DE50941C - Hochdruckminderventil mit Hohlspindelabschlul'sventil, Stulpdichtung und Federeinstellung - Google Patents
Hochdruckminderventil mit Hohlspindelabschlul'sventil, Stulpdichtung und FedereinstellungInfo
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- DE50941C DE50941C DENDAT50941D DE50941DA DE50941C DE 50941 C DE50941 C DE 50941C DE NDAT50941 D DENDAT50941 D DE NDAT50941D DE 50941D A DE50941D A DE 50941DA DE 50941 C DE50941 C DE 50941C
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- pressure reducing
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0655—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1889 ab.
An dem zur Verbindung des Druckminderventils und des Druckbehälters bezw. der
Leitung dienenden Stücke A befindet sich am unteren Ende ein mit Gewinde versehener
Schaft a, der in den Druckbehälter oder die Leitung eingeschraubt wird. In dem hohlen
Schaft α ist ein Stück Hartgummi B angebracht, welches durch einen Stöpsel α1 in
der Höhlung gehalten wird. In dem Stück B befinden sich zweckmäfsig geneigte Kanäle ^3,
durch welche die Druckflüssigkeit nach der Hohlspindel C, deren unteres Ende entweder
gerade oder abgerundet ist, Fig. 1 und 3, gelangen kann. Die Hohlspindel C geht durch
die in der Achse des Verbindungsstückes A angebrachte Oeffnung und durch das mit einer
tellerförmigen Erweiterung versehene Rohr A1 des Gehäuses D1; ersteres ist auf das obere
Ende des Verbindungsstückes geschraubt. Die Spindel C geht an dem oberen Ende des
Stückes A durch eine Stopfbüchse. Diese besteht
aus einer hohlen Büchse d, welche aufsen mit Gewinde versehen ist, einer Schraubenkapsel
d1, welche innen Gewinde hat, und einer zwischengelegten Dichtungsstulpe aus
Leder oder dergleichen, deren oberer Theil fest zwischen die Büchse d und Kapsel d1 geprefst
wird, während der untere, kegelförmige sich dicht an die Spindel legt und ein Entweichen
des Gases aus dem um die Spindel herum liegenden Zwischenraum verhindert,
Fig. ι, ohne die freie Auf- und Abbewegung der Spindel zu hindern. Das obere Ende der
Spindel ist an einer federnden Platte D befestigt, welche von einem Gehäuse D1 umschlossen
wird, das am oberen Theil mit einem gewöhnlichen Manometer E versehen ist. Letzteres ist in eine Büchse e geschraubt,
welche im oberen Theil des Gehäuses D1 befestigt ist und eine Seitenöffnung e1 besitzt,
durch welche das Gehäuse D1 mit dem Innern des Manometers E in Verbindung steht.' Ein
von der Büchse e abwärts gehender Anschlag e2 begrenzt die Bewegung der Spindel C. Das
Gehäuse D1 ist ferner mit einem Ausströmungsrohr f versehen und durch einen Schraubenverschlufs
mit dem tellerartigen Theil E1 des Rohres A1 verbunden. Die Spindel C steht
an ihrem oberen Ende unmittelbar über der Platte D mit dem Raum des Gehäuses D1 in
Verbindung. Die Platte D ist an der Spindel durch die aufgeschraubten Dichtungsplatten W"
befestigt. Die Hohlspindel C verbindet den Raum über der Platte D mit dem Druckbehälter,
während der unter D befindliche Raum durch die in dem Rohr A1 angebrachten
Führungsschlitze mit der Atmosphäre in Verbindung steht. In den Schlitzen g gleiten die
Vorsprünge g1 des Querstückes g2, und
zwischen dieses und die Bodenplatte W ist eine starke Schraubenfeder F eingeschaltet.
Das Querstück g2 kann durch einen Schraubenring
G, welcher auf der mit Gewinde versehenen Röhre A1 verstellt werden kann, höher
und tiefer gestellt werden, um die Spannung der Feder beliebig zu regeln.
Das Spiel der Platte D, hervorgerufen durch den Unterschied der Spannung des Gases auf
der einen Seite und der Feder auf der anderen, regelt den Zuflufs des Gases nach dem Raum
über der Platte und lä'fst das Gas dadurch unter dem gewünschten niedrigeren Druck ausfliefsen.
Das untere Ende der Spindel bietet dem hochgespannten Gase wegen seiner kleinen Fläche nur eine ganz geringe Angriffsfläche
und bildet einen sicheren und dichten Abschlufs mit dem Hartgummistück, wenn die
Spindel durch das hochgespannte Gas darauf gedrückt wird, wodurch das Arbeiten des
Ventils gesichert ist und ein wirkliches Aufsitzen des unteren Spindelendes erzielt wird.
Versuche haben gezeigt, dafs Hartgummi für diesen Zweck der beste Stoff ist, da dasselbe
stets einen gewissen Grad von Elasticität beibehält, welcher für den sicheren Schlufs der
Spindel und des Hartgummis genügt, um den Gaszuflufs vollständig abzusperren, sobald die
Spannung des Gases auf der oberen Seite der Platte die Federspannung auf der unteren Seite
derselben überwiegt.
Als Vortheile dieses Ventils werden angegeben: die leichte Regulirbarkeit der Federspannung,
die sichere Packung der Spindel in der Stopfbüchse des Verbindungsstückes und
der sichere Schlufs des unteren Endes der Spindel auf dem Hartgummistück in dem Verbindungsstück.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Druckminderventil mit federbelasteter Platte D und daran befestigter Hohlspindel C zur Ueberleitung des Hochdruckgases, gekennzeichnet durch die Anordnung des die äufsere Abdichtung der Spindel C bewirkenden, C umschliefsenden Lederstulpes d2, des zur Regelung der Spannung der Belastungsfeder F dienenden, auf das Umhüllungsrohr A1 geschraubten Stellringes G mit dem in Schlitzen des Rohres A1 gleitenden Querstück g2 und dem als Sitz für C dienenden Hartgummistücke B mit um diesen Sitz herumführenden Durchströmungskanälen, das Ganze zum Zweck einer sicheren Abdichtung der Spindel C bei hohem Gasdruck.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50941C true DE50941C (de) |
Family
ID=325747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50941D Expired - Lifetime DE50941C (de) | Hochdruckminderventil mit Hohlspindelabschlul'sventil, Stulpdichtung und Federeinstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50941C (de) |
-
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- DE DENDAT50941D patent/DE50941C/de not_active Expired - Lifetime
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