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DE500505C - Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind

Info

Publication number
DE500505C
DE500505C DEM95920D DEM0095920D DE500505C DE 500505 C DE500505 C DE 500505C DE M95920 D DEM95920 D DE M95920D DE M0095920 D DEM0095920 D DE M0095920D DE 500505 C DE500505 C DE 500505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
systems
water
heat
vapors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM95920D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Gensecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM95920D priority Critical patent/DE500505C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE500505C publication Critical patent/DE500505C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0027Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by direct contact between vapours or gases and the cooling medium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0036Multiple-effect condensation; Fractional condensation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0078Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation characterised by auxiliary systems or arrangements
    • B01D5/0087Recirculating of the cooling medium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind Die Erwärmung des Speisewassers für Dampfkessel u. dgl. ist in Betrieben, die Trocknungsanlagen und Dampfkraftwerke in sich vereinigen, schon in der Weise ausgeführt worden, daß die Brüden zur Beheizung von Vorwärmern verwendet wurden, durch die das Speisewasser den Dampfkesseln zugeführt wurde. Die Beheizung der Vorwärmer erfolgte hierbei indirekt, d. h. es traten Brüden und Speisewasser nicht unmittelbar miteinander in Berührung. Um den Luftgehalt rler Brüden herabzusetzen und den Wärmedurchgang durch die Heizflächen des Vorwärmers zu erhöhen, wurden besondere Trockner benutzt, bei denen das Heizmittel im Kreislauf über das im Trockner befindliche Gut und durch eine Aufheizvorrichtung geleitet wurde. Wirtschaftlich arbeitendeTrockner finit hoher Durchsatzleistung wie Dampfteller- oder Röhrentrockner konnten also bei dem bekannten Verfahren nicht benutzt werden. In der Hauptsache konnte aber dieser Vorschlag deshalb in der Praxis nicht Boden gewinnen, weil die in Trocknern entstehenden Brüden stets recht erhebliche 1Iengen Staub mit sich führen. Der Staub schlug sich zum Teil an den Heizflächen nieder und bildete Krusten, die jeden geordneten Betrieb unmöglich machten.
  • Zur Verhütung von Betriebsstörungen durch aus den Brüden niedergeschlagenen Staub ist bereits Wasserberieselung der von den Briiden beheizten Flüchen vorgeschlagen worden. So wurden bei Anlagen zur Erzeugung von zum Antrieb von Turbinen dienendem Niederdruckdampf aus der Brüdenwärme, die aus einem von den Brüden beheizten Oberflächenwärineaustauscher und einem 1 iederdruckdarnpferrzeuger bestanrlen, durch die Wasser als Wärmeübertragungsmittel im Kreislauf geführt wurde, rlie HeizflächendesWärmeaustauschers ausStreudüsen schon mit Wasser abgespritzt. Das Berieselungswasser hatte den Zweck, aus den Brüden ausfallenden Staub abzuspülen, und nahm dabei außerdem unmittelbar einen großen Teil der Briidenwä rme auf. Das Oberflächenheizsy-stem, an dessen Außenfläche das eingespritzte Wasser in filmartiger Schicht herunterrieselte, bedeutete dabei nur eine Ergänzung der Wärmeübertragungseinrichtung. Es gelangte wegen ungenügender Wirkung bei der Weiterentwicklung dieser Einrichtung zum Fortfall, indem die Anlage so ausgestaltet wurde, daß die Brüdenwärme im Wärmeaustauscher nur noch allein an das Berieselungswasser übertragen wurde, das nicht mehr wie früher aus dem Wärmeaustauscher einfach abgeführt, sondern nun seinerseits im Kreislauf durch den Wärmeaustauscher und einen Niederdruckverdampfer geleitet wurde. Das Kreislaufwasser wurde im Wärmeaustauscher durch die Kondensation eines Teiles des Wasserdampfgehalts der Brüden aufgeheizt. Die aufgenommene Wärme gab es im Niederdruckerzeuger zur Dampfbildung wieder ab. Es gelangte darauf in den Wärmeaustauscher wieder zurück, während der erzeugte Niederdruckdampf einer Turbine zugeführt wurde.
  • Von der Zwischenschaltung eines Wasserkreislaufes, der die Brüdenwärme umformt, wird gemäß der Erfindung ebenfalls Gebrauch gemacht, um bei Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, zusammenarbeiten und die gleichzeitig auch noch andere Dampfverbraucher beliefern, das aus den Dampfverbrauchern rückgewonnene Kondensat vorzuwärmen, bevor es wieder zur Kesselspeisung benutzt wird. Diese Vorwärmung des Kondensats geschieht insbesondere in der Weise, daß die durch das Kreislaufwasser von den Brüden mittels Berieselung derselben aufgenommene, in Niederdruckdampf umgeformte Brüdenwärme zur Beheizung eines Oberflächenvorwärmers benutzt wird, durch den das zur Kesselspeisung dienende, aus Dampfverbrauchern der Anlage anfallende Kondensat geleitet wird. Das Kondensat des zur mittelbaren oder unmittelbaren Beheizung des Vorwärmers dienenden Niederdruckdampfes oder ein Teil desselben wird gegebenenfalls nach Entlüftung und Reinigung als Zusatzspeisewasser benutzt.
  • Durch die Erfindung wird eine einfache und betriebssichere Einrichtung zur Vorwärmung von Kesselspeisewasser mittels Brüdenwärme geschaffen, die gleichzeitig noch heißes Zusatzspeisewasser liefert. Die Erfindung hat gegenüber dem bekannten Brüdenverwertungsverfahren mit Krafterzeugung auch noch erhebliche wärmewirtschaftliche Vorteile. Für eine größere Brikettfabrik, gekuppelt mit Kraftwerk, beträgt beispielsweise der durch die bekannte Brüdenverwertung mit Niederdruckturbine erzielte Gewinn 2 000 KW, während durch die Einrichtung gemäß der Erfindung an das Speisewasser ein Wärmebetrag übergeführt werden kann, der ungefähr io ooo kg Kohlenfeuerungstunde gleichkommt. Mit diesem Betrag können jedoch bei Mehrbelastung der Turbine 3 über q.ooo KZ'V erzeugt werden.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. i ist ein Hochdruckdampfkessel, der durch Leitung 2 den für die Krafterzeugung erforderlichen Dampf in die Turbine 3 gibt. Ein Teil dieses Dampfes wird im Gegendruckbetrieb durch Leitung .4 dem Kohlentrockner 5 zugeführt, während der größte Teil des Dampfes durch Leitung 6 in den Kondensator 7 strömt. Der durch die Kondensation des in die Trommel 5 geschickten Dampfes entweichende Brüden wird durch Rohrleitung 8 dem Wärmeaustauscher 9 zugeführt, in welchem dem Brüden ein Teil einesDampfgehaltes durchWasserberieselung s s entzogen wird. Das dadurch vorgewärmte Wasser gelangt durch Rohrleitung io in einen Verdampfer i i. Der unterUnterdruck stehende Verdampfer kühlt das Wasser unter Dampfentwicklung ab. Das Kreislaufwasser wird von der Pumpe 13 aus dem Niederdruckverdampfer durch die Leitung 1a wieder dem Wärmeaustauscher zur weiteren Brüdenbehandlung zugeführt, wobei natürlich dafür gesorgt wird, daß die Anreicherung des Brüdenstaubes im Kreislaufwasser eine gewisse Höchstgrenze nicht übersteigt. Der im Verdampfer i i entstehende Dampf wird durch Rohrleitung 14 einem Oberflächenapparat 1,5 zugeführt. Dieser Apparat wird mittels Pumpe 16 durch das im Kondensator der Kraftturbine entstehende Kondensat von niederer Temperatur beschickt. Unter Kondensation des durch Leitung i4 nach dem Wärmeaustauschapparat 15 gelangenden Dampfes wird das Kondensat vorgewärmt, um durch Leitung 17 nicht wie bisher mit der durch den Kondensatorbetrieb bedingten Temperatur von 33°, sondern beispielsweise 8o° C der Dainpfkesselbatterie zugeführt zu werden. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das von den Kondensationsmaschinen zufließende Wasser, das bekanntlich in hohem Maße frei von Luft und ähnlichen Gasen ist, nicht mit dem Heizdampf in unmittelbare Berührung tritt, der nach Art seiner Erzeugung nicht in demselben Maße luftfrei ist. Ist das Speisewasser nicht vorher entlüftet, so kann natürlich auch der Heizdampf direkt eingeleitet werden. Es ist natürlich auch möglich, die aus .dem Trockner abziehenden Brüden völlig zu entstauben und darauf unmittelbar mit dem aufzuheizenden Speisewasser in Berührung zu bringen. Doch erfordert eine derartige Anordnung teure Entstaubungsvorrichtungen. Zur Deckung der Speisewasserverluste wird das in 15 entstehende Kondensat oder ein Teil desselben durch Rohrleitung 18 unter Zwischenschaltung der Pumpe i9 der Speisewasserleitung gegebenenfalls nach Reinigung und Entlüftung zugeführt.
  • Das Verfahren kann auch so ausgeführt werden, daß der Wärmeaustausch zwischen Brüden und Kreislaufwasser und die Vorwärmung des Kondensates aus dem Kondensator 7 in einem Behälter durchgeführt werden. In diesem Falle wird der Wärmeaustauscher 9 als Oberflächenapparat ausgebildet. Durch die Rohre des Oberflächenapparates drückt die Pumpe i9 das Kondensat. Um die Rohre streichen die durch Rohrleitung 8 zugeführten Brüden, und es werden die Rohre gleichzeitig zur Verbesserung des Wärmeaustausches mit im Kreislauf geführten Wassermengen berieselt. Der Verdampfer i i kann also bei dieser Ausführungsform der Erfindung in Wegfall kommen und an Stelle der Vorrichtungen 9 und 15 ein einziger Apparat treten. Der Wärmeaustausch geschieht in diesem Falle nicht mit luftfreiem Dampf, sondern durch Brüden unter Wasserberieselung. Auf die Rückgewinnung des Kondensates zur Deckung der Speisewasserverluste müßte in diesem Falle verzichtet werden. Der Oberflächenapparat kann auch so ausgebildet sein, claß er rotiert.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind, derart, daß die Wärme der in den Trocknern entstehenden Brüden für die Vorwärmung des Kesselspeisewassers nutzbar wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kreislaufwasser von den Brüden mittels Berieselung derselben aufgenommene, in Niederdruckdampf umgeformte Brüdenwärme zur Beheizung eines Oberflächenvorwärmers benutzt wird, durch den das zur Kesselspeisung dienende, aus Dampfverbrauchern der Dampfkesselanlage anfallende Kondensat geleitet wird, wobei das Niederschlagswasser des Heizdampfes oder ein Teil desselben, gegebenenfalls nach Entlüftung und Reinigung, als Zusatzspeisewasser benutzt wird.
DEM95920D 1926-08-17 1926-08-17 Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind Expired DE500505C (de)

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DE500505C true DE500505C (de) 1930-06-23

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DEM95920D Expired DE500505C (de) 1926-08-17 1926-08-17 Einrichtung zum Betrieb von Dampfkesselanlagen, die mit Trocknungsanlagen, insbesondere Braunkohlentrocknern, verbunden sind

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