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DE50644C - Fadenheftmaschine - Google Patents

Fadenheftmaschine

Info

Publication number
DE50644C
DE50644C DENDAT50644D DE50644DC DE50644C DE 50644 C DE50644 C DE 50644C DE NDAT50644 D DENDAT50644 D DE NDAT50644D DE 50644D C DE50644D C DE 50644DC DE 50644 C DE50644 C DE 50644C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
slide
flaps
needles
over
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50644D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. SCHMIDT in Hirschberg i./Schles., Greiffenbergerstr. 9 r
Publication of DE50644C publication Critical patent/DE50644C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei,
Die Maschine nach gegenwärtiger Erfindung zum Heften von Büchern mittelst Fadens kann für Hand-, Fufs- oder Motorenbetrieb eingerichtet werden und ist auf beiliegenden Zeichnungen in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig.. 2 in Vorderansicht, in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt, während die Fig. 4, 5 und 6 die Vorrichtung zum Freigeben der Klappen und des Papiers betreffen, Fig. 7 und 8 die Seitenansicht und Grundrifs der Anspannhaken für den Faden enthalten, und Fig. 9 die Seitenansicht von Fig. 7 in gröfserem Mafsstabe ist. Fig. ι ο und 11 zeigen die Maschine in Ansicht und Grundrifs in der entgegengesetzten Arbeitsstellung zu den Fig.. 1 und 2.
Durch Drehen der Kurbel A von links nach rechts wird mittelst der gekröpften Welle B der mit der Kurbelschleife C versehene Schieber D hin- und hergeschoben und zugleich mit seinem Vordertheil in einer besonderen Curve bewegt, indem dieser Schieber D in den Führungen E gleitet, welche sich mit langen Armen um die Bolzen F der Ständer G drehen. Jenseits der Drehpunkte F sind an diese Arme Schraubenfedern H angehängt, welche die Führung E des Schiebers D nach oben ziehen. Durch die Drehung wird die Vorderkante desselben in einem Bogen bis zu den Heftnadeln / vorgeschoben, Fig. ι ο und 11, der um diese Kante gelegte Bogen auf die Nadeln gespiefst, worauf der Schieber D in fast gerader Linie wieder in seine Änfangsstellung zur Aufnahme eines neuen Bogens zurückgeht. Am Schieber D sind unten und oben die zwei Klappen K dreh- und verschiebbar, welche bei dessen Vorwärtsgehen zwischen die an demselben gelagerten, durch Schraubenfedern zusammengezogenen Rollen L gelangen, dadurch zusammenklappen und den um die Vorderkante gelegten Papierbogen fest anziehen , nach dem Aufspiefsen denselben loslassen und beim Rückgang des Schiebers D sich wieder öffnen.
Auf der gekröpften Welle B sitzt das Stirnrad M (mit 7 Zähnen), welches in das Stirnrad N (mit 14 Zähnen) eingreift, so dafs, wenn die Kurbelwelle B zwei Umdrehungen macht, das Rad N eine Umdrehung macht. Auf der Achse des Rades N, zu beiden Seiten desselben, sind die Kurbeln O und P befestigt, die äufsere, O, bringt den um den Bolzen O1 sich drehenden Hebel Q. in schwingende Bewegung, dessen vorderes Ende mit dem querliegenden um den Bolzen R1 (in der Mitte) schwingenden Hebel R drehbar verbunden ist, in dessen Endschlitze die Stifte S1 der senkrechten, am Ständer G geführten Stangen 5 eingreifen, welche durch die schwingende Bewegung des Hebels R auf- und abbewegt werden, Fig. 2.
Die innere Kurbel P versetzt durch die Verbindungsstange P1 den auf der Bodenplatte liegenden, um einen Mittelbolzen sich drehenden Hebel T in Schwingung, an dessen beiden Enden Schnüre T1 angehängt sind, deren andere Enden mit den seitlich und vorn am Schieber D drehbar befestigten Haken T2 verbunden sind, so dafs, wenn sich die Vorder-

Claims (1)

  1. kante des Schiebers D bei den Nadeln / befindet , immer eine Schnur T1 gespannt ist und den damit verbundenen Haken X*2 abwärts zieht, welcher infolge dessen die Heftfaden losläfst.
    Auf dem Schieber D ist der Ständer Z)1 befestigt, auf welchem das Armkreuz U sich um den Bolzen D2 dreht, der geradeaus gehende Arm U ist nach unten rechtwinklig abgebogen und mit einer spitz zulaufenden Fadenführung IP versehen; die beiden Enden des querliegenden Armes U"1 schlagen abwechselnd an die oberen Enden der hochgehaltenen senkrechten Stangen S und bewirken dadurch beim Rückgang des Schiebers JD das Herüber- und Hinübergehen der Fadenführung U2 des Armkreuzes U. Vorn oben am Arm U ist eine Spule gelagert, von welcher der Heftfaden sich abwickelt und welche mit einer Bremse zum Spannen des Fadens versehen ist. Beim Vorwärtsbewegen des Schiebers D wird der Arm U1 über die beiden Stangen S hinweggehoben.
    Durch die abwechselnde Bewegung der Fadenführung U'2 von einer Seite der Maschine nach der anderen wird der Faden über die breite Vorderkante des Schiebers D gespannt und von den Haken T2 festgehalten. Hinter der Fadenführung U2 ist am Arm U ein mit schrägen Flächen versehener Drücker T3 angebracht, welcher den Haken T'2 immer auf einer Seite hochdrückt, während die andere herabgezogen wird. Die an dem Schieber D gelagerten Rollen L werden durch Federn an denselben angedrückt; die auf der Zeichnung vor diesen Rollen L befindlichen Klappen K bestehen aus zwei Theilen; der eine unten und oben am Schieber D anliegende Theil F ist nach hinten verlängert, während die Klappen K an den ersteren Theil angelenkt sind, wovon die obere durch eine Feder hochgedrückt wird und die untere durch ihr Eigengewicht herabfällt bezw. sich öffnet. Der am Schieber D liegende Theil hat zwei nach hinten gehende Leisten F, welche in den auf den Führungen E befestigten Führungen F1 gleiten und mit inneren seitlichen Ausschnitten F2 versehen sind, in. welche die auf der Führung E drehbaren, mit einer Schraubenfeder verbundenen Knaggen F3 ■ eingreifen und dadurch die Klappen K festhalten, damit dieselben beim Vorwärtsgehen des Schiebers D zwischen die Rollen L kommen und den Bogen fest an den zugeschärften Vordertheil des Schiebers D drücken. Sobald das auf dem Schieber D befestigte Stück Wzwischen den beiden Knaggen F3 hindurchgeschlUpft ist, werden dieselben gedreht, der Theil F geht mit dem Schieber JD, und die äufseren Ausschnitte F4 fangen sich an den seitlich am Ständer G angeordneten, durch Federn in einer bestimmten Lage gehaltenen Nasen W1, Fig. 3 , und halten damit die Klappentheile fest, so dafs der zurückgehende Schieber D mit seinen Rollen L von den Klappen K abrollt und diese freigiebt, während der auf dem Stück W befestigte Querarm TF3 durch Anschlag an die Nasen TF1 den Klappentheil wieder auslöst, um mit dem Schieber zurückgehen und die Knaggen F3 wieder einschnappen zu lassen.
    ' An der Vorderkante des Schiebers, über welche der Faden gespannt wird, befinden sich noch zwei kleine Messer x, welche nach der Höhe des Buches verschiebbar sind; dieselben werden so gestellt, dafs sie an beiden Enden des Bogens kleine Ritze einschneiden, wenn derselbe von den Klappen gefafst und angezogen wird. Durch diese Ritze zieht sich der Faden, wenn er von den Haken losgelassen wird, und bleibt beim späteren Beschneiden des Buches verschont. Beim Heften der Bücher werden die Bogen nach den Nadelabständen eingesägt, dann die Messer χ so gestellt, dafs die äufseren Ecken derselben mit den Kanten des Papiers abschneiden. Der erste Bogen wird über die Kante des Schiebers D und den darüber gespannten Faden gelegt und die Maschine in Bewegung gesetzt; sofort schliefsen sich die Klappen K und ziehen den Bogen fest an, so dafs er von den beiden Messern χ einen Ritz erhält. Ist der Bogen bei den Nadeln / angekommen, Fig. 10 und 11, so dringen dieselben hinter dem Faden in die Sägelöcher ein, während zu gleicher Zeit sich der der Fadenführung U2 entgegengesetzte Haken T2 öffnet und den Faden losläfst, die Klappen K sich öffnen, die Fadenführung U1 den Faden wieder über die Vorderkante spannt und der Drücker Ts den Haken T2 hochhebt bezw. schliefst.
    Die Nadeln sind länger als die gewöhnlichen Heftnadeln und haben unten ein Oehr, durch welches der Bindefaden gezogen wird. Wenn die Nadeln vollgeheftet sind, werden dieselben aus dem Nadelhalter mit den Büchern herausgenommen, der Bindefaden durchgezogen und die Bücher wie gewöhnlich vollends fertiggestellt.
    Patent-Ansρrüche:
    i. Eine Fadenheftmaschine mit einem hin- und herbewegten Schieber D, über dessen Vorderkante der Faden gespannt wird, um mit darauf gelegtem Bogen, durch die Klappen K angezogen, durch die Messer X eingeritzt und auf die Nadeln I aufgespiefst zu werden.
    %. Bei der unter 1. beanspruchten Maschine die Anordnung der Rollen L an dem in der Führung E gleitenden Schieber D, um die Klappen K durch Festhalten des Theiles F mit dem Knaggen F3 beim Vor-
    wärtsgehen des Schiebers zusammenzudrücken und dadurch den Papierbogen anzuziehen, in Verbindung mit dem auf dem Schieber D drehbar gelagerten .Armkreuz U mit Fadenführung U"2, welche beim Rückgang des Schiebers durch Anschlag des Armes U1 gegen eine hochgestellte Stange S ' nach der anderen Seite bewegt wird, um den Faden in die Haken T"2 einzuhängen, durch Feststellen des Theiles V die'Klappen K freizugeben und dann wieder loszulassen, zum Zwecke, ein continuirliches Aufspiefsen der Bogen auf die Nadeln / herbeizuführen.
    An der unter i. und 2. beanspruchten Maschine die die Bewegungen veranlassenden Mechanismen, bestehend aus der gekröpften Welle B mit Zahnrad M, in Eingriff mit dem Zahnrad N, dessen Kurbeln 0 und P mit den schwingenden Hebeln Q und R die Stangen S auf- und abbewegen, bezw. mit der Stange P1 den schwingenden Hebel T zum Stellen der Haken T2 bewegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50644D Fadenheftmaschine Expired - Lifetime DE50644C (de)

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DENDAT50644D Expired - Lifetime DE50644C (de) Fadenheftmaschine

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