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DE502518C - Bunker fuer Schuettgut - Google Patents

Bunker fuer Schuettgut

Info

Publication number
DE502518C
DE502518C DET36779D DET0036779D DE502518C DE 502518 C DE502518 C DE 502518C DE T36779 D DET36779 D DE T36779D DE T0036779 D DET0036779 D DE T0036779D DE 502518 C DE502518 C DE 502518C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
bulk material
bottom edge
screw
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET36779D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT THOME DIPL ING
Original Assignee
ROBERT THOME DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT THOME DIPL ING filed Critical ROBERT THOME DIPL ING
Priority to DET36779D priority Critical patent/DE502518C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE502518C publication Critical patent/DE502518C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Bunker für Schüttgut Die Erfindung betrifft einen Bunker für Schüttgut, bei dem durch eine Seitenwand über dem Bunkerboden ein waagerechter Schlitz durchgebrochen ist, unter dem der Bunkerboden seitlich so weit vorgezogen ist, daß das aus dem Schlitz sich verböschende Schüttgut nicht über die Bodenkante hinaustreten kann, und wobei das Schüttgut durch eine senkrecht zur Bodenkante gerichtete, auf dem Bunkerboden liegende Förderschnecke über die Bodenkante abgestrichen wird.
  • Bei den bekannten Bunkern dieser Art ist jede Schnecke für sich in einem rinnenartigen Auslaß angeordnet. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, mehrere solcher rinnenartigen Auslässe, von denen jeder je eine Schnecke enthält, nebeneinander anzuordnen, um eine größere Förderleistung zu erhalten. Diese bekannten Anordnungen haben den Nachteil, daß nur verhältnismäßig kleinstückiges Schüttgut gefördert werden kann, dessen einzelne Stücke in der Auslaßrinne Platz finden. Das aus dem Bunkerschlitz austretende Schüttgut muß sich also in ebenso viele Einzelströme zerteilen, als Auslaßschnecken vorhanden sind. Die bekannten Bunker sind infolgedessen für grobstückiges oder sperriges Schüttgut, wie Er?, Rohkohle, Müll o. dgl., nicht anwendbar.
  • Die Erfindung vermeidet den Mangel dadurch daß mehrere Schnecken ohne Zwischenwände derart nebeneinander angeordnet sind, daß größereSchüttgutstückevon mehrerenSchnecken gleichzeitig erfaßt und so über die Bodenkante hinaus befördert werden können. Jede gemeinsam angetriebene Schneckengruppe zieht also aus dem Bunker ein entsprechend breites Band des Schüttgutes an, dessen einzelne Teile sich nicht bei der Förderung gegeneinander verlagern oder voneinander absondern, vielmehr als geschlossene Masse parallel zu sich selbst vorrücken, bis sie über die Bodenkante abgeworfen werden. Die Erfindung eignet sich also besonders für solches Stückgut, das leicht zusammenbacken oder sich verfilzen kann, wie Müll o. dgl.
  • Es ist zwar schon für Kartoffelsortiervorrichtungen vorgeschlagen worden, mehrere Förderschnecken parallel nebeneinander zu legen, deren Windungsdurchmesser stufenförmig kleiner wird, wobei die zu sortierenden Körper ebenfalls gleichzeitig von zwei benachbarten Schnecken erfaßt werden und zwischen ihnen hindurchfallen, wenn der entsprechende Spielraum vorhanden ist. Diese Vorrichtungen sind jedoch als Bunkerauslaß nicht zu gebrauchen, da das auf die Schnecken aus dem Bunker gelangende Schüttgut auch schon bei stillstehenden Schnecken zwischen diesen hindurchfallen würde. Diese Vorrichtungen bilden also keinen eigentlichen Verschluß für den Bunker. Würde man die bekannte Sortiervorrichtung als Bunkerauslaß für ein Schüttgut verwenden, das aus einer Mischung von sehr großen, mittleren und feinen Stücken besteht, wie es z. B. bei roher Förderkohle der Fall ist, so würde die Vorrichtung die sehr unerwünschte Wirkung haben, daß sie das Schüttgut sortiert, also entmischt. Es würde infolgedessen eine Beladung des Förderbandes entstehen, bei der das Schüttgut nach der Korngröße geordnet in Streifen nebeneinanderliegen würde. Auch aus diesem Grunde 'sind die bekannten Vorrichtungen für den hier in Rede stehenden Zweck unbrauchbar.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es sind: Abb. i ein Querschnitt durch den Bunker gemäß der Linie I-I der Abb. 2, Abb.2 ein Längsschnitt gemäß der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 ein Grundriß, teils Schnitt, gemäß der Linie III-III der Abb. i.
  • Der Bunker besteht im wesentlichen aus den Seitenwänden i und 2 und den nicht gezeichneten Vorder- und Rückwänden. Er ist als eine Eisenkonstruktion gedacht, die an den Querträgern 3, die auf den Seitenmauern q. liegen, aufgehängt ist. Statt dessen könnte der Bunker auch in Eisenbeton hergestellt sein und sich mit Querstützen in Abständen voneinander auf den Boden stützen. Die Träger 3 tragen auf Längsträgern 5 das Zubringergleis 6. Die Austrittskante der Seitenwand i ist mit 7, die der Seitenwand a mit 8 bezeichnet. Die Kanten 7 und 8 liegen fast lotrecht übereinander und bilden den über die ganze Bunkerlänge sich erstreckenden Auslaufschlitz für das Schüttgut. Unter diesem Schlitz 7-8 ist der Bunkerboden 9 nach der Seitenwand i hin seitlich so weit vorgezogen, daß das sich aus dem Schlitz v erböschende Schüttgut die Abwurfkante io des Bodens 9 von selbst nicht überschreiten kann. Die Böschung des Schüttgutes ist in Abb. i mit ii angedeutet. Unterhalb der Abwurfkante io des Bunkerbodens 9 ist ein stetiger Förderer 12, etwa ein sogenannter Trogförderer, angebracht, dessen Längsachse parallel zur Bunkerlängsachse gerichtet ist. Der Förderer 12 läuft etwa auf Schienen 13. Ein an die Abwurfkante io sich unten anschließender schräger Flansch 14 soll verhüten, daß das abgeworfene Schüttgut in den Förderer i2 senkrecht hinunterfällt; er soll es viehmehr hineingleiten lassen. Der aus Gußeisen hergestellte Bunkerboden 9 ist mittels der Längsflansche 15 auf einem eisernen Traggerüst 16 oder auf einem gemauerten Sockel aufgebaut und befestigt. Derbesseren Herstellung wegen ist der Bußeiserne Boden 9 in mehrere Stücke zerlegt, die durch die Querflansche 17 miteinander verschraubt sind. Die bis jetzt beschriebene Einrichtung enthält nichts Neues.
  • Gemäß der Erfindung wird nun das Abstreichen des bei ii vorgeböschten Schüttgutes über die Abwurfkante io hinweg durch mehrere Förderschnecken 18 und ig bewirkt, die senkrecht zur Bunkerlängsachse über dem seitlich vorgezogenen Bunkerboden 9 ohne Zwischenwände nebeneinanderliegen. Der Boden 9 ist in seinem Längsschnitt (Abb. 2) so gestaltet, daß er abwechselnd Mulden 2o von kreisförmigem Querschnitt und niedrige Sättel zi bildet, deren Flanken beiderseits in die Mulden abfallen. In jeder Mulde liegt je eine Förderschnecke. Diese haben abwechselnd entgegengesetzten Windungssinn. Die Schnecken 18 sind rechtsgängig, die Schnecken i9 linksgängig (Abb. 3). An den Bunkerboden 9 schließt sich, entgegengesetzt zu der Abwurfkante io, eine lotrechte Abschlußwand zz an, die bis unter die Unterkante 8 der Bunkerwand z reicht und mit dieser durch die aus Abb. i ersichtlicheVerkröpfung einen dichten Abschluß bildet, der kein Schüttgut hier heraustreten läßt. An derWand 22 sind auf ihrer Innenseite zylindrische Kränze 23 (Abb. i) angeordnet, die kurze Hohlzylinder bilden, in denen die Enden der Förderschnecken liegen. Die Schraubenflächen der Förderschnecken laufen hier in kurze fest auf den Wellen sitzende zylindrische Scheiben 2,4 sanft aus. Die Schnecken besitzen hier also keine radialen Endkanten, im Gegensatz zu ihren Abwurfenden. Die Scheiben 2.4 können in -den durch die Kränze 23 gebildeten Hohlzylindern leicht passend oder auch mit Spielraum, wie gezeichnet, sitzen. Jedenfalls sollen die Scheiben 24 ganz im Innern der Hohlzylinder liegen. %durch wird bewirkt, daß auch die an den rückwärtigen Enden der Schnecken einfallenden Schüttgutstücke von den wirksamen Flächen der Förderschnecken erfaßt werden und daß keine Kiemmung im Betriebe der Schnecken eintreten kann. Die Wellen z5 der Schnecken treten auf der Rückseite durch die Abschlußwand 22 hindurch und sind in hier angegossenen Muffen 26 gelagert. Außen sitzt auf jeder Schneckenwelle 25 ein Stirnrad 27, die alle gleiche Durchmesser haben und miteinander kämmen. Gemäß Abb. :2 und 3 sind immer je fünf Schnecken zu einer Gruppe zusammengefaßt; es könnten auch mehr oder weniger sein. Jede besitzt über einer Riemenscheibe 28 und einem Motor 29 mit Vorgelege einen eigenen Antrieb. An Stelle mehrerer Motoren 29 könnte auch eine durchgehende Antriebswelle vorgesehen sein, von der jede Schneckengruppe durch eine ein- und ausrückbure Kupplung oder einen Riementrieb angetrieben werden würde. Die Motoren 29 können von einer Überwachungsstelle aus jeder für sich oder zu mehreren gleichzeitig oder abwechselnd hintereinander eingeschaltet werden. Zweckmäßig ist ein selbsttätiger, umlaufender Schalter 3o, der von einem Motor 31 dauernd gedreht wird und ununterbrochen eine Schneckengruppe nach der anderen einschaltet und wieder stillsetzt. In Abb. 3 ist der Schalter 3o als Walzenschalter gedacht, dessen Mantel an den beiden strichpunktierten Linien aufgeschnitten ist und im Sinne des gezeichneten Pfeiles umlaufen soll. Der von der Stromquelle kommende Strom gelangt über die Leitung 32 und das bewegliche Kontaktstück 33 zu einem der feststehenden Kontaktfinger 3q., von hier zu dem betreffenden Motor und über die Leitung 35 zur Stromquelle zurück.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender `'eise: Beim Füllen des Bunkers verhüten die Schnecken, daß das Schüttgut seitlich herausspritzt. Das Schüttgut kommt unter seinem natürlichen Böschungswinkel über dem Boden g zu stehen. Die kleinen Stücke fallen zwischen die Schraubengänge der Schnecken in die Mulden 2o. Große Stücke bleiben zwischen oder oben auf den Schnecken liegen und werden unter Umständen gleichzeitig von zwei Schnecken erfaßt. Bei der in Abb. 3 gezeichneten Stellung des Schalters 30 wird die Gruppe des Motors 29h in Drehung versetzt. Die zugehörigen Schnecken fördern das Schüttgut über die Bodenkante io in den stetigen Förderer 12. Die aus dem Bunker nachrutschenden Stücke werden durch die Schnecken stets von hinten erfaßt, so daß auch bei gröbstem oder stark gemischtem Schüttgut keine Klemmung eintreten kann. Die Schnecken sind von dem Druck des im Bunker selbst befindlichen Stückguts ganz entlastet. Kein Schüttgut kann nach der Seite des Bunkers austreten, wo die Getriebeteile angeordnet sind, also nach rechts in Abb. i. Nachdem der Motor 29h eine Zeitlang in Betrieb gewesen ist, schaltet der Schalter 3o diesen Motor ab und läßt den Motor 29c anlaufen, alsdann den Motor 29d usw., über die ganze Bunkerlänge. Darauf werden die Motoren in umgekehrter Reihenfolge eingeschaltet: zunächst der letzte (29-1) noch einmal, dann 2ge, 29h, zuletzt 29#I zweimal und dann wieder 2 91' von vorn an. So wird eine gleichmäßige Entleerung des Bunkers über seine ganze Länge erzielt, der jederzeit im ganzen nachgefüllt werden kann. Man kann natürlich auch alle Motoren gleichzeitg in Betrieb nehmen oder eine Abteilung des Bunkers ganz leer laufen lassen. Die ganze Bauart zeigt nur einfache, sich wiederholende Elemente. Von den beweglichen Teilen ist jeweils nur eine Gruppe, also nur ein kleiner Teil in Betrieb, während die anderen stillstehen. Die Abnutzung ist also verhältnismäßig gering.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bunker für Schüttgut, bei dem durch eine Seitenwand über den Bunkerboden ein waagerechter Schlitz durchgebrochen ist, unter dem der Bunkerboden seitlich so weit vorgezogen ist, daß das aus dem Schlitz sich verböschende Schüttgut nicht über die Bodenkante hinaustreten kann und wobei das Schüttgut durch eine senkrecht zur Bodenkante gerichtete, auf dem Bunkerboden liegende Förderschnecke über die Bodenkante abgestrichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schnecken (18, ig) ohne Zwischenwände derart nebeneinander angeordnet sind, daß größereSchüttgutstücke von mehreren Schnecken gleichzeitig erfaßt und so über die Bodenkante (io) hinaus befördert werden können. z. Bunker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenflächen der Förderschnecken (18, ig) an ihren der Bodenkante (io) entgegengesetzten Enden in fest auf den Schneckenwellen (25) sitzende zylindrische Scheiben (24) sanft auslaufen, die in Hohlräumen (23) liegen. 3. Bunker nach Anspruch i, wobei die Schnecken zu Gruppen mit getrennten Antrieben zusammengefaßt sind, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung (3o), die in vorgeschriebener Reihenfolge eine Gruppe nach der anderen ein- und wieder ausschaltet.
DET36779D 1929-04-21 1929-04-21 Bunker fuer Schuettgut Expired DE502518C (de)

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DET36779D DE502518C (de) 1929-04-21 1929-04-21 Bunker fuer Schuettgut

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DET36779D DE502518C (de) 1929-04-21 1929-04-21 Bunker fuer Schuettgut

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DE502518C true DE502518C (de) 1930-07-14

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ID=7559773

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DET36779D Expired DE502518C (de) 1929-04-21 1929-04-21 Bunker fuer Schuettgut

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