Bogenförmiges Verbandmittel zum Überbrücken der Wunde Es sind bogenförmige
Verbandmittel zum Überbrücken von Wunden bekannt, die aus einer U-förmig gebogenen
Spange bestehen und an den U-Schenkeln Auflagefüße zum Befestigen auf der Haut besitzen,
wobei die Befestigung dadurch geschieht, daß die Füße je ein Stück Klebpflaster
tragen oder mittels Heftpflasterstreifen überdeckt werden. Diesen bekannten Verbandmitteln
gegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß er keine eigentlichen
Füße besitzt und keiner besonderen Befestigungsmittel bedarf, sondern aus einem
einfachen Profilstreifen aus Celluloid oder ähnlichem Stoff besteht, der in seiner
Querrichtung in Form etwa eines Tonnengewölbes gekrümmt und mit eingerollten oder
auswärts abgebogenen Flanschrändern an seinen Längsrändern versehen ist; der Streifen
vermag das Verbandzeug in sich aufzunehmen und dient als dessen Schutzhülle. Im
gewölbten Teil des Streifens sind quer zur Längsrichtung verlaufende Einschnitte
so vorgesehen, daß sich die Wölbung des Streifens auch nach der Längsrichtung krümmen
und sich der Streifen leicht in entsprechend kleinere Stücke teilen läßt. Die Längsflanschen
des Streifens sind mit an sich bekannten, beiderseits mit Klebstoff bestrichenen
Pflasterstreifen versehen.Bow-shaped bandages for bridging the wound They are bow-shaped
Dressing material for bridging wounds known, which consists of a U-shaped bent
Brace and have support feet on the U-legs to attach to the skin,
whereby the fastening is done in that the feet each have a piece of adhesive plaster
wear or covered with adhesive plaster strips. These well-known bandages
on the other hand, the subject of the invention is distinguished by the fact that it does not actually contain any
Has feet and does not require any special fasteners, but from one
simple profile strip made of celluloid or similar material, which in its
Curved transversely in the form of a barrel vault and with rolled up or
outwardly bent flange edges are provided on its longitudinal edges; the stripe
is able to accommodate the first aid kit and serves as its protective cover. in the
curved part of the strip are transverse to the longitudinal direction of incisions
provided so that the curvature of the strip also curve in the longitudinal direction
and the strip can be easily divided into correspondingly smaller pieces. The longitudinal flanges
of the strip are known per se, coated on both sides with adhesive
Provide plaster strips.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
in Abb. z und 2 im Schaubild dargestellt.The drawing shows two exemplary embodiments of the subject matter of the invention
shown in Fig. z and 2 in the diagram.
Das Verbandmittel besteht gemäß der Erfindung aus einem fortlaufenden
Streifen aus Celluloid oder ähnlichem Stoff, der in seiner Querrichtung in Form
etwa eines Tonnengewölbes gekrümmt ist. Die gewölbte Wandung des Streifens kann
Löcher b besitzen, um von oben her die Wunde behandeln zu können, ohne den Hohlverband
von der Haut abnehmen zu müssen. Die Ränder c sind vorteilhaft nach einwärts gebördelt
oder auch scharfwinkelig nach einwärts umgebogen. An den eingebördelten Rändern
ist je ein Pflasterstreifen d festgeklebt, der auf beiden Seiten mit Klebmasse bestrichen
ist. Während die obere Seite des Pflasters zum Festhalten des Hohlverbandstreifens
auf dem Pflaster dient, hält die untere Seite des Pflasters den Streifen auf der
Haut fest. Von dem Streifen wird jeweils ein Stück von benötigter Länge abgeschnitten
und auf die Haut aufgeklebt, derart, daß die Wölbung des Streifenstückes die Wunde
der Länge nach überbrückt. Die beiden Enden des Streifenstückes bleiben offen oder
werden mit Verbandstoff verstopft, der die abfließenden Wundsekrete auffängt und
leicht ausgewechselt werden kann. Auf die Wunde selbst kommt vorteilhaft kein Verbandstoff
zu liegen, so daß die Luft an die Wunde gelangen kann, was die Heilung begünstigt.
Durch das Loch b in der Decke des Streifenstückes ist die Wunde mittels Pinzette
o. dgl. zugänglich. Bei der Anwendung werden die Ränder des Streifenstückes auf
der Haut festgeklebt. In sehr kurzen Abschnittstücken kann der Streifen auch als
Ersatz für Klammern zum Schließen von Wunden ohne Nähen angewendet werden.According to the invention, the bandage consists of a continuous one
Strips of celluloid or similar fabric that shape in its transverse direction
about a barrel vault is curved. The curved wall of the strip can
Have holes b in order to be able to treat the wound from above without the hollow bandage
having to lose weight from the skin. The edges c are advantageously beaded inwards
or bent inwards at a sharp angle. On the beaded edges
a plaster strip d is stuck on each and coated with adhesive on both sides
is. While the upper side of the plaster is used to hold the hollow bandage in place
Serving on the patch, the bottom of the patch keeps the strip on the
Skin tight. A piece of the required length is cut off from the strip
and adhered to the skin in such a way that the curvature of the strip piece covers the wound
bridged lengthways. The two ends of the strip piece remain open or
are clogged with bandages that catch the draining wound secretions and
can be easily replaced. Advantageously, no dressing material is placed on the wound itself
lying so that the air can reach the wound, which promotes healing.
The wound is opened with tweezers through the hole b in the cover of the piece of strip
or the like. Accessible. When using the edges of the strip piece on
stuck to the skin. In very short sections, the strip can also be used as a
Substitute for staples can be used to close wounds without suturing.
Der doppelseitig bestrichene Pflasterstreiien d
kann
auch für sich, d: h. ohne Verbindung mit dem Streifen a angewendet und erst beim
Gebrauch in entsprechenden Stücken mit den Abschnitten des Hohlstreifens verbunden
werden.The double-sided coated plaster strip d
can
also for itself, i.e. applied without connection with the strip a and only with
Use connected in appropriate pieces with the sections of the hollow strip
will.
Die -in Abb. 2 dargestellte Ausführungsform des Streifens dient insbesondere
für die Behandlung von längeren Wunden und für die Anwendung auf gekrümmten Körperstellen.
Der Streifen a' besitzt an beiden Längsrändern je einen ebenen Flansch e, der nach
außen oder nach innen gerichtet sein kann, und sein gewölbter Teil ist in kurzen
Abständen mit quer gerichteten Einschnitten f versehen: Die doppelt bestrichenen
Heftpflasterstreifen dl werden auf der einen Seite mit den Flanschen e verklebt
und an der anderen Seite mit der Haut beiderseits der Wunde verklebt. Die Wandstärke
des Streifens ist so dünn, daß sich die Flanschen e der Krümmung der Körperstelle
anschmiegen lassen. Der gewölbte Teil äi des Streifens kann der Krümmung der Körperstelle
dadurch folgen, daß sich die Einschnitte f entsprechend öffnen: Die Öffnungen können
mit Verbandstoff bedeckt werden. Die doppelseitig bestrichenen Pflasterstreifend'
sind vorteilhaft breiter als die Flanschen e und stehen seitlich derselben vor.
Dies hat den Vorteil; daß man Gazeschleier oder seitlich aufgelegte Wundpolster
aufkleben kann, welche die Lochungen oder Öffnungen des gekrümmten Streifens überdecken
und seitlich durchsickernde Wundabsonderungen auffangen, ohne daß hierzu noch ein
besonderes Pflaster notwendig ist. Der Streifen kann inwendig oder außen mit wasserdichtem
Stoff harmonikaartig bekleidet sein: Man kann dann z. B. die Wunde waschen oder
baden, indem man Wasser durch die Höhlung des Streifens hindurchfließen läßt, ohne
daß es hierbei nötig ist, das Verbandmittel abzunehmen und die Wunde aufzureißen;
der Verband kann vielmehr bis zur völligen Heilung der Wunde aufgeklebt bleiben.
Die Wundsekrete laufen innerhalb des Verbandmittels an die Enden desselben und bei
entsprechender Krümmung desselben auch an die durchlässigen Seitenteile und können
hier durch vorgelagerten Verbandstoff aufgefangen werden.The embodiment of the strip shown in Fig. 2 is used in particular
for the treatment of longer wounds and for use on curved parts of the body.
The strip a 'has a flat flange e on each of the two longitudinal edges that follows
can be directed outwards or inwards, and its arched part is in short
Provide gaps with transverse incisions f: The double-coated
Adhesive plaster strips dl are glued to the flanges e on one side
and on the other side glued to the skin on either side of the wound. The wall thickness
of the strip is so thin that the flanges e of the curvature of the body part
let snuggle up. The curved part ai of the strip can match the curvature of the body part
follow in that the incisions f open accordingly: the openings can
covered with bandages. The double-sided coated pavement strips'
are advantageously wider than the flanges e and project laterally from the same.
This has the advantage; that you have gauze veils or wound pads on the side
can stick, which cover the holes or openings of the curved strip
and catch the wound secretions that seep through to the side without adding another
special plaster is necessary. The strip can be inside or outside with waterproof
Be clothed like a harmonica fabric: You can then z. B. wash the wound or
bathe by letting water flow through the cavity of the strip without
that it is necessary to remove the bandage and tear open the wound;
the bandage can rather remain stuck on until the wound has completely healed.
The wound secretions run to the ends of the dressing and around it
corresponding curvature of the same to the permeable side parts and can
be caught here by upstream bandages.