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DE514895C - Gehrungsschneider fuer Drucklinienumrandungen, bei welchem bei dem Herabdruecken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Taetigkeit gesetzt wird - Google Patents

Gehrungsschneider fuer Drucklinienumrandungen, bei welchem bei dem Herabdruecken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Taetigkeit gesetzt wird

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Publication number
DE514895C
DE514895C DEC41793D DEC0041793D DE514895C DE 514895 C DE514895 C DE 514895C DE C41793 D DEC41793 D DE C41793D DE C0041793 D DEC0041793 D DE C0041793D DE 514895 C DE514895 C DE 514895C
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DE
Germany
Prior art keywords
miter
cutter
tool
miter cutter
print line
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Expired
Application number
DEC41793D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC41793D priority Critical patent/DE514895C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE514895C publication Critical patent/DE514895C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/14Composing rules, e.g. of brass

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Gehrungsschneider für Drucklinienumrandungen, bei welchem bei dem Herabdrücken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Tätigkeit gesetzt wird , Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden der Gehrungen für Drucklinienumrandungen, in welcher bei dem Herabdrücken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Tätigkeit gesetzt wird. Schneidvorrichtungen mit Stanzvorrichtungen zu versehen, um in einem Arbeitsgange ein Werkstück an mehreren Stellen zu bearbeiten, ist an sich bekannt. Drucklinien für Umrandungen werden aber gewöhnlich auf Gießmaschinen hergestellt, auf richtige Länge beschnitten und dann in einem Gehrungsschneider an den Enden abgeschrägt, wozu das Schneidwerkzeug mehrere Schneidbewegungen hintereinander ausführen muß.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Gehrungsschneider der eingangs angegebenen Art in an sich bekannter Weise aus einem auf einer Schrägfläche niedergeführten Messer, während das zweite Messer eine Stanze ist, die eine Ausnehmung aus der Drucklinie neben dem schmalen Gehrungsstück ausstanzt. Dabei können beiderseits des Gehrungsschneiders Messer in solcher Entfernung angeordnet sein, daß von zwei nebeneinanderliegenden Drucklinien gleichzeitig sowohl die bei dem Zusammensetzen der Umrandung aneinanderliegenden Gehrungsflächen als auch die ineinander eintretenden Teile ausgeschnitten werden. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Drucklinie, die mit dem Gehrungsschneider hergestellt werden soll, Abb. z eine Endansicht dieser Drucklinie, Abb. 3 die andere Endansicht, Abb. ¢ eine Draufsicht dazu, Abb. 5 eine durchbrochene schaubildliche Darstellung der ganzen aus vier Drucklinien bestehenden Umrandung, Abb. 6 einen Teilschritt der Maschine zum Zuschneiden derartiger Drucklinien, Abb. 7 einen Grundriß zu Abb. 6, Abb. 8 einen Teilschnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 9, die eine Vorderansicht der Maschine darstellt, Abb. io einen Schnitt nach der Linie X-X der Abb.8. Abb. i i einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Abb.6. Abb. i a einen senkrechten Schnitt eines Gehrungsschneiders auf seinem Führungslager und Abb. 13 eine Vorderansicht des Werkzeuges. Die einzelne Drucklinie hat, wie die Abb. i bis 5 erkennen lassen, an ihren Enden je eine Gehrungsfläche 3, die von der Druckfläche 4 ein .kurzes Stück nach unten verläuft; im übrigen hat das eine Stegende einen Verklinkungszapfen 6 unterhalb der Schrägfläche 3 und darunter eine Aussparung 8, während das andere Linienende eine Ausklinkung 8 unterhalb der Schrägfläche 3 und darunter die Zapfen 6,1 aufweist.
  • Die Maschine zum Herstellen derartiger Drucklinien besteht zunächst aus einem Grundgestell 12 mit einer Platte 13, auf der zwei Drucklinien gleichzeitig bearbeitet werden können. Die seitlich an dem Grundgestell sitzenden Ständer 14 tragen Lagerarme 16 für eine Querwelle 17, die mittels eines Handhebels 18 gedreht werden kann. Ein Anschlag 14a begrenzt die Abwärtsbewegung dieses Hebels.
  • Ein mit der Welle 17 sich bewegender Arm 21 umgreift mit den Gabeln 22 den Gehrungsschneider 24. Die Gabeln greifen über seitliche Nasen 23 des Werkzeuges (Abb. 13), dessen Klinge 26 eine bogenförmige Schneidkante 27 hat, und das auf einer Schrägfläche 28 des Führungslagers 29 arbeitet (Abb. 12). Um das Werkzeug auf dem Lager 29 zu halten, hat es einen Längsschlitz 31 für einen Zapfen 32, und eine mittels Schrauben 34 an dem Lager 29 befestigte und das Werkzeug übergreifende Platte 33 verhindert das Abheben des Werkzeuges von dem Lager 29, ohne sein Längsverschieben zu stören.
  • Das Lager 29 hat außerdem noch seitliche Längsrippen 36, deren vordere Flächen mit der Gestellplatte 13 bündig liegen, und seine Breite einschließlich der Rippen 36 entspricht der Breite der Schneidklinge 26. Die vorderen Enden der Rippen 36 und der Zwischenteil des Lagers 29 sind entsprechend dessen Schrägfläche, wie bei 37 angedeutet, abgeschrägt.
  • Die Rippen 36 ruhen auf Leisten 38, die durch Auskehlen des Grundgestells 12 gebildet werden. Die Füße 39 und 41 des Führungslagers 29 sind durch eine mittels-Schrauben-13 befestigte und seitlich überstehende Platte 42 abgedeckt, die an ebenen Flächen 44 des Grundgestells 12 (Abb. i i) anliegt, wodurch das Lager mit dem Gestell verbunden wird. Die Seitenflächen des Lagers 29 unmittelbar über der Gestellplatte 13 bilden gerade Kanten, gegen welche die Drucklinien 2 anliegen, wie Abb. i o erkennen läßt.
  • Vorn an dem Führungslager 29 ist ein Anschlag 46 zur gehörigen Einstellung der Drucklinien auf der Gestellplatte 13 vorgesehen, dessen Nasen 47 und 48 über die Vorderkante der Platte 13 greifen und mit ihren hinteren Flächen in gleicher Querrichtung mit den hinteren oder oberen Kanten der Schrägflächen 37 der Rippen 36 liegen. Daher werden die Drucklinien, wenn sie mit ihren vorderen Enden -wie in Abb. 8 und i o gegen die hinteren Flächen der Nasen 47, 48 angelegt werden, genau in gleicher Richtung mit den abgeschrägten Rippen 36 des Führungslagers wie auch mit den die Ausnelimungen 8 und 8a ausstanzenden Werkzeugen 51 liegen.
  • Die Stanzen 51 sind durch Schrauben 52 zu beiden Seiten des Lagers 29 an einem Halter 53 befestigt, der vorn an der Maschine angeordnet ist und auf Führungen 56 auf und nieder geht, die durch Schrauben 57 an den Ständern 14 des Grundgestells angeschlossen sind. Der Halter 53 ist durch Lenker 58 mit zwei Armen 59 gekuppelt, die wie der Arm 21 gemeinsam mit der Welle 17 schwingen. Die Stanzen 51 treten in Führungen 61 (Abb.8, 9) ein, die vorn an dem Gestell 12 zu beiden Seiten des Lagers 29 vorgesehen sind.
  • In den Abb. 6, 7 und i i sind die Stanzen 51 und das Gehrungswerkzeug 24 in der Hochstellung dargestellt. In den Abb. 8 und i o nehmen die Stanzen 51 nach erfolgtem Ausstanzen der Nuten und Zapfen an den beiden Drucklinienenden die Tiefstellung ein, während die Gehrungsschneidklinge 26 sich in der Stellung vor Beginn des Schneidens befindet.
  • Um die Maschine für Umrandungsstege verschiedener Dicke benutzen zu können, kann das Führungslager 29 mit der auf ihm sitzenden Gehrungsklinge 26 zugleich mit dem Anschlage 46 vorn an dem Lager 29 in der Längsrichtung eingestellt werden. Zu diesem Zwecke ist ein Gewindeloch in dem hinteren Fuße 41 des, Lagers vorgesehen, in dem das Gewindeende 66 einer in Lagern 68 des Gestells 12 drehbaren Welle 67 eingesetzt ist. Kragen 69 der Welle verhindern deren Längsbewegung, und ein Griffknopf 71 an ihrem äußeren Ende dient dazu, die Welle zu drehen und damit das Lager 29 mit den zugehörigen Teilen in der einen oder anderen Richtung einzustellen, wobei das Lager sich in einen Schlitz 72 des Gestells 12 verschiebt.
  • Umrandungen haben gewöhnlich die Dicke des Schriftkegels. Um nun dem Arbeiter das Einstellen auf diese jeweilige Dicke der Drucklinien zu erleichtern, ist der Knopf 71 an seinem Umfange mit einer Anzahl flacher Bohrungen 73 (Abb. 6) versehen, in die eine unter Federdruck stehende Klinke in Gestalt einer Kugel 74 einschnappt, so daß dadurch der Drehbewegung des Knopfes und der Welle 67 bei verschiedenen Einstellungen des Lagers 29 ein Halt geboten wird. Auch verhütet die Federkugel jedes zufällige Verstellen des Lagers, nachdem es für Drucklinien bestimmter Dicke eingestellt worden ist.
  • Damit auch die Enden der Drucklinien vollkommen rechtwinklige Form erhalten, bevor sie mit Gehrungsflächen, Ausschnitten und Zapfen versehen werden, ist ein Nachschneider 76 seitlich an dem Halter 53 vorgesehen, der an einer Lagerplatte 77, auf der die Drucklinien für diesen Beschneidevorgang gelegt werden, auf und nieder geht. In den Abb. 9 und i i bildet diese Platte 77 eine Schrägfläche, die das Nachschneiden durch das Werkzeug.76 erleichtert. Das Werkzeug selbst ist durch Schrauben 78 an einem Halter 79 einstellbar angeordnet, der an dem Halter 53 befestigt ist, so daß die Schnittstärke eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gehrungsschneider für Drucklinienumrandungen, bei welchem bei dem Herabdrücken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehrungsschneider in an sich bekannter Weise aus einem auf einer Schrägfläche herabgeführten Messer besteht, während das zweite Werkzeug eine Stanze ist, die eine Ausnehmung aus der Drucklinie neben dem schmalen Gehrungsstück ausstanzt. z. Gehrungsschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Gehrungsschneiders Messer in solcher Entfernung angeordnet sind, daß von zwei nebeneinanderliegendenDrucklinien gleichzeitig die bei dem Zusammensetzen der Umrandung aneinanderliegenden Gehrungsflächen als auch die ineinander eintretenden Teile ausgeschnitten werden.
DEC41793D 1928-07-31 1928-07-31 Gehrungsschneider fuer Drucklinienumrandungen, bei welchem bei dem Herabdruecken eines Handhebels neben dem Gehrungsschneider noch ein zweites Werkzeug in Taetigkeit gesetzt wird Expired DE514895C (de)

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