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DE500300C - Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Info

Publication number
DE500300C
DE500300C DES79015D DES0079015D DE500300C DE 500300 C DE500300 C DE 500300C DE S79015 D DES79015 D DE S79015D DE S0079015 D DES0079015 D DE S0079015D DE 500300 C DE500300 C DE 500300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
levers
paper
influenced
rollers
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES79015D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olivetti SpA
Original Assignee
Olivetti SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olivetti SpA filed Critical Olivetti SpA
Priority to DES79015D priority Critical patent/DE500300C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE500300C publication Critical patent/DE500300C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/02Rollers
    • B41J13/036Rollers co-operating with a roller platen
    • B41J13/042Front and rear rollers or sets of front or rear rollers each mounted on a separate carrier

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Papierführungsvorrichtung für Schreibmaschinen hei einer bekannten Papierführungsvorrichtung liegen die vorderen und hinteren Andruckrollen einander zu zweien gegenüber, und jedes Rollenpaar bildet eine Gruppe für sich, die durch eine einzige, von den seitlichen Rollengruppen unabhängige Feder beeinflußt wird. Zwischen den seitlich liegenden Rollengruppen und der ersteren ist ein bestimmter Abstand vorhanden, derart, daß sich die einzelnen Gruppen an die Führungswalze in voneinander durch Zwischenräume getrennten Zonen anlegen.
  • Jede Rolle wird bei dieser bekannten Anordnung an ihren Zapfen durch starre Gabeln gehalten, die sich um ihre Achse drehen und unter Einwirkung einer auf den mittleren Teil eines die beiden Gabelarme verbindenden Ouerträgers einwirkenden Feder stehen. Infolgedessen können die Druckrollen nur zu ihrer Achse parallele Verschiebungen ausführen, sie sind aber keinesfalls in der Lage, sich Verschiedenheiten in der Stärke des über die Führungswalze gleitenden Papiers anzupassen, da sie eine schräge Stellung nicht einnehmen können. Ferner ruft eine ungewöhnliche Beanspruchung infolge einer größeren Papierstärke im Bereich eines Rollenpaares auch keine Veränderung der Druckverhältnisse der angrenzenden Rollenpaare hervor. Die Welle, um die sich die die Rollen tragenden Gabeln drehen und die sich über die ganze Länge des Wagens erstreckt, besitzt keinerlei Unterstützung an Zwischenpunkten, so daß sie zur Erzielung der erforderlichen Festigkeit sehr kräftig ausgeführt werden muß.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile der bekannten Papierführungsvorrichtungen, bei denen mehrere vordere und hintere Andrückrollen vorhanden sind, die unabhängig voneinander auf durch Federn beeinflußten Hebeln gelagert sind, und besteht darin, daß die beiden die gleiche Andrückrolle tragenden Hebel von verschiedenen Federn beein-Ijußt werden, wobei aber die nebeneinandexliegenden Traghebel, von denen der eine den einen Zapfen einer vorderen, der andere den einer hinteren Andrückrolle trägt, durch die gleiche Feder beeinflußt werden.
  • Ein weiteres \-Ierkmal der Erfindung besteht darin, daß die Traghebel in Schlitzen von am Papierwagen angebrachten Ansätzen geführt werden.
  • Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt besteht im folgenden: Wemz an einer Stelle des Papiers eine Änderung in der Papierstärke eintritt, so wird eine der Andrückrollen weiter als die anderen von der Papierführungsrolle entfernt, und die beiden rechts und links voll dieser Druchiolle liegenden Rollen werden dem auf die erste Rolle ausgeübten Druck ausgesetzt und legen sich kräftiger gegen das Papier an. Dadurch wird die Führung und die Vorschubbewegung in sichererer Weise erzielt, als es durch mehrere durch voneinander unabhängige Federn beeinflußte Rollen oder durch mit ihren Enden der Wirkung der gleichen Federn ausgesetzten Rollen erzielt werden kann. Denn in diesem Falle wird der Druck der hinteren und der vorderen Rolle gleichzeitig an derselben Stelle, d. 1i. bezüglich der größten Papiers t.- rke, erhöht, während die dünneren seitlichen Zonen des Papiers nicht ordiiungsmäßig geführt werden. Nach der Erfindung werden die beiden seitlichen Zapfen jeder Rolle von zwei voneinander unabhängigen liebeln getragen und von verschiedenen Federn beeinflußt. Das hierdurch erzielte geringe Spiel der Zapfen der Druckrollen genügt, ihnen eine schwach geneigte Stellung in bezug auf die Achse der Führungswalze zu geben, so daß das Papier in seiner Lage gehalten wird, selbst wenn es an der Derührungsstelle mit der Druckrolle verschiedene Stärken aufweist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die die Andrückrollen tragenden Hebel aus Blech gestanzt werden können und keiner weiteren Bearbeitung bedürfen, da sie in Führungsschlitzen von an dem Wagen vorgesehenen Ansätzen angeordnet sind, so daß sie nur eine Drehbewegung um ihre Achse auszuführen und sich weder seitwärts neigen noch in bezug auf die Welle irgexidwie verschieben können.
  • Durch den für jeden Hebel oder jedes Hebelpaar vorgesehenen, am Wagen befestigten Ansatz erhält die Einrichtung eine große Steifheit, so daß als Welle ein einfacher Drahtstift benutzt werden kann, der sich nicht verbiegen kann, da er von sämtlichen Hebeln unterstützt ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt durch den Wagen nebst der die Hebel tragenden Welle. Abb.2 ist eine Draufsicht des Wagens, in der die Führungswalze nicht abgebildet ist, um die Anordnung der Andriickrollen und der sie tragenden Hebel besser erkennen zu lassen.
  • Abb. 3 und 4. sind Einzelansichten der die Druckrollen tragenden Hebel, und Abb. 5 ist eine Ansicht der die in Abb. 3 und d. dargestellten Hebel sowie die Welle tragenden Ansätze.
  • Die Führung für den Wagen wird durch zwei Leisten i und 2 gebildet, die <lurch eine Anzahl winkelförmiger, parallel liegender Kippen 3 und durch eine durch den Scheitel der Rippen sich erstreckende Längsschiene verbunden sind. Die Führung ist am Rahmen der Schreibmaschine befestigt. Die Leiste i besteht mit den Rippen 3 aus einem Stück, während die Leiste 2 mit der Barunterliegenden Leiste 5 und - dLii winkelförmigen Rippen 3 durch - Schrauben oder in ähnlicher Weise verbunden ist. Der bewegliche Wagen besteht aus zwei Schienen 6 und i, die durch Querstützen 8 miteinander verbunden sind und an ihren äußeren Enden in zwei Seitenteile 9 auslaufen. In diesen Seitenteilen ist die Papierführungswalze 30 drehbar gelagert. Eine zur Führung des Papiers dienende Platte ist mit 16 bezeichnet.
  • An der in der Längsrichtung des Wagens verlaufenden Schiene 6 ist eine Anzahl von Ansätzen 2o (Abb. 2 und 5) angeordnet, die in der zur Achse des Wagens senkrechten Fläche geschlitzt sind. In dem Schlitz sind zwei Hebel 25, 26 geführt, die sich um eine Welle 2i drehen können. Letztere erstreckt sich annähernd über die ganze Länge der Papierführungswalze und durch in den Ansätzen 2o vorgesehene Bohrungen hindurch. Die Hebel 25, 26 haben die in Abb. 3 und 4. angegebene Form. Zwischen ihren mit Vorsprüngen versehenen Enden a2 und 23 ist eine Feder 24 angeordnet, die den Hebel um den Zapfen 21 zu drehen und ihre Enden 22 und 23 auseinanderzuspreizen sucht. Der Hebe126 trägt an einer Stelle zwischen dein Punkt 21 und dem Ende 22 eine Druckrolle 2;, während der Hebel 25 über den Zapfen 2i hinaus verlängert ist und am anderen Ende die Druckrolle 28 trägt. Durch die die Enden 22 und 23 des Hebels spreizende Feder werden die Rollen 27 und 28 gegen die Walze 3o gedrückt.
  • Wie aus Abb.2 hervorgeht, werden die beiden, die gleiche Andruckrolle 27 oder 28 tragenden Hebel 25 bzw. 26 von verschiedenen Federn 24 beeinflußt, wobei die nebeneinanderliegenden Traghebel 25, 26, voll denen der eine den einen Zapfen einer vorderen, der ändere den einer hinteren Andrück-rolle trägt, durch die gleiche Feder 24 beeinflußt werden. Die beiden Endansätze 2o auf der rechten und linken Seite des Wagens tragen nur einen Hebel (in der Zeichnung ist der letzte Hebel links der Hebel 26). Die auf den Hebel einwirkende Feder legt sich an einer Seite gegen einen Ansatz am Wagen und wird dadurch gespannt. Die Hebel 2; und 26 sind so ausgebildet, daß sie über dein Zapfen 2i einen Einschnitt bilden, dessen eine Seite von dein Hebel 25 und dessen andere Seite von dem Hebel a6 gebildet wird. In diesem Einschnitt liegt eine abgeflachte, an den Schmalseiten abgerundete Welle 29, die sich über die ganze Länge des Wagens erstreckt und dadurch einen an einem Ende befestigten Hebel gedreht werden kann. In normaler Stellung liegt die größere Achse der Welle 29 parallel zu den liegrenzungsw:indungen des Schlitzes und berührt die Hebel 25 und 26 nicht. Sobald die Welle 2() gedreht wird, stützt sie sich gegen die beiden Hebel und dreht sie gegen die Kraft der Feder 24. um den Zapfen 21, -,vobei sich die kleinen Rollen 2; und 28 von der Walze 30 entfernen. Das Papier wird dann nicht mehr angedrückt und kann herausgenommen oder in eine andere Lage gebracht werden. Die Andrückrollen werden in üblicher Weise, also in radialer Richtung. gegen die Führungswalze bewegt und gedrückt. Da sowohl die hinteren Kolben 2; als auch die vorderen 28 in gleichem Abstand von der Drehachse 21 an den Hebeln 25 und 2b angeordnet sind, kommt ein vollständiger Kräfteausgleich zustande. Wenn hei einer Drehung der Welle 29 die Hebel bewegt und die Rollen 2; und 28 von der Papierwalze entfernt werden, werden beide Hebel in gleichem Maße beeinilußt, so daß auch die Entfernung der Rollen in gleichem Maße erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTAN5PRÜCHR: r. Papierführungsvorrichtung für Schreibmaschinen mit mehreren vorderen und hinteren Andruckrollen, die unabhängig voneinander auf durch Federn beeinflußten Hebeln gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die gleiche Andrückrolle (2 j oder 28) tragenden Hebel (25 bzw.26) von verschiedenen Federn (24) beeinflußt werden, wobei aber die nebeneinanderliegenden Traghebel (25, 2C), von denen der eine den einen Zapfen einer vorderen, der andere den einer hinteren Andruckrolle trägt, durch die gleiche Feder beeinflußt werden.
  2. 2. Papierführungsvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Traghebel (25,26) in Schlitzen von am Papierwagen angebrachten An-4,:itzen (2o) geführt werden.
DES79015D 1927-03-30 1927-03-30 Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen Expired DE500300C (de)

Priority Applications (1)

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DES79015D DE500300C (de) 1927-03-30 1927-03-30 Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

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DES79015D DE500300C (de) 1927-03-30 1927-03-30 Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE500300C true DE500300C (de) 1930-06-20

Family

ID=7507897

Family Applications (1)

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DES79015D Expired DE500300C (de) 1927-03-30 1927-03-30 Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE500300C (de)

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