DE514212C - Maschine zum Bohren von Loechern in Zylindermaentel - Google Patents
Maschine zum Bohren von Loechern in ZylindermaentelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bohren von Löchern in Zylindermäntel, insbesondere
in die Mäntel von Saugwalzen für Papierfertigungsmaschinen. Es hat sich herausgestellt,
daß es bei derartigen Mänteln von großem Vorteil ist, wenn die zahlreichen Bohrungen
in einer oder mehreren gleichmäßig steigenden Schraubenlinien liegen. Die Erfindung
schafft unter Verwendung an sich bekannter Einzelanordnungen eine für die Herstellung
derartig gebohrter Zylindermäntel besonders geeignete Maschine.
Gemäß der Erfindung wird eine an sich bekannte Vielspindelbohrmaschine zum Bohren
der Löcher verwendet, deren Bohrspindeln in einer Radialebene des zu bohrenden Mantels
angeordnet sind. Dieser Mantel wird in an sich bekannter Weise nach jeder Einwirkung
der Bohrer um einen in 3600 aufgehenden Teilwinkel gedreht und gleichzeitig um ein
Stück axial verschoben. Dabei ist gemäß der Erfindung der gleichmäßige Abstand der
Einzelspindeln so gewählt, daß er ein entsprechendes Vielfaches der jedesmaligen
Axialverschiebung darstellt, derart, daß nach einer entsprechenden Zahl von Lochbohrungen
die einzelnen Bohrer in Löcher eintreten, die vorher durch einen Nachbarbohrer hergestellt
worden sind.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Aufsicht auf den Zylindermantel einer Saugwalze, wobei jedoch nur einige
Löcher und Lochreihen angedeutet sind.
Abb. 2 und 3 zeigen im größeren Maßstabe Lochanordnungen in einer Abwicklung des
Mantels.
Abb. 4 ist ein Längsschnitt durch die Maschine zur Herstellung der Bohrungen,
Abb. 5 ein Querschnitt nach Linie 4-4 in Abb. 4, und
Abb. 6 bis 8 sind Einzeldarstellungen.
Wie aus den Zeichnungen erkennbar, besitzt der Saugwalzenmantel A Löcher, die in einer
Schraubenlinie angeordnet sind, wodurch die aufeinander am Umfange des Mantels folgenden
Löcher jeweils eine Versetzung in der Längsrichtung gegeneinander aufweisen oder
in Linien angeordnet sind, die schräg zu einer zur Walzenachse senkrechten Ebene verlaufen.
In den Abb. 1 bis 3 deutet die Linie Z-F eine solche Ebene an, und die Linie X-Z bedeutet
eine Schraubenlinie, nach welcher die Mantellochungen angeordnet sind. Die Steigung der
Schraubenlinie ist vorzugsweise derart, daß der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden
Umgängen gleich dem Mittenabstand benachbarter Bohrungen in der gleichen Längsreihe
ist. Angenommen, es sind alle Bohrungen durch den Mantel zu bohren, daß ihre Mitten
auf einer oder mehreren gedachten Schraubenlinien in der angedeuteten Weise liegen, so
werden die Mitten der Löcher im allgemeinen in verschiedenen Ouerebenen liegen. Es
können nicht zwei Löcher der gleichen Schraubenlinie in der gleichen zur Walzenachse
senkrecht liegenden Ebene vorhanden ίο sein. Wendet man eine Schraubenlinie kleiner
Steigung an, so werden die erwähnten Mittenebenen dicht aneinanderliegen. Wenn bei der fertigen Saugwalze der Zylindermantel
über einem oder mehreren Saugkästen kreist, so werden somit die Mantellöcher, die einander
auf dem Mantel folgen, die Saugkastendichtungen an verschiedenen, jedoch dicht
•aufeinanderfolgenden Punkten kreuzen. Dadurch wird eine verstärkte Abnutzung an
so verschiedenen Punkten vermieden, und es
wird eine im wesentlichen gleichförmige Verteilung der Abnutzung zwischen Mantel
und Saugkasten dichtungen erzielt. Weiter ergeben sich in Verbindung damit Vorteile in
den Herstellungsarbeiten des Bohrens, Schleifens und Polierens des gelochten Metallmantels.
In Abb. ι sind einige der Mantellochungen
in in der Längsrichtung sich erstreckenden Reihen dargestellt, wobei entsprechende
Lochungen der Reihen auf aufeinanderfolgenden Umgängen der gleichen Schraubenlinie
liegen, so daß mit anderen Worten sämtliche Löcher in einer fortgesetzten Schraubenlinienreihe
liegen, die bei α an einem Zylinderende anfängt und bei α1 am anderen Ende aufhört.
Abb. 2 zeigt Löcher in gegeneinander versetzten Reihen. Beispielsweise wechseln
Längsreihen von Bohrungen, die bei α und c anfangen, mit Reihen von mittleren Bohrungen
ab, die bei b und d beginnen. In diesem
Beispiel liegen die Lochungen auf zwei Schraubenlinien, die bei α und b anfangen.
Beispielsweise sind die Löcher a, c und a~, c"
Löcher auf den aufeinanderfolgenden Umgängen der einen Schraubenlinie, die
Löcher b, d und b~, d~ Löcher auf den aufeinanderfolgenden
Umgängen einer zweiten derartigen Schraubenlinie. Diese Anordnung führt zu einer größeren Anzahl und einem
näheren Aneinanderrücken der Löcher bei gegebenen Abmessungen, als es bei einer einzigen
Schraubenlinienreihe möglich sein würde. Nach Abb. 2 sind die Löcher an den
äußeren Enden versenkt, während nach Abb. 3 glatt durchgeführte Bohrungen vorgesehen
sind.
Abb. 4 zeigt den Mantel A an einer Bohrmaschine
zum Bohren der Mantellöcher mit einer Vielzahl von Lochbohrern 10. Die
Vorrichtungen zum Halten dieser Bohrer sowie der Antrieb der Maschine können von beliebiger
bewährter Ausbildung sein und bedürfen keiner besonderen Darstellung.
In dem Beispiel werden die aufeinanderfolgenden gegenseitigen Verstellungen von
Mantel A und Bohrern 10 durch eine vereinigte Dreh- und Längsbewegung des Mantels
herbeigeführt, während die Bohrer auf einem feststehenden Support oder Wagen
(nicht dargestellt) angebracht sind. Der einfachen Darstellung halber sind die Bohrer als
oberhalb des Mantels angeordnet gezeichnet, während man sie bei der praktischen Ausführung
zweckmäßigerweise seitlich vom Mantel zwecks Freihaltung von Bohrspänen anordnen
wird.
Der Mantel A wird durch Spannköpfe 1 r und 12 gehalten, die gegen die Mantelenden
durch Spannglieder 13 und Keilringe 14 gezogen werden. Die die Spannglieder und
-köpfe verbindenden Bolzen sind als lange Stangen 15 dargestellt, die durch Hohlwellen
hindurchtreten, die die Köpfe tragen. Diese Hohlwellen 16 und 17 liegen gleichachsig
und sind in ihren Lagern 18 und 19 verschiebbar
sowie außerdem drehbar. Die Welle 17 mit dem Kopf 12 ist mit dem Getriebe versehen,
das der Welle die aufeinanderfolgenden Schraubenbewegungen des Mantels A
gegenüber den Bohrern erteilt. Diese Bewegungen werden durch den Mantel nach
dem gegenüberliegenden Spannkopf 11 übertragen, der schwimmend gelagert ist, d. h.
frei imstande ist, diesen Mantelbewegungen zu folgen. Der Kopf 11 kann auch gegen den
Kopf 12 hin und her bewegt werden, um das Einsetzen des Mantels in die Maschine und
seine Entfernung aus ihr zuzulassen,
Für die Verstellung der Welle 17 dient nach der Darstellung eine Kurbel 20, die mit einem
Triebring 21 in das Rad 22 auf der Welle einer Schnecke 23 eingreift, die das Schnekkenrad
24 der Welle 17 treibt. Die Welle 17 gleitet in der Schneckenradnabe 25, die mit
Federn in Längsnuten 26 der Welle eingreift. Ein Abstandsstück 27 zwischen dem Lager 19
und der Schneckenradnabe verhindert eine Längsverschiebung des Schneckenrades. Ein
mit Gewinde versehener Teil 30 der Welle 17 ist in Eingriff mit einer feststehenden Mutter
31, wodurch eine Längsverschiebung-der Welle bei ihrer Drehung herbeigeführt wird.
Nach der Darstellung ist die Mutter 31 eine Buchse mit einem Gewinde, die in dem Lager
durch gegenüberliegende Befestigungseinrichtungen gehalten wird.
Durch das beschriebene Getriebe wird die Welle 17 mit Hilfe eines Übersetzungsgetriebes
-derart angetrieben, daß eine vollständige Drehung der Kurbel 20 eine Drehung des
Mantels A um einen nur kleinen Winkel herbeiführt.
Gleichzeitig wird der Mantel in der Längsrichtung um einen entsprechend kleinen Bruchteil des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden
Gewindegängen der Schraube 30 verschoben. Auf diese Weise kann durch aufeinanderfolgende
Handhabungen der Kurbel der Mantel A für die aufeinanderfolgenden Bohrarbeiten, die an seinem Umfange auszuführen
sind, geeignet eingestellt werden.
Während jeder eigentlichen Bohrarbeit wird die Kurbel 20 in einer bestimmten Lage
gesichert gehalten, wie Abb. 5 andeutet, wodurch die Verstelleinrichtungen verriegelt
werden und den Mantel festhalten. Hierzu ist der Kurbelgriff 35 auf dem Schaft eines unter
Federdruck stehenden Kolbens 36 angebracht, der normal in eine Rast 37 im Maschinengestell
einfällt. Nach jeder Bohrarbeit wird der Kolben aus der Rast ausgehoben, die Kurbel wird um einen vollen LTmgang gedreht,
und danach läßt man den Kolben wieder in die Rast einschnappen. Dadurch ist der Mantel richtig eingestellt und für den nächsten
Bohrvorgang verriegelt.
Die Übersetzung zwischen Kurbel 20 und Welle 17 bestimmt den Abstand zwischen in
Mantelumfangsrichtung aufeinanderfolgenden Löchern. Die Steigung der Schraube 30 bestimmt
den Abstand der Löcher in der gleichen Längsreihe. Durch Anwendung eines Getriebes
von solcher Art, daß jeder Umgang der Kurbel den Mantel um einen Winkel dreht, von dem ein ganzes Vielfaches 3600
ausmacht, wird herbeigeführt, daß eine bestimmte Anzahl von Kurbelumgängen eine volle Umdrehung des Mantels herbeiführt,
und die aufeinanderfolgend eingebohrten Lochreihen werden dann gleichförmig auf dem Umfang des Mantels verteilt sein.
Wendet man außerdem eine Schraubensteigung von solcher Größe an, daß der Mantel bei jedem vollen Umgang um eine Strecke
längsverschoben wird, die entweder gleich dem Mittenabstande von aufeinanderfolgenden
Bohrerspindeln 10 ist oder von der ein ganzes Vielfaches diesen Abstand ergibt, so
werden die von jedem Einzelbohrer hergestellten Löcher in einer ununterbrochenen
Schraubenlinienreihe mit den Löchern liegen, die von all den anderen Bohrern hergestellt
werden. Nimmt man beispielsweise eine gegebene Zahl von Kurbelumdrehungen als notwendig zur Erzeugung eines vollständigen
Umganges des Mantels an und nimmt man an, daß die Bohrerspindeln einen Mittenabstand
voneinander aufweisen, der ein beliebig geeignetes Vielfaches der Schraubenteilung
darstellt, dann wird eine vollständige Umdrehung des Mantels diesen in eine Stellung
für den ersten oder Indexbohrer io1 bringen, um das zweite Loch ar in der ersten
Längsreihe zu bohren, und für alle die anderen Bohrerspindeln, um die entsprechenden
Löcher dieser Reihe herzustellen. Die Steigung der Schraube 30 kann naturgemäß bei
verschiedenen Maschinen verschieden sein. Beispielsweise zeigt Abb. 6 die Teilung für
eine Schraube zur Regelung des Bohrvorganges nach Maßgabe einer Schraubenlinie, wie bei Abb. 2 angenommen, und Abb. 7 die
Steigung einer Schraube zur Steigerung des Bohrvorganges längs einer Schraubenlinie,
wie in Abb. 3 vorausgesetzt.
Sind die Schraubenreihen von Löchern nach Abb. 1 gebohrt, so können weitere Zwischenbohrungen
in einer zweiten Schraubenlinienreihe durch den folgenden Vorgang gebohrt werden: Die Kurbel 20 wird abgenommen
und auf ihrer Welle um i8oD gegen die
Normalstellung versetzt wieder befestigt und wird dann um einen halben Umgang gegenüber
der Ursprungsstellung nach Abb. 5 verdreht, bis der Kolben 36 wieder in die Indexvertiefung
37 einfällt. Durch diese Handhabungen wird der Mantel A um die Hälfte des Abstandes zwischen Mitten von aufeinanderfolgenden
Lochreihen gedreht sein. Dann wird die Mutter 31 gelöst und um einen
halben Umgang in der Richtung der Rückstellung der Schraube 30 gedreht; dann wird
sie von neuem befestigt. Hierdurch wird der Mantel in der Längsrichtung um die Hälfte
des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden Gängen der Schraube 30 verschoben, d. h. um
die Hälfte des Abstandes der Mitten von Nachbarbohrungen der gleichen Längsreihe.
Demnach ist dann der Mantel so eingestellt, daß der erste oder Indexbohrer io1 das Loch b
(Abb. 2) bohrt. Ausgehend von diesem Loch b kann dann die zweite Reihe von
Löchern in gleicher Weise und mit der gleichen Wirkung wie die erste gebohrt werden,
so daß das in Abb. 2 dargestellte Erzeugnis entsteht.
Ist der Mantel gelocht und aus der Maschine herausgenommen, so kann es wünschenswert
sein, ihn für weitere Bohrarbeit der gleichen Löcher oder zum Versenken der Löcher oder zu ähnlichen Zwecken wieder
anzubringen. Zu diesem Zweck deutet Abb. 8 eine Raststifteinrichtung 40 an. Der Raststift
ist durch eine Buchse in dem Spannkopf 12 geführt und greift in eine Bohrung 41 ein,
die vorher in das Stirnende des Mantels A eingeführt ist. Diese Vorrichtung legt einen
bestimmten Punkt des Mantels, nämlich beispielsweise das Loch 41, fest gegenüber einem
bestimmten Maschinenpunkt. Ist die Bohrarbeit mit" derartig gegeneinander festgelegter
Stellung von Mantel und Kopf eingeleitet und ist die Schraubenwelle 17 in einer be-
stimmten Lage, ζ. B. so weit wie möglich zurückgezogen, dann kann der Mantel nach
Vollendung der Arbeit und Herausnahme in der gleichen bestimmten Lage und Beziehung
zu den Maschinenteilen von neuem angebracht werden, derart, daß die erste oder
Indexlochung α mit ihrer Mitte genau unter der Mitte des ersten oder Indexbohrers ίο1
liegt; auf diese Weise können alle Bohrungen ίο nachgebohrt oder weiter mit den gleichen
oder anderen Bohrern in den schon beschriebenen Arbeitsvorgängen behandelt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Maschine zum Bohren von Löchern in Zylindermäntel, insbesondere in die Mäntel von Saugwalzen für Papierfertigungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, ao daß die Bohrer einer an sich bekannten Vielspindelbohrmaschine in einer Radialebene des Mantels des Zylinders ange- ordnet sind, der nach der Bohrung einer axialen Lochreihe durch gleichfalls an sich bekannte Schaltmittel um einen in 360° aufgehenden Teilwinkel gedreht und gleichzeitig um ein derartiges Stück axial verschoben wird, daß erst nach einer dem Umfang des Zylindermantels entsprechenden Zahl von Bohrvorgängen die Bohrer in vom Nacbbarbohrer vorher gebohrte Löcher eintreten.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, bei der die Axialverschiebung durch eine Schraube auf der Werkstückspindel herbeigeführt wird, die in eine feststehende Mutter eingreift, während die Teildrehungen durch ein Übersetzungsgetriebe mittels einer jeweils um 3600 zu verdrehenden Handkurbel bewirkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (31) gegen das Gestell und die Kurbel gegen das Übersetzungsgetriebe um je i8o° verstellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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