DE516219C - Nachgiebiges Wagenrad - Google Patents
Nachgiebiges WagenradInfo
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- DE516219C DE516219C DEC41718D DEC0041718D DE516219C DE 516219 C DE516219 C DE 516219C DE C41718 D DEC41718 D DE C41718D DE C0041718 D DEC0041718 D DE C0041718D DE 516219 C DE516219 C DE 516219C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
Es sind bereits nachgiebige Wagenräder bekannt, bei denen die Radnabe mit einem sie
umgebenden, auf ihr verschiebbaren und unter dem Druck einer der Rad- bzw. Wagenbelastung
entgegenwirkenden Feder stehenden Widerlager mit äußerer Keilfläche versehen ist, auf
die ein mit dem Radkörper starr verbundener Teil sowohl senkrecht als auch waagerecht bzw.
axial verschiebend einwirkt, wobei von zwei Ringscheiben, die den letztgenannten Teil mit
dem Radreifen verbinden, die dem Wagen zunächstgelegene sich gegenüber einer mit der
Nabe verbundenen Scheibe befindet und diese sowie der ihr benachbarte Ring mit rechtwinklig
zueinander gelegenen Rinnen versehen sind. In diese Rinnen greifen Rippen eines flachen Zwischenkörpers ein, der die Kraft von
dem treibenden Radteil auf den getriebenen überträgt und bei jeder Belastung das senkrechte
Nachgeben des treibenden Teils gestattet.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Rädern dieser Art, welche darin
besteht, daß sich der flache Zwischenkörper aus zwei rechtwinklig zueinander liegenden Reihen
von einzelnen Leisten zusammensetzt, die an ihren Kreuzungsstellen verbunden sind. Bei
dieser Ausbildung des Zwischenkörpers ist also vermieden worden, daß sich zwischen den
Rippen der einen Seite und denen der anderen Seite noch Masse befindet, von welcher die
zu übertragende Kraft aufgenommen wird. Die Rippen wirken also unmittelbar selbst übertragend,
was eine sichere Übertragung gewährleistet, trotzdem nicht nur das Gewicht dieses
Zwischenstückes wesentlich herabgemindert ist, sondern die axiale Länge des Rades auch verkürzt
werden kann.
Ein erfindungsgemäß ausgebildetes nachgiebiges Rad ist in den Zeichnungen beispielsweise
veranschaulicht. Es zeigen Abb. 1 und 2 je einen axialen Schnitt durch dieses Rad, und
zwar Abb. 1 bei normaler, gleichachsiger Lage der Teile, also im unbelasteten Zustande des
Rades, Abb. 2 zeigt dagegen das Rad belastet und die senkrecht beweglichen inneren Teile
gesenkt; die Abb. 3 und 4 sind den Abb. 1 und 2 entsprechende, etwas verkleinerte Innenansichten
des Rades, während die Abb. 5, 6 und 7 den inneren flachen Übertragungskörper in Ansicht und in zwei rechtwinklig zueinander
gelegenen Schnitten und Abb. 8 in verkleinertem Maßstabe eine Abänderung des Innenkörpers
zeigen. Der Radkörper besteht im wesentlichen aus dem Radreifen 48, der mittels der Niete 49 mit den beiden Radkörperscheiben
41 und 47 verbunden ist. Die ringartige Scheibe 47 hängt beispeilsweise mit einem Hohlkegel 35
unmittelbar zusammen, der aber auch an die Scheibe genietet sein könnte. Diesem Hohlkegel
liegt an seinem inneren Ende ein schräger Flansch 34 einer Hülse 33 an, die hier unmittelbar
auf der Radnabe 32 verschiebbar ist. Mit der Nabe 32 ist eine gefäßartig ausgebildete
Scheibe 37 verbunden, die in ihrer Mitte ein Gewinderohrstück bildet, das in die Nabenhöhlung
eingeschraubt ist. Nach außen ist
dieses Gewinderohrstück mittels eines Deckels 52
verschlossen, und die gegenseitige Lage der Nabe und der gefäßartigen Scheibe 37 ist mittels einer
oder mehrerer Schrauben 56 gesichert. Zwischen der Scheibe 37 und dem schrägen Flansch 34
liegt eine Feder 33, die bei Belastungen und Stößen in bekannter Weise beansprucht wird.
Der senkrechte Teil 50 der Scheibe 37 enthält in seinem rinnenartigen Rande einen Dichtungs-
jo ring 51, und ein zweiter solcher 'Ring befindet
sich im Rande einer Scheibe 46, die der nach
dem Wagen zu gerichteten Seite der Radkörperscheibe 41 gegenüberliegt. Die Scheibe 46
ist an einem Flansch, der Nabe 32 befestigt, und die Befestigungsschrauben 59 dienen auch gleich
zum Verbinden der Nabe mit einer Bremstrommel 57,
Die Radkörperscheibe 41 ist an ihrer dem
Wagen zugewendeten Seite mit Rippen 39 ver-
ao sehen, zwischen denen sich Rinnen 40 befinden. In die Rinnen 40 greifen Rippen 67 des erfindungsgemäß
ausgebildeten Übertragungskörpers, der zwischen diesen seinen Rippen Rinnen 66 hat, in welche die Rippen 39 der
Scheibe 41 greifen (Abb. 3 und 4}. Senkrecht zu den Rippen 67 des Übertragungskörpers liegen
Rippen 43 mit dazwischen befindlichen Rinnen 42, und in diese Rinnen greifen Rippen 44 der
Scheibe 46, während die Rippen 43 des Übertragungskörpers in Rinnen 45 der Scheibe 46
greifen. Die Teile greifen also sehr wirkungsvoll ineinander. Der Kraftübertragungskörper ist
in den Abb. 5 bis 7 gesondert veranschaulicht. Besonders Abb. 5 zeigt deutlich, daß der Ring
von elliptischer Gestalt, aber mit kreisrunder mittlerer Öffnung versehen ist. Die Rippen mit
den zwischen ihnen befindlichen Rinnen der einen Seite liegen rechtwinklig zu den Rippen
mit den dazwischen befindlichen Rinnen der anderen Seite und sind an ihren Kreuzungsstellen verbunden. Die Rippen sind auf ihrer
vorderen Fläche je noch mit einer schwachen rinnenartigen Vertiefung 61 versehen, die sich
in der Längsrichtung jeder Rippe erstreckte.
Diese Vertiefungen sind in den Abb. 6 und 7 dargestellt, in Abb. 5 dahingegen weggelassen.
Zu bemerken ist zu diesen Abbildungen nun nur noch, daß die Rippen und die Rinnen sich über
die ganze Fläche jeder Seite des elliptischen Ringes erstrecken.
Die in Abb. 8 in kleinerem Maßstabe gezeichnete Ausführungsform des Kraftübertragungskörpers unterscheidet sich von der nach
Abb. 5 nur dadurch, daß dieser Übertragungskröper aus zwei gleichartigen Teilen bzw. Hälften
besteht, indem er in seiner langen Achse geteilt ist. Wenn ein solcher Körper sich zwischen den
anderen beiden Ringen oder Ringscheiben befindet, von denen die eine in der oben bereits
ausführlich behandelten Weise mit dem Radkörper, die andere mit dem nachgiebigen Achslager
verbunden ist, so bleiben die beiden Hälften des Kraftübertragungskörpers beim Drehen des Rades und unter der Belastung usw.
und dadurch erfolgender Verschiebung aller Teile trotzdem in ihrer gehörigen gegenseitigen
Lage.
Im allgemeinen ist nun nur noch zu sagen, daß die Scheibe 41 dauernd fest mit dem Radreifen
verbunden ist und die Scheibe 46 stets mit dem nachgiebigen Achslager in Verbindung bleibt,
der zwischen diesen beiden Teilen gelegene Kraftübertragungskörper
beim Drehen des Rades und unter Belastung oder gegebenenfalls bei Stößen Verschiebungen erfährt, deren Größe durch den
Wechsel der Belastung oder durch die Stärke der Stöße bedingt ist. Entsprechend dem Maß
der Verschiebung ist auch die Stärke des Zusammendrückens der Spiralfeder 36 (Abb. 1
und 2). Es gelangen aber alle Teile in ihre normale, gleichachsige Lage zurück, sobald die
Verschiebungsursache zu wirken aufgehört hat.
Claims (1)
- Patentanspruch:Federndes Rad, bei welchem der radial verschiebliche Radkörper mit einem Hohlkegel gegen eine unter Federdruck stehende, axial verschiebliche Hülse wirkt und ein mit gekreuzten Rippen versehener Kraftübertragungskörper zwischen Radkörper und Nabe eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungskörper (43) 67) aus zwei rechtwinklig zueinander liegenden Reihen einzelner Leisten (67, 43} sich zusammensetzt, die an ihren Kreuzungsstellen verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC41718D DE516219C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Nachgiebiges Wagenrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC41718D DE516219C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Nachgiebiges Wagenrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516219C true DE516219C (de) | 1931-01-20 |
Family
ID=7024672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC41718D Expired DE516219C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Nachgiebiges Wagenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516219C (de) |
-
1928
- 1928-07-19 DE DEC41718D patent/DE516219C/de not_active Expired
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