DE508034C - Vermessungsgeraet mit Pendel - Google Patents
Vermessungsgeraet mit PendelInfo
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- DE508034C DE508034C DEB138692D DEB0138692D DE508034C DE 508034 C DE508034 C DE 508034C DE B138692 D DEB138692 D DE B138692D DE B0138692 D DEB0138692 D DE B0138692D DE 508034 C DE508034 C DE 508034C
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C5/00—Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels
- G01C5/02—Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels involving automatic stabilisation of the line of sight
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
- Vermessungsgerät mit Pendel Es sind bereits Pendelgeräte verschiedener Art für Vermessungszwecke bekannt. Bei diesen Geräten ist es bekannt, das Pendel vor Luftzug zu schützen, es reibungslos schwingend in einem Punkte aufzuhängen und gegen Verschiebung aus seinem Aufhängepunkt beim Feststellen zu sichern. Bei den bisher bekannt gewordenen Pendelinstrumenten fehlt aber eine Vorrichtung, welche vor der Feststellung des Pendels die Pendelschwingungen schnell und sicher aufhebt. Die Erfüllung dieser Bedingung ist nötig, wenn das Pendelgerät zu Präzisionsmessungen Verwendung finden soll.
- Die Erfindung bezweckt, eine solche Feststelleinrichtung zu schaffen.
- Bei einem in bekannter Weise in einem luftdicht verschließbaren Gehäuse hängenden Pendel wird dies erfindungsgemäß dadurcherreicht, daß mittels einer von unten her in das Gehäuse hineinragenden Verschraubung ein schließend geführter und gegen Drehung gesicherter hohler Bolzen und, vor diesem, ein oder mehrere in dem hohlen Bolzen auf Federn gelagerte, ungleich lange, dünnere Bolzen an die untere Pendelfläche angedrückt werden.
- Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Fig. i die Einrichtung innerhalb des geschnitten gezeichneten Gehäuses in einer Ansicht und Fig. 2 das Instrument. um 9o° gedreht, ganz im Schnitt. Ein Pendel a hat ein Gewicht n in Form eines Kugelabschnittes. Es schwingt in Keilnuten eines an dem Pendelschaft befestigten Prismenstückes b auf zwei Schneiden c eines mit Bodenöffnung versehenen U-förmigen (Fig. 2) Rahmens d. Die Enden des Prismenstückes b sind zylindrisch und laufen in Spitzen (Fig. i) aus. Der Rahmen d schwingt seinerseits rechtwinklig zur Richtung des Prismenstückes b in Keilnuten in zwei auf seinen Seitenwandungen festsitzenden anderen Prismenstücken b1 -auf zwei Schneiden cl in einer üffnung einer Scheibe e. Diese Pendellagerung entspricht also der bekannten, sogenannten kardanischen Lagerung.
- Diese Pendeleinrichtung ist in bekannter Weise ringsum von einem zweiteiligen, mit der Scheibe e verschraubten Gehäuse i. und il eingeschlossen. Der untere Gehäuseteil i trägt, zentrisch angeordnet, die Brems- und Feststellvorrichtung. Durch eine halbe Rechts-bzw. Linksdrehung einer Mutter k, welche auf dem Gewinde einer mit dem Gehäuseteil i fest verbundenen Hülse L läuft, kann ein in der Hülse l schließend geführter und gegen Drehung gesicherter Bolzen m gegen die untere Pendelflächen gepreßt und das Pendela festgestellt bzw. gelöst werden. Gemäß der Erfindung ist dieser Bolzen in hohl. In ihm sind ein oder mehrere dünne Bolzen r, r1 gelagert. In dem hohlen Bolzen m ist mittels einer Mutter o eine Hülse p schließend auf und ab führbar. In dieser Hülse p lagern auf Federn q, q1 die dünneren Bolzen r, r1. Bei angezogener Verschraubung (Fig. a) liegen diese Innenbolzen r, r1 innerhalb der Hülse p und drücken federnd gegen die Pendelfläche rt. Bei zurückgedrehter Verschraubung (Fig. i ) treten sie, Y, r1, aus der Hülse heraus. Hierbei ragt der innerste Bolzen r1 über den mittleren Bolzen r hinaus, ohne die Pendelfläche st zu berühren.
- Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Nach Aufstellung des Stativs, mit welchem das Instrument fest verbunden wird, löst man das durch den hohlen Bolzen m (Fig. a) festgeklemmte Pendel a durch eine halbe Linksdrehung der Mutter k. Die alsdann noch auf die Pendelfläche st mittels der Bolzen r und r1 gemeinschaftlich wirkendenFederkräfte heben auftretende, stärkere Pendelschwingungen sofort auf. , Danach wird mittels der Mutter o die Hülse p mit den Bolzen r und r1 durch Linksdrehung langsam ganz zurück-, d. h. nach unten geschraubt. Hierbei vermindert sich der Federdruck allmählich, und als erster löst sich der mittlere Bolzen r, der unter stärkerem Federdruck steht, von der Pendelfläche it ab. Alle weiter sich bemerkbar machenden, feineren und feinsten Pendelbewegungen werden durch den schwachen Federdruck, unter dem der Innenbolzen il steht, beseitigt. Das Pendel a hängt mithin still und frei, wenn die Hülse p ganz zurückgeschraubt ist. In diesem Augenblick wird das Pendel a durch eine halbe Rechtsdrehung der Mutter k festgeklemmt und die Hülse p mittels der Mutter o wieder hochgeschraubt.
- Der Schaft des Pendels a kann oben, zentrisch zur Pendelachse, einen Hohlkegel s haben, in dem mit entsprechendem Steckkonus versehene Meßgeräte (Theodolit, Niv eliierinstrumente usf.) befestigt werden. Die in dem oberen Gehäuseteil il für die Pendelschwingungen und das Einsetzen des Steckkonus notwendige Öffnung kann durch eine auf dem Pendelschaft befestigte mitschwingende Haube x verschlossen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vermessungsgerät mit Pendel, bei dem der Pendelkörper sich innerhalb eines Schutzgehäuses befindet und durch eine von unten in dieses Gehäuse hineinragende Verschraubung feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung aus einem hohlen Bolzen (m) besteht, in dem ein oder mehrere dünnere Bolzen (r, r1) unter Wirkung von Federn (q, q1) so gelagert sind, daß sie (r, r1) bei ausgeschalteter Feststellvorrichtung innen aus dem hohlen Bolzen (zn) herausragen, ohne die gewölbte Unterfläche (a) des Pendelkörpers zu berühren und bei Einschaltung der Feststellvorrichtung nacheinander vor dem hohlen Bolzen (m.) auf die Fläche (n) des Pendels (a) treffen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB138692D DE508034C (de) | 1928-10-04 | 1928-10-04 | Vermessungsgeraet mit Pendel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB138692D DE508034C (de) | 1928-10-04 | 1928-10-04 | Vermessungsgeraet mit Pendel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508034C true DE508034C (de) | 1930-09-23 |
Family
ID=6999475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB138692D Expired DE508034C (de) | 1928-10-04 | 1928-10-04 | Vermessungsgeraet mit Pendel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508034C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2930138A (en) * | 1955-06-16 | 1960-03-29 | Coste & Romberg | Leveling device for indicating units |
| US3146530A (en) * | 1961-10-02 | 1964-09-01 | Keith H Clark | Pendulous north seeking gyroscopic assembly |
-
1928
- 1928-10-04 DE DEB138692D patent/DE508034C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2930138A (en) * | 1955-06-16 | 1960-03-29 | Coste & Romberg | Leveling device for indicating units |
| US3146530A (en) * | 1961-10-02 | 1964-09-01 | Keith H Clark | Pendulous north seeking gyroscopic assembly |
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