DE507903C - Foerderband fuer den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren Bandtrum - Google Patents
Foerderband fuer den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren BandtrumInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G23/00—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/02—Belt or chain conveyors
- B65G2812/02009—Common features for belt or chain conveyors
- B65G2812/02089—Driving means
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Description
- Förderband für den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren Bandtrum Im Untertagebetrieb von Bergwerken verwendet man bekanntlich in neuerer Zeit zum Transport der gewonnenen Mineralien und des Bergeversatzgutes in weitgehendem Maße Förderbänder. Die an genannter Stelle bisher zur Verwendung gelangten Gurtför derer haben nun neben ihren Vorteilen auch etliche Nachteile, die zu beseitigen als sehr erwünscht betrachtet wird. So z. B. erhalten diese Gurtbänder ihren Antrieb meist über eine Trommel durch einen Motor, der am Schacht- oder abbauseitigen Ende des Förderers aufgestellt ist. Da hier nun gewöhnlich auch noch andere Maschinen, wie Schüttelrutsche usw., zur Aufstellung kommen, ist der Raum hier sehr beengt, wodurch die Entstehung von Unfällen gefördert wird.
- Die Erfindung sucht diesen vorerwähnten Nachteil dadurch zu beheben, daß sie für den Untertagebetrieb in Bergwerken ein Förderband mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener, doppelt --förmiger Führung des Bandes um vier Umkehrrollen im unteren Bandtrum und Anordnung der Spannvorrichtung und des Antriebs an diesen Rollen in Vorschlag bringt, also eines Mittelantriebs, wie solcher von anderen Anwendungsgebieten her an sich schon bekannt ist.
- Mit der Verwendung des vorerwähnten Förderbandes in seiner bekanntgewordenen Ausführung ist nun wieder der Nachteil verbunden,, daß der einseitige Antrieb und dessen eigenartige Anordnung im unteren Bandtrum es mit sich bringt, daß in den verschiedenen Teilen des Gurtbandes Spannungen von großem Unterschied auftreten, die infolge ihrer stetigen Wechselwirkung die Lebensdauer des Bandes nachteilig beeinflussen und durch, die Bandlängenausgleichvorrichtung auch nur in wenig günstiger Weise gemildert werden können. Ein anderer Nachteil dieses einseitigen Mittelantriebs besteht noch darin, daß jede der beiden Antriebsrollen einen eigenen Antriebsmotor besitzt, die in ihrer Wirkung aufeinander angewiesen sind und wenigstens an ihrem Aufstellungsort eine große Baubreite des Förderbandes bedingen.
- Alle vorstehend aufgeführten Nachteile des bekannten Mittelantriebes werden bei der gemäß der Erfindung zur Anwendung kommenden Förderbandanlage dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß der Antriebsmotor zwischen zwei Antriebsrollen liegt, denen je eine in ihrer Nachbarschaft liegende, gleichzeitig zur Spannung und zur Längenveränderung der Bandanlage dienende Umlenkrolle für das auf der Unterseite der Antriebsrollen laufende Bandstück zugeordnet ist. Zur Vervollkommnung der Bandanlage kann deren Ausbildung in der Weise getroffen sein, daß in jedes einzelne der rechts und links des Antriebsmotors liegenden Teile des unteren Bandtrums eine mit dem Antrieb lösbar verbundene Spann- und Längenausgleichvorrichtung eingebaut ist, deren Spann- und zugleich Urnlenkrolle in an sich bekannter Weise auf einer Zahnstange verstellbar gelagert ist, wobei ferner die Grobverschiebung der Umlenkrollen auf der zugehörigen Zahnstange durch eine Sperrvorrichtung (z. B. Sperrklinke) gesichert ist, die im eingeschalteten Zustand das Betätigen eines Hebels zur Vornahme der Feinverstellung ermöglicht.
- Durch die svmmetrische Ausbildung des Antriebs mit der Längenausgleichvorrichtung ist es möglich, die Seiten- und Höhenausdehnung desAntriebsweitgehend zu beschränken. Schaltete man bisher bei den bekannten Förderern entsprechend dem täglichen Verhieb an der Abbaustelle täglich ein kleines Gurtstück in das Band ein, so wird nunmehr durch Verschieben einer Umlenkrolle das Förderband entsprechend verlängert. Die Länge der Zahnstange, auf welcher man die Umlenkrolle verschiebt, kann beliebig gewählt werden, zweckmäßig jedoch so, daß sie der Länge eines Gurtstückes entspricht, welches beispielsweise erst nach Ablauf einer Woche zwischengeschaltet werden muß.
- Die Längenausgleichvorrichtungen stellen gleichzeitig Grob- und Feineinstellung dar; letztere dient vor allem zum Spannen des Förderbandes, erstere zum Längen oder Kürzen. Während des Betriebes sind die Ausgleichvorrichtungen. mit clem Antrieb starr verbunden. wodurch eine große Stabilität erreicht wird. Um aber andererseits für den Transport des Antriebes keine zu großen Abmessungen zu erhalten, ist ihre Verbindung lösbar, etwa mittels Schrauben o. dgl.. gehalten.
- Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt Abb. r den Aufriß, Abb. 2 den Grundriß des neuen Förderbandantriebes.
- Das auf den oberen Rollen i und den unteren Rollen 2 laufende, in sich geschlossene Gurtband 3 geht von der Antriebstrommel d. über die Umlenkrollen 5 und 6 zur Antriebstrommel 7 und von hier wieder auf die Rollen 2. Der Antriebsmotor 8 liegt zwischen den Trommeln 4. und 7, die durch die Zahnräder 9 und i o vom Motor 8 betätigt werden. Die Umlenkrollen 5 und 6 können über Zahnstangen i i und 12 nach Lösen einer Sperrvorrichtung (nicht dargestellt) hinweggezogen werden (Grobverstellung) oder bei eingeschalteter Sperrklinke durch den Hebel r3 bewegt werden (Feinverstellung).
Claims (3)
- PATENTAN SPRT; CHE r. Förderband für den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener, doppelt ----förmiger Führung des Bandes um 'vier Umkehrrollen im unteren Bandtrum und Anordnung der Spannvorrichtung und des Antriebs an diesen Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (8) zwischen zwei Antriebsrollen (4 und 7) liegt, denen je eine in ihrer Nachbarschaft liegende, gleichzeitig zur Spannung und zur Längenveränderung der Bandanlage dienende Urnlenkrolle (5 bzw. 6) für das auf der Unterseite der Antriebsrollen (4., 7) laufende Bandstück zugeordnet ist.
- 2. Förderband nach Anspruch i mit im unteren Trum eingebauter Spann- und Längenausgleichvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden einzelnen der rechts und links des Antriebsmotors (8) liegenden Teile des unteren Bandtrums eine mit dem Antrieb lösbar verbundene Spann- und Längenausgleichvorrichtung eingebaut ist, deren Spann- und zugleich Umlenkrolle (5 bzw. 6) auf einer Zahnstange (i i bzw. 12) verstellbar gelagert ist.
- 3. Förderband nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobverschiebung der Umlenkrollen (5 und 6) auf der zugehörigen Zahnstange (i r bzw. 12) durch eine Sperrvorrichtung (z. B. Sperrklinke) gesichert ist, die im eingeschalteten Zustand das Betätigen eines Hebels (13) zur Vornahme der Feinverstellung ermöglicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED53701D DE507903C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Foerderband fuer den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren Bandtrum |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED53701D DE507903C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Foerderband fuer den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren Bandtrum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE507903C true DE507903C (de) | 1930-09-22 |
Family
ID=7055184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED53701D Expired DE507903C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Foerderband fuer den Untertagebetrieb in Bergwerken mit zwischen den Endumkehrrollen gelegener Anordnung des Antriebs im unteren Bandtrum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE507903C (de) |
-
1927
- 1927-08-18 DE DED53701D patent/DE507903C/de not_active Expired
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