2:i
Bogen durch den allgemein mit b bezeichneten Vorschubrollenmechanismus hindurch
in Eingriff mit der Gummierrolle c, wo auf der einen Seite jedes Bogens ein geeigneter
Klebstoff, z. B. Leim, aufgebraucht wird. Nachdem die Bo.-en von der Gutizrzierrolle
c abgestreift und abgelenkt «-orden sind, werden sie durch D@ @@cl.walzen
e auf die Förderriemen d und d' der Gummiereinheit flachgelegt. Diese
Räder o lür Rollen c sitzen auf einer Welle cl, die in dem Rahmen der Einheit G
gelagert ist und durch eine gleichfalls auf der Welle e' gelagerte Reibscheibe e=
angetrieben wird. Diese erhält ihrerseits ihren Antrieb durch die Förderriemen d
(Abt. 2). An dem Rahmen der Einheit G sitzen Arme t, in denen Wellen ä und lt gelagert
sind. Diese tragen die Leerlaufrollen i und j. Neben der Gummierrolle c trägt der
Rahmen eine Leerrolle k, um die die Förderriemen d und cil herumgehen, Die
Riemen d gehen außerdem um die Leerrolle j und der Riemen cil geht um die Rolle
i herum (Abt. 2). Antriebsrollen 1 sind vorgesehen, um die verschiedenen Riemen
anzutreiben und den Übergang von gummierten Bogen von der Einheit G nach der Einheit
C zu bewirken. Der Riemen (dl ist länger als die Riemen d und steht aus einem noch
zu erläuternden Grunde über die Riemen d in Richtung der Fördereinheit C vor.
-
Ein Svstem der nachstehend beschriebenen Art ist vollständig verstellbar,
um die Behandlung verschieden großer Bogen und Schachteln zu ermöglichen. Damit
verschieden große Bogen verarbeitet werden können, ist der Tisch stz der Einheit
G mit Führungsteilen oder Armen Ft, versehen, die auf einer ebenen Fläche o des
Rahmens der Einheit verschoben werden können. Die Arme zt. können auf irgendeine
Weise. in ihrer gegenseitigen Entfernung verstellt werden, beispielsweise durch
Vermittlung von Gewindeöffnungen p, mit deren Rechts- und Linksgewinde die mit entsprechendem
Gewinde versehene Stange q zusammenarbeitet, die mittels einer Riffelscheibe r gedreht
werden kann (Abt. 23 und 2d.). jeder Arm va ist wesentlich Bleichweit von einer
senkrechten Ebene entfernt, die zentral und längsweise durch die Förderriemen cd
und cl,' hindurchgeht, und infolge der erwähnten Einstellvorrichtung verbleiben
die Arme -rt, stets in gleicher Entfernung von dieser Ebene. Gewünschtenfalls können
die Arme zr. lösbar durch eine Klammer s, die durch einen Bolzen t an dein Rahmen
o befestigt ist, in jeder Einstellung lösbar festgelegt werden.
-
Die Fördereinheit C besitzt einen Fuß x, der den Bogen- und Schachtelfördermechanisrnus
trägt und mit Lagern für eine ein Schneckenrad " und eine Führung aa tragende Welk
-,versehen ist. Lager bb des Teiles itragen drehbar einen Schwingarm cc, der ;wischen
seinen Enden eine Führungsrolle dd u:i_1 an seinem anderen Ende ein Zahnrad-
Segment
ee trägt. Das Schneckenrad w -wird durch eine Schnecke ff angetrieben, die auf einer
Welle u gelagert ist und von ihr in noch zu beschreibender Weise in Drehung versetzt
wird.
-
Die dem Arm cc erteilte Schwingbewegung schwingt das auf die Welle
2 aufgekeilte Zahnrad i hin und her. Ein gleichfalls auf der Welle a sitzendes Zahnrad
3 (Abb. 8) kämmt mit einem Zahnrad q., welches frei drehbar auf einer Welle 5 sitzt.
Diese ruht in Lagern der Rahmenteile 5,7 und 5v des Gestelles x, die gleichzeitig
auch mit den Lagern für die Welle :2 versehen sind. Eine Klinke 6 ist an dem Zahnrad
,4 drehbar gelagert und mit einem einzahnigen Klinkenrad 7 in Eingriff. das auf
die Welle 5 aufgekeilt ist. Bei Drehung des Zahnrades .4 in der einen Richtung wird
deshalb die Welle 5 gedreht, während bei der umgekehrten Drehrichtung des Zahnrades
.I die Klinke 6 über die Oberfläche der nunmehr stillstehenden Scheibe 7 hinwegläuft.
Auf diese Weise bewirkt die dem Zahnrad 3 erteilte hin und her gehende Drehbewegung
die zeitweilige schrittweise Drehbewegung der Welle 5 in stets gleicher Richtung.
-
Die Rahmen 5" und 51' sind durch Stangen 8 versteift, die gleichzeitig
die Förderrahmen 9 tragen und führen, die auf den Stangen 8 durch Vermittlung von
längliche Lager bildenden Hülsen 9a gelagert sind, die in der Längsrichtung der
Stangen 8 verstellt und durch Stellschrauben 9d festgestellt werden können (Abb.
3). Die Bogenfördervorrichtung In Lagern der Rahmen 9 sind Zahnräder io gelagert
und niit Hülsen i i versehen, die auf die Welle 5 aufgekeilt sind und in den Lagern
durch Bunde 12 gehalten werden. Ein Paar '\:'ellen 13 (Abb. 6 bis 8) ist in Lagern
14 der Rahmen 9 drehbar gelagert und an jedem Ende mit Zahnrädern 15 versehen. Eine
Welle 13 ist außerhalb des einen, die andere Welle 13 außerhalb des anderen Rahmens
angeordnet, und jede Welle verläuft in der gleichen Richtung längs der Einhüllmaschine
und nach der Einhüllmaschine hin. Die Zahnräder 15 an den einen Enden der Wellen
13 kämmen mit den Zahnrädern ro, während die Zahnräder 15 an den der Einhüllmaschine
benachbarten Enden der Welle 13 mit Zahnrädern 16 kämmen, die auf Zapfen 17 aufgekeilt
sind. Letztere sitzen drehbar in Lagern der Rahmen 9 (Abb. 6 und 7) und tragen j
e ein Kettenzahnrad 18, das an den Zapfen durch einen Kegel 19 und eine Mutter 20
einstellbar befestigt ist (Abb.25). Auf den Rahmen 9 sind neben der Einheit G die
Leerlaufkettenräder 21 drehbar gelagert, und zwar auf Zapfen 22, welche in Schlitzen
z3 sitzen (.ebb. _2). Jeder Zapfen kann mit einer Gewindebohrung zur Aufnahme einer
Schraube 2.4 versehen sein, welche eine Verschiebung der "Zapfen zu bewirken vermag,
um die Ketten 25, Riemen o. dgl. strammzuziehen, die auf den Kettenrädern i8 und
2i gelagert sind. Kettenführungen oder Träger 25a (Abb. 13) sind in der Nähe des
Bodens der Rahmen 9 vorgesehen, um die Ketten zu stützen und zu führen, während
sie sich nach der Einhüllmaschine W hin bewegen. Stangen 25b stützen und führen
die Ketten bei ihrer Bewegung nach der Einheit G hin.
-
Längs der Ketten 25 und parallel zu einer rechtwinklig zur Längsachse
der Rahmen 9 verlaufenden Senkrechtebene sind in gleichen Abständen Paare von Bogengreifern
G1 angeordnet (4bb. i und 16 bis i9). Der Abstand zwischen benachbarten Greifern
längs jeder Kette 25 ist wenigstens ebenso groß, vorzugsweise etwas größer als die
größte in Frage kommende Bogenbreite. Jeder Greifer sitzt vorzugsweise an Stelle
eines Seitengliedes einer der Ketten und besteht aus einer Plattenkonsole 26, die
durch eine Federklammer 27 mit den Kettengelenkstiften 28 verbunden ist. Der eine
dieser Stifte bildet ein Lager für den Greiferarm 29, gegen dessen Schwanz 3o sich
eine Feder 31 legt, die in einer Ausnehmung der Konsolplatte 26 sitzt und deshalb
den Arm 29 dauernd in gleicher Richtung zu beNvegen sucht.
-
Der Arm 29 ist ferner mit einem Arm 32 versehen, dessen Zweck weiter
unten erläutert werden wird. Endlich ist er mit dein eigentlichen Greiferblatt 33
versehen, das den Bogen a z@v ischen sich und der schneidenartigen Außenfläche 34
einer Scheibe faßt, die auf einem Zapfen 35 der Konsole 26 drehbar gelagert ist.
-
Im Betrieb wird der herankommende gummierte Bogen durch die Fördervorrichtung
der Einheit G vorgebracht und gegen den senkrechten Teil eines Paares von Greiferblättern
29 gestoßen. Sollte der Bogen seitlich mit Bezug auf eine Linie verlagert sein,
die rechtwinklig zu der Längsachse der Einheit G verläuft, so wird die vorstehende
Ecke durch eines .der Blätter 29 erfaßt und plötzlich angehalten, worauf die nachlaufende
Ecke durch .die stetig umlaufenden Riemen d und d', die noch unter der Bodenfläche
des gummierten Bogens hinwegrutschen, in Anlage an das andere Greiferbiatt vorgebracht
wird. Der Bogen mag vielleicht eine so geringe Länge besitzen, daß er hierbei bereits
an den Riemen d vorbeigegangen ist. In diesem Falle bewirkt der längere Riemen dl,
der noch unter der Bodenfläche des Bogens hinwegrutscht, die Ausrichtung mit der
Wirkung, daß der. Bogen
in seine richtige Lage gebracht wird, in
der seine Vorderkante parallel zu einer rechtwinklig zu der Längsachse der Einheit
C verlaufenden Linie liegt. Sofern aber der Bogen aus irgendeinem Grunde noch nicht
richtig ausgerichtet ist, bewegen sich die drehbaren Greiferblätter 29 bei Freigabe
der noch zu beschreibenden Greiferantriebsteile in einem Kreisbogen nach links (Abb.
i7), wodurch die richtige Ausrichtung herbeigeführt wird, indem eine vorstehende
Ecke des Bogens um ein gewisses Maß rückwärts nach der Einheit G hin verschoben
wird.
-
Der Teil 34 ist, wie erwähnt, vorzugsweise kreisförmig und mit einer
schneidenartigen Fläche versehen, die den gummierten Bogen erfaßt (Abb. i8). Bei
normaler Wirkungsweise und infolge der drehbaren Lagerung der Teile 34 gelangt der
gleiche Umfangsteil der Scheibe 34 gewöhnlich nicht nacheinander in Anlage finit
den gummierten Flächen aufeinanderfolgender Bogen. In Abb. 16 beispielsweise ist
ein Bogen zwischen dein Teil 34 und dem Blatt 29 gefaßt worden und wird nun durch
die Förderketten nach einer Auslösestelle befördert, worauf die leere Greifereinheit
G1 zurückgeht, um einen anderen Bogen aufzugreifen. Während dieser Bewegung wird
der Teil 34 gedreht, etwa durch den Reibungseingriff mit der Klebstofffläche des
Bogens, bei dessen Ein- und Austritt. Auf jeden Fall befindet sich gewöhnlich der
drehbare Teil 34 des leeren Greifers bei Aufnahme eines frisch gummierten Bogens
in einer anderen Lage als während der Förderung des vorhergehenden Bogens. Auf diese
`'reise wird der an dem Teil 34 an einer Stelle anhaftende Klebstoff gewöhnlich
trocken, und schält er sich ab, bevor diese Stelle wieder beim Greifen eines Bogens
mitzuwirken hat.
-
Obgleich die Einheit C,1 gemäß der Darstellung und vorstehender Beschreibung
eine Gliederkette besitzt, so versteht sich, daß Greifereinheiten dieser Art hierauf
nicht beschränkt sind, sondern auch bei anderen Vorrichtungen verwendet werden können,
die nicht mit Gliederketten ausgerüstet sind. Die Bogengreiferauslösevorrichtung
Die Welle 5, die, wie erwähnt, in einer Richtung und schrittweise umläuft, erteilt
den Kettenrädern i8 eine Drehbewegung in einer Richtung. Die Ketten 25 und Einheiten
G1 bewegen sich deshalb schrittweise und befördern einzelne Bogen nacheinander von
der Einheit G nach der Einheit LT". Wenn ein Bogen mit Bezug auf die Einhüllvorr
ichtung richtig gestellt, beispielsweise in Stellung unter den Formklotz W und über
dem Gegenlager U'1 der Einheit lT' gebracht worden ist, bewirkt eine kombinierte
Anordnung dieAuslösung des Bogengreifers, um den freigegebenen Bogen zeitweise zu
halten und ausgeworfene Schachteln zu führen. Zu diesem Zweck sind geschlitzte Greiferauslöseteile
25c finit nach unten ragenden Führungen 25s versehen (Abb. 13) und durch
Bolzen 25d an dem Rahmen 9 befestigt. Die Führungen 25s sind an den Rahmen durch
Schrauben 25e verstellbar, die in die Greiferauslöseteile eingeschraubt sind. wobei
der Grad der Einstellung in jedem Falle von der Länge der durch die Maschine geienden
Bogen abhängt. Die Führungen 2.5s werden parallel zu einer rechtwinklig zu der Längsachse
der Rahmen verlaufenden Vertikalebene gehalten und bewirken die Freigabe des mit
Klebstoff versehenen Bogens, indem sie die Arme 32 der Greif ereinheitenGl niederdrücken,
wenn diese in Berührung mit den Teilen 25s gelangen. Bogenhalteplatten 25f, die
an jedem Greiferauslöseteil 25c befestigt sind und sich damit bewegen, besitzen
Schlitze 259, die in Sauglöcher 25f1 der unteren Flächen münden. Diese Löcher 25f1
stehen mit einer Saugleitung 251 in Verbindung, die nach einer in der Zeichnung
nicht veranschaulichten Saugpumpe verläuft. Bei Freigabe von der Einheit G1 tritt
die Vorderkante des gummierten Bogens in den Schlitz 259, in dem sie durch Saugwirkung
vorübergehend gehalten wird, bis der obere Forniklotzinechanismus w niedergeht.
Die inneren Flächen der Bogenhalteplatten 25f bilden eine Führungsrinne, durch die
die ausgeworfenen Schachteln hindurchgehen (_Abb..2 und i3@).
-
Ein Paar mit Führungen. versehener Wellen sind in den Rahmen 9 parallel
zueinander und zu den Ralinien gelagert und dem Antriebsinechanismus der Einhüllmaschine
Ih' so zugeordnet, daß eine Umdrehung jeder `Felle in Übereinstimmung mit einem
Arbeitskreislauf der Einhüllinaschine TI' 'erfolgt. Diese Wellen steuern
ihrerseits gewisse Vorrichtungen, deren Tätigkeit so von der Lage der Arbeitsteile
der Einhüllmaschine abhängt.
-
Gemäß Abb. r ist die Welle v! der Einheit C mit einen. Schraubenrad
--l .-ersehen, das finit einen. Schraubenrad 36 in. Eingriff steht. Letzteres sitzt
am einen Ende einer Welle 37, die in den Rahmen .r und 5b gelagert ist und am anderen
Ende ein Schneckenrad'38 trägt, welches mit dein entsprechenden Schneckenrad 39
einer in den Rahmen 511 und 5b gelagerten Welle 40 kämmt. Ein Schneckenrad .Ir der
Welle d.o kämmt mit einem Schneckenrad 42 einer Welle .43, die in Lagern 44 auf
der Außenseite des Rahmens 5b gelagert ist (Abb. 6). Die Welle s3 trägt am anderen
Ende ein Schneckenrad .I5, das #nit dein Schneckenrad .I6 einer gleichfalls in-
dem
Rahmen 5a und 5b gelagerten Welle .47 kämmt. Zahnräder 48, die
in den Rahmen d gelagert und mit der '\Velle 47 verkeilt sind. kämmen mit "Zahnrädern
5o von Wellen 51, die nachstehend als »Ein-Mal-Wellen« bezeichnet sind, in der Längsrichtung
des kalimens verlaufen und in Lagern 51Q ruhen (Abb. 3, 5 und 26). Diese Lager tragen
die Schienen 25b, die ihrerseits die Ketten 25 beim Lauf nach der Einheit G hin
unterstützen. Es versteht sich indessen, daß die Schraubenräder W' und 36, die Welle
37 und das Getriebe der vorstehend erwähnten Wellen und Zahnräder einschließlich
der Wellen 51 in Wirklichkeit Ein-Mal-Wellen sind und gegebenenfalls können geeignete
Steuerungen durch irgendeinen Teil dieses Getriebes vorgenommen werden, die in Synchronismus
finit den Arbeitsteilen der Einhiillmascliine b.f' angetrieben werden.
-
Das Synchronisiergetriebe für die Einheit G Auf der Welle 4.o, die
sich wie erwähnt während eines jeden Arbeitskreislaufs der Einhüllmaschine TV einmal
dreht, ist eine Führung 4o" (Abb.8) vorgesehen, die einen an dem Tragrahmen 5b (Abb.
i) drehbar gelagerten Winkelhebel d.ob schwingt. Ein Haken q.oc ist an einer Stange
d.od befestigt, die am anderen Ende an einen Hebel 4.o0 angelenkt ist. Die Bewegung
dieses Hebels bewirkt einen Arbeitskreislauf der Einheit G, so,daß ein Bogen mit
Klebstoff versehen und der Förderbandv orrichtun:g der Einheit G übergeben wird.
Die Führung d.oa ist auf der Welle 4.o derart gelagert, daß die Einheit G nacheinander
in geigneten Zeitpunkten in Tätigkeit gesetzt wird, so daß schließlich einzelne
Bogen die Einhüllmaschine W in einem das Zusammenarbeiten mit den Forinklotzmechanismen
w und w1 ermöglichenden Zeitpunkt erreichen. Die Schachtelfördervorrichtttng Gemäß
Abb. 26 sind an den Zahnrädern 48 Scheiben 49 befestigt. Diese treiben Förderriemen-
oder Bänder 5a stetig an und eine Leerscheibe 53 hält jeden Riemen in Eingriff mit
der Antriebsscheibe .49. Die Riemen 52 laufen über vordere und hintere Leerrollen
5,1 und 55 und Zwischenleerrollen 56 (Abb. i und 8). Winkelstücke 57 der Rahmen
9 dienen den Schachtelförderriemen zur Unterstützung (Abb. i und 8) und bilden eine
Führungsrinne für die Schachteln, die durch eine Bedienungsperson auf den Riemen
aufgelegt oder ihm durch eine Fördervorrichtung von einem nicht dargestellten Schachtelvorrat
zugeführt werden. Die Rieinenantriebsrichtung ist eine derartige, daß die Schachteln
sich in einer einzigen Sä ult. nach der XlascliineW hin bewegen, wobei jede Schachtel
ihrerseits einen Auslösemechanismus erfaßt, der absatzweise angetrieben wird, uni
den erneuten Vorlauf einer Schachtel nach der Maschine W hin im richtigen Augenblick
während eines jeden Arbeitskreislaufs zu ermöglichen. Gewünschtenfalles kann zwischen
den waagerechten Teilen der Winkelstücke 57 eine Schutzplatte 57b angeordnet werden,
die verhindert, daß die Schachteln in den Raum zwischen den beiden Rahmenteilen
fallen (Abb. 8).
-
Der Schachtelzufuhrmechanismus Nocken 59 der Ein-Mal-Wellen 51 gelangen
mit Rollen 6o von senkrecht hin- und herbeweglichen Stangen 61 in Eingriff, die
in den Rahmen g geführt sind - (Abb. 9). Die Stangen 61 sind mit Armen 62 verschraubt,
die verstellbareAuslösestifte63 aufnehmen. Diese Stifte werden durch Muttern 64
in eingestellter Lage gehalten, wodurch die Anpassung an Schachteln verschiedener
Abmessungen ermöglicht wird. Da die Nocken 59 auf Ein-Mal-Wellen 51 gelagert sind,
so heben sie die Auslösestifte während des Arbeitskreislaufes der Maschine if' einmal
an, so daß die Schachtel, nachdem sie unter den Auslösestiften hindurchgegangen
ist, schließlich dieMaschine W in solchem Zeitpunkt erreicht, daß sie von den Forml.:lotzmechanisinen
w und w' erfaßt werden kann.
-
Die Lösung einzelner Schachteln von den Lösestiften 63 wird durch
Streiferstangen 65 bewirkt, die der Stellung der Stifte 63 entsprechend eingestellt
sind, durch Stellschrauben 66 in der Einstellage gehalten werden und an Konsolen
67 der Rahmen 9 sitzen.
-
Der Greiferantriebsmechanismus Nocken68 der Ein-Mal-Wellen5l gelangen
mit den Rollen 69 von Hebeln 70 in Eingriff, die auf einer in einem Rahmen
9 drehbar gelagerten Welle 71 befestigt sind (Abb. 2o und 22). Eine Rolle 72 der
Hebel 70, die im Abstand von der Rolle 69 angeordnet ist, erfaßt einen Greif erantriebsteil
73 (Abb. 4), der bei 73a in einem Rahmen 9 drehbar gelagert ist und durch eine Feder
74 in Eingriff mit der Rolle 72 gehalten wird.
-
Auf den Wellen 71 sind die Stoßhebel 75 befestigt, die sich am einen
Ende gegen eine Schraube 76 legen. Letztere sitzt verstellbar in einem gegabelten
Hebel 77, der gemäß Abb. 2o bei 78 an dein Rahmen 9 drehbar gelagert ist. Das gegabelte
Ende der Hebel 77
legt sich gegen einen Stift 79 am Ende einer Stange 8o,
die in dein Rahmen 9 verschiebbar gelagert ist und von dem gegabelten Ende
'des
Hebels 77 aufgenommen wird. Auf Führungsstangen 8i der Rahmenteile g sind die Halter
82 für die seitlichen Richtblätter verschiebbar gelagert. Jeder dieser Halter trägt
einen Richtbügel 83, der durch einen Spannbolzen 8.4 o. dgl. in eingestellter
Lage gehalten wird. Um jede Stange So herum verläuft eine Schraubenfeder 85 (Abb.
20, 21 und 22), die bestrebt ist, den Halter 82 und seinen Richtbügel
83 nach der Längsmitte der Fördereinheit C hin zu bewegen. Bei jedem Arbeitskreislauf
des Systems werden die Enden der Hebel 75 unter dem Einfluß der \ ol;-ken 68 der
Ein-Mal-Z@'ellen S i einmal nach außen bewegt (Abb.2o), wodurch die Richtbügelhalter
82 entgegen der Federwirkung der Schraubenfedern 85 aus der Längsachse fier Fördereinheit
C herausbewegt «-erden. Dies geschieht vor der Abgabe eines gummierten Bogens an
das wartende Paar von Bogengreifern am Empfangsende der Fördereinheit C. Nachdem
der gummierte Bogen an die Bogengreifer abgegeben worden ist, und bevor sich die
Bügel 33 auf dem Bogen schließen, bewegen sich die Nocken 68 an der Rolle
69 vorbei, so daß die Federn 85 die Halter 82 nach der Längsachse
der Fördereinheit C hin bewegen. Hierbei legen sich, wenn der Bogen in der Querrichtung
der Fördereinheit C verlagert worden ist, der eine oder andere Richtteil 82 oder
beide Richtteile gegen eine oder beide Seiten des Bogens, um diesen mit Bezug auf
die Längsachse der Fördereinheit C auszurichten.
-
Nahe der Stelle der Abgabe :des Bogens von den Förderriemen der Einheit
G können Tröge 86 vorgesehen werden (Abb. 22), .die auf den Stangen 81 sitzen und
deren obere Flächen mit den Führungsteilen 192 waagerecht gleich hoch liegen. Wenn
sich ein Paar Bogengreifer G' in -die Bogenaufnahmestellung am Aufnahmeende der
Fördereinheit C bewegt hat, bewirkt der Antrieb .des Greiferantriebsteiles 73 den
Niedergang der Teile 33 in die Tröge 86. Danach wird der gummierte Bogen längs der
Führungsteile 192 und .der oberen Flächen der Tröge 86 in ein-- Stellung oberhalb
der Richtteile 33 abgegeben, worauf die Enden letzterer unter der Einwirkung der
Federn -der Greifereinheiten GI nach oben schwingen, um einen Bogen zwischen sich
und den Teilen 34 zu fassen.
-
Der Schachtelstoßstangenmechanismus Gemäß Abb. 6 kämmt ein auf der
Welle 2 sitzendes Zahnrad 87 mit dem Schraubenrad 88 einer Welle 89, die
in Lagern go des Rahmens 5U gelagert ist. Ein am anderen Ende der Welle 8g vorgesehenes
Schraubenrad gi kämmt mit dem Schraubenrad 92 einer @Velle 93, .die
in Lagern der Rahmen 5a und 51' gelagert ist.
-
Zahnräder 9d., deren N ahen drehbar in den -Rahmen g gelagert sind,
sind mit der Welle 93
verheilt und kämmen mit Zahnstangen 95, die in
Schienen 96 verschiebbar gelagert sind. Diese Schienen sind an den Rahmen
gelagert (Ab.b. g und io). Schachtelstoßstangen 97
sind durch Zapfen- und
Schlitzverbindungen 97a (Abb. 5) an den Zahnstangen einstellbar befestigt und die
hin und her gehende Drehbewegung, die der Welle 93 von dem Arm cc her erteilt
wird, erteilt den Schachtelstoßstangen eine hin und her gehende Bewegung mit Bezug
auf den Formklotzmechanismus 7v, Gemäß Abb. i sind diese Schienen in gegen
den Formklotzmechanismus vorbev egter Stellung und während sie einen Augenblick
lang stillstehen bleiben, wird eine Schachtel nach unten gefördert und kommt sie
auf den oberen Flächen der Stangen zur Ruhe. Beim Rückgang der Stange fällt die
Schachtel auf finit dein Teil 57 einheitliche Leisten 57' (Abb. 3),
von denen sie durch die Stoßschienen oder Stoßstangen unter den Formklotzmechanismus
und in richtiger zeitlicher Beziehung zu dessen Bewegungen bewegt wird. Auswerferstangen
98, die an den Zahnstangen befestigt sind und sich mit denselben bewegen,
sind an den Enden mit Auswurfbügeln 9g versehen, um von dem Formklotzmechanismus
der Maschine TV gestreifte Schachteln auszuwerfen. Der Schachtelabstreifmechanismus
Nocken ioo der Ein-Mal-INellen 51 (Abb. 11) stehen mit Rollen ioi von. Platten io2
in Eingriff, die bei 103 beiderseits der Bahn, des oberen Formklotzmechanismus w
an den Rahmen g drehbar gelagert sirnd und unter der Einwirkung einer Rückzugsfeder
10..1 stehen. Eine Abstreiferbürsten.konsole io5 ist an den Platten io2 senkrecht
verstellbar und besitzt eine in der Längsrichtung verlaufende Reihe von Borsten
io5a, die unter einer Versteifungsschiene io5r' liegen. Die Platten io2 tragen außerdem
biegsame Schachtelaufnahmeplatten io6 unterhalb jeder Borstenreihe.
-
Gemäß Abb. i i bewegen die Stoßschienen 97 .die Seiten einer
Schachtel in Eingriff mit den nachgiebigen Platten io6, und letztere halten die
Schachtel vorübergehend, bis sie von dem oberen Formklotzmechanismus w erfaßt wird,
worauf die Platten nachgeben und den Niedergang der Schachtel ermöglichen. @Vährend
der Tieflage in der Maschine W schwingen .die Nocken ioo die Platten io2. Hierbei
werden die Aufnahmeplatten io6 aus
der Bewegungsbahn der Schachtel
auf dein oberen Formklotzmechanismus w weg und die Abstreiferborsten io5a in diese
Bahn bewegt. Auf diese Weise .geht die Schachtel unbehindert -durch die Platten
roh hoch und wird durch die Borsten 105a von dem Stößel oder Kolben abgestreift,
worauf sie auf das untere Gegenlager fällt, um durch die Stangen 98 ausgeworfen
zu werden. Bei -diesem Abstreifvorgang verhindern ,die Schienen io5b ein übermäßiges
Nachgeben der Borsten, so daß die Schachtel besser von dem oberen Formklotzmechanismus
abgestreift wird. Der bei fehlender Schachtelzufuhr wirksam werdende Abstellmechanismus
Die Antriebsriemenscheibe v der Einhüllmaschine W wird .durch eine nicht veranschaulichte
Kraftquelle angetrieben und durch die Welle is wird .den Einheiten C und G Kraft
zugeführt. Gemäß Abb. 1, 28, 29 und 30 trägt die Welle u eine Schnecke i07,
welche mit einem Schneckenrad i08 kämmt. Dieses trägt .einen Nocken iog, der in
dem Rahmen der Einhülleinheit zentral gelagert ist und sich bei jedem Arbeitskreislauf
der Einheit einmal dreht. Der Rücken i io des Nockens log erfaßt die Rolle i i i
eines Hebels 112, auf dessen Welle 113 auch eine Klinke 114 aufgekeilt ist. Diese
steht unter der Einwirkung einer Feder i i4a, die die Rolle i i 1 in Anlage gegen
den Nocken log hält. Deäs bewegliche Kupplungselement 115, das auf die Welle u .aufgek.eilt
ist, wird auf irgendeine Weise mit der Antriebsriemenscheibe i, in Eingriff gehalten,
beispielsweise durch eine Feder 115,1. Ein am Rahmen der Einhüllmaschine W belagerter
Tragarm i i6 trägt einen .drehbaren Kupplungshebel 117, dessen Stifte 118 in das
bewegliche Kupplungselement 115 eintreten. Ein mit -dem Hebel 117 verbundenes Glied
i20 ist am anderen Ende mit einem Hebel 121 verbunden, der drehbar auf der in dem
Rahmen der Einhüllmaschine W gelagerten Welle 122 sitzt. Ein Schaltklotz 123 ist
an dein-Glied 120 befestigt und trägt einen Schaltstift 124, der gewöhnlich durch
eine Feder las in der einen Stellung gehalten wird (Abb.3o). Eine an der Welle 127
befestigte Klinke 126 ist in dem Schaltklotz 123 gelabert und vermag den
Schaltstift 124 zu betätigen.
-
Wenn die Feder 125 in ihrer Strecklage ist, ragt der Stift 124 nach
oben über die Oberfläche :des Klotzes 123 vor (Abb. 30), und wenn die Klinke 114
durch den Rücken iio des Nockens log geschwungen wird, legt sie sich gegen den Stift
12d., -wodurch der Schaltklotz nach links (Abb. 30) verschoben und der Hebel
117 geschwungen wird, so daß das Kupplungselement z 15 entgegen der Feder
i i5a zurückgezogen und die Welle 2c von der Kraftquelle abgeschaltet wird. Wenn
jedoch der Stift 124 in den Schaltklotz 123
hineingezogen ist, schwingt die
Klinke 114 frei,. ohne den Schaltklotz zu beeinflussen und die Maschine arbeitet
weiter. Es ist deshalb ersichtlich, daß die Stellung des Stiftes i24 die Tätigkeit
der Maschine beherrscht.
-
Die Stellung des Stiftes 124 kann auf irgendeine von der Art der gewünschten
Steuerung abhängende Weise geregelt werden. Bei dem .dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Tätigkeit oder Untätigkeit der Maschine durch die An@ oder Abwesenheit
einer Schachtel in einer bestimmten Stellung auf dein Schachtelförderband bestimmt.
-
Zu diesem Zweck trägt die die Klinke 126 tragende Welle 1a7 einen
Hebel 128, der an dem Glied 12g drehbar befestigt ist. Dieses ist seinerseits am
anderen Ende mit dem auf die Welle 122 aufgekeilten Hebel 13o drehbar verbunden.
An der entgegengesetzten Seite der Maschine W 'ist der Hebel 131 der Welle 122 mit
einem Glie-J 132 .drehbar verbunden, das mit dein anderen Ende an den Hebel 133
einer in den Rahmen 5a und 5b gelagerten Welle 134 drehbar .angeschlossen ist (Abb.1,
6 und g). Ein Hebel 135 ist mit der Welle 134 außerhalb des Rahmens 5b verbunden
und steht unter der Einwirkung einer Feder 136, die finit dem einen Ende an einer
Konsole 136a des Rahmens 5b angreift (Abb. 6). Der Hebel wirkt so auf die Feder
125, die den Schaltstift 12d. in die Bewegungsbahn der Klinke 114 befördert.
-
Gemäß Abb. 6 ist ein Schaltglied 137 mit einer Nut 138 verseben und
an dem Hebel 135 drehbar befestigt. Mit der Tut steht eine Klinke
139 in Eingriff, die an einer in dein Rahmen 511 gelagerten Welle 14o befestigt
ist. Ein Hebel 141 ist gleichfalls an der Welle 14o befestigt und drehbar mit einem
Glied 142 verbunden, und eine Feder 142a (Abb. 14), die an dem Glied 142 un,d an
dem Tragrahmen 5b angreift, sucht .das Glied 142 nach oben zu bewegen. Das Glied
142 ist an seinem oberen Ende drehbar mit -dem Hebel 143 einer Welle 144 verbunden,
die in den Rahmen 5a und 5b gelagert ist und einen seitlich verstellbaren Wächterhebel
145 trägt (Abb. 1, 6 und 14).
-
Ein Führungshebel 146 ist in dein d°m Rahmen 511 benachbarten Rahmen
9 :drehbar gelagert und mit der Welle 144 verkeilt und trägt eine Führungsrolle
147 (Abb. 14), auf die eine N ockenscheibe 148 -einer der Ein-Mal-Wellen 51 einwirkt,
beispielsweise der dem Rahmen 5b benachbarten Welle 51.
-
Ein Stift 149 des Schaltgliedes 137 legt sich gegen einen am Rahmen
5b .drehbar gelagerten
Winkelhebel i 5o (Abb. 6), der an seinem
einen Ende eine Rolle 151 trägt, die mit einem Nocken 152 der Welle 4o in Eingriff
zu gelangen vermag.
-
Der Wächterhebel 145 sucht sich dauernd unter der Einwirkung der vom
Glied. 142 übertragenen Spannung der Feder 142a über die Ebene der Schachteltransportbänder
zu heben, wobei aber die Aufwärtsbewegung gewöhnlich durch die Nockenscheibe 148
verhindert wird, wenn deren erhabener Teil sich gegen den gleichfalls an der Welle
14.I befestigten Führung shebe1146 legt. Wenn sich aber der tiefe Teil der Nockenscheibe
148 in der Stellung gemäß Abb. 14 befindet, was dann stattfindet, während der Nocken
59 außer Eingriff mit der Rolle 6o steht (Abb. 9), so daß eine etwa anwesende Schachtel
durch die Auslösestifte 63 gehalten wirrt, so hängt die Aufwärtsbewegung des Wächterhebels
lediglich von der An- odz-r Abwesenheit einer Schachtel unter den Auslösestiften
63 ab.
-
Wenn eine Schachtel in Stellung ist, legt sich ihre obere Fläche gegen
die Abstreifer 65, wobei die Bodenfläche von dem Wächterhebel 165 erfaßt wird. Die
Wirkung der Feder 142a, die den Wächterhebel zu heben sucht, reicht nicht aus, -um
den SchachtelboIen zu beschädigen oder zu deformieren, und .es wird deshalb unter
den angegebenen Bedingungen der Hebel infolge -der Anwesenheit einer Schachtel verhindert,
sich zu heben. Infolgedessen wird die Klinke 139 von der Nut 138 nicht abgezogen
und werden die Federn 136 und 125 nicht zur Wirkung gebracht, um den Ab@stellstift
124 (gbb. 30) zu heben und die Maschine abzudrehen.
-
Ist der Platz über dem Wächterhebel 145 frei, wenn die Nockenscheibe
14,9 (,1'_;.b. 14) an ihrem Tiefpunkt ist, so liebt sich der Wä cliterhebel ungehindert,
die Klinke 139 (Abb. 6) wird von der Nut 138 abgezogen, und die Federn 136 und 125
werden wirksam, um den Abstellstift 1:24 anzuheben (Abb. 30), so daß das Kupplungselement
i .r5 gelöst und die Maschine abgestellt wird.
-
Da die Feder 14211 notwendigerweise so beschaffen ist, daß sie keine
große Kraft ausüben kann, muß man die Klemmung zwischen der Klinke 139 und den Wänden
des Schlitzes 138, die durch die Federn 136 und 125 hervorgerufen wird, während
die Nockenscheibe 148 an ihrer tiefen Stelle steht und die Stellung des Wächterhebels
145 durch die An-oder Abwesenheit einer Schachtel l:estimmt wird, überwinden. Zu
diesem Zweck und in dem genannten Zeitpunkt wird der Nocken 152 der Welle 4o mit
der Rolle 151 des Winkelhebels ip in rechtzeitigen Eingriff gebracht und das Schaltglied
137 etwas nach rechts zu bewegt (Abb. G). Wie bereits er-W ähnt, # ist die
Welle -[t) in Wirklichkeit eine Ein-' Mal-Welle, d. h. sie dreht sich svncliron
mit der Welle 51, und der docken 152 wirkt deshalb stets in der richtigen zeitlichen
Beziehung zur N ockenscheibe i11.8 auf das Schaltglied 137. Der Anschaltmechanismus
Ein mit dem Schaltglied 137 drehbar verbundenes Glied i 5,I ist am anderen Ende
an einen Hebel i 55 angelenkt, dessen Welle i 56 in den Rahmen 511 und SU gelagert
ist (Abb.6). Außerhalb des Rahmens 511 trägt die Welle 156 einen Hebel 157, dessen
gegabeltes Ende den Stift 158 einer Stange: 159 umfaßt, die in Lagern 16o des Rahmens
511 hin und her beweglich gelagert ist. Das eine Ende der Stange 159 besitzt einen
Bund 161, gegen den sich eine Feder 162 legt, um die Stange gewölinlich rechts zu
halten (Abb. 3 und 7). Beim Gebrauch der Maschine kann die Bedienungsperson die
Stange i5c) gegen die Feder 162 bewegen, so daß das Schaltglied 137 gehoben und
die -Maschine abgestellt wird, genau wie dies bezüglich des Wächterhebels 145 beschrieben
vatirde. Die Feder 162 hält indessen die Stange 159 gewöhnlich in Wirkungslosigkeit
hinsichtlich des Anhaltens der Maschine.
-
Wenn die Maschine selbsttätig oder von Hand angehalten worden ist,
kann die Welle 134 gegen die Spannung der Federn 136 und 125 bewegt werden, um die
Nut 138 des Gliedes 137 mit der Klinke 139 in Eingriff zu bringen. Zu diesem Zweck
ist an der Welle 134
ein Handanlaßltebe11C,2a befestigt (Abb.7). Der
zusätzliche Handabstellinechanisinus Gemäß Abb. i steht ein an dem Rahmen der Einhüllmaschine
ff' drehbar gelagerter Hebel i63 mit dein Schaltklotz 123 in Verbindung, der wie
erwähnt, durch das Glied 120 und den Kupplungshebel i 17 mit dem beweglichen Kupplungselement
i i 5 verbunden ist. Bei Bewegung des Hebels 163 im Uhrzeigersinne (Abb. i) wird
das Kupplungselement 115 von der Antriebsscheibe v gelöst und der ganze Mechanismus
abgestellt. Gewünschtenfalls kann der Hebel 163 mit einer Klinkensperrung 164 bekannter
Art versehen werden.
-
Die Hand aus.lösung der Greif ervorrichtttng Eine in den Rahmen 511
und 56 gelagerte Welle 165 ist außerhalb des Rahmens 511 mit einem Handhebel 166
versehen (Abb. 5, 7). Hebel 168, die auf Lagern 167 der oberen Teile der Kettenführungen
25a (Abb. 14 und
15) drehbar gelagert sind, sind lose mit Schienen
169 verbolzt. Jede Schiene 169 ist über den Greiferarmen 32 senkrecht beweglich
auf Gliedern 170 gelagert, die in Lagern 171 der oberen Teile der Kettenführungen
25a drehbar gelagert sind, und jede Stange wird gewöhnlich durch Federn 17a von
den Greiferarmen abgehalten (Abb. 5').
-
Wenn die Maschine angehalten worden ist, muß man vor Fortgang der
Arbeit alle teil-,veise.getrockneten gummierten Bogen entfernen. Unter diesen Verhältnissen
bewirkt eine Handhabung -des Handhebels 166 eine Drehung der Welle 165 und einen
Eingriff der Schienen 169 mit den Greiferarmen 32, Wodurch diese gegen den Druck
der Federn 31 geöffnet werden und die Entfernung der unerwünschten Blätter ermöglichen.
-
Das Papiertragband und der zugehörige Antriebsmechanismus Gemäß Abb.
6 dreht die Welle 5, die wie erwähnt, stets in gleicher Richtung schrittweise gedreht
wird, ein Kettenrad 17 3. das an der Außenseite des Rahmens 5U sitzt und eine Kette
174 antreibt, die mit einem Kettenrad 175 der in den Rahmen 511 und 5v gelagerten
Welle 176 in Eingriff steht. Ein Zahnrad 177 (Abb. 5) der Welle 176 kämmt
in it dem Zahnrad 178 einer Welle 179, die parallel zu einer Welle 176 verläuft
und gleichfalls in den Rahmen 5a und 5v gelagert ist. Ein Paar Gummiwalzen 18o und
181, die in einiger Entfernung voll den Zahnrädern 177 und 178 auf den Wellen
176 und 179 befestigt sind, treiben das Bogentrag-und Förderband o. dgl 182 an,
das zwischen den Walzen hindurchläuft und aus Kanvas, Gummi o. dgl. bestehen kann.
Die Rahmen 5a und 5b können bei 183 geschlitzt sein, um Lager i84 und Schraubenfedern
185 aufzunehmen, die einen Druck auf die Lager ausüben und dadurch die Walzen 18o
und 181 mit dem dazwischen befindlichen Band 182 in Mitnahmeberührung halten (Abb.
7).
-
Das Band 182 geht um eine Leerrolle 186 herum, die neben der Einhüllmaschine
W (Abb. 5) in den Tragrahmen 5a und 5t' angeordnet ist. Von da läuft das Band um
eine in den Armen f angeordnete Leerrolle 187. Stützen 182a sind unter dem Band
angeordnet und verhindern seinen Durchhang, wenn es nach der Einhüllmaschine W hin
wandert (Abb. i bis 8). Zum Anziehen des Bandes 182 kann eine Einrichtung vorgesehen
werden, die wie in Abb. 5 von einer festen Leerrolle 188 gebildet wird, die auf
einer Welle 189 gelagert ist und mit einer Leerrolle igo zusammenarbeitet, die an
Armen i91 sitzt und durch eine an sich bekannte Federspannvorrichtung 191a mit dem
Band 182 einstellbar in Eingriff gehalten wird.
-
Zur Überbrückung des Spaltes zwischen den Riemen d und d1 und dem
Förderband 182 sind mehrere Führungsfinger 192 vorgesehen. Weitere Finger oder Abstreifer
193
können zwischen benachbarten Riemen d und zwischen den Riemen d und dn
in deren Ebene angeordnet «-erden. In einigen Fällen ist es erwünscht, daß das Förderband
i82 bis unmittelbar neben die Einhüllmaschine W verläuft. Sofern dies nicht der
Fall ist, kann die in Abb.5 angedeutete Einrichtung zur Überbrückung des Spaltes
vorgesehen werden. Danach ist eine Klappe 193a in der Ebene der oberen Fläche des
Bandes 182 angeordnet und verläuft quer zur Einheit C unterhalb der Förderketten.
-
Es verstellt sich, daß das Papierförderband 182 sich in Übereinstimmung
und in gleicher Richtung mit den die Greifereinheiten G' tragenden Kettentrieben
schrittweise bewegt, so daß ein beweglicher Träger für die mit Klebstoff versehenen
Bogen entstellt. Der Einstellmechanismus für ,den Förderrahmen Schraubenbolzen 194
und 194a mit entg eg-ngesetzt e gerichtetem b Gewinde sind an den Tragrahmen 5a
und 51' befestigt und stehen mit Muttern 195 und 195a in Eingriff, die in den Rahmen
9 drehbar gelagert sind (Abb. 3 und 8). Jede Mutter trägt ein Schraubenrad 196,
das mit einem Schraubenrad 197 von Wellen 198 kämmt, die in Lagern 199 der Rahmen
9 ruhen (Abb. 6). Die Drehung der Wellen 198 kann durch irgendwelche 1,littel erfolgen,
beispielsweise durch Handräder Zoo, die an den Enden der Wellen befestigt sind (Abb.
i, 6, 7 und 8). Die Wirkungsweise der Maschine Vorzugsweise ist für die drei Einheiten
ein gemeinsamer Rahmen oder Fuß vorgesehen, an dessen einem Ende die Maschine g'
sitzt. Die Einheit C wird dann so angeordnet, daß Bogen unter den oberen Forrnklotzmechanismus
a, befördert werden, der so gelagert ist, daß eine in der Mitte zwischen den Rahmen
5a und 5U und parallel zu diesen Rahmen hindurchgelegte senkrechte Ebene durch die
vertikale Längsachse der Stange hindurchgeht, die den Formklotzmecliani.sinus zu
trägt. Die Klebstoffaufbring- oder Gummiereinheit G wird dann am anderen Ende der
Einheit C so angebracht, daß die senkrechte Ebene, die in der Mitte zwischen den
Tragrahmen 5a und 5L und parallel zu ihnen gelegt
wird, die Fortsetzung
einer senkrechten Ebene bildet, die in der Mitte zwischen und parallel zu den Außenkanten
des Förderbandes der Einheit G hindurchgeht. Die obere Fläche des Förderbandes der
Einheit G, die obere Fläche der Bänder 182 und die obere Fläche des unteren Formklotzes
oder Gegenlagers jJ,'1 liegen im wesentlichen in gleicher waagerechter Höhe, wenn
letzteres sich in seiner oberen oder Schachtelaufnahmelage befindet.
-
Eine Schachtel von gewünschter Größe wird nun unter den oberen Formklotz
w von einer der Schachtel entsprechenden Größe gebracht und der Mechanismus alsdann
langsam durch die Maschine nach unten bewegt, während welcher Zeit in dieser Technik
bekannter Weise eine Einstellung der Werkzeuge der Maschine erfolgt. Nunmehr werden
die Rahmen 9 durch Drehung der Handräder Zoo eingestellt und zwar so, daß die freien
Enden der Borsten io5a senkrecht über entgegengesetzten Seitenenden des Formklotzmechanismus
w stehen, worauf die Rahmen 9 durch die Stellschraube 9d in ihrer Stellung festgestellt
werden.
-
Um eine Einstellung auf die Breite der zu verwendenden Bogen vorzunehmen,
wird ein Bogen von der richtigen Breite in normale Arbeitsstellung unter den oberen
Formklotztnechanismus u, gebracht. Die Bogenhalteplatten werden dann verstellt,
bis die vordere Bogenkante die senkrechten Kanten der Schlitze 25s berührt, worauf
die Schrauben 25d angezogen werden, um die kombinierten Greiferauslöseteile
und Bogenhalteplatten in der gewählten Stellung zu halten. Die Antriebskettenräder
18 werden nun durch Lösen der Muttern 2o freigegeben und die beiden Ketten 25 gedreht,
bis die Arme 32 in Auslösestellung unter die Führungen 25a der Greiferauslöseteile
25c gelangen. Bei der Vornahme dieser Einstellung werden die Ketten 25 so gehandhabt,
daß die zugehörigen Greifereinheiten GI der Ketten parallel zu einer senkrechten
Ebene gehalten werden, die rechtwinklig zu der Längsachse der Rahmen 9 verläuft.
Nachdem die Einstellung bewirkt worden ist, werden die Muttern 2o angezogen, um
die Teile i9 in Eingriff mit ihren zugehörigen Rädern festzulegen. Danach werden,
da die Einheiten G- auf ihren Ketten im gleichen Abstand angeordnet sind, Bogen
der ausgesuchten Größe stets unter den Formklotzmechanismus uf befördert und an
wesentlich der gleichen Stelle freigegeben.
-
Eine Schachtel der gewünschten Größe wird nun auf die Schachtelaufnahmeplatten
i o6 gebracht und der obere Formklotzmechanismus ur abwärts bewegt, bis er zentral
in der Schachtel sitzt. Die Schachtelstoßschienen 97 werden an den Zapfen- und Schlitzverbindungen
97a gelöst und die Enden der Schienen mit der Kante der Schachtel nach der Fördereinheit
C hin in Eingriff gebracht, worauf die Schienen 97 an ihren Zapfen- und Schlitzverbindungen
festgemacht werden. Die Schienen 97 bewirken dann, daß Schachteln der ausgewählten
Größe jeweils in wesentlich die gleiche Stellung unter dem Formklotzmechanismus
w bewegt werden.
-
Die Schachtelauslösestifte 63 werden nunmehr entsprechend der Schachteltiefe
eingestellt, indem man ihre Enden etwas in die offene Schachtel ragen läßt und die
Muttern 64 anzieht. Eine entsprechende Einstellung der Abstreifstangen 65 wird gleichfalls
in diesem Zeitpunkt bewirkt, wobei deren untere Fläche etwas über die obere Fläche
der Schachtel gestellt und durch Stellschrauben 66 festgestellt wird. Wenn die Maschine
so eingestellt wird, daß sie Schachteln fördern soll, die von der zuletzt benutzten
Schachtelgattung in der Tiefe erheblich abweichen, kann es wünschenswert werden,
daß man eine rohe Einstellung der Streiferbürstenkonsolen 105 an den Platten
io2 vornimmt, um sie im wesentlichen der Höhe der ausgewählten Schachtel anzupassen.
-
Man nimmt nun einen Stapel von hinsichtlich der Größe dem ausgewählten
Bogen entsprechenden Bogen auf den Tisch der Einheit G und stellt die Führungsteile
st ein, wie sie sich gegen die Stapelkanten legen, worauf sie durch die Stellschraube
t festgelegt werden.
-
Nachdem die vorstehend beschriebenen Einstellungen vorgenommen worden
sind, werden die Einheiten G und W in Gang gesetzt, wobei letztere die Fördereinheit
C antreibt. Schachteln werden absatzweise durch die Schachtelförderbänder 52 zugeführt,
deren Vorschub durch die Auslösestifte 63 gesteuert wird, die abwechselnd hoch und
nieder gehen, dadurch einzelne Schachteln in der zeitlich richtigen Beziehung zu
der Einhülleinheit Il' freigeben und Schachteln rechtzeitig mit Bezug auf den Arbeitskreislauf
unter den oberen Formklotz zu bringen. Nach Freigabe einer Schachtel fallen die
Auslösestifte 63 nieder und verhindern so den Vorgang einer nächstfolgenden Schachtel,
bis zur nächsten entsprechenden Periode des Arbeitskreislaufes.
-
Die Einheit G läuft, wie erwähnt, stetig, der Vorschub der einzelnen
Bogen wird aber durch die Führung d.oa, den Winkelhebel d.06 und die zugehörigen
Teile im richtigen Zeitpunkt des Arbeitskreislaufes der Einhüllmaschine W und der
Fördereinheit C bewirkt.
-
Wenn die Fördereinheit G, wie oben beschrieben, geschaltet wird, wird
ein Bogen
selbsttätig auf den Weg gebracht und durch die verschiedenen
Rollen und Walzen hindurchgeführt und an der einen Fläche mit Klebstoff versehen.
Danach wird der gummierte Bogen durch die Scheiben e auf den Förderbändernd und
dl flachgelegt, die ihn in das wartende Paar von Greifern G1 befördern. Darauf werden
die Greiferantriebsteile 71 freigegeben, und der gummierte Bogen wird schrittweise
nach der Einhüllmaschine W hin bewegt, wobei entsprechende gummierte Bogen späterhin
durch die nachfolgenden Paare von Greifereinheiten G1 in gleicher Weise aufgegriffen
werden.
-
Bei Ankunft eines gummierten Bogens unter dem oberen Formklotz w bewirken
die Führungen 25s der Greiferauslöseteile 25c einen Antrieb der Arme 32 der Einheiten
G1 und eine Freigabe des gummierten Bogens, der nunmehr vorübergehend in dem Saugschlitz
259 gehalten wird.
-
In der Zwischenzeit ist eineSchachtel unter den oberen Formklotz w
befördert worden. Sie kommt -wesentlich gleichzeitig mit dem gummierten Bogen an
und wird über dem Bogen auf den Schachtelaufnahmeplatten 1o6 gehalten. Der obere
Formklotz w geht nun abwärts, tritt in die Schachtel, löst sie von den Aufnahmeplatten
roh und bringt sie in Eingriff mit dem gummierten Bogen, -vorauf der zugehörige
Mechanismus mit dem unteren Formklotz oder Gegenlager in Eingriff tritt und sich
durch die Maschine nach unten bewegt, um die Einhüllung in an sich bekannter Weise
vorzunehmen.
-
Die eingehüllte Schachtel wird bei ihrer Aufwärtsbewegung durch die
Borstenreihen 105a von dem oberen Formklotz abgestreift, worauf sie auf das Gegenlager
7u fällt, von dein sie durch die Stangen 9S ausgeworfen wird.
-
In Abb.31 bis 35 ist eine Gummiereinheit G- und das-Ende einer Fördereinheit
Cl dargestellt, die Bogen von der Einheit G'
empfängt und sie nacheinander
an die nicht dargestellte Einhüllmaschine abgibt. Wie bei Beschreibung der Abb.
i erwähnt, kann die Einheit G2 von jeder geeigneten Bauart sein, die Klebstoff auf
Bogen aufzubringen vermag. Sie wird durch irgendeine geeignete Kraftquelle mit der
erforderlichen Geschwindigkeit angetrieben und bewegt einzelne Bogen nacheinander
von dem Stapel a3 der urigummierten Bogen durch den drehbaren Vorschubs ollenmechanismus
b3 in Eingriff mit der Gummirolle c3, wo ein geeigneter Klebstoff, z. B. Leim, auf
die eine Bogenseite aufgebracht wird. Die Bogen werden, nachdem sie von der Gummierrolle
c3 abgestreift und abgelenkt worden sind, auf die Forderbänder d' und d' flachgelegt,
und zwar nicht durch die weiter oben beschriebenen Drückerscheiben, sondern durchLuftstrahlen,
die aus senkrecht verlaufenden Düsen es austreten, die an dem Rahmen der Einheit
G2 befestigt sind und denen Druckluft von einer nicht dargestellten Pumpe über einen
biegsamen Schlauch e° und ein Rohr e4 zugeführt wird. Die Fördervorrichtung der
Einheit G2, die Anordnung zum Abstreifen und zur Führung der gummierten Bogen und
zu deren Weitergabe an die Fördereinheit C', die verstellbare Einrichtung zur Aufnahme
von Stapeln verschieden großer Bogen und zur Zentrierung eines Stapels mit Bezug
auf die Fördervorrichtung können von der gleichen Art sein, wie weiter oben beschrieben.
-
Es versteht sich fernerhin, daß die Fördereinheit Cl von der weiter
oben beschriebenen Art sein kann, obgleich vorliegendenfalles eine Einrichtung getroffen
ist, um ein Druckmittel, z. B. Druckluft den einzelnen gummierten Bogen zur Zeit
ihrer Abgabe an die Einheit Cl zuzuführen.
-
Gemäß Abb. 31 bis 35 tragen die Ketten 25k Greifer G3, die den weiter
oben beschriebenen Greifern G1 entsprechen. Greiferantriebsteile 73c sind drehbar
in den Förderrahmen gelagert und tragen seitlich angeordnete Stutzen 73"
mit in der Längsrichtung des Förderbandes verlaufenden Öffnungen zur Aufnahme von
Zapfen 73c, die in den Zapfen 73d verstellt und durch Stellschrauben 73f festgehalten
-werden können. Abstellklötze73s sind an den Zapfen 73e befestig t und mit Schwanzstücken
731' versehen, die in der Querrichtung der Rahmen wesentlich in Linie mit den senkrechten
Teilen der Greiferbügel 29 liegen, -wenn diese offen sind und auf die Aufnahme eines
Bogens warten. Die Schwanzstücke 731' und senkrechten Teile der Greiferbügel 29
halten den herankommenden gummierten Bogen an und wirken mit den Greiferbügeln bei
Freigabe der Teile 73c zusammen, wenn sich beide längs der Bogen eines Kreises nach
der Einheit G= hin bewegen, um denBogen in derOuerrichtung der Fördervorrichtung
auszurichten. Der Halteklotz 73g ist mit einer Kammer 73' versehen, die in
eine verengte düsenartige Öffnung 73' mündet. Druckluft wird der Kammer
731 von einer nicht dargestellten Luftpumpe durch einen biegsamen Schlauch
73k zugeführt. Sowie sich die Teile 73c bei ihrer Freigabe nach oben legen, treten
aus den Düsen 73l Luftstrahlen aus, um den gummierten Bogen von den Schwanzstücken
7311 abzustreifen und den Bogen an den Führungsfingern 192a und Abstreifern 19,3v
zu halten.
-
Pneumatische Bremsteile 73m sind durch Klammern 7311 senkrecht verstellbar
an den Klötzen 73ä befestigt und bestehen aus einer
Kammer 73°,
die in einen L ängssclilitz 73p mündet. Druckluft wird von einer nicht dargestellten
Luftpumpe durch einen biegsamen Schlauch 73q der Kammer 73° zugeführt.
-
Die aus den Luftbremsteilen austretende Luft wirkt finit der aus den
Düsen 73i austretenden Luft zusammen, um den herankominenden gummierten Bogen anzuhalten
und zu verhindern, daß er zurück-prallt, nachdem er sich gegen die Schwanzstücke
731t und die senkrechten Teile der Greiferbügel gelegt hat.