DE509592C - Photographischer Rollfilm - Google Patents
Photographischer RollfilmInfo
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- DE509592C DE509592C DEI32859D DEI0032859D DE509592C DE 509592 C DE509592 C DE 509592C DE I32859 D DEI32859 D DE I32859D DE I0032859 D DEI0032859 D DE I0032859D DE 509592 C DE509592 C DE 509592C
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Description
- Photographischer Rollfilm Bei photographischen Rollfilmspulen wird die Befestigung des lichtempfindlichen Filmstreifens im allgemeinen in der Weise vorgenommen, daß das vordere Ende mit Hilfe eines geeigneten Klebestreifens in einem gewissen Abstande vom Vorderende des Schutzpapierstreifens an dessen Innenseite geklebt wird. Bei dieser Anordnung wird beim Beginn des Aufwickelns im photographischen Apparat auf das Papier ein stärkerer Zug als auf den Filmstreifen ausgeübt, und infolgedessen liegt der Film, vornehmlich bei Spulen mit dünner Achse, in der Aufnahmestellung nicht plan.
- Man ging deswegen dazu über, in dem Schutzpapierstreifen eine Querfalte anzubringen, welche sich im Verlauf des Abwikkelns der Spule im Apparat auseinanderzieht. Filmspulen mit derartigen Querfaltungen des Schutzpapierstreifens sind in manchen Kameratvpen nicht verwendbar, da die Falte leicht an Vorsprüngen und Führungsleisten im Apparat hängenbleibt, so daß sich die Filmspule nicht abwickeln läßt.
- Es wurde nun gefunden, daß man unter Vermeidung irgendwelcher Querfaltungen einen Ausgleich zwischen den auf das Papier und auf den Filmstreifen ausgeübten Zugkräften erreicht, wenn man das vordere Ende des Films so auf der Außenseite des Schutzpapierstreifens befestigt, daß der Schutzstreifen und der Filmstreifen an der Durchtrittsstelle auf die Außenseite des Schutzpapierstreifens gegeneinandergleiten können. Bei dieser Anordnung wird bei den ersten Umdrehungen der Aufwickelspule eine etwas größere Länge vom Film als vom Schutzpapier aufgewickelt, so daß das Papier zunächst loser gespannt ist als der Film. Dieser Spannungsunterschied gleicht sich dann später allmählich wieder aus: die Spannung des Papiers darf aber nie größer werden als die des Films, wofür man durch eine genügende Länge des außen aufgewickelten Filmendes sorgen kann.
- Die Befestigung des Vorderendes des Filmstreifens auf der Außenseite des Papiers kann beispielsweise so ausgeführt werden, daß der Filmstreifen i mit dem vorderen Ende durch einen in dem Schutzpapierstreifen a angebrachten Schlitz 3 gesteckt und mit einem Klebestreifen 5 oder in anderer geeigneter Weise an der Außenseite des Schutzpapierstreifens befestigt wird. Gegebenenfalls kann der Filmstreifen auch mit einer Verlängerung 4. aus nicht lichtempfindlichem Material versehen werden, wobei diese Verlängerung durch den Schlitz hindurch auf die Außenseite des Schutzpapierstreifens geführt und dort befestigt wird. Die vorgeschriebene Art der Befestigung des Filmstreifens eignet sich besonders für Filmspulen mit dünnem Spulenkern.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, das hintere, d. h. bei der verkaufsfertigen Rollfilmspule am weitesten nach innen liegende Ende des Filmstreifens zu verjüngen und durch einen am Schutzpapierstreifen angebrachten Schlitz hindurchzustecken. Dieses verjüngte Ende des Filmstreifens wurde jedoch nicht an den Schutzpapierstreifen angeklebt, sondern lag lose auf demselben. Es handelte sich hier lediglich darum, das für die Entwicklung von Rollfilmspulen in Tageslichtentwicklungstanks notwendige Befestigen des hinteren Endes des Filmstreifens an dem Schutzpapierstreifen, welches bis dahin reit Hilfe eines Klebstreifens bewerkstelligt wurde, zu ersparen. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich hiervon dadurch, daß statt des inneren Endes das äußere Ende des Filmstreifens verjüngt und durch einen Schlitz des Schutzpapierstreifens geführt wird, und daß vor allem dieses verjüngte Ende des Filmstreifens mit dem Papierstreifen in geeigneter Weise fest verbunden wird. Der Filmstreifen kann dann zwar an der Stelle, wo er durch den Schutzpapierstreifen hindurchgeführt wird, gegen diesen gleiten; sein Ende ist aber unverrückbar an der Außenseite des Schutzpapierstreifens befestigt. Erst durch diese Festlegung des vorderen Filmstreifenendes auf der Außenseite des Schutzpapierstreifens wird die neuartige technische Wirkung erreicht, die den durch die vorliegende Erfindung bewirkten technischen Fortschritt darstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCJI: Photographischer Rollfilm, bei dem das Vorderende des Filmstreifens oder einer Verlängerung des Filmstreifens auf dem Schutzpapierstreifen, z. B. durch Aufkleben, befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses vordere Ende durch einen Schlitz des Schutzpapierstreifens hindurchgeführt und auf der Außenseite dieses Streifens befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI32859D DE509592C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-09 | Photographischer Rollfilm |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE663594X | 1927-12-08 | ||
| DEI32859D DE509592C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-09 | Photographischer Rollfilm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509592C true DE509592C (de) | 1930-10-10 |
Family
ID=25945929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI32859D Expired DE509592C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-09 | Photographischer Rollfilm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509592C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004040B (de) * | 1954-08-23 | 1957-03-07 | Turaphot G M B H Photochemisch | Schutzstreifen fuer Tageslicht-Nachfuellpackungen |
-
1927
- 1927-12-09 DE DEI32859D patent/DE509592C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004040B (de) * | 1954-08-23 | 1957-03-07 | Turaphot G M B H Photochemisch | Schutzstreifen fuer Tageslicht-Nachfuellpackungen |
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