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DE501396C - Vorrichtung zur Veraenderung der Tachometer-Ausschlaege bei Einrichtungen zur optischen Signaluebertragung - Google Patents

Vorrichtung zur Veraenderung der Tachometer-Ausschlaege bei Einrichtungen zur optischen Signaluebertragung

Info

Publication number
DE501396C
DE501396C DEB141510D DEB0141510D DE501396C DE 501396 C DE501396 C DE 501396C DE B141510 D DEB141510 D DE B141510D DE B0141510 D DEB0141510 D DE B0141510D DE 501396 C DE501396 C DE 501396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speedometer
deflections
change
tachometer
changing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB141510D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLFGANG BAESELER DR ING
FRITZ HOFMANN DIPL ING
Original Assignee
WOLFGANG BAESELER DR ING
FRITZ HOFMANN DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLFGANG BAESELER DR ING, FRITZ HOFMANN DIPL ING filed Critical WOLFGANG BAESELER DR ING
Priority to DEB141510D priority Critical patent/DE501396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE501396C publication Critical patent/DE501396C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/06Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam
    • B61L3/065Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam controlling optically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Im Patent 496841 sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen, durch die man erreichen kann, daß das für die Geschwindigkeitsbegrenzung maßgebende Tachometer seine Ausschläge in bestimmtem Maße vergrößert. Das Maß dieser Vergrößerung soll hierbei abhängig sein von der Geschwindigkeit, mit der ein gewisser charakteristischer Punkt der Strecke, z. B. das Vorsignal, passiert wird.
Die angegebenen Ausführungsbeispiele arbeiten in der Weise, daß ein Hilfstachometer, das je nach seiner Stellung das eine oder andere Übersetzungsverhältnis (evtl. in kontinuierlicher Abstufung·) vorwählt und so in Bereitschaft hält, bis dann in dem Augenblick, in dem der erwähnte charakteristische Punkt passiert wird, dieses vorgewählte Übersetzungsverhältnis eingeschaltet und fixiert wird.
Die vorliegenden Anordnungen stellen gegenüber der im obigen Patent beschriebenen Anordnungen eine Verbesserung dar, weil sie zeigen, wie die Auswahl der neuen Übersetzung in einfacherer Weise, nämlich ohne Verwendung eines besonderen Tachometers, erfolgen kann. Zunächst ist darauf hinzuweisen, daß sämtliche früher angegebenen Ausführungsbeispiele in der Weise abgeändert werden könnten, daß die Aufgabe des Hilfstachometers vom Haupttachometer übernommen wird. Die verschiedenen Ubersetzungsmöglichkeiten werden dann vom Haupttachometer gewählt. In dem Augenblick, in dem dann die neue Übersetzung in Wirksamkeit treten soll, kann man wie bisher diesen Wählhebel festbremsen, und seine Stellung fixieren, muß aber dann natürlich seine Verbindung mit dem Tachometer lösen, da ja sonst auch dieses festgebremst würde. Soll dann später wieder das normale Über-Setzungsverhältnis eingestellt werden, so wird der Übersetzungswählhebel wieder freigegeben und muß dann mit dem Tachometer wieder in der normalen Stellung gekuppelt werden. Eine derartige Anordnung bietet keine prinzipielle Schwierigkeit, hat aber den Nachteil, daß das Tachometer große Stellkräfte entwickeln muß. Diesen Übelstand kann man vermeiden, wenn man die Wahl des neuen Übersetzungsverhältnisses vom Haupttachometer z. B. mit einer Lichtsteuerung abnimmt. Man kann z. B. auf dem vom Tachometer betätigten Meßwerke einen kleinen Spiegel aufsetzen, der je nach der Stellung des Tachometers einen Lichtstrahl auf die eine oder andere von verschiedenen Selenzellen wirft, von denen j ede eine andere Übersetzung auswählt. Ein Beispiel einer derar-
tigen Ausführungsform stellt Abb. ι dar. Hier trägt der mit dem Haupttachometer gekuppelte Tachometerzeiger ι einen Spiegel 2. Das Licht der Lampe 3 fällt hierdurch auf eine der längs der Tachometereinfassung angebrachten Selenzellen 4. Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß man statt des Zeigers mit dem Spiegel vom Tachometer eine Blende bewegen läßt, die das Licht einer entsprechend angeordneten Lampe je nach ihrer Stellung auf die eine oder andere der verschiedenen Selenzellen fallen läßt. Jede dieser Zellen betätigt bei Belichtung ein Relais und wählt dadurch das eine oder andere Übersetzungsverhältnis vor. Da die Tachometerstelking sich nicht schnell ändert, spielt die Trägheit der Zellen keine große Rolle; man kann auf die Verwendung· besonderer Röhrenverstärker in diesem Fall verziehten. Diese vorgewählte Übersetzung wird dann bei Bedarf, d. h. in dem Augenblick, ia dem der obenerwähnte charakteristische Punkt passiert wird, zugeschaltet. Eine einfache Ausführungsmöglichkeit für diese Zuschaltung liegt z. B. darin, daß man zu diesem Zweck die Lampe 3 einschaltet, während man für die Abschaltung auch die Lampe 3 wieder zum Erlöschen bringt. Eine Rückwirkung auf das Tachometer findet hier, natürlich nicht statt. Im einzelnen ist hierzu noch folgendes zu bemerken: Es kann sein, daß die einzelnen zu wählenden Ubersetzungsstufen sich in ihrer Benutzung gegenseitig ausschließen, z. B. wenn man die verschiedenen Übersetzungsstufen durch Schalten von Zahnrädern herstellt. In solchen Fällen muß man natürlich vermeiden, daß das steuernde Lichtbündel zugleich zwei verschiedene Selenzellen beeinflussen kann. Man kann dies einfach erreichen, indem man den gegenseitigien Abstand -dieser Zellen größer macht, als die Breite des Lichtbündels beträgt. Bei gewissen Tachometerstellungen bekommt dann überhaupt keine Zelle Licht. Man muß daher den Schaltapparat so ausbilden, daß jede Einwirkung· stehenbleibt, bis sie durch die nächste Einwirkung ersetzt wird. Hierfür sind Lösungen genügend bekannt, z. B. gegenseitige Auslösung von Tasten bei TeIephonwählern, Addiermaschinen usw. Eine rein elektrische Lösung zeigt Abb. 2. Hier geben die Zellen I, II, III je nach ihrer Belichtung Strom auf die Relais A, B oder C, welche ihrerseits die Übersetzungen auswählen. Zu diesen Relais gehören die mit entsprechenden kleinen Buchstaben bezeichneten Kontakte a, b und c, die in ihrer Ruhestellung gezeichnet sind. Bekommt z. B. die Zelle II Licht, so wird durch das Relais B der Kontakt b2 geschlossen. Dadurch erhält das Relais B auch weiterhin Strom, auch wenn im weiteren Verlauf die Zelle II kein Licht mehr erhalten sollte. Wandert nun der Tachometerzeiger weiter und belichtet z. B. nun die Zelle III, so bekommt jetzt das Relais C Strom. Dieses schließt nun zunächst seinen Haltekontakt c3 und öffnet den Kontakt c2, wodurch das Relais B stromlos wird und damit die Wirkung auf B vollständig zum Erlöschen kommt.
In anderen Fällen hinwiederum würde es nicht stören, wenn zugleich zwei verschiedene Wählnelais betätigt werden, z. B. wenn das Wählen verschiedener Übersetzungen durch Abgreifen verschiedener Spannungen an einem Spannungsteiler bewirkt wird (siehe z. B. Abb. 4 des erwähnten Patents). Das gleichzeitige Anzapfen zweier benachbarter Punkte eines solchen Spannungsteilers stellt zwar eine Art Kurzschluß dar, doch läßt sich durch geeignetes Einfügen von Widerständen und entsprechender Dimensionierung der ganzen Anordnung unschwer erreichen, daß hieraus keine Störung entsteht. Eine derartige Schaltung ist in Abb. 3 dargestellt. Der Spannungsteiler 21 (zwischen den Klemmen 22, 33) wird durch die Kontakte a, b, c, d, e an verschiedenen Punkten angezapft. Die abgegriffene Spannung liegt zwischen 23 und 24. Die Kontakte a, b, c, d, e werden über Relais von den verschiedenen Selenzellen betätigt. In allen derartigen Fällen ist die zweckmäßigere Anordnung der Selenzellen die, daß sich ihre Bereiche gegenseitig etwas überdecken.
Bei dem genannten Beispiel mußte man sich mit einer stufenweisen Änderung des Übersetzungsverhältnisses begnügen. Im folgenden seien jedoch noch zwei andere Beispiele angegeben, bei denen man eine kontinuierliche 10(i Einstellung dieses Übersetzungsverhältnisses erlangt. Die Wirkungsweise der einen Vorrichtung wird am leichtesten verständlich, wenn man sich noch einmal darüber klar wird, welcher Zweck durch die Umschaltung des Tachometers erreicht werden soll. Es soll ja hierdurch die Geschwindigkeit eines langsamer fahrenden Zuges auf der Tachometerskala so groß angezeigt werden, wie im Normalfall die Geschwindigkeit des am schnellsten fahrenden Zuges. Hierdurch wird dann der Lokomotivführer gezwungen, seine Geschwindigkeit bis zum Passieren des nächsten Kontrollspiegels in einem entsprechenden Verhältnis zu vermindern. Ist also z. B. die Geschwindigkeit des am schnellsten fahrenden Zuges beim Passieren des Vorsignals 90 km p. Std., und die Lokomotive, auf der sich unsere Einrichtung befindet, passiert diese Stelle mit einer Geschwindigkeit von 40 km p. Std., so ist das neu einzustellende übersetzungsverhältnis dadurch bestimmt, daß
diese 40 km p. Std. jetzt am Tachometer einen Ausschlag hervorbringen sollen, der im Normalfall erst bei einer Geschwindigkeit von 90 km p. Std., erreicht wird. Um dieses Übersetzungsverhältnis einzustellen, verfährt man in folgender Weise: In dem Augenblick, in dem der Befehl zur Umschaltung des Tachometers erfolgt, wird durch einen sich mehr oder minder gleichmäßig bewegenden Antrieb der Übersetzungswählhefoel in Bewegung gesetzt, und zwar in dem Sinne, daß er eine immer stärker werdende Vergrößerung der Tachometer-Ausschläge einstellt. In dem Augenblick, in dem der Ausschlag des Tachometers einer Geschwindigkeit von 90 km p. Std. entspricht, setzt es durch einen Endkontakt (der selbstverständlich auch als Lichtkontakt ausgebildet sein kann) die erwähnte Antriebsvorrichtung still. Sie hat eben dann gerade
so die gewünschte Vergrößerung eingestellt. Dieser Vorgang läßt sich in einem Bruchteil der Zeit bewirken, 'die bis zum Passieren des nächsten Geschwindigkeitskontrollspiegels zur Verfügung steht. Bei der Rückgängigmachung der Tachometerverstellung hat man dann noch dafür zu sorgen, daß auch der erwähnte Antrieb in seine Anfangslage wieder zurückkehrt.
Ein Beispiel für eine derartige Anordnung ist in Abb. 4 dargestellt. Durch den Befehl zum Umschalten des Tachometers wird der Schalter 1 geschlossen. Der Magnet 12 schaltet hierdurch die Kupplung 13 ein. Von der irgendwie angetriebenen Welle 14 (Antrieb am einfachsten durch direkte Verbindung mit dem Lokomotivlaufwerk) wird hierdurch der Kontaktarm 5 des Spannungsteilers 6 mitgenommen. Hierdurch werden auf elektrischem Wege immer stärkere Vergrößerungen des Tachometer-Ausschlags eingestellt. In dem Augenblick, in dem das Tachometer seinen Maximalausschlag erreicht hat, schaltet es z. B. durch einen Lichtkontakt, wie er in ähnlicher Verwendung schon weiter oben beschrieben ist, den Kupplungsmagneten ab (Öffnen des Kontaktes 18). Die Feder 8 wird nun den Kontakt in seine Ausgangslage zurückziehen. Das Rücklaufgesperre 9, das in der Zeichnung nur angedeutet wurde, verhindert dies jedoch so lange, bis am Hauptsignal der Befehl kommt, der den normalen Zustand des Tachometers wieder herstellt (Auslösen der Gesperreklinke 10 durch den Magneten 11).
Eine andere sehr einfache Möglichkeit zur Auswahl des richtigen Übersetzungsverhältnisses läßt sich durch einen einfachen Zeitschalter schaffen, der den Antrieb des Übersetzungswählhebels sofort nach der Vorbeifahrt am charakteristischen Punkt eine bestimmte Zeit lang mit dem Laufrad der Lokomotive kuppelt. Hierdurch wird dieser Wählhebel, z. B. der Schieber eines Widerstandes, um eine Strecke verstellt, die abhängig ist von der Geschwindigkeit der Lokomotive. Bei entsprechender Dimensionierung läßt sich hier auch jeder Geschwindigkeit die entsprechende Änderung im Übersetzungsverhältnis zuordnen. Da der Übersetzungswählhebel bei diesem Vorgehen aus dem Gebiet von großen Übersetzungsänderungen zu dem Gebiet der kleinen Übersetzungsänderungen sich bewegt, so ist es zweckmäßig, um Beschädigungen des Tachometers zu vermeiden, die Zuschaltung der neuen Übersetzung erst nach Ablauf des Zeitschalters vorzunehmen. Die Einrichtung arbeitet dann, z. B. wie in Abb. 5, in der Weise, daß durch den Impuls zur Tachometerverstellung der erwähnte Zeitschalter 16 in Tätigkeit gesetzt wird, nach dessen Ablauf dann die Verstellung in Kraft tritt. Der Zeitschalter schließt also im Augenblick der Vorbeifahrt am charakteristischen Punkt den Kontakt 17 und kuppelt dadurch mit Hilfe des Magneten 12 und der Zahnkupplung 13 die von einem Laufrad der Lokomotive angetriebene Welle 14 mit dem Gleitkontakt des Spannungsteilers 6. Nach Ablauf der fest eingestellten Zeit des Zeitschalters öffnet dieser wiederum Kontakt 17 und unterbricht somit den Weiterlauf des Gleitkontaktes. Gleichzeitig wird Kontakt 7 geschlossen, so daß jetzt die zwischen 18 und 19 abgenommene Spannung, deren Höhe das Übersetzungsverhältnis des Tachometers bestimmt, wirksam ist. Der Impuls zur Rückgängigmachung der Tachometerverstellung hat dann zunächst die neue Übersetzung abzuschalten (öffnung von Kontakt 7) und außerdem den Geschwindigkeitswählhebel in seine Anfangslage zurückgehen zu lassen. Letzteres geschieht am einfachsten dadurch, daß man diesen Hebel durch den erwähnten Antrieb gegen die Kraft einer Feder 8 bewegt, so daß es genügt, deren Sperrung 10 durch den Magneten 11 aufzuheben.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Veränderung der Tachometer-Ausschläge nach Patent 496841, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Veränderung der Tachometer-Ausschläige vom Tachometer selbst bestimmt ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung des Maßstabes der Ausschläge durch elektrische oder Lichtkontakte (2, 3, 4) erfolgt (Abb. 1).
3. Vorrichtung gemäß Anspruch i, da-
durch gekennzeichnet, daß das Maß der vorzunehmenden Veränderung bestimmt wird, indem man das Maß dieser Veränderung so lange wachsen läßt, bis das Tachometer .die festgesetzte Höchstgeschwindigkeit anzeigt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das jeder Zuggeschwindigkeit zugehörige Maß der Veränderung der Tachometer-Ausschläge da- to durch eingestellt wird, daß man hierzu die während eines gleichbleibenden Zeitraums erfolgenden, in ihrer Zahl verschiedenen Lokomotivradumdrehungen insbesondere zur Verstellung eines Spannungsteilers ausnutzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB141510D 1929-01-29 1929-01-29 Vorrichtung zur Veraenderung der Tachometer-Ausschlaege bei Einrichtungen zur optischen Signaluebertragung Expired DE501396C (de)

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