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DE509028C - Holznagelmaschine - Google Patents

Holznagelmaschine

Info

Publication number
DE509028C
DE509028C DEM92986D DEM0092986D DE509028C DE 509028 C DE509028 C DE 509028C DE M92986 D DEM92986 D DE M92986D DE M0092986 D DEM0092986 D DE M0092986D DE 509028 C DE509028 C DE 509028C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
awl
workpiece
feed
nailing
pressure plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM92986D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Moenus AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Moenus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Moenus AG filed Critical Maschinenfabrik Moenus AG
Priority to DEM92986D priority Critical patent/DE509028C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE509028C publication Critical patent/DE509028C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

Die Holznagelmaschinen arbeiten meist in der Weise, daß im Werkstück jeweils das Loch für den durch einen Hammer einzutreibenden Nagel mittels einer Ahle durchgestochen und das vorgestochene Loch unter den Hammer gebracht wird. Liegt das Loch nicht ganz genau unter dem Hammer, so kann der Nagel nicht gut eingeschlagen werden, und er wird zerdrückt. Bei den bekannten Maschinen ist keine Sicherheit vorhanden, daß diese genaue Lage erreicht wird, da die Ahle das Werkstück verläßt, bevor es von der Vorschubvorrichtung freigegeben und für die Nagelung festgeklemmt wird. Schon dieser Wechsel der angreifenden Vorrichtungen zum Vorschieben und Festklemmen kann Verschiebungen des Werkstücks herbeiführen, die ein ordnungsgemäßes Nageln verhindern, auch wenn sie nur gering sind. Es tritt aber
ao hinzu, daß der Schuh von Hand geführt und an eine Anschlagrolle angedrückt wird, so daß er vielfach um ein geringes von Hand auf dem Horn verdreht wird.
Gemäß der Erfindung soll nun die Sicherheit geschaffen werden, daß das vorgestochene Loch stets genau unter den Hammer zu liegen kommt. Diese Sicherheit ist insbesondere von Wichtigkeit für Holznagelmaschinen, bei denen die Nägel nicht senkrecht, sondern schräg in die Sohle eingetrieben werden. In diesem Falle würden auch kleine Ungenauigkeiten das Nageln ■ unmöglich machen. Zur Erreichung des angestrebten Zweckes wird das vom Horn getragene Werkstück durch das übliche Vorschubglied und die teilweise eingedrungene Vorstechahle zunächst um den Nagelabstand vorgeschoben, worauf das Vorschubglied ohne die Ahle hochgeht und das Werkstück zwischen dem Horn und einer Druckplatte, die in einem am Maschinenkopf befestigten Träger gelagert ist, festgeklemmt wird, so daß es aus seiner Lage nicht mehr verschoben werden kann. Jetzt erst durchsticht die Ahle das Werkstück und kehrt in die Anfangslage zurück, worauf der Hammer für das Nageln ihre Lage in bezug auf das feststehende Werkstück einnimmt. Die Ahle verläßt somit das Werkstück erst, nachdem es für die Nagelung festgeklemmt worden ist. Auf diese Weise wird eine saubere Nagelung erzielt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung in Verbindung mit einer Schrägnagelmaschine dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht und
Abb. 2 eine Seitenansicht der in Frage kommenden Maschinenteile.
Die Ahle i, die an der Ahlenstange 2 mittels der Klemmplatte 3 befestigt ist, erhält ihren Antrieb in der senkrechten Ebene von einer Kurvenscheibe aus mittels des Hebels 4. Sie führt sich in dem Vorschubglied 5, das an der Schiene 6 mittels der Schraube 7 befestigt ist. Diese Schiene wird von einer Kurvenscheibe 8 gehoben und gesenkt. Sowohl die Ahlenstange 2 als auch die Schiene 6 führen sich bei ihrer Auf- und Abwärtsbewe-
gung in einem Schlitten iö, der durch die Kurvenscheibe 11 quer zu dieser Bewegung hin und her geschoben wird, wobei sich der Schlitten auf den Bolzen 12, 13 führt. Das Vorschubglied 5 greift in einen Schlitz der Druckplatte ] 4 ein, die in dem am Maschinenkopf befestigten Träger 15 derart gelagert ist, daß sie sich mit ihrer ganzen unteren Fläche der Lage des Werkstückes anpassen kann.
Unterhalb der Druckplatte 14 liegt die Hornspitze 16, die an ihrem oberen Ende die Hornkappe 17 trägt.
Neben dem Vorschubglied 5 ist die Hammerführung iS angeordnet, in der sich der Hammertreiber 19 führt. Letzterer ist mittels der Klemmplatte 20 an der Hammerstange 21 befestigt, die durch den Hubnocken 22 der Antriebswelle 23 gehoben und im geeigneten Augenblick von einer Schlagfeder gesenkt wird. Der Antrieb der einzelnen Werkzeuge ist derart ausgebildet, daß sich zunächst das Vorschubglied 5 auf das Werkstück aufsetzt, sodann die Ahle 1 zum Teil in dieses einsticht und nun beide Teile das Werkstück vorschieben. Sobald dies geschehen ist, geht die Vorschubvorrichtung hoch, was zur Folge hat, daß das Werkstück von dem unter dem Einfluß einer in der Zeichnung nicht dargestellten kräftigen Feder stehenden Horn gegen die obere Druckplatte 14 gepreßt wird und keine weiteren Bewegungen mehr ausführen kann. Nunmehr sticht die Ahle vollends durch das Werkstück hindurch und geht schließlich wieder hoch. Nachdem dies geschehen ist, kehrt der Vorschubschlitten 1.0 nebst allen an ihm angeordneten Teilen in seine Anfangslage zurück. Ist diese ereicht, so befindet sich der Hammer genau in der Richtung des vorgestochenen Loches. Er wird in diesem Augenblick ausgelöst und schlägt den ihm zugeführten Holznagel in das Werkstück ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Holznagelmaschine mit Vorstechahle und Vorschubvorrichtung, insbesondere mit schräg zur Vorschubrichtung angeordneter Ahlen- und Nagelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ahle (1) teilweise in das Werkstück eindringt und mit dem Vorschubglied (5) zusammen das Werkstück um den Nagelabstand vorschiebt, worauf das Vorschubglied (5) ohne die Ahle hochgeht und das Werkstück zwischen einer Druckplatte (14), die in einem am Maschinenkopf befestigten Träger (15) gelagert ist, und dem durch eine Feder gegen die Druckplatte gepreßten Horn eingeklemmt wird und die Ahle (1) ihren Einstechhub vollendet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM92986D 1926-01-19 1926-01-19 Holznagelmaschine Expired DE509028C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM92986D DE509028C (de) 1926-01-19 1926-01-19 Holznagelmaschine

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM92986D DE509028C (de) 1926-01-19 1926-01-19 Holznagelmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509028C true DE509028C (de) 1930-10-03

Family

ID=7322273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM92986D Expired DE509028C (de) 1926-01-19 1926-01-19 Holznagelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE509028C (de)

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