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DE50649C - Feilenhaumaschine - Google Patents

Feilenhaumaschine

Info

Publication number
DE50649C
DE50649C DENDAT50649D DE50649DA DE50649C DE 50649 C DE50649 C DE 50649C DE NDAT50649 D DENDAT50649 D DE NDAT50649D DE 50649D A DE50649D A DE 50649DA DE 50649 C DE50649 C DE 50649C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chisel
file
springs
force
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50649D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SHARDLOW in Sheffield, England, Bank Buildings, George Street
Publication of DE50649C publication Critical patent/DE50649C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die neuen Theile vorliegender Feilenhaumaschine bezwecken die Erzielung folgender Resultate:
1. der Meifsel soll gezwungen werden, alle Theile der Feile unter' dem richtigen Winkel zu treffen, was dadurch erreicht wird, dafs die kegelförmige, abgeschrägte oder gekrümmte Oberfläche der Feile der Einwirkung des Meifsels automatisch stets unter demselben oder doch ungefähr unter dem gleichen Winkel wie der ebene Theil der Feile dargeboten wird;
2. den Arbeiter in den Stand zu setzen, die Kraft des Meifselhiebes so zu reguliren, dafs dieselbe an den dünnen oder schwachen Theilen der Feile, z.B. an der Spitze, entsprechend schwächer gemacht werden kann;
3. die genaue Regulirung der Zuführungsbewegung unter gleichzeitiger gröfserer Wirkungsweite derselben mittelst eines verstellbaren Excenters.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 die Stirnansicht, theilweise im Schnitt, einer mit vorliegenden Neuerungen versehenen Feilerihaumaschine dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben, theilweise im Schnitt. . '
Fig. 3 zeigt in einer Draufsicht das verstellbare Excenter.
Jene Theile der Maschine, welche mit der vorliegenden Erfindung nicht im Zusammenhange stehen, sind weggenommen, um die Neuerungen deutlicher sehen zu lassen; die gleichen Buchstaben bezeichnen dieselben Theile in allen Figuren.
Behufs Erreichung des unter 1. angeführten Zweckes stellt der Erfinder die hin- und hergehende Bettung A (welche den Schlitten B trägt, an dem die Feile befestigt wird) aus zwei Haupttheilen 1 und 2 her, welche mittelst der Achse C derart verbunden sind, dafs ersterer bei Anwendung, einiger Kraft nach aufwärts gedreht werden kann. An der unteren Seite des Theiles 1, welcher den Schlitten B und die Feile trägt, und zwar vorzugsweise in der Mittellinie und auf dem Lager E der Maschine, befestigt der Erfinder eine wegnehmbare Schablone D von. der jeweilig gewünschten Krümmung oder Abschrägung; doch können auch zwei solcher Schablonen, und zwar an jeder Seite eine, in Anwendung kommen.
Genau unter der durch den Pfeil angedeuteten Mittellinie des Meifsels ist ein halbrunder Stahlsupport oder Block F, Fig. 2, befestigt, der eventuell auch die Form einer Walze oder Rolle haben kann, doch entspricht der dargestellte halbrunde Block vollkommen den praktischen Bedürfnissen.
Die untere Seite der Schablone D ruht auf der gekrümmten Fläche des Blockes F und bewegt sich auf derselben fort, sobald sie durch die Zuführungsvorrichtung der Maschine in Bewegung versetzt wird. Letztere kann von irgend einer der gebräuchlichen Constructionen sein und ist in der Zeichnung nicht dargestellt, um Undeutlichkeiten zu vermeiden.
Sobald die Bettung A mit dem Schlitten B über die Oberfläche des Auflagers E emporgezogen wird, hebt oder senkt die Schablone D (je nach ihrer Gestalt oder Krümmung) den Theil ι um seine Achse C und bietet dadurch die Oberfläche der unmittelbar unter dem Meifsel befindlichen Feile dem letzteren unter

Claims (3)

dem richtigen Winkel dar, um genau geformte Zähne darin zu bilden. In der beiliegenden Zeichnung ist die Schablone D nach rückwärts zu abgeschrägt, so dafs der Theil ι herabgesenkt wird, wenn die Bettung A an der Oberfläche der Maschine emporgezogen wird. Um den Arbeiter in den Stand zu setzen, die Kraft des Meifselschlages oder Hiebes beim Hauen der Feilenspitzen zu ändern, d. h. zu vermindern, ordnet der Erfinder an dem Schläger G, Fig. 2, welcher den in der Zeichnung nicht dargestellten Meifsel trägt, eine Federbremseinrichtung an. Diese besteht aus den beiden Spiralfedern HH, welche gegen den Kreuzkopf 1 in dem Schläger G wirken und dem Meifsel die erforderliche Kraft zum Hauen der Feile mittheilen, ferner aus den Bremsfedern / /, welche die Bolzen K K umgeben, und durch den Kreuzkopf L, auf dem sie aufruhen, mittelst des Doppelarmes M gehoben und gesenkt werden können. Letzterer ist mit dem Fufshebel N durch eine Welle und Verbindungsstangen O P, Hebel u. s. w. verbunden, wie es aus Fig. Ί ersichtlich ist. Diese Bremse kann eventuell auch mittelst Hand anstatt durch den Fufs in Thätigkeit versetzt werden. Wenn daher der Meifsel nur einen schwachen Schlag auf die Feile ausüben soll, dann wird der Hebel N so bewegt, dafs er die Federn JJ hebt, wodurch diese den Hauptfedern HH entgegenwirken und die Kraft des Meifselhiebes mildern. Um die Wirkungsweite der Zuführungsvorrichtung solcher Maschinen zu vergröfsern und ein besseres Mittel der Einstellung der abwechselnden Wirkung derselben zu erhalten, macht der Erfinder das Excenter Q, welches die Bewegung von. der Hauptwelle R auf das Sperrgetriebe.des Zuführungsmechanismus überträgt, in seiner Excentricität in folgender Weise verstellbar: Die in ihrer Stirnfläche mit einem Schlitz T versehene Platte S, Fig. 3, wird unverrückbar auf der Welle R befestigt; die Platte U hat einen vorspringenden Ring V, auf welchem der Bügel der Excenterstange W in der gebräuchlichen Weise befestigt ist. Die Platte U ist auf der ersterwähnten Platte S mittelst kurzer Bolzen befestigt, deren Köpfe in den Schlitz T eingreifen, und kann daher von dem Mittelpunkt der Welle mehr oder weniger entfernt werden, um die Zuführungsweite nach Bedarf zu reguliren. Patent-Ansρruch: An Feilenhaumaschinen die nachfolgenden Einrichtungen in der aus Fig. 1 und 2 der Zeichnung ersichtlichen Combination, und zwar:
1. die bewegliche Bettung A (Fig. 1 und 2) von solcher Construction", dafs ihr oberer Theil ι durch die auswechselbare Schablone Ζ) gehoben und gesenkt werden kann, welch letztere auf dem fixen Support oder Block F ruht und auf dessen gekrümmter Oberfläche hin- und herbewegt werden kann, damit 'die Meifselhiebe stets unter dem gleichen oder nahezu gleichen Winkel auf die dargebotene Feilenoberfläche erfolgen;
2. die Anordnung der Federn J J, welche gegen den Schläger G wirken und deren Spannung mittelst eines Fufs- oder Handhebels N nach Bedarf geändert wird, damit die Kraft der Meifselhiebe an den dünneren oder schwächeren Theilen der Feile gemildert werden kann;
3. das Excenter Q (Fig. 3) mit verstellbarer Excentricität, welches die Bewegung von der Welle R auf den Zuführungsmechanismus überträgt, zu dem Zwecke, um die Wirkungsweite der Zuführungsvorrichtung zu vergröfsern und deren genauere Einstellung zu sichern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50649D Feilenhaumaschine Expired - Lifetime DE50649C (de)

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