[go: up one dir, main page]

DE509487C - Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung

Info

Publication number
DE509487C
DE509487C DEF64763D DEF0064763D DE509487C DE 509487 C DE509487 C DE 509487C DE F64763 D DEF64763 D DE F64763D DE F0064763 D DEF0064763 D DE F0064763D DE 509487 C DE509487 C DE 509487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
veneer
thin
inlays
wood veneer
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF64763D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF64763D priority Critical patent/DE509487C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE509487C publication Critical patent/DE509487C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/10Producing and filling perforations, e.g. tarsia plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus dünnem Holzfurnier, insbesondere für Wandverkleidung Intarsien versuchte man früher in der Weise herzustellen, daß man das einzulegende ;Material mittels Patrizendruck durch eine Matrize hindurch direkt in den an dieser anliegenden, zu intarsierenden Gegenstand einpreßte.
  • Ein derartiges Verfahren ist aber nur für Holzplatten von beträchtlicher Wandstärke verwendbar, und die damit hergestellten Erzeugnisse sind praktisch völlig unbrauchbar, da sich die in die Platten eingepreßten Einlagen später anheben und abspleißen.
  • Es sind auch bereits Verfahren zur Herstellung von eingelegten Arbeiten mit durchgehendem Muster bekannt, bei welchen ausgestanzte Teile in mit denselben Stanzen hergestellte CSffnungen eingesetzt werden, wobei beim Ausstanzen einer zu lochenden Platte die schon durchlochte Platte als Matrize dient, in welche dann bei einem weiteren Arbeitsgang die ausgestanzten Teile der Matrize durch die durchlochten Teile einer nächsten Platte ausgefüllt werden. Auch dieses zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen verschiedener Art, wie z. B. zur Erzeugung von Knöpfen, Schnallen, Kämmen und Dominosteinen, dienende Verfahren dient nur dazu, die aus Material von beträchtlicher Wandstärke bzw. aus dicken Platten hergestellten Erzeugnisse mit aus anderem dünnenMaterial bestehenden Einlagen zu versehen, und ist ebenfalls nicht zur Herstellung von Intarsien aus dünnem Holzfurnier zu gebrauchen. Andere Verfahren, bei denen ausreckbare oder fasernde Stoffe, wie Seide, Halbseide, Batist o. dgl., auf eine dünne Unterlage auf widerstandsfähigem Papier aufgeklebt werden, dienen dagegen nur zur Herstellung von Bildern, wobei die aus widerstandsfähigem Papier bestehende dünne Unterlage, auf welche der auszuschneidende Stoff aufgeklebt wird, lediglich die Aufgabe zu erfüllen hat, ein Verziehen dieser Stoffe beim Ausschneiden oder Ausstanzen zu verhindern.
  • Die vorliegende neue Erfindung bezieht sich im Gegensatz dazu auf ein Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus dünnem Holzfurnier, insbesondere für Wandverkleidung, durch Einpressen andersfarbiger Holzstückchen mittels einer Patrize in die Ausschnitte einer unter ihr liegenden Unterlage, die vorher durch dieselbe Patrize ausgestanzt wurde.
  • Das Wesen der Neuheit besteht dabei darin, daß das vor dem Ausstanzen mit dünnem Seidenpapier oder in Querrichtung mit seidenpapierdünnem Holzfurnier hinterklebte dünne Furnierblatt nach dem Ausstanzen der Ausschnitte mit Papier oder querlaufendem Holzfurnier hinterklebt, dann, während der Klebstoff noch feucht ist, auf eine dünne Schablone gelegt und darauf mit der Matrize überdeckt wird, durch deren Öffnungen die in die hinterklebten Furnierausschnitte einzupassenden, andersfarbigen Furnierstückchen beim Niedergehen der Patrize in bekannter Weise eingepreßt werden.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren an Hand der zu seiner Ausübung dienenden Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Stanz- und Preßv orrichtung in einem Längsschnitt mit der durch die unter Federdruck stehenden Bolzen kurz vor Auftreffen der Patrize festgepreßten Klemmschablone, Abb.2 eine gleiche Schnittfigur nach erfolgtem Niedergang der Patrize, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Matrize mit dem Baraufliegenden ausgestanzten Furnierblatt, Abb. q. die Stanz- und Preßvorrichtung im Längsschnitt vor dem Aus- und Einstanzen der Füllungen, Abb.5 eine Draufsicht auf die mit dem ausgestanzten und hinterlegten Furnierblatt unterlegte und oben an ihren Öffnungen mit andersfarbigen Furnierstücken belegte Matrize mit einem Bruchstück der Barübergelegten Klemmplatte in Draufsicht und Abb. 6 die zum Aufziehen auf einer Unterlage fertige intarsierte Wandvertäfelung.
  • Es- ist a die auf der Grundplatte b einer Presse liegende Matrize mit den der Form des zu intarsierenden Musters entsprechenden Ausschnitten c. Auf diese Matrize wird das vor dem Ausstanzen mit dünnem Seidenpapier oder in Querrichtung mit seidenpapierdünnem Holzfurnier hinterklebte, zu durchstanzende dünne Furnierblatt d, welches etwa die Stärke eines Papierbogens besitzt, aufgelegt und mit einer Schablone e, welche die gleichen Ausschnitte f wie die Matrize aufweist, überdeckt. An dem auf und ab bewegbaren Körper g der Presse sitzt die Patrizenplatte lt mit den der Form der Matrizen- und Schablonenausschnitte c bzw. f entsprechenden Patrizenstempeln i. In den Druckkörper g der Presse sind je unter Wirkung einer Druckfeder k stehende Druckbolzen l angebracht, welche beim Niedergang des Druckkörpers schon vor dem Auftreffen der Patrizenstempel i auf die Schablone e, deren Ausschnitte f durch an der Presse angebrachte Führungsstifte in mit den Ausschnitten c der Matrize genau in Deckung gebracht sind, auf die Schablone wirken und diese fest auf ihre Unterlage drücken.
  • Beim Niedergang der Patr ize i (Abb. 2) wird nun die Figur, in welche in einem weiteren Arbeitsvorgang den Ausschnitten entsprechend in diese andersfarbige Furnierteile eingesetzt werden sollen, aus dem dünnen Furnierblatt d ausgestanzt, wobei das letztere die in Abb. 3 dargestellte Form erhält.
  • Dieses so durchstanzte papierdünne Furnierblatt d wird dann auf einen geeigneten Stoff, wie z. B. Papier oder querlaufendes Holzfurnier, aufgeklebt und mit dem noch feuchten Klebstoff auf eine auf die Maschinengrundplatte b aufgebrachte, ganz dünne Schablone r von etwa o,2 mm Dicke gelegt und darauf mit der Matrize a überdeckt, über deren Ausschnitte c die diese überdeckenden andersfarbigen Furnierstückchen n, o, p gelegt und ihrerseits wieder durch die Barübergelegte, beim Preßvorgang unter Federdruck stehende Klemmschablone e abgedeckt werden (Abb. q. und 5). Hierauf wird die Patrize i niedergedrückt, und die durch den Stempeldruck ausgestanzten andersfarbigen Furnierstückchen werden dabei in die noch klebfeuchten, stoffhinterlegten Ausschnitte des Furnierblattes eingepreßt, wobei das in Abb. ö veranschaulichte Produkt entsteht, das dann auf der Rückseite noch auf geeignetes Material, wie Pappe, Leinwand oder Stoff, aufgezogen wird und nun als Wandverkleidung Verwendung finden kann. Auch können auf die Weise hergestellte Intarsien zum Furnieren von anderen Artikeln verwendet werden, wie z. B. von Möbeln, Musikinstrumenten, Schulkästen, Bürsten usw.
  • Durch die untere dünne Schablone r wird erreicht, daß die dünnen farbigen Furniereinsatzstücke zz, o, p mit genügender Tiefe und sicher haltbar in die hinterklebten Ausschnitte des dünnen Furnierblattes d eingepreßt werden, sich beim Anheben des soweit fertigen Produktes nicht lösen können und dann nach dem Festtrocknen mit dem Furnierblatt in genau einer Ebene liegen.
  • Durch das gleiche Verfahren können auch Einsätze aus anderen Stoffen in die hinterklebten Ausschnitte der Furnierschablone eingepreßt werden. Die Figuren können, wie bei Tapete, in verschiedener Anzahl und auf jede beliebige Länge auf dem zu intarsierenden Furnierstreifen verteilt werden.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPRUCfi Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus dünnem Holzfurnier, insbesondere für Wandverkleidungen, durch Einpressen andersfarbiger Holzstückchen mittels einer Patrize in die Ausschnitte einer unter ihr liegenden Unterlage, die vorher durch dieselbe Patrize ausgestanzt wurden, dadurch gekennzeichnet, daß das vor dem Ausstanzen mit dünnem Seidenpapier oder in Querrichtung mit seidenpapierdünnem Holzfurnier hinterklebte dünne Furnierblatt nach dem Ausstanzen der Ausschnitte mit Papier oder querlaufendem Holzfurnier hinterklebt, dann, während der Klebstoff noch feucht ist, auf eine dünne Schablone gelegt und darauf mit der Matrize überdeckt wird, durch deren Offnungen die in die hinterklebten Furnierausschnitte einzupassenden andersfarbigen Furnierstückchen beim Niedergehen der Patrize in bekannter Weise eingepreßt werden.
DEF64763D 1927-11-12 1927-11-12 Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung Expired DE509487C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF64763D DE509487C (de) 1927-11-12 1927-11-12 Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF64763D DE509487C (de) 1927-11-12 1927-11-12 Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509487C true DE509487C (de) 1930-10-08

Family

ID=7110059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF64763D Expired DE509487C (de) 1927-11-12 1927-11-12 Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE509487C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE906870C (de) Heftklammer
DE3235237C2 (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Furnieren
EP0157422A2 (de) Fertigfurnier-Blattmaterial
DE2913156A1 (de) Verfahren und vorrichtung beim pressen von plattenfoermigen produkten
DE509487C (de) Verfahren zur Herstellung von Intarsien aus duennem Holzfurnier, insbesondere fuer Wandverkleidung
DE623213C (de) Schreibblatt, Vordruck, Karte o. dgl.
DE641890C (de) Verfahren zum Furnieren von gerundeten Moebeln, insbesondere von Moebelteilen von groesserer Abmessung, wie Fuellungen, Tueren u. dgl.
CH292492A (de) Verfahren zur Verarbeitung eines Rohfurniers.
DE589688C (de) Handstanze zum Ausstanzen von Stoffmusterlaeppchen o. dgl.
DE844397C (de) Stanzplatte fuer Tiegeldruck- und Zylinderschnellpressen
DE299582C (de)
DE587551C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schachteln fuer Ampullen o. dgl.
DE423931C (de) Verfahren zur Herstellung von Ornamenten in Reliefform
DE471133C (de) Verfahren zur Befestigung der Backen auf Messerschalen
AT160575B (de) Schreibstiftmantel.
DE601342C (de) Verfahren zur Herstellung von beiderseits mit Metallfolie ueberzogenen Bahnen aus Papier, Pappe u. dgl.
CH245757A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Holzplatten mit einer Deckschicht.
DE455861C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Schachtelecken mittels aufzuklebender Papierstreifen
DE377154C (de) Verfahren zur Herstellung von Schachteln und schachtelartigen Umhuellungen
DE1813662C (de) Verfahren zum Herstellen eines furnierten Formteile
DE506408C (de) Verfahren zur Herstellung von Papplakaten
DE803680C (de) Aufrollbarer parkettartiger Belag
DE534259C (de) Praegevorrichtung zur Herstellung von Geldtaschen u. dgl.
AT86323B (de) Futteral für Brillen und dergl. und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung.
DE45091C (de) Verfahren zur Herstellung von Intarsien