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DE508475C - Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech - Google Patents

Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech

Info

Publication number
DE508475C
DE508475C DEJ37183D DEJ0037183D DE508475C DE 508475 C DE508475 C DE 508475C DE J37183 D DEJ37183 D DE J37183D DE J0037183 D DEJ0037183 D DE J0037183D DE 508475 C DE508475 C DE 508475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
inserts
die
press tool
bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ37183D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ37183D priority Critical patent/DE508475C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE508475C publication Critical patent/DE508475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/02Stamping using rigid devices or tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Preßwerkzeuge zur Herstellung von Netzwerkstäben verschiedener Länge. Es ist zu dem Zweck bekannt, das aus einem Ober- und Untergesenk be-S stehende Werkzeug quer zur Längenerstrekkung zu teilen und an der Teilstelle Zwischenstücke verschiedener Länge einzuschalten. Will man hierbei beträchtliche Längenänderungen bei kleinen Abstufungen erreichen, so sind zahlreiche Zwischenstücke erforderlich, außerdem erfordert das Ein- und Ausbauen dieser Zwischenstücke verhältnismäßig viel Arbeit und Zeitaufwand. Die Erfindung bezweckt, mit verhältnismäßig einfachen Hilfsmitteln besonders kleine Abstufungen in den Längen der mit einem Preßgesenk herstellbaren Stäbe zu erzielen. Erreicht wird dies erfindungsgemäß durch Ausbildung der zwischen die geteilten Ober- und
ao Untergesenke einzufügenden Einsatzstücke als Keile, die quer zur Haupterstreckung der Gesenke verschiebbar sind. Bei einer solchen Querverschiebung der keilförmigen Einsatzstücke muß der auf diese Stücke entfallende Teil der Gesenkform immer in gleiche Fluchtlinie mit den übrigen Teilen der Gesenkform einstellbar sein. Zu diesem Zweck wird der über den Bereich der Gesenkform zu verschiebende Teil des Keilstückes aus hochleant stehenden Flachstäben gebildet, die leicht auswechselbar in den Keilstücken sitzen. Mit dieser Einrichtung ist jede beliebige Feinheit der Längenabstufung des Werkstückes erreichbar; sie richtet sich nur nach der Dicke der Flachstabeinsätze und nach dem Keilwinkel der Einsatzstücke.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, dabei zeigt
Abb. ι das Ober- und Untergesenk des Preßwerkzeuges in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 2 das Preßwerkzeug im senkrechten Längsschnitt nach Linie JI-II- der Abb. 3,
Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt nach Linie III-III der Abb. 2,
Abb. 4 das Untergesenk in Aufsicht,
Abb. 5 den keilförmigen Einsatz des Untergesenkes in schaubildlicher Darstellung.
Die Abb. 6, 7 und 8 zeigen im Aufriß, im Querschnitt nach Linie VII-VII und im waagerechten Schnitt nach Linie VIII-VIII der Abb. 6 die zur Erzeugung der Gesenkform dienenden Flachstäbe in größerem Maßstabe.
Das Preßwerkzeug besteht aus einem Obergesenk mit den Längsteilen 1', 1" und dem keilförmigen Einsatzstück 3 und aus dem Untergesenk mit den Längsteilen 2', 2." und dem keilförmigen Einsatzstück 4. Die keilförmigen Einsatzstücke 3, 4 besitzen eine aus Abb. 5 deutlich ersichtliche, flach rinnenf örmige Ausnehmung, die zunächst ganz mit Flachstäben 5, 6 angefüllt ist, die alle gleiche Höhe besitzen und in der Längsrichtung des zu pressenden Stabes verlaufen. Die Stirnseiten der Flachstäbe sind entspre-
chend dem Verlauf der Keilseitenwände bearbeitet, so daß sie mit diesen Seitenwänden in einer Ebene liegen. Zwecks genauer Einstellung einer bestimmten Stablänge sind die keilförmigen Einsatzstücke 3, 4 an einem Ende (oder auch an beiden Enden) mit senkrecht zu den Keilflächen vorspringenden Flanschen 8, 9 versehen; durch Bohrungen dieser Flanschen sind Schraubenbolzen 10, 11 geführt, die parallel zu den Keilflächen liegen und in den Gesenkhauptteilen festsitzen. Zu beiden Seiten der Keileinsatzflanschen 8, 9 sitzen auf diesen Schraubenbolzen die Muttern 12, 13. Durch Verschrauben dieser Muttern auf den Schraubenbolzen 10 und Ii wird der Keil quer zu den Gesenkhauptteilen verstellt und durch Festziehen der Muttern in einer bestimmten Lage festgehalten. Bei dieser Verstellung des Keiles erfahren die Gesenkhauptteile eine entsprechende Längsverschiebung. Sie werden dabei in schlittenartigen Führungen 14, 15 der Preßbalken 16, 17 geführt. Nach Einstellung der richtigen Gesamtlänge des Preßgesenkes werden die Gesenkhauptteile und der Keileinsatz durch eine in der Längsrichtung des Gesenkes verlaufende Schraube 1.8, 19 zusammengespannt, so daß diese Teile nunmehr gegeneinander unverschieblich an den Preßbalken 16, 17 festliegen. Die Keileinsätze besitzen zur Durchführung der Schraubenbolzen 18, 19 längliche Schlitze 20, 21, damit diese Bolzen die Querverschiebung der Keileinsätze 3 und 4 nicht behindern können. Ferner . 35 trägt der untere Keileinsatz 4 eine in den Preßbalken 17 eingreifende Querführung 24; der obere Keileinsatz 3 greift mit einem Vorsprung 22 in eine quer verlaufende unterschnittene Nut 23 des oberen Preßbalkens. 16, ♦o so daß er gleichzeitig geführt und getragen wird. Die seitlichen Gesenkteile 1', 1" des Obergesenkes sind beispielsweise mit Schrauben 25, die durch Längsschlitze 26 des oberen Preßbalkens 16 reichen, an diesem längsverschieblich aufgehängt.
Zur Bildung der Gesenkform im Bereiche der Keileinsätze werden in dem unteren Einsatz 4 diejenigen Stäbe 6 entfernt, die in dem Bereich der rinnenartigen Vertiefung der Gesenkform liegen. Im Obergesenk werden in dem Bereich des in die Rinne des Untergesenkes eindringenden Gesenkvorsprunges die niedrigen Stäbe 5 durch entsprechend höhere Stäbe 5' ersetzt.
Für das Untergesenk ist also bei der dargestellten einfachen Rinnenform des Werkstückes nur ein einziger Satz von Füllstäben-6 erforderlich, von denen je nach der Länge des Netzwerkstabes eine mehr dem einen oder mehr dem andern Ende des Keileinsatzes zu gelegene Gruppe entfernt wird. Bei dem Obergesenk sind zwei Sätze von Füllstäben nötig, einer mit niedrigen Stäben 5 und einer mit den hohen Stäben 5'; die Gruppe der hohen Stäbe ist an einer von der Werkstücklänge abhängigen Stelle zwischen die niedrigen Stäbe einzuschalten.
In der Grundfläche 30 bzw. 31 der rinnenförmigen Aussparung der Keileinsätze sind unterschnittene Nuten 32 bzw. 33 vorgesehen, in welche die Stäbe mit entsprechenden Ansätzen 34 eingreifen. Dies hat zunächst den Zweck, beim Obergesenk das Herausfallen der Stäbe 5 bzw. 5' aus dem Gesenk zu vermeiden, und ferner werden die Stäbe dadurch in ihrer Lage festgehalten, wenn nach fertiger Pressung des Werkstückes die Gesenke wieder auseinandergehen, wobei das etwas zurückfedernde Werkstück die Einsatzstäbe durch Reibung mitnehmen will. Zum Einsetzen der Stäbe sind die Rinnen an einer passenden Stelle, z. B. an ihren Enden, .erweitert, wie dies Abb. 5 erkennen läßt. Zum festen Zusammenhalten der Stäbe dienen bei dem stets gefüllten Obergesenk einfache, von einer oder von beiden Seiten her wirkende Druckschrauben 35 bzw. 36, die auf die äußersten Stäbe einwirken; beim Untergesenk sind Zugschrauben 37, 38 vorgesehen, deren Köpfe 39 in den Stäben 6 versenkt liegen, so daß sie über die Rinnenseitenflächen nicht vorstehen. Zum leichten Einbringen der Füllstäbe sind die die Bolzen 37 bzw. 38 aufnehmenden Öffnungen bis zur Stabunterseite durchgeführt.
Bei der beschriebenen Einrichtung mit symmetrischen Keileinsätzen ist die größte mögliche Änderung der Werkstücklänge gegeben durch die Formel:
AL = 2(n m) ■ tang a == 2 (a-\-b).
Dabei bedeutet:
η die Breite der rinnenförmigen, die Füllstäbe aufnehmenden Ausnehmung der Keileinsätze,
m die Breite des zu'pressenden Stabprofils, α den halben Keilwinkel,
α und b sind die auf die Längsrichtung des Werkstückes projizierten Längen der beiderseits der Gesenkrinne (m) liegenden Seitenränder der Keilrinne (»). no
Die Abstufung innerhalb dieser möglichen Gesamtlängenänderung richtet sich nur nach der Dicke der Füllstäbe 5 und 5' bzw. 6, kann also jedem Bedarf angepaßt werden. Bei einer bestimmten Dicke d der Füllstäbe (Abb. 5) beträgt diese Abstufung 2c.= 2d "· tang a.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Preßwerkzeug zur Herstellung von lao Netzwerkstäben aus Blech mit je einem quer zur Längenerstreckung geteilten und
    durch Einsatzstücke auf verschiedene Längen einstellbaren Ober- und Untergesenk, dadurch gekennzeichnet, daß als Einsatzstücke (3, 4) quer zu den Gesenkhauptteilen (Y, 1" und 2', 2") verschiebbare Keile (Keileinsätze) vorgesehen sind und daß zur Bildung des Profils an der richtigen Stelle dieser Einsätze besondere, dicht aneinander legbare und nach Belieben auswechselbare flache Stäbe (5, 5', 6) dienen, die innerhalb des Bereiches der Querverschiebung der Einsatzstücke an letztere angesetzt werden können.
  2. 2. Preßwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß· zur Einstellung und Festlegung des Keileinsatzes (3, 4) gegenüber den Gesenkhauptteilen (1', 1" und 2', 2") Schraubenbolzen (10, ti) dienen, die in den Gesenkhauptteilen festsitzen und sich parallel zu den Keilseitenflächen durch quer zu diesen vorkragende Flanschen (8, 9) erstrecken, wobei Schraubenmuttern (12, 13) ein Verschieben und Festlegen der einzelnen Teile gegeneinander erlauben.
  3. 3. Preßwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keileinsätze und die an diesen sitzenden Flachstäbe (5, 5', 6) mit Einrichtungen zur Verhinderung des Abhebens der Stäbe von den Einsätzen versehen sind, beispielsweise in Form unterschnittener Nuten in den Grundflächen (30, 31) der Keileinsätze und darin eingreifender schwalbenschwanz- oder hakenförmiger Vorsprünge (34) an den Stäben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ37183D 1929-02-26 1929-02-26 Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech Expired DE508475C (de)

Priority Applications (1)

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DEJ37183D DE508475C (de) 1929-02-26 1929-02-26 Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech

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DEJ37183D DE508475C (de) 1929-02-26 1929-02-26 Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE508475C true DE508475C (de) 1930-09-29

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DEJ37183D Expired DE508475C (de) 1929-02-26 1929-02-26 Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech

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DE (1) DE508475C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990001277A1 (en) * 1988-08-05 1990-02-22 Noel Hetherington Midgley Shoe reinforcing shank; modular die

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WO1990001277A1 (en) * 1988-08-05 1990-02-22 Noel Hetherington Midgley Shoe reinforcing shank; modular die

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