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DE506559C - Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Verbindung des Bolzens mit dem Koerper eines elektrischen Isolators unter Anwendung kugelfoermiger Zwischenstuecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Verbindung des Bolzens mit dem Koerper eines elektrischen Isolators unter Anwendung kugelfoermiger Zwischenstuecke

Info

Publication number
DE506559C
DE506559C DEP52752D DEP0052752D DE506559C DE 506559 C DE506559 C DE 506559C DE P52752 D DEP52752 D DE P52752D DE P0052752 D DEP0052752 D DE P0052752D DE 506559 C DE506559 C DE 506559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
balls
insulator
cementless
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP52752D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
Original Assignee
Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG filed Critical Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
Priority to DEP52752D priority Critical patent/DE506559C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE506559C publication Critical patent/DE506559C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Verbindung des Bolzens -mit dem Körper eines elektrischen Isolators unter Anwendung kugelförmiger Zwischenstücke Zusatz zum Patent 493 ooz Gegenstand des Hauptpatentes 493 ooz ist ein elektrischer Isolator mit kittloser Verbindung des Bolzens mit dem Isolatorkörper unter Anwendung kugelförmiger Zwischenstücke, der insbesondere als Hänge- oder Abspannisolator Verwendung finden soll. Dieser Isolator besitzt einen als vollen Rotationskörper ausgebildeten Bolzen mit verdicktem Kopf, eine als volle Rotationsfläche ausgebildete Auflagefläche der Isolatorhöhlung, ein Bolzeneinführungsloch solchen Durchmessers, daß der Bolzenkopf einerseits und zwischen Bolzen und Einführungslochrand die kugelförmigen Zwischenstücke andererseits eingeführt werden können; durch einen Metallausguß zwischen Bolzen bzw. Bolzenkopf, Kugeln und Isolatorwand werden nun die Kugeln einerseits und der Bolzen andererseits in ihrer Lage im Isolatorloch erhalten und darüber hinaus die Auflagefläche der Kugeln gegebenenfalls vergrößert.
  • Dieser Isolator gemäß dem Hauptpatent besitzt gegenüber anderen kittlosen Verbindungen den großen Vorteil, daß die Zugbeanspruchungen in der Hauptsache durch Kugeln übertragen werden; die sich an den Auflageflächen an der Isolatorwand gegebenenfalls etwas plattdrücken und verhindern, daß der Metellausguß, beispielsweise aus Blei, selbst unter größten Zugbeanspruchungen herausgepreßt wird. Ferner werden die für die Massenherstellung einfachsten Formen von Isolatorkörper und Bolzen verwendet, im Gegensatz zu früheren Vorschlägen mit Bohrungen im Bolzen oder Rillen im Isolatorkörper oder schließlich dreiteiligem Bolzen mit kunstvoll geformten Auflageflächen. Aber auch die angewandten Zwischenstücke sind weit einfacher herzustellen, einzubringen und in die Gebrauchsstellung überzuführen als längliche Klötzchen anderer Vorschläge.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß der Isolatorkörper mit dem Bolzeneinführungsloch nach oben, also auf den Kopf, gestellt und hierauf der Bolzen mit verdicktem Kopf so weit eingeschoben wird, daß zwischen der oberen Auflagefläche seines verdickten Kopfes und derjenigen der Isolatorhöhlung ein Abstand entsteht, der größer ist als dem Durchmesser einer Kugel entspricht. Ferner wird er so gehalten, daß der Abstand des Bolzenschaftes vom Einführungslochrand mindestens an einer Stelle größer ist als der Durchmesser einer nicht abgeplatteten Kugel. Hierauf läßt man die Kugeln von oben einfach einrollen und sich selbsttätig an ihren Platz nebeneinander lagern. Sobald dies geschehen ist, wird der Bolzen nach oben gezogen, so weit, bis die Kugeln an der Auflagefläche der Isolatorhöhlung anliegen; gegebenenfalls kann dies mit erheblichem oder so großem Druck erfolgen, wie er unter Last eintritt. Sodann wird Metall heiß eingegossen und erkalten gelassen, wobei es alle Hohlräume zwischen Bolzenkopf und Isolatorhöhlung sowie zwischen den Kugeln untereinander ausfüllt. Der Metallausguß kann so hoch eingegossen werden, daß nicht nur die Kugeln vollständig bedeckt sind, sondern der Ausguß beliebig höher steht über der Ebene, die tangential oben an die Kugeln angelegt werden kann bei auf dem Kopf stehendem Isolatorkörper. Hierdurch wird eine' zusätzliche Sicherung des Bolzens im Isolatorkörper erreicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Verbindung des Bolzens mit dem Körper eines elektrischen Isolators unter Anwendung kugelförmiger Zwischenstücke nach Patent 493 ooz, dadurch gekennzeichnet, daß man den Isolatorkörper mit dem Einführungsloch nach oben hält, den Bolzen mit verdicktem Kopf so weit in das Isolatorloch einschiebt, daß die Auflagefläche an seinem verdickten Kopf mindestens so weit von derjenigen an der Isolatorhöhlung absteht, als der Durchmesser der einzuführenden Kugeln beträgt, worauf man die Kugeln einfallen und sich selbsttätig in dein Raum zwischen beiden Auflageflächen verteilen läßt, sodann den Bolzen nach oben zieht und seinen Kopf zum Anliegen an die Kugeln und die letzteren zum Anliegen an die Auflagefläche der Isolatorhöhlung bringt, worauf man flüssiges Metall einfließen läßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen mit so hohem Druck nach oben gezogen wird und die Kugeln zum Anliegen an der zugeordneten Fläche der Isolatorhöhlung bringt, daß die Kugeln abgeplattet werden, und daß dieser Druck ungefähr gleich demjenigen gewählt wird, der bei angehängter Last durch die Kugeln übertragen wird.
DEP52752D 1926-04-21 1926-04-21 Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Verbindung des Bolzens mit dem Koerper eines elektrischen Isolators unter Anwendung kugelfoermiger Zwischenstuecke Expired DE506559C (de)

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