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DE502396C - Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl. - Google Patents

Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

Info

Publication number
DE502396C
DE502396C DEN28910D DEN0028910D DE502396C DE 502396 C DE502396 C DE 502396C DE N28910 D DEN28910 D DE N28910D DE N0028910 D DEN0028910 D DE N0028910D DE 502396 C DE502396 C DE 502396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
spring
seat
springs
strong
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN28910D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nagel & Co R
Original Assignee
Nagel & Co R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nagel & Co R filed Critical Nagel & Co R
Priority to DEN28910D priority Critical patent/DE502396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE502396C publication Critical patent/DE502396C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/08Frames for saddles; Connections between saddle frames and seat pillars; Seat pillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Sattel für Fahrräder, Motorräder u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf einen Sattel für Fahrräder und Motorräder, bei welchen die Sitzfläche in bekannter Weise aus einzelnen Schraubenfedern oder aus anderen stark nachgiebigen Teilen, z. B. Bandfedern, besteht, die zwischen einer vorderen Stelle und einem hinteren Rahmen oder Bügel des Sattelgestelles ausgespannt sind. Die Sitzfläche derartiger Sättel ist bekanntlich recht weich, das hat aber zur Folge, daß bei stärkeren Stößen eine entsprechend starke Durchbiegung der Sitzfläche auftritt, so daß die Sattelfläche bis auf die festen Sattelgestellteile durchgebogen wird. Dabei treten nicht nur die Sicherheit des Fahrers beeinträchtigende Schleuderwirkungen auf, sondern es besteht auch die Gefahr, daß der Fahrer beim harten Aufstoßen körperlich Schaden leidet.
  • Dem soll erfindungsgemäß dadurch vorgebeugt werden, da ß eine Hilfsfeder von besonderer Art eingefügt wird, welche nur dann zur Wirkung kommt, wenn die Wirkung der die Sitzfläche bildenden, im einzelnen verhältnismäßig leichten Federn nicht ausreicht. Die genannte Feder wird als Flachfeder ausgebildet und zwischen den vorderen und hinteren Stützpunkten des Sattelgestelles in solcher Höhe unter der Sitzfläche angebracht, daß sie die letztere mit dem auf ihr sitzenden Fahrer bei entsprechend starken Durchfederungen auffängt, so daß sie sich nur in einem solchen Bedarfsfall am Tragen des Fahrergewichtes beteiligt.
    Die neue Feder läßt sich für den Sattel noch
    weiterhin mit Vorteil ausnutzen. Wird sie bei
    einem Sattel benutzt, bei welchem die die Sitz-
    fläche bildenden oder unmittelbar unter-
    stützenden Schraubenfedern an einer im vor-
    deren Teil des Sattels angeordneten entspre-
    chend kräftigen Schraubenfeder befestigt sind,
    so ist es zweckmäßig, die neue Zusatzfeder
    mit ihrem vorderen Ende an dieser starken
    Schraubenfeder zu befestigen. Da diese Schrau-
    benfeder durch die gespreizten, den Sitz bil-
    denden schwächeren Schraubenfedern belastet
    wird, so daß sie sich bei Stößen selbst dehnt
    und daß sich die gesamte Sitzfläche durchbiegt,
    wobei die vordere starke Schraubenfeder um
    ihren vorderen Befestigungspunkt nach unten
    durchbiegen muß, so erfährt sie durch die an ihr
    angreifende Flachfeder auch hierbei eine Unter-
    stützung.
    Die den Sitz bildenden Schraubenfedern sind
    an der vorderen, kräftigen Schraubenfeder da-
    durch befestigt, daß sie mit Augen auf ihren
    letzten Gang aufgereiht werden. Infolge der
    Steigung der vorderen Schraubenfeder üben
    dann die Zugbeanspruchungen der schwächeren
    Schraubenfedern eine Art Drehmoment auf
    die erstere aus, was zur Folge haben kann,
    daß die starke Schraubenfeder mit ihrer vorn
    eingesetzten Befestigungsmutter sich von dem
    Schraubenbolzen, der sie am vorderen Sattel-
    gestellende trägt, zu lösen, d. h. herunterzu-
    drehen sucht, womit die Sattelspannung dann
    zurückgeht. Wird nun die neue Hilfsfeder an
    dieser vorderen, kräftigen Schraubenfeder befestigt, dann dient sie gleichzeitig als Sicherung gegen derartige nicht gewünschte Drehungen der starken Schraubenfeder.
  • Die Verbindung der neuen Hilfsfeder mit der am vorderen Sattelteil befindlichen kräftigen Schraubenfeder ist aber auch dann vorteilhaft, wenn der Sattel nicht wie für das vorstehend erläuterte Beispiel so ausgebildet wird, daß die die Sitzfläche bildenden Federn an der starken Schraubenfeder, sondern unmittelbar am vorderen Sattelteil angreifen. Bei einer solchen Ausführungsart wird die Hilfsfeder durch ihre Verbindung mit der im vorderen Sattelteil befindlichen -Schraubenfeder zu einer besonders nachgiebigen Wirkung kommen, da sie bei entsprechenden Fahrstößen nicht nur durch eigene Durchbiegung nach unten, sondern auch durch eine Längung der genannten Schraubenfeder wirkt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. z zeigt eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt; Abb.2 zeigt einen teilweisen Gnindriß.
  • Das aus den beiden bekannten Schienen a bestehende starre Untergestell trägt hinten mit zwei Federn b eine U-förmig gebogene Stange c, auf welcher zwei Schellen d sitzen, an welchen Bolzen dl verschraubt sind, die oben den sogenannten Sattelbügel e tragen, an welchem die schwachen gespreizten Schraubenfedern fangreifen. In dem vorderen Schnabelteil a1 des Sattelgestelles a ist mit einer Kopfschraube g die kräftige Schraubenfeder k befestigt, die in ihrem vorderen Teil eine Schraubenmutter gl trägt, in welche die Schraube u eingreift. Die schwachen Schraubenfedern f sind mit ihren vorderen Augen f 1 auf dem letzten Gang der Schraube k aufgereiht.
  • An dem rückwärtigen Ende der kräftigen Schraubenfeder da ist an einer Abbiegung lal die neue Flachfeder k befestigt. Nach dem Zeichnungsbeispiel (vgl. Abb. 2) ist diese Feder k im allgemeinen U- oder V-förmig gestaltet, so daß sie mit ihrem augenförmigen Scheitelpunkt k1 durch einen Schraubenbolzen mit der Abbiegung lzl der Schraubenfeder la zu befestigen ist. Mit ihren hinteren Enden, die ebenfalls in Augen k2 auslaufen, ist sie auf die Schraubenbolzen dl, welche den Sattelbügel e tragen, gestreift. Die in den beiden Schenkeln der Feder k vorgesehenen kreisförmigen Biegestellen k3 erhöhen zunächst die eigene Nachgiebigkeit der Feder k, und es werden diese Biegestellen k3 zweckmäßig so gelegt, daß sie bei den obenerwähnten starken Durchbiegungen der Federn f unmittelbare Unterstützungen für die Beckenknochen des Fahrers bilden, damit die Feder k um so sanfter den Fahrer bei entsprechend harten Stößen auffängt. Die Höhenlage der Feder k unter den Sitzflächenfedern f wird, wie eingangs schon erläutert, so zu wählen sein, daß sie erst bei entsprechend schweren Stößen zum Tragen der Fahrerlast kommt. Am fertigen Sattel selbst kann die Höhenlage, zumal wenn sie, wie beim Zeichnungsbeispiel angegeben, an den senkrechten Tragbolzen d' befestigt wird, noch dadurch verändert werden, daß sie, statt wie in der Zeichnung angenommen, mit ihren Augen 7a2 über der bekannten Streckfeder in unter dieser auf die Bolzen dl gelegt wird. Natürlich können zwischen den Teilen auch noch besondere Zwischenlagen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sattel für Fahrräder und Motorräder mit durch Schraubenfedern gebildeter Sitzfläche und einer im vorderen Sattelteil befindlichen starken Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Wirkung der vorderen Schraubenfeder (1z) unterstützende, unterhalb der Sitzflächenfedern (f) angeordnete Flachfeder (k) an der vorderen Schraubenfeder (1a) und an dem mit den Sitzflächenfedern (f) verbundenen Sattelbügel (e) angreift.
DEN28910D 1928-06-06 1928-06-06 Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl. Expired DE502396C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN28910D DE502396C (de) 1928-06-06 1928-06-06 Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN28910D DE502396C (de) 1928-06-06 1928-06-06 Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE502396C true DE502396C (de) 1930-07-15

Family

ID=7344853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN28910D Expired DE502396C (de) 1928-06-06 1928-06-06 Sattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE502396C (de)

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