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DE506469C - Maschine zum Blasen von Hohlglaskoerpern, insbesondere Gluehlampenkolben - Google Patents

Maschine zum Blasen von Hohlglaskoerpern, insbesondere Gluehlampenkolben

Info

Publication number
DE506469C
DE506469C DEP56678D DEP0056678D DE506469C DE 506469 C DE506469 C DE 506469C DE P56678 D DEP56678 D DE P56678D DE P0056678 D DEP0056678 D DE P0056678D DE 506469 C DE506469 C DE 506469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
piston
cylinder
machine
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP56678D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Application granted granted Critical
Publication of DE506469C publication Critical patent/DE506469C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/20Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines
    • C03B9/22Rotary-table machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Maschine zum Blasen von Hohlglaskörpern, insbesondere Glühlampenkolben Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Blasen von Hohlglaskörpern, insbesondere Glühlampenkolben, bei der eine Anzahl Blaspfeifen an einem um eine ortsfeste mittlere Steuertrommel umlaufenden Drehgestell im Kreise befestigt ist und die Entnahme des Glases aus dem Ofen mittels eines einzigen an der Steuertrommel der Maschine gelagerten Schöpfarmes erfolgt, der in bekannter Weise einen durch Druckluft radial gegen den Ofen vorbewegbaren Schlitten besitzt, der seinerseits die den Glasposten durch Saugwirkung aufnehmende Form mit schwingendem Abtrennmesser trägt, Die Erfindung bezweckt, einesteils solche nur eine Schöpfeinrichtung aufweisende Maschinen durch Ersatz des verwickelten und geräuschvollen Zahnstangenantriebes durch einen Druckluftantrieb, wie dies für Maschinen mit mehreren mitumlaufenden Schöpfeinrichtungen bereits an sich bekannt ist, zu vereinfachen und andernteils auch gleichzeitig die Postenabgabe an die Blaspfeifen zu verbessern. Im wesentlichen wird dies durch Verwendung eines an der ortsfesten Steuertrommel gelagerten, in der Umlaufsrichtung der Blaspfeifen verschwenkbaren, die Schöpfeinrichtung tragenden Armes erreicht, auf dem ein Zylinder starr befestigt ist, dessen durch Druckluft vor- und zurückbewegter Kolben durch seine Kolbenstange und den Kreuzkopf mit dem radial verschiebbaren Schöpfarmschlitten verbunden ist. Der die Saugform tragende Schlitten wird demgemäß durch Zuleitung von Druckluft auf die eine oder andere Seite des an seinem Schwingarm starr gelagerten Druckluftzylinders ein- oder auswärts zum Ofen bewegt und jeweils nach vollzogener Zurückziehung durch Verschwenken seines ihn tragenden Schwingarmes seitlich verstellt, so daß die am Schöpfarmschlitten angeordnete Saugform oder Saugformen ein Stück zusammen riiit den Blaspfeifen wandern. Da während dieser Zeit des gemeinsamen Wanderns keine Relativbewegung zwischen Saugform und Blaspfeifen eintritt, so wird der Posten weit sicherer von den Blaspfeifen aufgenommen.
  • Der zum Ansaugen des Külbels in die Form des Schöpfarmschlittens erforderliche Unterdruck wird hierbei zweckmäßig unter Fortfall einer besonderen Unterdruckquelle einfach durch die Bewegung des Schöpfarrnschlittens selbst erzeugt, und zwar mittels eines oder mehrerer am Schwingarm desselben parallel zum Druckluftzylinder gelagerter Zylinder, deren Kolben an dem Kreuzkopfe des Schöpfarmschlittens befestigt sind und dadurch bei der Vorbewegung des letzteren den für das Ansaugen der Külbel erforderlichen Unterdruck hinter sich in ihren Zylindern erzeugen.
  • Am Kreuzkopf des Schöpfarmschlittens sind zweckmäßig mehrere kleinere Druckluftzylinder gelagert, die durch Vermittlung der hohlen Kolbenstange des Hauptdruckluftzylinders ständig mit Druckluft versorgt werden und dazu dienen, den Formboden für gewöhnlich in angeklappter Stellung und das Abstreifmesser für gewöhnlich in hochgehobener Stellung zu halten. Der durch Anschläge des umlaufenden Maschinengestelles mitgenommene Schwingarm für den Schöpfarmschlitten wird jeweils nach erfolgter Ausschwingung durch Wirkung eines Druckluftzylinders selbsttätig in seine Anfangslage zurückgezogen.
  • Um zu verhindern, daß bei Betriebsstörungen oder beim beabsichtigten Stillsetzen des Schöpfarmschlittens der Kopfteil desselben samt Saugform im Ofeninnern oder in Nähe des Ofens stehenbleibt, ist eine im Betriebsstromkreis der Maschine liegende und durch Unterbrechung desselben ausgelöste Arretierv orrichtung vorgesehen, die einerseits den Schöpfarmschlitten in zurückgezogener Stellung festhält und andererseits eine zwischen dem Maschinendrehgestell und dem Schwingarm vorgesehene Kupplung geöffnet hält.
  • In der Zeichnung ist eine Maschine gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die den Oberteil der Maschine bildende Schöpfeinrichtung in Seitenansicht. Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch die Schöpfeinrichtung.
  • Abb. 3 zeigt eine teilweise Oberansicht der gesamten Maschine, wobei nur die zum Verständnis erforderlichen Teile veranschaulicht sind.
  • Abb. q. ist ein Schnitt nach Linie A-A der Abb. 3.
  • Abb.5 zeigt einen Vakuumzylinder der Schöpfeinrichtung in Draufsicht, zum Teil im Schnitt.
  • Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie E-E der Abb. 9.
  • Abb. 7 ist ein Querschnitt durch den Hauptdruckluftzylinder, zwei Vakuumzylinder und einen Bremszylinder.
  • Abb. 8 ist ein Querschnitt durch den Kreuzkopf des Schöpfarmschlittens.
  • Abb.9 zeigt die auf das Abtrennmesser einwirkenden Teile in anderer Stellung, als in Abb. 2 gezeigt.
  • Abb. io zeigt eine die Schwingbewegung des Schöpfarmschlittens außer Wirkung setzende Verriegelungseinrichtung.
  • Die Glasblasemaschine besitzt, wie üblich, ein um eine ortsfeste Steuertrommel 12 umlaufendes Gestell io, an dem eine Anzahl Blaspfeifen i i paarweise im Kreise um die zentral stehende Steuertrommel angeordnet sind. Mit den die Külbel aufnehmenden und umformenden Blaspfeifen arbeitet eine einzige, unabhängig vom Drehgestell gelagerte, radial bewegliche und verschwenkbare Schöpfeinrichtung zusammen, die durch eine Seitenöffnung des Ofens hindurch in diesen eingeführt und nach Zurückführung vom Drehgestell eine kurze Strecke mitgenommen wird, um die angesaugten Glaskülbel an die Blaspfeifen genau abzugeben. Der Schöpfarm ist mit zwei Saugformen ausgestattet, die die angesaugten Külbel vorformen und an die paarweise angeordneten Blaspfeifen abgeben.
  • Das Ansaugen der Külbel aus dein Ofen wird in bekannter Weise durch Vakuum bewirkt, das jedoch zweckmäßig durch die Hinundherbewegung des Schöpfarmes selbst erzeugt und durch am Schöpfarm angebrachte Teile selbsttätig geregelt wird. Die Hinundherbewegungen des Schöpfarmes werden in gleichfalls bekannter Weise durch Druckluft bewirkt, deren Regelventil - was auch bekannt ist - vom Drehgestell der Maschine selbsttätig gesteuert wird. Die der Ofenhitze ausgesetzten Teile des Schöpfarmes, nämlich die Saugform und die Messer, werden, wie ebenfalls bekannt, durch Wasser ständig gekühlt, das durch in diesen Schöpfarmteilen vorgesehene Kanäle und Kammern ständig hindurchgeführt wird.
  • Wie aus den Abb. 1, 2 und 3 hervorgeht, ist das die Blaspfeifen ii tragende Drehgestell mit io bezeichnet. Auf der feststehenden, zentralen Steuertrommel 12 ist ein armartiger Träger 13 befestigt, von dem eine Hohlnabe 1,4 sich nach oben erstreckt, auf welcher ein Schwingarm 15 drehbar befestigt ist, welcher den Lagerarm 16 für den Schöpfarm trägt und mit diesem den Schwing- und Lagerarm 15, 16 bildet.
  • Die Oberseite des Lagerarmes 16 ist nach außen zu abwärts geneigt und mit Schlitzführungen 17 für den Schöpfarmschlitten i8 versehen, dessen Unterseite mit entsprechenden Gegenführungen ausgestattet ist. Der Schlitten 18 endet an seinem äußeren Ende in einem Kreuzkopf 2o. Von diesem Kreuzkopf gehen nach außen gerichtet zwei Rohrstücke 21 aus, welche an ihren äußeren Enden mit Anschlußflanschen 22 ausgestattet sind, an welchen die beiden Saugformen 23 angeschlossen sind.
  • Die beiden Saugformen sind hinsichtlich Bauart und Betätigung sowie hinsichtlich des Abschneidens des Glasüberschusses wie die bekannten ausgebildet und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • , Der Schöpfarmschlitten i8 mit seinen Saugformen 23 wird durch eine Öffnung 33 in der Seitenwand des Ofens 32 in letzteren radial eingeführt und auch radial aus diesem zurückbewegt, und zwar mit Hilfe von Druckluft, die von irgendeiner nicht dargestellten Druckluftquelle dem am Lagerarm 16 starr befestigten Zylinder 3.1. (Abb. 2) zugeführt wird. In diesem Hauptdruckluftzylinder 34 befindet sich ein Kolben 35, der mittels einer hohlen Kolbenstange 36 mit dem Kreuzkopf 2o des Schöpfarmschlittens 18 verbunden ist. Die Bewegungen des Schlittens 18 werden durch das Drehgestell 1o geregelt, das zu diesem Zwecke auf seinem obersten Ring eine Anzahl Platten 37 (Abb. 3) besitzt, von denen jede zwei Daumen 38 und 39 trägt. Diese Daumen dienen zur aufeinanderfolgenden Einwirkung auf eine Rolle 40, die von einer Gleitschiene 4 1 getragen wird, welche zu einem auf dem Träger 13 vorgesehenen Ventil 4.2 (Abb. 3 und 4.) gehört. Die Kammer 4.3 des Ventils .42 erhält Druckluft durch eine Leitung 44, die im Trägerarm 13 vorgesehen ist. Ferner sind im Trägerarm r3 Gehäusekanäle ,I5, 4.6 vorgesehen, die mit dem Zylinder 34 durch Schläuche .47, .48 in Verbindung stehen. Der Schlauch 47 (Abb. i) ist mit einem Rohr .49 verbunden, das zum hinteren Zylinderdeckel 5o führt, der eine entsprechende Durchtrittsöffnung besitzt. Der Schlauch 48 steht in ähnlicher Weise mit einem Rohr 51 in Verbindung, das an dem vorderen Zylinderdeckel 52 angeschlossen ist, der gleichfalls eine entsprechend angeordnete Bohrung aufweist.
  • Während des Umlaufs des Drehgestelles 1o werden die Blaspfeifen i i nacheinander paarweise gegenüber der Wandöffnung 33 des Ofens in Stellung gebracht. Wenn die Blaspfeifen sich dieser Öffnung nähern, so wirkt der Daumen 38 auf die Rolle qo ein, so daß letztere und ihr Arm 4.1 zurückgedrückt werden, wodurch der an dem Arm mittels einer Stange 54. (Abb. 4.) angeschlossene Schieber 53 gleichfalls zurückbewegt wird. Der in der Ventilkammer 4.3 sich bewegende Schieber 53 bewirkt bei seiner Zurückbewegung eine Freigabe des Gehäusekanals 45, so daß die in der Kammer 4.3 befindliche Druckluft durch den Kanal -15 nebst angeschlossenem Schlauch 4.7 auf die Rückseite des Zylinders 34. gelangen kann, wodurch der Schöpfarmschlitten 18 mit der Form 23 vorgeschoben wird und somit in den Ofen 32 gelangt.
  • Die für das Öffnen und Schließen des Formbodens 27 an der Form 23 dienende Einrichtung weist zwei gleichartig ausgebildete Zylinder 55 (Abb. i und 8) auf, die zu beiden Seiten des Kreuzkopfes 2o angeordnet sind. In jedem Zylinder 55 befindet sich ein Kolben 56, der durch seine Kolbenstange 58 mit einer Lenkerstange 57 verbunden ist. Die Stange 57 ist mittels einer auf dem Bolzen 28 gelagerten Kurbel 59 mit dem Formboden 27 verbunden. Mit der Kolbenstange 58 ist auch noch ein bei 61 drehbar gelagerter zweiarmiger Hebel 6o verbunden, auf dessen freies Ende 62 eine ortsfeste Rolle 63 zwecks Zurückbewegens des Kolbens 56 und damit Offenhaltens des Formbodens 27 einwirkt.
  • Bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens 18 wird das untere Ende 62 des Hebels 6o von der ortsfesten Anschlagrolle 63 abgehoben, so daß der unter Druckluftwirkung stehende Kolben 56 sich vorbewegt, was ein Anklappen des Formbodens zur Folge hat. Die Zuführung der Druckluft zu den beiden Zylindern 55 erfolgt von einer zwischen ihnen im Kreuzkopf 2o eingelagerten Kammer 64. (Abb. 12) aus, die durch Kanäle 65 mit den Zylindern 55 in Verbindung steht. Die Kammer 64. steht durch eine Bohrung 64' mit dem Innenraum 67 (Abb. 2) der hohlen Kolbenstange 36 in Verbindung, in die ein von einer Druckluftquelle kommendes Rohr 66 einmündet. Das Offnen der Saugform erfolgt gegen Ende des Rückhubes des Schlittens 18, und zwar durch Anlegen des Hebels 6o an die ortsfeste Anschlagrolle 63. Der Hebel 6o wird dabei um seinen Drehpunkt 61 gedreht, was ein Zurückschieben des Kolbens 56 unter Überwindung der Druckluftwirkung und dadurch ein Zurückschieben der Lenkerstange 57 unter Abklappen des Formbodens 27 zur Folge hat.
  • Für das Ansaugen des Glaspostens im Ofen dienen zwei Vakuumzylinder 68 (Abb. r und 7), welche auf dem Lagerarm 16 des Schlittens 18 zu beiden Seiten des Zylinders 34 angeordnet sind. Im Nachstehenden wird nur einer dieser Zylinder beschrieben. Wie aus den Abb. 5 bis 6 hervorgeht, befindet sich im Zylinder 68 ein mit den üblichen Abdichtungsringen 7o ausgestatteter Kolben 69. Dieser Kolben ist mit dem Kreuzkopf 2o durch eine hohle Kolbenstange 71 verbunden, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens 18 der Kolben 69 mit vorbewegt wird. Hierdurch wird nun hinter dem Kolben 69 im Zylinder 68 ein Vakuum erzeugt. Wenn der Schlitten 18 seinen Vorwärtshub beendet hat, so befindet sich der Kolben 69 in der in Abb. 6 gezeigten Lage. Hierbei steht eine Querbohrung 72 des Kolbens 69 in übereinstimmung mit einer Anzahl Bohrungen 73 im Zylinder 68. Die Bohrungen 73 stehen mit einer Kammer 74 in Verbindung, die zwischen der Zylinderwandung und einem Deckel 75 gebildet wird, welcher mittels Schrauben 76 am Zylinder befestigt ist. Der Zylinder weist ferner eine zweite Gruppe von Bohrungen 77 auf, die gleichfalls mit der Kammer 74 in Verbindung stehen. Diese Bohrungen 77 liegen nach dem Zylinderinnern frei, wenn sich der Kolben 69 in seiner äußersten Stellung (Abb. 6) befindet. Der hinter dem Kolben 69 erzeugte Unterdruck pflanzt sich daher über die Kammer 74 hinweg durch die hohle Kolbenstange 71 zum Kreuzkopf 2o fort, der zu diesem Zwecke eine mit dem Innenraum der Kolbenstange 71 in Verbindung stehende Bohrung 78' (Abb. 8) besitzt, an welche ein Rohr 78 angeschlossen ist. Das vordere Ende des Rohres 78 führt zu dem Anschlußflansch 22 (Abb. i) des Schöpfarmschlittens 18. Eine in diesem Anschlußflansch vorgesehene Bohrung, die gewissermaßen eine Fortsetzung des Rohres 78 bildet, steht mit einem im Saugformgehäuse 25 vorgesehenen Kanal 79 in Verbindung, so daß das Glas in bekannter Weise in die Form gesaugt wird. Der Schlitten 18 wird dann zurückgezogen, bis seine beiden Saugformen genau über einem Blaspfeifenpaar des ununterbrochen angetriebenen Drehgestelles zu stehen kommen. Im Augenblick, wo die Zurückziehung des Schlittens 18 beendet ist, setzt ein Verschwenken des Schwingarmes 15 nebst Lagerarm 16 und Schlitten 18 ein, so daß die von dem letzteren gehaltenen Saugformen gemeinsam mit dem Blaspfeifenpaar synchron wandern. Hierdurch ist eine genügend lange Zeit zur sorgfältigen Abgabe der Külbel an die Blaspfeifen gegeben.
  • Diese Verschwenkung bzw. Teildrehung des Schwingarmes 15 wird durch das Drehgestell io bewirkt, welches zu diesem Zwecke auf seinem obersten Ring eine Anzahl Anschläge 83 (Abb. 2 und 3) besitzt, die an den Unterseiten der Platten 37 befestigt sind. Die Stellung eines jeden Anschlages am Drehgestell ist so gewählt, daß dem Schlitten 18 samt Saugform 24, 27 genügend Zeit gewährt ist, in den Ofen einzudringen, worauf die Nase 84 (Abb. 3) des Anschlages 83 an einer flachen, an der Unterseite des Schwingarmes i 5 gleitbar befestigten Schiene 85 angreift, wodurch der Schwingarm samt Schlitten i8 gegen die Wirkung eines am festen Trägerarm 13 angebrachten Druckluftzylinders 86 gedreht wird. Der im Zylinder 86 befindliche Kolben ist mit dem Schwingarm 15 durch die Kolbenstange 87 verbunden. Im geeigneten Zeitpunkt wirkt einer der früher erwähnten Daumen 39 auf die Rolle 40 ein, wodurch die Gleitschiene 41 auswärts gezogen und der Schieber 53 (Abb. 4) des Ventils 42 nach außen verstellt wird. Wenn der Schieber 53 vorbewegt wird, stellt er eine Verbindung zwischen der Druckluftkammer 43 und dem Kanal 46 her, so daß Druckluft alsdann durch diesen Kanal in den vorderen Teil des Zylinders 34 gelangen kann, und zwar durch den Schlauch 48 und das Rohr 51. Wenn die Luft in dem vorderen Ende des Zylinders 34 eintritt, so wird der Kolben 35 zurückbewegt, wobei der Schlitten 18 aus der Seitenöffnung des Ofens zurückgezogen wird. Die im Zylinder 34 befindliche verbrauchte Druckluft entweicht dabei durch die Schieberhöhlung 53', da diese den Kanal 45 mit dem in die Atmosphäre führenden Gehäusekanal 88 verbindet. Der Schlitten 18 wird bei seiner Vor- und Zurückbewegung mit Hilfe eines Dämpferzylinders 89 (Abb. i und 2) aufgefangen, dessen Kolben go mittels der Kolbenstange gi mit dem Kreuzkopf 2o des Schlittens 18 verbunden ist. Die Druckverminderung im Zylinder 89 wird mittels einer Anzahl einstellbarer Auspufföffnungen 92 bewirkt.
  • Während der Zurückbewegung des Schlittens 18 wird in bekannter Weise die überschüssige Glasmenge, die über der Saugöffnung jeder der beiden Saugformen vorsteht, durch je ein Messer abgeschnitten. Der Messerarm 94 ist durch eine Gabel- und Zapfenverbindung 97 (Abb. 2) an eine Stange 98 angelenkt, die ihrerseits an einem zweiarmigen Schwinghebel 99 angeschlossen ist. Dieser Hebel ist bei ioo am Schlitten 18 drehbar gelagert und an die Kolbenstange ioi eines Kolbens 102 angeschlossen, der in einem der beiden Zylinder 103 (Abb. 8) spielt. Jedes Messerblatt 96 wird normalerweise in der in Abb.2 veranschaulichten Stellung gehalten, und zwar mittels des zugehörigen DDruckluftzylinders 103, dessen Kolben ständig unter Druckluft steht, die auf die Rückseite des Kolbens einwirkt. Die Druckluft wird jedem der beiden Zylinder 103 durch eine Bohrung 104 (Abb.8) zugeleitet, die über die Ringkammer 64 und die hohle Kolbenstange 36 mit der Druckluftleitung 66 (Abb. 2) in Verbindung steht. Bei der Vorbewegung des Schlittens 18 trifft der daumenartige Ansatz 99' des Hebels 99 auf eine Klinke io5 (Abb. i bis 9) auf, die an dem Bolzen 107 einer Platte io6 gelagert ist. Durch den gegenlaufenden Ansatz 99' wird die Klinke i o5 umgelegt, so daß der Hebel 99 über sie ungehindert hinwegzugleiten imstande ist. Nach Vorbeigang des Hebels 99 klappt die umgelegte Klinke io5 durch Eigengewichtswirkung wieder in die in Abb. i und 9 gezeigte Lage zurück, in welcher der längere Arm io8 der Klinke io5 auf einer abstützenden Bodenfläche io6' des Schwingarmes 16 flach aufliegt. Bei der Zurückbewegung des Schlittens legt sich der aufwärts gerichtete kürzere Arm der Klinke io5 sperrend in den Weg des Hebels 99 (Abb. 9) und zwingt diesen, sich zu verdrehen. Dies hat aber auch gleichzeitig durch Vermittlung der Stange 98 ein Verdrehen des Messerarmes 94 mit Ausschwingen des Messerblattes 96 zur Folge, wobei dieses über die Mündungsfläche des Formbodens 27 in Richtung nach dem Ofeninnern zu hinwegstreicht. Die Drehung des Hebels 99 erfolgt so lange, bis sein Daumenansatz 99' über den aufwärts gerichteten Arm der Klinke io5 hinweggleitet, worauf der durch die Verdrehung des Hebels 99 zurückgedrückte Kolben zog durch Drucklufteinwirkung von neuem vorbewegt und infolgedessen das Messer 96 wieder zurück in die Hochlage geschwungen wird, bis es seine normale Stellung erreicht hat. Im Zylinder 103 ist eine Auspufföffnung i i o vorgesehen, welche die Geschwindigkeit des wieder voreilenden Kolbens io2 regelt, so daß die Zurückbewegung des Messers gedämpft wird. Damit Störungen vermieden werden, wie diese sich einstellen, wenn das Messerblatt nicht ungehindert über die Mündung des Formbodens zufolge mangelhafter Schließung der Form streichen kann, ist die Befestigungsplatte io6 für die kippbare Klinke io5 an einem Zylinder i i i gelagert, welcher auf einen von einer Stange 113 gehaltenen Kolben 112 verschiebbar geführt ist. Wenn der Hebel 99 an die Klinke 105 anschlägt und die Ausschwingung des Messers 96 durch schlechten Schluß der Form behindert ist, so wird alsdann durch den anschlagenden Hebel 99 der Zylinder i i i samt Platte i o6 und Klinke 1o5 zurückbewegt. Der längere Arm io8 der Klinke io5 gleitet hierbei auf der Bodenfläche i o6', bis er ein Loch i o6" (Abb. 9) in der Bodenfläche i o6' erreicht, die ein Abkippen der Klinke io5 ermöglicht. Der Hebel 99 wird dadurch für die Wirkung des Kolbens io2 frei, was dann ein Zurückführen des nur teilweise vorgeschwungenen Messers 96 zur Folge hat. Der Zylinder i i i wird hierauf durch Druckluft, welche durch eine Leitung 114 zugeführt wird, in seine normale Stellung -zurückgebracht.
  • Vor der Abgabe des Glaskülbels aus der Saugform an die Blaspfeifen werden die Saugformen, wie bereits erwähnt, in Übereinstimmung mit den Blaspfeifen eine kurze Strecke fortbewegt. Während dieser Zeit stehen der Querkanal 72 jedes der beiden Kolben 69 und die Schlitze 73 der beiden Zylinder 68 versetzt zueinander, weil jeder Kolben 69 infolge der Zurückbewegung des Schlittens 18 gleichfalls zurückbewegt wurde. Durch diese Bewegung wird nun aber die Vakuumleitung selbsttätig abgeschlossen. Sobald der Kolben 69 das Ende seines Rückhubes erreicht hat, steht der Querkanal 72 mit Schlitzen 163 des Zylinders 68 in Verbindung. Die Abgabe der Külbel an die Blaspfeifen geht alsdann durch Wirkung eines Ventils 164 selbsttätig vonstatten, welches etwas Druckluft aus der Leitung 165 durch die Schlitze 163 hindurch in den Kolbenkanal 72 leitet. Diese Druckluft fließt durch die hohle Kolbenstange zur Saugform, um die Abgabe der Külbel aus der Saugform zu erleichtern. Die Einrichtung für die Steuerung des Ventils 164 ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Nach der Abgabe der Külbel an die Glaspfeifen wirkt eine Rolle 175 (Abb. 2 und 3), die an der Unterseite der Schiene 85 vorgesehen ist, auf einen im ortsfesten Trägeraren 13 angeordneten Daumen 176 ein. Die Form dieses Daumens ist derart gewählt, daß die Schiene 85 einwärts und damit außer Berührung mit der Nase 84 des Anschlages 83 gebracht wird, worauf der Schlitten 18 in seine normale Stellung mit Hilfe des Druckluftzylinders 86 gedrückt wird (Abb.3). Die Schiene 85 wird sofort wieder in ihre normale Stellung vorgedruckt, und zwar mittels eines Druckluftzylinders 178, dessen Kolben an diese Stange mittels einer Kolbenstange 179 angeschlossen ist (Abb. 2).
  • Die Vor- und Zurückbewegung und die Drehung des Schöpfarmschlittens 18 kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt angehalten werden, ohne die Bewegung des Drehgestelles 1o aufzuhalten, und zwar mit Hilfe einer elektrisch betätigten Einrichtung, die mit einem Solenoid i8o (Abb. 2, 3, io) ausgestattet ist. An den Kern 181 dieses Solenoids ist ein auf einer Welle 183 befestigter Arm 182 angeschlossen. Das andere Ende dieser Welle trägt einen Hebel 18d., dessen oberes Ende mit einer Rolle 185 ausgestattet ist, welche auf der geneigten Endfläche einer Platte i86 aufruht. Von letzterer geht eine in einem Lager 187 gleitbar gehaltene Spindel i88 aus, deren oberes Ende an eine Verriegelungsklinke 189 angelenkt ist. Die Klinke 189 ist bei igo drehbar gelagert und dient dazu, in einen Einschnitt i91 an der Unterseite des Schlittens 18 einzugreifen. Bei normalem Betriebe der Maschine wird das Solenoid i8o durch einen von der Hauptnetzleitung abgezweigten Strom erregt, die auch den Betriebsstrom für den Antrieb des Drehgestelles io liefert. Bei der Erregung des Solenoids wird der Kern 181 gegen die Wirkung einer Feder 192 (Abb. 2 und 3) zurückgezogen. Hierbei wird der Hebel 182 nach links gezogen, demzufolge die Welle 183 und der Arm 184 gleichfalls nach links gedreht. so daß die Rolle 185, die Platte 186 und damit die Spindel 188 und die Klinke 189 abwärts bewegt werden, gegen die Wirkung einer auf der Spindel vorgesehenen Feder 193.
  • In Fällen von Störungen in der Netzleitung oder ungewolltem Unterbrechen des Stromes, der ein Anhalten des Drehgestelles zur Folge hätte, wird das Solenoid 18o stromlos, wodurch der Feder z92 ermöglicht wird, den Kern 181 herauszuziehen, wobei die Bewegung des Kernes durch den Hebel r82, Welle 183, Hebel 184, Rolle 185 und Platte 186 auf die Spindel 188 übertragen wird, die .durch ihre Feder 193 angehoben wird, so daß die Klinke 189 an die Unterseite des Schlittens 18 sich anlegt. Sobald letzterer aus dem Ofen zurückkehrt, gleitet er über die Klinke 189 hinweg, bis diese in seinen Einschnitt 191 einschnappt, wodurch der Schlitten 18 dann an jeder Vorbewegung gehindert ist, wie Abb. 2 zeigt.
  • Es kann mitunter wünschenswert sein, von Zeit zu Zeit die Bewegung des Schlittens 18 anzuhalten, jedoch den Umlauf des Drehgestelles 1o nicht zu stören, bis alle Blaspfeifen des letzteren ihr Blasgut abgegeben haben. In diesem Falle hat die Bedienungsperson lediglich die zum Solenoid führende Leitung abzuschalten, wodurch der Antrieb der Maschine in keiner Weise gestört wird. DieSchwing- oder teilweiseUinlaufbewegung des Schlittens kann gleichzeitig durch einen Hebel 194 (Abb.2 und 1o) verhindert werden, der ebenfalls auf der Welle 183 befestigt ist und dazu dient, mit einer Nase 19q.' in eine Auskerbung 195 (Abb. 3) der Schiene 85 einzugreifen, wenn diese durch Wirkung des Anschlages 176 auf die Rolle 175 zurückgedrückt ist. Sobald nämlich die Auskerbung 195 der zurückgedrückten Schiene 85 unter, die Nase 194' gelangt, wird der Hebel 194 durch Wirkung der auf der Stange 181 aufgeschobenen Feder 192 etwas abwärts gedreht unter geringfügiger Abhebung der Rolle 185 von der Platte 186, wie in Abb. 1o dargestellt. Der Hebel 194 hält dann in seiner abwärts gedrehten Lage die Schiene 85 in ihrer zurückgezogenen Stellung fest, so daß diese von dem Anschlag 83 nicht beeinflußt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Blasen von Hohlglaskörpern, insbesondere Glühlampenkolben, bei der eine Anzahl Blaspfeifen an einem um eine ortsfeste mittlere Steuertrommel umlaufenden Drehgestell befestigt ist und die Entnahme .des Glases aus dem Ofen mittels eines einzigen an der Steuertrommel der Maschine gelagerten Schöpfarmes erfolgt, der an einem durch Druckluft radial verschiebbaren Schlitten die den Glasposten durch Saugwirkung aufnehmende Form mit schwingendem Abtrennmesser trägt, gekennzeichnet durch einen in der Umlaufrichtung der Blaspfeifen verschwenkbaren, die Schöpfeinrichtung tragenden Arm (15, 16), auf dem ein Zylinder (34) starr befestigt ist, dessen durch Druckluft vor- und zurückbewegter Kolben (35) durch seine Kolbenstange (g5) und einen Kreuzkopf (20) mit dem Schöpfarrnschlitten (18) verbunden ist. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schwingarm (15, 16) parallel zum Druckluftzylinder (34) ein oder mehrere weitere Zylinder (68) starr befestigt sind, deren Kolben (69) bei der Vorbewegung des Schöpfarnischlittens (18) über den Kreuzkopf (2o) den für das Ansaugen der Külbel erforderlichen Unterdruck hinter sich in ihren feststehend verbleibenden Zylindern (68) erzeugen. 3. -Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (69) jedes Unterdruckzylinders (68) eine hohle Kolbenstange (71) besitzt, die an ihrem äußeren Ende über eine im Kreuzkopf (2o) vorgesehene Bohrung (78') mit der Unterdruckleitung (78) der Saugform (24, 27) und an ihrem inneren Ende mit einer Querbohrung (72) des Kolbens (69) in Verbindung steht, so daß in der äußeren Endlage des Kolbens der luftverdünnte Raum hinter dem Kolben (69) über eine in der Wandung jedes Unterdruckzylinders (68) vorgesehene Kammer (74), über die Querbohrung (72) des Kolbens und die hohle Kolbenstange mit der Unterdruckleitung (78) für die Saugform in Verbindung kommt. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen am Schwingarm (15, 16) parallel zum Druckluftzylinder (34) gelagerten, mit Auspufföffnungen versehenen Bremszylinder (89), dessen Kolben (9o) ebenfalls durch seine Kolbenstange (91) am Kreuzkopf (2o) des Schlittens (18) befestigt ist. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen am Kreuzkopf (2o) des Schlittens (18) für jede Saugform (24, 27) vorgesehenen kleinen Druckluftzylinder (55), dessen ständig unter Druckluftwirkung stehender Kolben (56) durch eine Stange (57) den Formboden (27) gegen den Formkörper (24) andrückt und gegen Ende des Schlittenrückhubes durch Wirkung von Anschlägen (63, 62) entgegen der Druckluftwirkung zurückgedrückt wird, so daß der Formboden (27) zwecks Freigabe des Külbels abklappt. 6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen am Kreuzkopf (2o) des Schlittens (r8) für jede Saugform (24, 27) vorgesehenen zweiten kleinen Druckluftzylinder (1o3), dessen ebenfalls ständig unter Druckluftwirkung stehender Kolben (1O2) mittels eines Gestänges (1o1, 99, 98) das an der Saugform (24) angelenkte Abtrennmesser (96) für gewöhnlich in der Hochlage hält und samt Gestänge am Anfang des Schlittenrückhubes durch Wirkung von Anschlägen (99', io5) derart verstellt wird, daß das Abtrenninesser (96) entgegen der Druckluftwirkung im Zylinder noch innerhalb des Ofens über den Formboden (27) hinweg und zurückgeschwungen wird. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der das Abtrennmesser in die ' Hochlage überführende Druckluftkolben (io2) durch einen am Kolbengestänge angebrachten Hebel mit einer am äußeren Ende des Schwingarmes (16) nach außen klappbar und nachgiebig verschiebbar gelagerten Klinke ( j o5) zusammenwirkt, so daß der Hebel (99) beim Vorhub des Schöpfarmschlittens (18) über die Klinke ungehindert hinweggleitet, jedoch an ihr beim Rückhub des Schlittens ein die Verstellung des Kolbens samt Gestänge veranlassendes festes, beim Klemmen des Abtrenninessers (96) nachgiebiges Hindernis findet. B. Maschine nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kreuzkopf (2o) gelagerten, den Formboden (27) und das Abtrennmesser (96) beeinflussenden kleinen Druckluftzylinder (55, 103) gemeinsam an einer Kammer (6.:1) des Kreuzkopfes (20) angeschlossen sind, die ihrerseits über die hohle Kolbenstange (36) des Hauptdruckluftzylinders (34) mittels eines darin gleitenden Rohres mit der Druckluftleitung (66) in Verbindung steht. 9. Maschine nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch an dem die Blaspfeifen (ii) tragenden Drehgestell (io) der Maschine vorgesehene feste Anschläge (83), die durch Auftreffen auf eine am Schwingarm (15) nach innen verschiebbar gelagerte Schiene (85) den Schwingarm (15) samt Schöpfarmschlitten (18) entgegen der Wirkung eines Druckluftzylinders (86) mitnehmen, bis eine an der Schiene (85) angebrachte Anschlagrolle (175) auf eine am Maschinengestell ortsfeste Führung (i76) aufläuft, die die Schiene (85) aus der Bahn der Anschläge (83) zurückbewegt, worauf alsdann der Schwingarm (15, 16) samt Schöpfarmschlitten durch Wirkung des Druckluftzylinders (86) in die Anfangslage zurückgezogen wird. i o. Maschine nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch ein im Betriebsstromkreis der Maschine liegendes Solenoid (i8o), das sowohl auf eine die radiale Bewegung des Schöpfarmschlittens (18) sperrende Klinke (189) als auch gleichzeitig auf eine Klinke (19d.) einwirkt, die bei verschwenktem Schwingarm (15, 16) in eine Ausnehinung (195) der zurückgezogenen Schiene (85) einfällt, so daß bei stillgesetztem Schwingarm das Drehgestell (i o) der Maschine ungehindert durch den Anschlag (83) weiter umlaufen kann.
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