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DE50227C - Einsatz für Feuerungen - Google Patents

Einsatz für Feuerungen

Info

Publication number
DE50227C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion
air
open
flue gases
rooms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50227D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. TH. KLOSE in Berlin NW., Dreysestr. 3
Publication of DE50227C publication Critical patent/DE50227C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
HERMANN THEODOR KLOSE in BERLIN. Einsatz für Feuerungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1889 ab.
Die bis jetzt bekannten offenen Feuerungen verbrauchen unverhältnifsmäfsig viel Brennmaterial, mögen dieselben Kesselfeuerungen oder Feuerungen für Oefen und Herde sein. Besonders ist dieses bei letzteren der Fall, denn während die Kesselfeuerungen in der Regel einen Nutzeffect von 70 pGt. aufweisen, besitzen die Ofenfeuerungen meistens nur einen solchen von 30 pCt., der bei weitem gröfste Theil des Brennmaterials geht also unausgenutzt zur Esse. Bei Kochherden kommt zu dieser unökonomischen Ausnutzung noch der Uebelstand hinzu, dafs infolge . der unvollkommenen Verbrennung die zum Kochen benutzten Geschirre dick mit Rufs besetzt werden , so dafs auch hierdurch noch ein langsameres Kochen bewirkt wird. Ist nun noch ein Wechseln oder Aufheben der Geschirre nothwendig, so wird die ganze Umgebung in eine dicke Rauchwolke gehüllt, und Schmutz und Rufs lagern sich überall ab.
Um die letzteren Uebelstände zu vermeiden, hat man die Jalousieklappe am Schornstein, die jedoch den Zug hemmt, zum Ablassen des Rauches benutzt, die Rufsbildung durch dieselbe indessen nicht verhindern können. Diese Klappe läfst sogar beim Oeffnen und Schliefsen Rufs und Staub über den ganzen Herd fallen, bringt also diese Schmutztheile, die schon bis zum Schornstein gelangt waren, wieder in die Küche zurück.
Diese Uebelstände sollen durch den Gegenstand vorliegender Erfindung beseitigt werden, da durch denselben eine vollständige Verbrennung erzielt, Rauch mithin nicht erzeugt wird, und also auch kein Rufs abgesetzt' werden kann.- Die Vorrichtung besitzt noch den Vortheil, dafs sie sich leicht an vorhandenen Feuerungen anbringen läfst und aufserdem noch zur Ventilation der Räume, in welchen die Feuerung sich befindet, und selbst von Nebenräümen benutzt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar in:
Fig. ι in Ansicht,
Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 4.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus einem unteren feuerfesten Stein a, welcher einen oben offenen Hohlraum b besitzt, in welchen die schmiedeisernen Röhren c und d münden, welche zur Zuführung von frischer Luft dienen, um den zur weiteren Verbrennung nothwendigen Sauerstoff den Rauchgasen zuzuführen. Diese Rohre sind aufserhalb der Feuerung mit Saugtrichtern versehen, die je nach Belieben durch eine Klappe f geschlossen werden können. Ueber diesen Stein α stellt man dann den gitterförmigen Stein g, der gleichfalls aus feuerfestem Material hergestellt ist und die Entzündung der bisher unverbrannt zum Schornstein ziehenden Rauchgase vermittelt. Der Stein g besitzt aufser den verticalen Schlitzen h noch

Claims (1)

  1. Schlitze i, die in dem unteren Theil der Gitterstege angeordnet sind und in horizontale Kanäle k münden, die die einzelnen Hohlräume zwischen den Stegen verbinden. Auf diese Weise wird die durch die Rohre c und d eintretende Luft vielfach, vertheilt den Rauchgasen zugeführt, und deren Verbrennung vollständig bewirkt.
    Wie schon erwähnt, kann diese einfache Vorrichtung leicht bei jeder schon vorhandenen Feuerung angebracht werden, während dieselbe gleichzeitig zum Absaugen schlechter Luft aus. den Räumen, wo die Feuerung sich befindet, oder aus Nebenräumen benutzt werden kann.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Erzielung einer vollkommenen Rauchverbrennung, die gleichzeitig zur Ventilation durch Absaugen der schlechten Luft dient, bestehend aus zwei über einander stehenden Steinen aus feuerfestem Material, von denen der untere, a, einen Längskanal b besitzt, in welchen von aufsen Verbrennungsluft geführt wird, während der andere gitterförmige, g, mit horizontalen Schlitzen k versehen ist, in die die verticalen, über dem Kanal liegenden Schlitze i münden, um die Luft in vertheiltem Zustande den Rauchgasen zuzuführen und deren Verbrennung möglichst vollkommen zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50227D Einsatz für Feuerungen Expired - Lifetime DE50227C (de)

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