DE508698C - Zahnaerztliches Werkzeug - Google Patents
Zahnaerztliches WerkzeugInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C5/00—Filling or capping teeth
- A61C5/60—Devices specially adapted for pressing or mixing capping or filling materials, e.g. amalgam presses
- A61C5/62—Applicators, e.g. syringes or guns
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/005—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces for discharging material from a reservoir or container located in or on the hand tool through an outlet orifice by pressure without using surface contacting members like pads or brushes
- B05C17/00596—The liquid or other fluent material being supplied from a rigid removable cartridge having no active dispensing means, i.e. the cartridge requiring cooperation with means of the handtool to expel the material
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Description
- Zahnärztliches Werkzeug Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Werkzeug zum Erfassen und Ausstoßen von I# üllmaterial mit elastisch gelagertem Behälter und mit Stößel und besteht darin, daß die Enden zweier wie bei einer Pinzette sich federnd spreizender Arme als N apfhälften ausgestaltet sind, durch deren Vereinigung ein zur Aufnahme des Füllmaterials geeigneter Behälter entsteht. In die Haltearme für die apfhälften ist nahe dem Ende ein elastisch federnder Teil eingeschaltet, welcher das Zusammenwirken des Behälters mit dem starr gelagerten Stößel und somit die Entleerung des Füllmaterials aus dem Behälter ermöglicht. Der Stößel selbst ist an einer hinter den abgesetzten oder federnden Teilen der Haltearme liegenden Stelle gelagert.
- Auf der Zeichnung, welche eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wiedergibt, bedeutet Abb. i eine Schaubild des Werkzeuges, Abb. a eine Seitenansicht, Abb. 3 die gleiche Seitenansicht, während das Werkzeug unter Druck steht, um das Füllmaterial aus dein Aufnahmebehälter auszustoßen, Abb. d. einen Grundriß zu Abb. a und 3, Abb. 5 die Vorderansicht einer etwas geänderten Ausführungsform. Gemäß der Zeichnung schließt sich die Bauart des Werkzeugkörpers einer gewöhnlichen Haarscheere an. Es sind zwei gewöhnlich abstehende Federfinger i vorgesehen, welche an den hinteren Enden zu einem Griff oder Schaft miteinander vereinigt sind. An den äußeren Enden tragen die Finger je einen Halbteil z eines zylindrischen, an den Enden offenen Behälters, welcher zur Aufnahme und zum Halten eines kleinen Kügelchens Füllmaterial bestimmt ist, das in die zu füllende Zahnhöhlung überführt werden soll.
- Beim Füllen des Behälters können sich seine Halbteile nach Art einer Haarschere auf dem Material schließen oder zuerst zusammengebracht werden und dann auf das Material gedrückt werden, so daß dieses in den Behälter tritt und ihn füllt.
- Als Verlängerung eines der Finger ist ein starrer Teil 3 vorgesehen, welcher am äußeren Ende in einen Stößel .4 ausläuft. Der Stößel schließt das obere Ende des Behälters ab, wenn dessen Hälften zusammengebracht werden, und bewirkt den Auswurf des in dem Behälter enthaltenen Materials in noch zu beschreibender Weise.
- Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, daß das Werkzeug, nachdem es einmal direkt über die 7ahnhöhlung gebracht worden ist, wobei sein Behälter das Füllmaterial enthält, in dieser Lage erhalten wird, bis das Material aus dem Behälter ausgestoßen ist und in die Höhlung tritt. Damit dies mit möglichst geringer Verlagerung des Werkzeuges geschehen kann, sind die Finger zwischen ihren Enden zu Federabschnitten 5 derart abgesetzt, daß ein leichter Druck auf das in der Hand des Gebrauchers befindliche Werkzeug ein Nachgeben der Federteile 5 veranlaßt, so daß sich der Stößel q. in dem Behälter nach unten bewegt, das Füllmaterial ausschiebt und es in die unmittelbar darunter befindliche Zahnhöhlung drückt. Dieser Druck kann ausgeübt werden, ohne daß die Lage der Hand geändert wird, so daß das Werkzeug nicht dazu neigt, sich außer Linie mit der Zahnhöhlung herauszubewegen und das Füllmaterial außerhalb der Höhlung abzugeben.
- Um die richtige Übereinanderlagerung der Behälterhalbteile beim Schließen sicher7ustellen, ist ein Führungsstift 6 vorgesehen, welcher mit einer Öffnung 7 zusammenwirkt. Man kann auch an der einen Behälterhälfte einen Ansatz 6a vorsehen, welcher mit einer .Nut 7a der anderen Hälfte zusammenarbeitet (Abb. 5). , Es versteht sich, daß die Erfindung an sich der mannigfachsten Abwandlung fähig ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnärztliches Werkzeug zum Erfassen und Ausstoßen von Füllmaterial mit elastisch gelagertem Behälter und mit Stößel, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden zweier wie bei einer Pinzette sich federnd spreizender Arme als Napfhälften ausgestaltet sind, durch deren Vereinigung ein zur Aufnahme des Füllmaterials geeigneter Behälter entsteht.
- 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Haltearme für die Napfhälften nahe deren Enden ein elastisch federnder Teil eingeschaltet ist, welcher das Zusammenwirken des Behälters mit dem starr gelagerten Stößel und somit die Entleerung des Füllmaterials aus dem Behälter ermöglicht.
- 3. Werkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel an einer hinter den abgesetzten oder federnden Teilen der Haltearme liegenden Stelle gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US508698XA | 1927-12-20 | 1927-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508698C true DE508698C (de) | 1930-09-29 |
Family
ID=21967994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH119458D Expired DE508698C (de) | 1927-12-20 | 1928-12-14 | Zahnaerztliches Werkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508698C (de) |
-
1928
- 1928-12-14 DE DEH119458D patent/DE508698C/de not_active Expired
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