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DE503864C - Umkehrgetriebe - Google Patents

Umkehrgetriebe

Info

Publication number
DE503864C
DE503864C DEB124650D DEB0124650D DE503864C DE 503864 C DE503864 C DE 503864C DE B124650 D DEB124650 D DE B124650D DE B0124650 D DEB0124650 D DE B0124650D DE 503864 C DE503864 C DE 503864C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
fluid
transmission
rotation
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB124650D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB124650D priority Critical patent/DE503864C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE503864C publication Critical patent/DE503864C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Umkehrgetriebe Die Erfindung betrifft ein Umkehrgetriebe für Schiffswellen, Arbeitswellen an Fahrzeugen, Walzenstraßen, Förderanlagen u. dgl., die von schnell und immer in derselben Richtung laufenden Maschinen über Flüssigkeits-und Zahnräderübersetzungsgetriebe angetrieben werden.
  • Bei den bisher bekannten Ausführungen dieser Art werden gewöhnlich zwei Flüssigkeitsgetriebe, je eines für jede Drehrichtung, mit den dazugehörigen Rädergetrieben auf der verlängerten Maschinenwelle angeordnet. Davon wird das eine Getriebe des guten Wirkungsgrades wegen als Flüssigkeitskupplung ausgebildet, während das andere für die Änderung der Drehrichtung mit einem Umkehrring versehen ist. Man hat aber auch schon das zweite Flüssigkeitsgetriebe als Kupplung ausgeführt und die Umkehrung der Drehrichtung durch ein Zwischenrad erfolgen lassen. Jede dieser Ausführungen bedingt jedoch für jedes Flüssigkeitsgetriebe bzw. jede Flüssigkeitskupplung besondere Ein- und Auslaßschieber und Steuerglieder zu ihrer Inbetriebsetzung, wobei diese außerdem für einen einwandfreien und sicheren Betrieb miteinander verblockt sein müssen. Deshalb geht das Bestreben stets dahin, mit möglichst wenig Steuerorganen auszukommen, einmal um die Steuerung und damit die Anlage zu vereinfachen und zum andern, um an Herstellungskosten zu sparen. Der Gegenstand der Erfindung zeigt nun ein Getriebe zur Umsteuerung von Arbeitswellen, die von schnell und immer in derselben Richtung laufenden Maschinen über Flüssigkeits- und Zahnräderübersetzungsgetriebe angetrieben werden, bei welchen der Umsteuerungsvorgang vereinfacht und bei welchen für die Flüssigkeitsgetriebe auf jedes Steuerorgan sowohl für den Einlaß als auch für den Auslaß verzichtet werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß bei dem Umkehrgetriebe von den beiden Flüssigkeitsgetrieben, von denen das eine mit seinem Ritzel in bekannter Weise auf der verlängerten Maschinenwelle sitzt, das die Umkehr der Arbeitswelle bewirkende Flüssigkeitsgetriebe auf einer besonderen Vorgelegewelle angeordnet ist und die treibenden Teile der beiden Flüssigkeitsgetriebe miteinander kämmen, wobei für jede der beiden Drehrichtungen nur immer das eine der beiden Flüssigkeitsgetriebe gefüllt ist. Der Antrieb der Arbeitswelle für die eine Drehrichtung, z. B. Vorwärtsfahrt der Propellerwelle bei Schiffen, erfolgt dann bei gefülltem Flüssigkeitsgetriebe auf der Maschinenwelle und leerem Flüssigkeitsgetriebe auf der Vorgelegewelle in bekannter Weise über das Flüssigkeitsgetriebe auf der Maschinenwelle, das dazugehörige Ritzel und das große auf der Arbeitswelle sitzende Zahnrad und für die andere Drehrichtung bei leerem Flüssigkeitsgetriebe auf der Maschinenwelle und gefülltem Flüssigkeitsgetriebe auf der Vorgelegewelle über der Zahnkranz des treibenden Teiles des leeren Flüssigkeitsgetriebes auf der Maschinenwelle den Zahnkranz des gefüllten Flüssigkeitsgetriebes und des Ritzels auf der Vorgelegewelle, das in das große Rad der Arbeitswelle eingreift.
  • Um den Umsteuervorgang noch weiter zu vereinfachen und außerdem zu beschleunigen, soll die Drehrichtungsumkehr der Arbeitswelle ohne Verwendung besonderer Ein- und Auslaßsteuerglieder für die beiden Flüssigkeitsgetriebe erfolgen, indem lediglich durch Schalten der Füllpumpe mittels Hahnes, Wechselschiebers, Ventils o. dgl. auf das eine oder andere Flüssigkeitsgetriebe die Füllpumpe den einen Kreislauf füllt, während sie gleichzeitig aus dem anderen Kreislauf die Flüssigkeit saugt.
  • Da keine besonderen Ein- und Auslaßschieber vorgesehen sind, findet ein ständiger Durchfluß in den Kreisläufen der Flüssigkeitsgetriebe statt, dadurch wird noch der Vorteil erreicht, daß eine gute Wärmeableitung aus dem Innern der Getriebe erfolgt und so eine zu große Erwärmung der Betriebsflüssigkeit vermieden wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Anordnung nach dem Gegenstand der Erfindung in einem Beispiel schematisch dargestellt; in Abb. I in einer Ansicht auf das Umkehrgetriebe und in Abb. 2 in einem Schnitt durch das Getriebe nach der Linie a-b-c-d in Abb. I. I ist die Kurbelwelle der nicht weiter dargestellten Antriebsmaschine; 2 ist das Flüssigkeitsgetriebe mit dem treibenden Rad Io und dem getriebenen Rad II, von denen das erstere mit dem Kupplungsflansch 23 der Kurbelwelle I fest verbunden ist, während der getriebene Teil II mit einer Welle 7 fest verbunden ist, auf welcher das Ritzel 4 sitzt. Das zweite Flüssigkeitsgetriebe 3 mit dem treibenden Teil I2 und dem getriebenen Teil I3 ist auf einer zur Welle 7 parallelen Vorgelegewelle 8 derart angeordnet, daß der treibende Teil I2 sich lose auf derselben im Lager I7 drehen kann, während der getriebene Teil I3 mit dieser fest verbunden ist. Auf der Welle 8 ist ein Ritzel 5 angeordnet. Die Ritzel 4 und 5 greifen in ein Zahnrad 6 ein, welches auf der Arbeitswelle 9 angeordnet ist. Auf dem treibenden Teil Io des Flüssigkeitsgetriebes 2 ist ein Zahnkranz I4 und auf dem treibenden Teil 12 des Flüssigkeitsgetriebes 3 ein Zahnkranz I5 angeordnet, die miteinander kämmen. I8 und I9 sind die Lager für die Vorgelegewelle 8; I6, 2o und 2I sind die Lager für die Ritzelwelle 7; 22 ist das Getriebegehäuse mit dem Ringraum 23 und dem Kanal 3o, dem Ringraum 24 und dem Kanal 3I zum Zuführen der Füllflüssigkeit nach den Flüssigkeitsgetrieben. Die Füllpumpe 28 wird vom treibenden Teil I2 des Flüssigkeitsgetriebes 3 über die Kegelräder 25,26 und die Welle 27 angetrieben. Ein Steuerhahn 29 steht durch den Kanal 3o mit dem Flüssigkeitsgetriebe 3 und durch den Kanal 3I mit dem Flüssigkeitsgetriebe 2 in Verbindung. Öffnungen 32 am Umfang des Flüssigkeitsgetriebes 2 und Öffnungen 33 am Umfang des Flüssigkeitsgetriebes 3 dienen dazu, ein ständiges Durchfließen der Flüssigkeit in dem arbeitenden Flüssigkeitsgetriebe zu erreichen, um eine übermäßige Wärme im Innern zu verhindern.
  • Der Betrieb geht dabei wie folgt vor sich Arbeitet die Antriebsmaschine und soll sich die Arbeitswelle 9 vorwärts drehen, so wird die ständig sich mitdrehende Füllpumpe 28 durch den Steuerhahn 29 auf das Flüssigkeitsgetriebe 2 geschaltet und dieses über den Kanal 3I und den Ringraum 24 von innen gefüllt. Der Antrieb der Arbeitswelle 9 erfolgt dann von der Antriebsmaschine über die Flüssigkeitskupplung 2 mit dem treibenden Teil Io und dem angetriebenen Teil II, das Ritzel 4 und das große Rad 6. Das Flüssigkeitsgetriebe 3 ist leer.
  • Soll jetzt die Arbeitswelle 9 sich in der anderen Richtung, d. h. rückwärts drehen, so wird der Steuerhahn 29 so verstellt, daß die Füllpumpe 28 die Flüssigkeit aus dem Getriebe 2 durch den Kanal 3I saugt und über den Kanal 30 und den Ringraum 23 das Flüssigkeitsgetriebe 3 von innen füllt. Der Antrieb der Arbeitswelle g erfolgt nun von der Antriebsmaschine aus über den treibenden Teil Io des entleerten Flüssigkeitsgetriebes 2 mit dem Zahnkranz I4, der finit dem Zahnkranz I5 kämmt, den treibenden Teil I2 und den angetriebenen Teil I3 des Flüssigkeitsgetriebes 3, das Ritzel 5 und das große Rad 6, das jetzt die Welle 9 in entgegengesetzter Richtung dreht.
  • Die weitere Änderung des Drehsinnes der Arbeitswelle 9 geschieht nun lediglich durch Umschalten des Steuerhahnes 29. Während des Betriebes arbeitet die Pumpe 28 ständig weiter und füllt die arbeitenden Kreisläufe 2 bzw. 3 ständig nach, aus denen durch die öffnungen 32 bzw. 33 ständig Flüssigkeit entweicht.

Claims (2)

  1. PAT EN TAN5PRÜCHE: i. Umkehrgetriebe für Schiffswellen, Arbeitswellen an Fahrzeugen, Walzenstraßen, Förderanlagen u. dgl., die von schnell und immer in derselben Richtung laufenden Maschinen über Flüssigkeits-und Zahnräderübersetzungsgetriebe angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umkehr der Arbeitswelle (9) bewirkende Flüssigkeitsgetriebe (3) auf einer besonderen Vorgelegewelle (8) angeordnet ist und die treibenden Teile der beiden Flüssigkeitsgetriebe (2 und 3) miteinander kämmen, wobei der Antrieb der Arbeitswelle (9) für die eine Drehrichtung bei gefülltem Kreislauf (2) und leerem Kreislauf (3) in bekannter Weise über das Flüssigkeitsgetriebe (Kupplung) (2), das Ritzel (4) und das große auf der Arbeitswelle sitzende Zahnrad (6), für die andere Drehrichtung bei gefüllter Kupplung (3) und leerem Kreislauf (2) über den treibenden Teil (Io) des Flüssigkeitsgetriebes (2) mit dem Zahnkranz (I4), den Zahnkranz (I5) des Flüssigkeitsgetriebes (3), das Ritzel (5) und das große Rad (6) erfolgt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtungsumkehr der Arbeitswelle (9) ohne Verwendung besonderer Ein- und Auslaßsteuerglieder für die Flüssigkeitsgetriebe (2 und 3) lediglich durch Schalten der Füllpumpe (28) mittels Hahnes (29), Wechselschiebers, Ventils o. dgl. auf das eine oder das andere Flüssigkeitsgetriebe (Kupplung) (2 bzw. 3) so erfolgt, daß die Pumpe (28) den einen Kreislauf füllt, während sie gleichzeitig aus dem andern die Flüssigkeit saugt.
DEB124650D 1926-03-24 1926-03-24 Umkehrgetriebe Expired DE503864C (de)

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DEB124650D DE503864C (de) 1926-03-24 1926-03-24 Umkehrgetriebe

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DE503864C true DE503864C (de) 1930-07-28

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DEB124650D Expired DE503864C (de) 1926-03-24 1926-03-24 Umkehrgetriebe

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