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DE502210C - Schneckenpresse mit Press- und Foerderschnecke - Google Patents

Schneckenpresse mit Press- und Foerderschnecke

Info

Publication number
DE502210C
DE502210C DEK108503D DEK0108503D DE502210C DE 502210 C DE502210 C DE 502210C DE K108503 D DEK108503 D DE K108503D DE K0108503 D DEK0108503 D DE K0108503D DE 502210 C DE502210 C DE 502210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
press
screw
shaft
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK108503D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK108503D priority Critical patent/DE502210C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE502210C publication Critical patent/DE502210C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/127Feed means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schneckenpresse mit Preß- und Förderschnecke Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Schneckenpresse nach Patent 455 688. Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Schneckenpresse mit einer Förder- und einer Preßschnecke, deren Antriebe nachgiebig miteinander gekuppelt sind. Das Kennzeichen des Hauptpatentes besteht darin, daß die nachgiebige Kupplung unmittelbar zwischen der Welle der Förderschnecke und der Welle der Preßschnecke angeordnet ist, indem die eine Hälfte der Kupplung mit der Preßschneckenwelle und die andere Hälfte mit der Förderschneckenwelle verbunden ist.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die nachgiebige Kupplung mit der Regelungsvorrichtung der Gutszufuhr derart in zwangläufiger Verbindung steht, daß während des Nachgebers in der Kupplung von einem hierbei bewegten Kupplungsglied aus der Gutszulauf gehemmt oder unterbrochen wird. Zu diesem Zweck kann die nachgiebige Kupplung z. B. als selbsttätig ausrückbare Zahnkupplung ausgeführt werden. Im übrigen kann der Bau der Kupplung selbst verschieden sein. Wesentlich ist, daß ein Kupplungsglied vorhanden ist, das während des Nachgebers der Kupplung eine Bewegung ausführt, die dazu benutzt wird, mittels einer Übertragungsvorrichtung die Gutszufuhr zu regeln. Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schneckenpresse mit einer nachgiebigen Klauenkupplung veranschaulicht. Abb. i zeigt die Presse im Längsschnitt und Abb. 2 in Draufsicht.
  • Im Preßgehäuse i, dessen Wandung in an sich bekannter Weise als Seiher ausgebildet ist, durch den die im Preßraum 2 ausgepreßte Flüssigkeit austritt, ist die durchgehende Welle 3 angeordnet, die in beliebiger Weise, z. B. vom Austragende der Presse her, angetrieben werden kann. Auf der Welle 3 ist urdrehbar die Preßschnecke 4. und drehbar die Förderschnecke 5 gelagert. Auf der verlängerten, aus dem Aufgabeende der Presse herausragenden Nabe 6 der Förderschnecke 5 sitzt urdrehbar die eine Kupplungshälfte 7, während die andere Kupplungshälfte 8 urdrehbar, aber axial verschiebbar auf der Welle 3 gelagert ist. Beide Kupplungshälften 7, 8 tragen an den einander zugekehrten Seiten je einen Kupplungskranz g, so. Der Kranz so der Kupplungshälfte 8 ist beim Ausführungsbeispiel mit zwei Ansätzen ii versehen, deren Kanten konisch verlaufen (s. Abb. 2). Der Kranz g ist mit entsprechenden Vertiefungen oder Ausnehmungen 12 versehen, in denen die Ansätze ii bei eingerückter Kupplung ruhen. Infolge der konischen Gestaltung der Seitenflächen der Ansätze ii und einer in axialer Richtung nachgiebigen Anordnung der Kupplungshälfte 8 wird diese selbsttätig ausgerückt, sobald eine Differenz in den Umdrehungsgeschwindigkeiten zwischen Förder- und Preßschnecke eintritt. Die Kupplungshälfte 8 steht bei dem Ausführungsbeispiel unter dem Einfloß der die Welle .3 umgebenden Feder 13. Die Spannung der Feder x3 ist so bemessen, daß diese bei normalem im Preßraum herrschendem Druck die beiden Kupplungshälften 7, 8 im Eingriff hält. Wenn nun aber der zulässige Druck im Preßraum überschritten wird und infolgedessen z. B. die Förderschnecke 5 gehemmt wird, so daß sie langsamer läuft oder stehenbleibt, dann gleiten die Ansätze ii von selbst aus den Ausnehmungen 12 der Kupplungshälfte 7 heraus unter gleichzeitigem axialem Verschieben der Kupplungshälfte 8 in Pfeilrichtung x und unter Zusammendrücken der Feder 13. Die Kupplung ist also gelöst. Ist die Druckstauung durch die Preßschnecke 4, die ihre Umdrehungsgeschwindigkeit beibehält und das Gut aus dem Preßraum dauernd durch den ringförmigen Austragspalt hinausdrückt, beseitigt, so kommen auch die beiden Kupplungshälften 7, 8 wieder in Eingriff, und die Förderschnecke 5 wird wieder mit angetrieben. Damit nun auch z. B. während des Stillstandes der Förderschnecke keine Gutsaufgabe in den Fülltrichter der Presse erfolgt, ist folgende Einrichtung vorgesehen.
  • Die Kupplungshälfte 8 ist an ihrem Umfang mit einer Ringnut 14 versehen. In diese Nut greifen Stifte iq.' ein, die an dem z. B. bügelartig ausgebildeten unteren Ende 15' eines Doppelhebels 15 sitzen. Dieser ist um den Zapfen 16 schwenkbar. Das Längenverhältnis der beiden Hebelarme 15' und 15" ist so gewählt, daß der Ausschlag des oberen Endes des Hebelarmes i5" wesentlichgrößerist alsderAusschlagdesunteren Endes des Hebelarmes i5', der ja nur ebenso groß ist wie die geringe axiale Verschiebung der Kupplungshälfte B. Mit dem oberen Ende des Hebelarmes 15" steht eine Stange 16' in Verbindung, die an einem auf der Welle x7 gelagerten Ringstück 18 angelenkt ist. Die Welle 17 dient zum Antrieb der am Austragende der Wärmpfanne ig auf der Welle 17 angeordneten Förderschaufeln 2o, die das Austragen des aus der Wärmpfanne =g kommenden Gutes aus dem Gehäuse 2i bewirken (s. Abb. i). Aus diesem Gehäuse 21 fällt das Gut durch die Öffnung 22 in den Fülltrichter i' der Presse. Die Welle 17 erhält ihren Antrieb durch das Rad 23 und die Kurbel 24, die beide auf der Rührwelle der Wärmpfanne gelagert sind. An der Kurbel 24 greift eine Stange 25 an, die mit ihrem andern Ende an einen drehbar auf der Welle 17 angeordneten Arm 26 angelenkt ist. Dieser Arm führt bei einer Umdrehung der Kurbel 24 einen Ausschlag von etwa go° nach beiden Richtungen hin aus. An dem Arm 26 sitzt eine Klinke 27 (Abb. i), die in einem undrehbar auf der Welle 17 angeordneten Zahnkranz 28 eingreift. Beim Schwenken des Armes 26 in Pfeilrichtung y (Abb. 2) wird der Zahnkranz mittels der Klinke 27 und gleichzeitig die Welle 17 um etwa go ° gedreht. Ebenso drehen sich die am Gehäuse 21 befindlichen Förderschaufeln 2o und fördern das Gut zur Öffnung 22, durch die es dann in den Fülltrichter i' der Presse fällt.
  • Das Ringstück 18 ist so eingestellt, daß es für gewöhnlich den Eingriff der Klinke 27 in den Zahnkranz 28 nicht hindert. Wird aber die Kupplungshälfte 8 durch axiale Verschiebung in Pfeilrichtung x ausgerückt, so schwingt der Hebelarm i5" in Pfeilrichtung z aus und dreht das Ringstück 18 um etwa go ° in Pfeilrichtung y. Das Ringstück schiebt sich zwischen die Klinke 27 und den Zahnkranz 28, hebt die Klinke aus der Verzahnung aus und deckt den Zahnkranz im Arbeitsbereich der Klinke ab. Da kein Eingriff der Klinke in die Verzahnung stattfinden kann, kann auch keine Drehung der Welle 17 stattfinden. Erst wenn nach Abnahme oder Beseitigung des im Preßraum 2 herrschenden Überdruckes die Kupplungshälfte 7 durch das Kupplungsstück 8 wieder mitgenommen wird, gibt das Ringstück 18 die im Arbeitsbereich der Klinke 27 liegende Verzahnung wieder -frei, und die Welle 17 kann sich wieder drehen.
  • Die Verbindung zwischen der axial verschiebbaren Kupplungshälfte 8 und der Antriebsvorrichtung für die Welle 17 kann auch in anderer Weise als dargestellt erfolgen. Wesentlich ist nur, daß beim Ausrücken der Kupplungshälfte 8 auch die Antriebsvorrichtung für die Austragvorrichtung der Wärmpfanne ausgeschaltet wird, so daß dann keine Drehung der Welle 17 der letzteren und somit auch keine Gutsaufgabe in die Presse erfolgen kann.
  • An Stelle einer Zahnkupplung, deren einer Teil in axialer Richtung ausrückbar ist, kann auch eine Kupplung verwendet werden, deren Koppelteile in radialer Richtung ausrückbar sind. Die radial verschiebbaren Teile steuern dann die Regelungsvorrichtung für die Zufuhr des Gutes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneckenpresse mit einer Preß- und einer Förderschnecke, deren Antriebe nachgiebig miteinander gekuppelt sind, nach Patent 455 688, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Kupplung, z. B. in der Ausführung als selbsttätig ausrückbare Zahnkupplung, mit der Regelungsvorrichtung der Gutszufuhr derartig in zwangläufiger Verbindung steht, daß während eines Nachgebens in der Kupplung von einem hierbei bewegten Kupplungsglied aus der Gutszulauf gehemmt oder unterbrochen wird.
  2. 2. Schneckenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Kupplungshälfte (8) einer axial ausrückbaren Zahnkupplung am Umfang mit einer Ringnut (14) versehen ist, in die das freie Ende(15) eines Doppelhebels (15) eingreift, dessen anderes Ende (15") ein auf der Triebwelle (17) der Gutszuführung drehbar gelagertes Ringstück (18) steuert, das beim Nachgeben in der Kupplung (7, 8) das antreibende Glied (Klinke 27) außer Eingriff mit dem auf der Welle (17) sitzenden angetriebenen Glied (Schaltrad 28) bringt.
DEK108503D 1928-03-15 1928-03-15 Schneckenpresse mit Press- und Foerderschnecke Expired DE502210C (de)

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DE502210C true DE502210C (de) 1930-07-10

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