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DE502255C - Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel - Google Patents

Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel

Info

Publication number
DE502255C
DE502255C DER73611D DER0073611D DE502255C DE 502255 C DE502255 C DE 502255C DE R73611 D DER73611 D DE R73611D DE R0073611 D DER0073611 D DE R0073611D DE 502255 C DE502255 C DE 502255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
tuning fork
electric motors
valve
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER73611D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE502255C publication Critical patent/DE502255C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel Die Erfindung betrifft eine Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels einer Stimmgabel, die durch Luft angetrieben wird. Insbesondere bezieht sie sich auf die Verwendung einer Stimmgabel aus Quarz von verhältnismäßig geringer Schwingungsfrequenz, zweckmäßig unterhalb des Hörbarkeitsbereiches.
  • Die Betätigung solcher Quarzgabeln war bisher mit Schwierigkeiten verbunden, da man die Gabeln mit Stahlgewichten belasten mußte, wodurch eine mehr oder weniger schädliche Wirkung auf die Genauigkeit der Gabeln erzielt wurde.
  • Bei der Steuerung gemäß der Erfindung wird die Luft einerseits zur Bewegung der Stimmgabel, andererseits zur Steuerung des Motors durch eine Bremse benutzt. Die ganze Steuerung erfolgt erfindungsgemäß ohne elektrische Teile, so daß alle Störungen vermieden werden, die solche Teile sowohl auf die hochfrequenten als auch auf die niederfrequenten Kreise ausüben können.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in drei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Gesamtanordnung; Abb. 2 zeigt den Steuernocken für das Ventil mit der Bremsanordnung; Abb. 3 zeigt die Stimmgabel reit der Lufterschütterungseinrichtung. Aus einem (nicht gezeichneten) Luftdruckbehälter wird die Luft durch eine Leitung i dem Luftgefäß 2 zugeführt, zu welchem Zweck das Luftgefäß mit einer Öffnung 3 (Abb. 3) versehen ist. An dem Gefäß 2 befinden sich rechtwinklig zu 3 zwei größere Öffnungen q. und 5, die nach der Stimmgabel 6 ausmünden oder durch an der Stimmgabel sitzende Zapfen 7 mit abgeflachten Enden 8 verdeckt sind. In der vierten Seitenwandung des Luftgefäßes 2 befindet sich eine vierte Öffnung g, die zu einem Rohr =o führt, das später als Resonanzsäule bezeichnet werden soll.
  • Der Griff 13 der Stimmgabel ist durch einen Bügel i2 auf einer Grundplatte =i befestigt, derart, daß die Zinken sich nach dem Luftgefäß 2 hin erstrecken und mit ihrem Zapfen sich gegen das Luftgefäß legen, derart, daß die Gabel durch die austretende Luft auf die später zu beschreibende Weise angetrieben wird. An verschiedenen Punkten zwischen dem Bügel 12 und den Enden der Zinken sind Führungen 15 vorgesehen, in denen die Zinken ruhen und sich bewegen können.
  • Die7Betätigung der Gabel durch die Luft geschieht auf folgende Weise: In dem Maße, als die Luft das Luftgefäß anfüllt, bewegt sie die Zapfen 7 und damit die Zinken nach außen. Dadurch wird die entsprechende Öffnung freigegeben, so daß der Luftdruck etwas sinkt. Am Ende des Auswärtshubes schwingt der Zinken wieder in seine Anfangslage zurück, wodurch der daran befindliche Zapfen die Auslaßöffnung wieder verschließt und die Kammer sich wieder mit Druckluft füllen kann. Es findet also ein abwechselndes Laden und Entladen des Luftgefäßes statt, und zwar im Rhythmus der Schwingungen der Stimmgabel. Auf diese Weise erzielt man eine reine Schwingung der Gabel von sehr geringer Intensität, wobei naturgemäß die Perioden der Stimmgabel um so konstanter werden, j e geringer die Schwingungsintensität ist. In der Tat kann bei dieser Betätigung die Gabel mittels Luft mit einer viel geringeren Schwingungsintensität arbeiten als bei einer elektrisch angetriebenen Stimmgabel.
  • Die obenerwähnten Lager 15, zu beiden Seiten etwa in der Mitte der Gabel, sind miteinander durch ein Metallband x6 verbunden, das in der Mitte einen Arm 17 trägt, an dem sich ein Luftventil 18 befindet. Die Ventilspindel ist an einer Stelle abgesetzt, so daß eine Bewegung der Ventilspindel über dem Ventilsitz zu der Stelle kleineren Durchmessers ein Durchtreten des Luftstromes gestattet. Das Ventil 18 ist durch-eine Leitung =g mit der Luftresonanzsäule =o verbunden und trägt ferner einen Stutzen 2o, an den eine zweite Luftleitung 21 angeschlossen ist.
  • Diese Luftleitung 21 führt zu einem Balgen 32, der bei jeder Eröffnung des Ventils 18 mit Luft gefüllt wird und der noch später beschrieben werden soll.
  • Des weiteren ist auf der Grundplatte =i ein Elektromotor 22 angeordnet, auf dessen Achse23 das Schwungrad 4 und ein Nocken 25 sitzen. Gegen diesen Nocken legt sich eine Rolle 27, die an einem Hebel 28 sitzt, der bei 28a an der Grundplatte angelenkt ist. An das freie Ende des Hebels 28 greift eine Stange 7,9 an, die mit der Spindel des Ventils 18 verbunden und über eine Rolle 30 geführt ist. Eine Feder 31 zieht die Rolle gegen den Nocken.
  • Man erkennt, daß bei jeder Drehung der Motorwelle die Ventilstange durch Vermittlung des Nockens einmal hin und her bewegt wird. Hierdurch wird das Ventil jeweils geöffnet, wobei der Luftübertritt in die Leitung 21 und damit in den Balgen 32 ermöglicht wird. Letzterer ist in seiner Konstruktion ähnlich den bei Klavierspielapparaten bekannten Balgen.
  • Am äußeren Ende des Balgens sitzt eine Stange 33 (Abb. 2), die sich mit dem Balgen mitbewegt und an. einem Hebel 34 angreift, der bei 35 an dem Ständer 39 gelagert ist, der auch die Führungsrolle 30 trägt. Das andere Ende des Hebels 34 ist mit dem Bremsband 37 verbunden, das sich um das Schwungrad 24 legt und mit seinem anderen Ende an dem Ende 38 des Ständers 39 befestigt ist. Auf dem Balgen befindet sich ein kleines Luftventil 4o, das ein Ablassen des Luftdruckes gestattet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende.
  • Die in den Behälter 2 eintretende Druckluft betätigt in der oben beschriebenen Weise die Stimmgabel, wobei die Luft durch die Öffnung g in die Resonanzsäule bzw. das Luftventil 18 eintreten kann. Dieses Luftventil wird bei jeder Drehung der Motorwelle geöffnet und geschlossen, so daß demgemäß die Luft zu dem Balgen 32 strömen kann. Das Maß dieses Überströmens hängt von dem Druck in dem gegebenen Augenblick ab. Es ist daher eine Frage der Relativphase der Ventilöffnung gegenüber dem Luftdruck. In dem Maße, wie sich der Luftdruck unter der Wirkung der Stimmgabel ändert, wird dann die Luftmenge durch die Stimmgabel bestimmt. Ist der Motor angelassen und tritt dann die Regelvorrichtung in Tätigkeit, so soll das Ventil in einem solchen Phasenwinkel gegenüber der Gabelschwingung geöffnet werden, daß genügend Luft in den Balgen eintreten kann, um die Geschwindigkeit noch hinter derjenigen der Gabel zu halten, wo die _ meiste Luft übergehen würde. Auf diese Weise wird bei der automatischen Phaseneinstellung genügend Spielraum geschaffen, um eine Anpassung an beträchtliche Belastungsänderungen und umgekehrt an Änderungen des Drehmomentes des Motors, die mit den Spannungsänderungen der Leitung zusammenhängen, zu erreichen.
  • Das kleine Ventil4o ermöglicht einen gleichmäßigen Bremsdruck und ein Entweichen der Luft entsprechend den Änderungen. Die durch den Druck in dem Balgen verursachte Bewegung der Stange 33 steuert die Bewegung des Hebels 34, d. h. den Bremsdruck und damit den Motor. Wenn der Motor und die Stimmgabel die richtige und vorher bestimmte Phasenbeziehung erreicht haben, wird der Druck im Balgen stabil und der Bremsdruck so, daß der Motor gerade auf der richtigen Geschwindigkeit gehalten wird. Man erkennt, daß die Motorsteuerung ausschließlich durch die Luft erfolgt; so daß wegen des Fehlens aller elektrischer Kontakte die hierauf zurückzuführenden elektrischen Störungen vollkommen beseitigt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmgabel durch Luft angetrieben und der Motor in Abhängigkeit von den Schwingungen dei Stimmgabel gleichfalls pneumatisch gesteuert wird.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem Motor angeordnete Bremse die Motorgeschwindigkeit konstant hält und z. B, mittels eines Balgens in der Druckluftleitung gesteuert wird.
  3. 3. Regelung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Luftdruck der Bremse in der Periode der Stimmgabel zugeführt und die Phase zwischen der Motorgeschwindigkeit und der Stimmgabel selbsttätig geregelt wird. q.. Regeleinrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer Luftresonanzsäule (io) in die Luftleitung, in der sich eine Druckschwankung in der Periode der Stimmgabel bilden kann.
DER73611D 1927-02-19 1928-02-09 Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel Expired DE502255C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US502255XA 1927-02-19 1927-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE502255C true DE502255C (de) 1930-07-19

Family

ID=21964051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER73611D Expired DE502255C (de) 1927-02-19 1928-02-09 Geschwindigkeitsregelung elektrischer Motoren mittels Stimmgabel

Country Status (1)

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DE (1) DE502255C (de)

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