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DE503094C - Reklamevorrichtung zur Vorfuehrung beweglicher Bilder - Google Patents

Reklamevorrichtung zur Vorfuehrung beweglicher Bilder

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Publication number
DE503094C
DE503094C DESCH87852D DESC087852D DE503094C DE 503094 C DE503094 C DE 503094C DE SCH87852 D DESCH87852 D DE SCH87852D DE SC087852 D DESC087852 D DE SC087852D DE 503094 C DE503094 C DE 503094C
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DE
Germany
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shafts
shaft
gear
cranks
pin
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Expired
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DESCH87852D
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/025Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles the members being rotated simultaneously, each face of the member carrying a part of the sign

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Reklamevorrichtung zur Vorführung beweglicher Bilder Die Erfindung betrifft eine Reklamevorrichtung zur Vorführung beweglicher Bilder mit einer Schaufläche aus drehbaren Zeichenträgern und einem Kurbelgetriebe zum Antrieb der Zeichenträger.
  • Gemäß der Erfindung hat das Kurbelgetriebe eine Hauptantriebswelle und eine zu ihr parallele Hilfswelle, die durch irn Winkel ;-ersetzte Kuppelstangen verbunden sind.
  • Die Zeichenträger haben besondere Wellen, die zwischen der Haupt- und der Hilfswelle angeordnet und mit Zapfen versehen sind, an denen die Kuppelstangen zwischen Haupt-und Hilfswelle angreifen.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung wird eine Vorrichtung beschrieben werden, bei der die Zeichenträger in an sich bekannter Weise aus endlosen, über dreikantige Prismen geführten Bändern bestehen. Der bisher verwendete Zahnradantrieb für die Prismen hat den Nachteil, daß der tote Gang der einzelnen Räder sich addiert, so daß die Genauigkeit der Prismenbewegung von einem zum andern Prisma ständig abnimmt und bei den letzten Prismen der Fehler unzulässig groß wird. Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil durch das Kurbelgetriebe vermieden. Die Hauptantriebswelle wird durch ein Getriebe absatzweise um je i2o° gedreht und überträgt ihre Drehung durch ein unter go° versetztes Kurbelgetriebe auf eine zweite Welle. Zwischen den Wellen sind die Prismen drehbar gelagert, und jedes Prisma ist an einem oder beiden Enden mit einer Kurbel versehen, in die ein Zapfen an der zugehörigen Kuppelstange greift. In dieser Weise setzt die Hauptantriebswelle durch ihre Kuppelstangen die Hilfswelle am Ende des Prismensatzes in Drehung, und diese Drehung wird durch eine oder beide Kuppelstangen auf die Kurbeln der Prismen übertragen. Der tote Gang beschränkt sich hier auf die einzelnen Übertragungsstellen, wird aber nicht, wie bei der Zahnradübertragung, von einem Ende des Getriebes zum anderen addiert.
  • Wenn besonders genaue Führung erwünscht ist, z. B. wenn die Prismen sehr lang sind und daher bei plötzlichem Wechseln durchfedern könnten, kann auch am anderen Ende jedes Prismas eine Kurbel vorgesehen sein, in die ein Zapfen an der zugehörigen Kuppelstange eingreift.
  • Die Zeichenträger brauchen nicht Prismen mit endlosen Bändern, sondern können auch Rundstäbe o. dgl. mit und ohne endlose Bänder sein. Die Schriftzeichen, Bilderteile o. dgl. werden auf der Schaufläche durch entsprechende Einstellung der Zeichenträger zu einem Ganzen vereinigt.
  • Die Vorrichtung vereinigt, da sie den Kurbelantrieb hat, größte Genauigkeit mit vollkommener Betriebssicherheit und hoher Lebensdauer, denn die Teile eines solchen Antriebs unterliegen nur äußerst geringer Abnutzung.
  • Die Vorrichtung eignet sich für jede Art der Sichtreklame, also zur Aufstellung in Schaufenstern, Schaukästen, in den Vorräumen von Theatern, Kinos u. dgl., den Wartesälen von Bahnhöfen, Straßenbahnhaltestellen. Sie kann auch in Form eine Reklamesäule ausgebildet und mit festen Plakaten, Lichtreklamen, Reihenbildern, Sprechmaschinen und anderen akustischen Einrichtungen, die den Wechsel der Bilder anzeigen, verbunden werden. Die Wirkung läßt sich durch passende Ausgestaltung der Beleuchtung noch steigern. Besonders zweckmäßig ist eine mit der Vorrichtung vereinigte Beleuchtung nach Art von Soffittenlampen, die durch einen selbsttätigen Schalter jedesmal zum Erlöschen gebracht wird, wenn die Darstellung wechselt; und erst wieder aufleuchtet, wenn die neue Darstellung sichtbar geworden ist. Ein Schalter, der dies bewirkt, kann auf sehr einfache Weise mit dem Getriebe für die Antriebswelle gekuppelt werden. Eine solche Einrichtung entzieht nicht nur den Vorgang des Wechselns dem Auge, sondern erregt auch durch Blinklichtwirkung noch besonders die Aufmerksamkeit. Die Lampen können auch verschiedene. Farben haben, so daß jede Darstellung in verschiedenem Licht erscheint, oder es können gleichzeitig verschiedene ineinander übergehende Farben auf der Schaufläche erscheinen.
  • Endlich bietet die Vorrichtung die Möglichkeit, eine Wirkung nach Art der bekannten Trickfilme zu erzielen, indem man durch schnellen Wechsel der Darstellungen die Täuschung einer Bewegung des Bildes hervorruft. Die Vorrichtung kann mit einem selbsttätigen Schalter versehen sein, der sie nur zeitweilig in Tätigkeit treten läßt, so daß sie nicht durch dauerndes und vielleicht unerwünschtes Arbeiten stört.
  • Auf der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands und einige Anwendungsbeispiele dargestellt: Abb. i zeigt perspektivisch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung für ein Schaufenster; Abb. 2 und 3 zeigen ebenfalls perspektivisch je eine Reklamesäule, an der die Vorrichtung in Verbindung mit Plakaten und für sich allein angebracht ist; Abb.4 zeigt in einer von rechts in Abb. i gesehenen Stirnansicht das Schaltgetriebe der Vorrichtung bei geöffnetem Gehäuse; Abb.5 ist eine schematische Darstellung des Prismenantriebs, von der Vorderseite in Abb. i gesehen; Abb. 6, 7 und 8 zeigen im Aufriß, Stirnansicht und Grundriß ein etwas abgeändertes Kurbelgetriebe; Abb. 9 und io sind Aufriß und Stirnansicht eines Getriebes, das aus Kurbeln und Zahnrädern gebildet ist; Abb. i i zeigt im Aufriß, Abb.12 im Grundriß eine Kurbel zur Übertragung von der Kuppelstange oder den Kuppelstangen zwischen Haupt- und Hilfswelle, mit einer gekröpften Kurbel, die ermöglicht, die Teilung der Kurbelwellen zu verkürzen; Abb. 13 und 14 zeigen eine abnehmbare Einrichtung für die Unterbringung auswechselbarer Prismensätze im Gehäuse, und Abb. 15 zeigt eine abgeänderte Ausbildung der Einrichtung nach Abb. 13 und 1.4.
  • In Abb. i ist eine tragbare Vorrichtung dargestellt, die zur Aufstellung in einem Schaufenster o. dgl. bestimmt ist. Sie hat ein Gehäuse 14 mit einem vorderen Ausschnitt 15, der einen Fensterrahmen 17 trägt. Im Ausschnitt des Fensterrahmens, der durch eine Glasscheibe verdeckt, aber auch offen sein kann, erscheinen die im vorliegenden Falle aus acht Feldern 18 gebildeten Reklameschriften o. dgl., die durch Lampen i9 und 2o soffittenartig beleuchtet werden können. Mit dem Getriebe für die Prismen kann ein Schalter verbunden sein, der die Lampen während des Wechselns der Felder ausschaltet, so daß nur die gewechselten Inschriften oder Bilder beleuchtet werden, der Vorgang des Wechselns aber dem Auge entzogen wird. Der Fuß des Gehäuses kann zur Aufnahme eines Klotors für das Getriebe ausgebildet werden und eine feste Reklametafel 21 tragen.
  • Abb. 2 und 3 zeigen derartige Vorrichtungen in Verbindung mit einer Reklamesäule 22. Die Säule nach Abb. 2 trägt vier Vorrichtungen 1d., die in verschiedener Höhe in ihre Seitenwände eingesetzt sind. Die freien Räume werden durch Plakate 23 ausgefüllt.
  • Bei der Säule 2d. nach Abb. 3 sind sämtliche vier Seiten von je zwei Vorrichtungen 25 gemäß der Erfindung eingenommen. Man könnte auch eine einzige Vorrichtung an jedem Fenster vorsehen, die durch die ganze Höhe der Säule geht.
  • Im Gehäuse 14 sind die Hauptwelle i und die Hilfswelle 2' des Getriebes nach Abb. 5 oberhalb und unterhalb des Fensters 17 gelagert. Die Hauptwelle i wird von einem Getriebe, das in ein Zahnrad 40 auf der Welle eingreift, absatzweise um jeweils 12o° gedreht. Das Zahnrad 46 steht durch einen Kurbelzapfen .4 und Kuppelstange 6 mit einer Kurbel 26 auf der Hilfswelle 2' in Verbindung. Am anderen Ende der Hilfswelle befindet sich eine Kurbel 27, die durch eine zweite Kuppelstange 5 mit einer Kurbel 28 auf der Hauptwelle z verbunden ist. Der Kurbelarm am Zahnrad 46 und die Kurbel 26 sind zu den Kurbeln 27, 28 um 90° versetzt. Die Kuppelstange 5 trägt eine Anzahl Kurbelzapfen 29 zum Antrieb von Kurbeln 3 der Prismen.
  • Das Getriebe, durch das das Zahnrad 46 der Hauptwelle r jeweils um 12o° gedreht wird, ist in Abb. d. dargestellt. Mit dem Zahnrad .I6 steht ein auf einem im Gehäuse befestigten Zapfen 47 gelagertes Zahnrad 4.8 ständig in Eingriff. Auf dem Zapfen :I7 ist ein Winkelhebel 49,'50 schwenkbar gelagert. Am kurzen Arm ,49 des Hebels ist auf einem Zapfen 5 r ein Zahnrad 52 gelagert, das mit dem Zahnrad 48 ständig in Eingriff steht. Das Zahnrad 52 trägt eine Scheibe 53, deren Umfang beim vorliegenden Beispiel nur einen Ausschnitt 54 hat. In den Ausschnitt kann ein am Gehäuse befestigter Anschlag 55 einfallen. .
  • Auf einem am Gehäuse befestigten Zapfen 56 ist eine Nockenscheibe 57 mit Nocke 58 gelagert, die von einer Kraftquelle in ständige Umdrehung versetzt wird. Der Antrieb ist der Einfachheit wegen nicht dargestellt.
  • Der längere Arm 5o des Winkelhebels trägt an seinem Ende eine um Zapfen 59a schwenkbare Klinke 59, die an ihrem unteren Ende einen Zahn 6o hat. Die Klinke 59 wird durch eine Feder 61 gegen einen Anschlag 62 am Hebelarm 5o gedrückt. Der Zahn 6o ist dann so gestellt, daß die Nocke 58 ihn nicht trifft. Die Nockenscheibe 57 trägt ein Zahnrad 57a, das in der dargestellten Lage, in der eine Feder 64 den Arm So an einen Anschlag 50a des Gehäuses legt, mit dem Zahnrad 52 nicht in Eingriff steht. Wird jedoch durch die nachstehend beschriebene Einrichtung die Klinke 59 so geschwenkt, daß der Zahn 6o in den Bereich der Nocke 58 gelangt, so erfolgt durch die gemeinsame Drehung des Zahnrades 57a und der Nocke 58 ein Eingriff der Nocke 58 mit dem Zahn 6o, wodurch ' die Klinke 59 angehoben und der Winkelhebel 49, So geschwenkt wird, so daß Arm 49 nach rechts ausschwingt. Nun wird das Zahnrad 52 am Arm ,49 in die Zähne des ständig umlaufenden Zahnrades 57a eingeschwenkt und in Umdrehung versetzt. An der Drehung des Zahnrades 52 nimmt auch die Scheibe 53 teil, die beim Ausschwingen des Hebels .I9 mit ihrem Ausschnitt 54 den Anschlag 55 teilweise verlassen hat. Bei der nun beginnenden Drehung steigt der Ausschnitt 5.4 mit einem einseitigen Anlauf 63 auf den Anschlag 55 auf, die Scheibe 53 rollt auf dem Anschlag 55 ab und hält das Zahnrad 52 in Eingriff mit dem Zahnrad 57a. Erst wenn die Scheibe 53 eine volle Umdrehung gemacht hat, gelangt der Ausschnitt 54 wieder in den Bereich des Anschlages 55, und die auf den Arm 5o einwirkende Zugfeder 64 läßt den Ausschnitt 54 auf den Anschlag 55 einfallen, worauf die Zahnräder 52 und 57 außer Eingriff gelangen, nachdem das Zahnrad 52 eine Umdrehung gemacht hat. Die Zahnräder 52, 4.8 und 57z haben gleiche Zähnezahl, (las Zahnrad 4.6 auf der Welle i hat die dreifache Zähnezahl dieser Räder, macht also bei einer vollen Umdrehung des Zahnrades 52 eine Drittelumdrehung.
  • Bei Reklamevorrichtungen ist es notwendig, entsprechend der Länge und dem Inhalt der Aufschriften die Dauer der Sichtbarkeit einzustellen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Einstellung durch folgende Einrichtung erzielt: Im Gehäuse ist auf Zapfen 65a ein Winkelhebel 65 gelagert, den eine Feder 66 gegen die Scheibe der Nocke 58 drückt, so daß er ausschwingt, wenn ihn die Nocke 58 trifft. Dem kürzeren Arm des Hebels 65 ist eine Klinke 67 angelenkt, während um seinen Zapfen 65a eine zweite Klinke 70 schwenkbar ist. Die Klinken greifen in ein Schaltrad 68 ein, das einen Knopf 69 o. dgl. trägt. Wird nun durch die Nocke 58 der Hebel 65 und damit die Klinke 67 geschwenkt, dreht sich das Schaltrad 68 um mindestens einen Zahn gegen die Wirkung einer Spiralfeder 77. Die Klinke 70 verhindert ein Zurückdrehen des Schaltrades 68. Je nachdem der Einstellknopf 69 in eines der Löcher 69a des Schaltrades 68 gesteckt wird, kann die Nocke 58 eine verschiedene Anzahl von Umläufen machen, bis der Einstellknopf 69 wieder in einer bestimmten Lage ist. Das bietet die Möglichkeit einer Einstellung in ziemlich weiten Zeitgrenzen. Mit dem Knopf 69 arbeitet eine Ausrückstange 71 zusammen, deren oberes Ende bei 71a der Klinke 59 allgelenkt ist, während ihr unteres Ende in der Bahn des Einstellknopfes 69 steht. Etwa in der Mitte ist die Ausrückstange an einem Bolzen 72 geführt, der in einen Schlitz 73 der Stange greift. Wenn der- Einstellknopf 69 die Führungsstange 71 trifft, dreht er sie nach rechts, und das obere Ende wird nach links geschwenkt, wodurch die Klinke 59 in gleicher Richtung ausschlägt und den Zahn 6o in die Bahn der NOCke 58 stellt, so daß die Drehung der Welle t um 12o° eingeleitet wird.
  • Damit die Klinke 59 vom Zahn 6o nicht weiter als nötig mitgenommen werde, ist ein Anschlag 74 am Gehäuse vorgesehen, gegen (len sich ein an der Klinke 59 befestigter Stift 75 anlegt, so (laß die Klinke 59, nachdem sie sich um einen gewissen Betrag gehoben hat, wieder nach rechts aus dem Bereich der Nocke 58 gedreht wird.
  • Mit der Klinke 59 geht auch die Ausrück- Stange 7 1 nach oben, was ihr Schlitz 73 zuläßt. Ein am unteren Ende der Stange 71 befestigter Stift 76 legt sich dann unter die Klinken 67 und 70 und hebt beide Klinken aus den Zähnen des Schaltrades 68, worauf die Spiralfeder 77 das Schaltrad in seine Ausgangsstellung zurückführt.
  • Nach einer vollen Umdrehung des Zahnrades 52 wird durch die Feder 64 die Klinke 59 mit der Ausrückstange 7 i wieder nach abwärts gezogen, bis der Arm 5o dem Anschlag 50a anliegt. Hierdurch werden die Klinken 67 und 70 wieder zum Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 68 gebracht, und das Rad wird weitergeschaltet, bis der Knopf 69 sich wieder gegen die Ausrückstange 71 anlegt.
  • Im vorstehend beschriebenen Beispiel ist angenommen, daß das Zahnrad 52 mit seiner Scheibe 53 jedesmal eine volle Umdrehung durchläuft, ehe gewechselt wird. Das Verhältnis der Zähnezahlen von 46 und 52 kann aber auch so gewählt werden, daß die Scheibe 53 nur einen Teil einer Umdrehung von Wechsel zu Wechsel durchläuft. In diesem Falle muß sie mehrere Ausschnitte 54 haben, und der Wechsel erfolgt, sooft einer dieser Ausschnitte auf den Anschlag 55 einfällt.
  • Im Gehäuse 14 der -Vorrichtung (Abb. 13 und 14) sind Parallelführungen 31 angeordnet, die innen an den beiden Seitenwänden des Gehäuses befestigt sind. Zwischen je zwei Parallelführungen 31, 31 sind Rahmen 32 eingesetzt. Am inneren Ende trägt jedes Rahmenpaar 32 eine Welle 33, am äußeren Ende eine Welle 34. Die Wellen 33 und 34 stehen quer zu ihren Rahmen, und die äußeren Wellen 34 sind in offenen Augen 35 an den äußeren Enden der Rahmen 32 gelagert. Zwei Stangen 36 sind beiderseits außen am Gehäuse 14 befestigt und legen sich gegen die aus dem Gehäuse vorspringenden Enden der Wellen 34. Auf den Wellen 34 sind Kurbeln 3 befestigt, die durch eine Kuppelstange 5 angetrieben werden, indem Stifte 29 an der Kuppelstange 5 in offene Augen 30 der Kurbeln 3 eingreifen.
  • Auf jeder Welle 33 und 34 sitzt ein Prisma 43 oder 44. Ein endloses Band 45 aus Gewebe, Papier, Pappe, Blech, Celluloid o. dgl. wird auf jedes Prismenpaar gelegt und trägt die Inschriften. Die Schriften können bleibend auf den Bändern angebracht sein, man kann aber auch abwaschbare oder auf andere Weise entfernbare Inschriften o. dgl. anbringen, so daß die gleichen Bänder zu Reklamen verschiedener Art verwendet werden können.
  • Im vorstehenden Beispiel ist angenommen, daß die Bänder 45 Gewebe mit Unterlagsstreifen 46 aus irgendeinem harten Stoff, Pappe o. dgl. sind. Die Streifen 46 «erden an der Unterseite des Bandes 45 durch Ankleben oder auf andere Weise befestigt, und ihre Länge, d. h. das Maß, das in Abb. i dem Beschauer zugekehrt ist, ist gleich der Länge einer Prismenfläche.
  • Eine beliebige Anzahl von Rahmen 32 mit Wellen 33, 34 und Prismen 43, 44 kann zusammen in einem Gehäuse angeordnet werden. Die Prisinensätze mit ihren Bändern werden nach Abnahme der Stange 36 leicht zwischen den Führungen 31 herausgezogen und ausgewechselt.
  • Abb. 15 zeigt einen Rahmen von etwas abgeänderter Ausführung. Dieser Rahmen besteht aus zwei Seitenteilen 78, deren jeder außen zwei Führungsstifte 79 trägt. Die Stifte gleiten zwischen zwei Winkeln 8o, 8 1 am Gehäuse 14. Die Wellen 34 stehen auf beiden Seiten aus dem Gehäuse 14 hervor, daher ist das Gehäuse für jede dieser Wellen mit einem nach der Vorderseite offenen Schlitz 82 versehen. Die hinteren Wellen 33 sind dagegen so kurz, daß sie zwischen den Führungen 8o, 8i Platz finden und mit der Stirnkante an den Flansch einer Führung stoßen, doch können auch Leisten am Rahmen vorgesehen sein, die die Stirnenden der Wellen halten. Jeder Seitenteil hat eine Anzahl oben offener Ausschnitte. Im ersten Abschnitt 83 ist die Welle 34 des Prisinensatzes gelagert, während in den übrigen, hier drei, Ausschnitten 84, 85 und 86 die zweite Welle 33 angeordnet ist. Die Anzahl der Ausschnitte ist beliebig und richtet sich nach der Anzahl von Bändern verschiedener Länge, die für jeden Prismensatz vorgesehen sind. Für die längsten Bänder wird die Welle in den Ausschnitt 86 gelegt, für kürzere Bänder in den Ausschnitt 84 oder 85. Auf diese Weise kann man beliebig viele Bänder von verschiedener Länge in derselben Vorrichtung verwenden.
  • Die Rahmen können bei beiden Ausführungsformen nach Lösen der Riegel 36 oder einer ähnlichen Verriegelung ohne weiteres herausgezogen werden, da die offenen Augen 3o der Kurbeln 3 auf den Wellen 34 die Stifte 29 der Kuppelstange 5 oder der Kuppelstange 6 ohne weiteres freigeben.
  • Abb. 6 bis 8 zeigen ein Kurbelgetriebe, das etwas anders ausgebildet ist als das in Abb. 5, sich aber auch für den Prisinenantrieb eignet. Auf der Hauptantriebswelle i, die durch (las Zahnrad 46 angetrieben wird, werden die Prisinenwelle 2, deren Kurbeln 4 als Scheiben 3 mit Zapfen 4. dargestellt sind, durch die Stange 5 angetrieben. Auch die Hilfsantriebswelle 2' trägt eine Kurbelscheibe 3 mit Zapfen 4. Die Zapfen .4 auf den Kurbelscheiben der Hauptantriebswelle i und der Hilfsantriebswelle 2' tragen Gegenkurbeln 611 und 66 auf Wellen 8a und 8b, die gleichachsig zu den Wellen i und 2' liegen. Außen auf der Welle 811 sitzt eine Kurbelscheibe 711 und außen auf der Welle 8b eine Kurbelscheibe 7b mit Kurbelzapfen 911 und 9b, die durch eine Kuppelstange 6 verbunden und zu den Zapfen 4 versetzt sind, beispielsweise 9o°. In dieser Weise werden alle Kurbeln zwangläufig verbunden.
  • Bei der Ausbildung des Antriebs in Abb. 9 und io sind die Wellen 1, 2 und 2' in der beschriebenen Weise durch eine Kuppelstange 5 gekuppelt. Auf den Wellen i und 2' sitzen aber Zahnräder io und i i, die mit Zahnrädern 12 und 13 auf Parallelwellen i" und 2" kämmen.
  • Abb. i i und 12 zeigen eine Ausbildung der Kurbeln, die ermöglicht, die Teilung der Wellen 34 zu verkürzen. Die Kurbel 3 ist nicht eben, sondern gekröpft, so daß eine zweite ebenso gekröpfte Kurbel in den von der ersten Kurbel bestrichenen Raum einschwingen kann. Das Auge 3o11 dieser Kurbel ist nicht gegabelt, sondern bildet einen offenen Schlitz, in den der Zapfen 29 der Kuppelstange 5 oder 6 eingreift. Die Teile werden durch Axialverschiebung getrennt, so daß man auch hier die Prismenrahmen herausziehen kann, ohne durch. die Augen und Zapfenbehindert zu werden.
  • In der Einleitung wurde schon angedeutet, daß die Beleuchtung durch die Lampen i9 und 20 in Beziehung zu dem Wechseln der Inschriften gesetzt werden kann. Der Schwinghebel 5o eignet sich sehr gut zum Antrieb eines Schalters für die Beleuchtung. Nach Abb. 4 ist am Arm So des Schwinghebels ein Kontakt 87 angebracht, der während des Vorführens der Reklame, d. h. solange der Arm So dem Anschlag 5o11 anliegt, an dem festen Kontakt 88 den Stromkreis der Lampen schließt. Hebt sich beim Wechseln der Reklame der Arm So, so verläßt der Kontakt 87 den Kontakt 88, der Strom wird unterbrochen, und die Lampen hören auf zu leuchten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reklamevorrichtung zur Vorführung beweglicher Bilder mit einer Schaufläche aus drehbaren Zeichenträgern und einem Kurbelgetriebe zum Antrieb der Zeichenträger, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurbelgetriebe aus einer Hauptantriebswelle (i) und einer zu ihr parallelen Hilfswelle (2') besteht, die durch im Winkel versetzte Kuppelstangen (5, 6) verbunden sind, welche mittels Zapfen (29) mit den Kurbeln (3) der zwischen der Haupt- und Hilfswelle angeordneten Zeichenträgerwellen (34) in Eingriff kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbeln (3) der Zeichenträgerwellen mit offenen Augen zum Angriff an den Zapfen (29) der zugehörigen Kuppelstange versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i mit aus Trägerpaaren und einem endlosen Band für jedes Paar gebildeter Schaufläche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Paar mit seinem Band für sich aus der Vorrichtung herausnehmbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger paarweise mit ihren Wellen (33, 34) in am Gehäuse der Vorrichtung abnehmbar befestigte Rahmen eingesetzt sind. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen mit offenen Ausschnitten (83, 84,85 usw.) zum Einlegen der Trägerwellen (33, 34) versehen sind, derart, daß der Entfernung der Wellen entsprechend verschieden lange endlose Bänder (.11.
  5. 5) als Zeichenträger Verwendung finden können.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswelle (2') von der Hauptwelle (i) durch zwei mittels Kuppelstange (6) verbundene Doppelkurbeln (611, 711 und 6b, 7b) mit unter 9o° zu dem Antrieb der Zeichenträger auf den Wellen (34) versetztem Zapfen (911) angetrieben wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Doppelkurbeln Zahnräder (io, 12 und 11, 13) mit Zwischenwellen (1, 2' und 2, 2') zum Antrieb der Kuppelstange (6) vorgesehen sind.
DESCH87852D 1927-12-03 1928-10-05 Reklamevorrichtung zur Vorfuehrung beweglicher Bilder Expired DE503094C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370414A3 (de) * 1988-11-25 1990-10-17 CENTRO STILE DESIGN S.r.l. Mechanisches Getriebe für parallel zueinander verlaufende Wellen, insbesondere bei Werbeanzeigern mit drehbaren Körpern, die zusammenwirkend und aufeinanderfolgend Werbeanzeigen darbieten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370414A3 (de) * 1988-11-25 1990-10-17 CENTRO STILE DESIGN S.r.l. Mechanisches Getriebe für parallel zueinander verlaufende Wellen, insbesondere bei Werbeanzeigern mit drehbaren Körpern, die zusammenwirkend und aufeinanderfolgend Werbeanzeigen darbieten

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