DE505576C - Verfahren und Vorrichtung zum Loesen hohler Modelle oder Gussstuecke aus Sandformen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Loesen hohler Modelle oder Gussstuecke aus SandformenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D13/00—Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
- B22D13/10—Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
- B22D13/108—Removing of casting
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Lösen hohler Modelle oder Gußstücke aus Sandformen Man hat bereits vorgeschlagen, Modellplatten von Formmaschinen mechanisch zu klopfen, um eine Lockerung der Modelle in der Sandform zu erreichen. Bei diesen Verfahren wurde nicht das Modell unmittelbar beklopft, sondern nur die sie tragende Platte.
- Vorliegende Erfindung betrifft ein ähnliches Klopf- oder Rüttelverfahren und eine zur Ausübung desselben brauchbare Vorrichtung. Sie beschränkt :ich auf hohle, insbesondere zvlin drisclie Modelle oder Gußstücke, löst aber bei diesen die Aufgabe des Lockerns in der Sandform mittels mechanischer Einwirkung in der Weise, daß der Klopfer unmittelbar (las Modell bearbeitet, und wirkt infolgedessen so vollkommen, daß nunmehr praktisch und wirtschaftlich günstige Ergebnisse erzielt werden können.
- Das neue Verfahren besteht darin, (laß auf die Innenfläche des hohlen Modells oder Gußstücl:es einerseits auf dem ganzen Umfange und andererseits praktisch auf der ganzen Lange leichte Klopfschläge in radialer Riebtim- ausgeübt werden. Mit Hilfe von leichten Schlägen läßt sich daher die gewünschte Lockerung rasch erzielen.
- Zur Ausführung der Klopfschläge bedient sich die Erfindung eines neuartigen Hilfsmittels, nämlich eines Kreiselklopfers. Er besteht beispielsweise aus einem kolbenartigen Körper, welcher an einer verhältnismäßig langen Welle befestigt ist, so daß diese infolge ihrer Nachgiebigkeit dem Kolben oder Klopfer auch dann eine Kreiselbewegung erteilt, wenn die Masse des Klopfkörpers vollt,- - atio-e-lichen ist. Diese Kreiselbewes *iiidit, , t' ZD gung beruht auf den natürlichen Schwingungen einer rasch umlaufenden langen Welle.
- Infolge der Kreiselbewegung wälzt sich der Klopfkörper auf dem Umfang der Innenfläche des Modells oder Gußstückes ab. Hierbei sind etw aige Unebenheiten oder Ungleichheiten der Wandung nicht nachteilig, sondern sie erhöhen den Klopfimpuls. Will man diesen noch weiter verstärken, so bringt man gemäß Erfindung in dem Kolben oder Klopfkörper außerhalb der Mitte ein Loch an. Hierdurch wird der Massen- oder Gewichtsausgleich uni einen geringen Betrag gestört. Die Kreiselbewegung an sich ändert sich dadurch nicht, die Art und die Stärke der Klopfschläge wechseln dagegen jetzt periodisch in mäßigem Umfange.
- Die über den ganzen Innenumfang laufenden Klopfschläge werden aber gemäß Erfindung nicht nur in einer Ringzone ausgeübt, sondern der Klopfkörper wird in der Richtung der Längsachse des Modells oder Gußstückes verschiebbar gemacht, so daß er alle Ringzonen bestreichen, alo die ganze Innenfläche klopfen kann. Statt nur eines Klopfkörpers kann man auch mehrere gleichzeitig verwenden, indem man dieselben an nachgiebig miiteinander verbundenen Wellensiücken befestigt. Die ganze Innenfläche des Modells kann dann mit verhältnismäßig geringen.,1.ängsverschiebungen bearbeitet werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfndtingsgegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Vorrichtung mit mir einem Kolben oder Klopfkörper, Abb. 2 eine solche mit drei hintereinandergeschalteten Klopfkörpern.
- Ein Formkasten 5 (Abb. i und 3) enthält ein hohles zylindrisches Modell 6. Zwischen ihm und dem Formkasten ist Sand eingestampft, der die Form 7 bildet. Die Modelle von geraden Zylindern, Rohren o. dgl. aus der Sandform zu lösen und zu entfernen ist besonders schwierig. Die Erfindung vermag aber dieseArbeit außerordentlich zu erleichtern.
- Oberhalb der Form 7 wird ein Motor 8 oder eine sonstige geeignete Antriebsvorrielitung angebracht, die axial zum Formhasten Z, verschiebbar ist, und zwar beispielsweise an einem T-Träger g. Vom Motor 8 erstreckt sich eine entsprechend lange Welle i. i in (las Modell hinein und trägt am unteren Ende einen Kolben oder Klopfkörper 1-2.
- Gemäß Abb. i besteht der Klopfer beispielsweise aus einem Metallzylinder 12, der mit ausgeglichener Masse konzentrisch auf der Welle i i zwischen Platten 13 angeordnet ist. Letztere werden durch Muttern 14 gehalten und greifen noch über einen den Zylinder 12 umgebenden Schwungring 15 hinweg.
- Die Welle i i soll nachgiebig genug sein, um eine seitliche Bewegung des in schnelle Drehung versetzten Klopfers 12 zuzulassen, bis seine Lauffläche 15 mit der Innenwandung des :Modells in Eingriff kommt. Für gewöhnlich wird der Kopf 12 infolge der Wellenscliwiiigungen unmittelbar nach (lein Arlassen des Motors 8 seine Kreiselbewegung aufnehmen. Infolge derselben übt der Klopfer gegen die Wandung des Modells leichte, radial gerichtete Schläge aus, «-elche den Sand rings tun das 12odell herum verdichten, bis (las Modell sich löst. Gleichzeitig kann der Motor 8 gehoben und gesenkt werden, um den Klopfer 12 in verschiedenen Höhenlagen mit (lein Modell in Berührung zu bringen.
- Gemäß Abb. 3 kann in dem Klopfer 12 ein Loch 23 angebracht werden, um den Massenausgleich zu einem geringen Teil wieder aufzulieben. Hierdurch wird die Wirkung an sich nicht geändert, sondern nur die Eigenart der Erschütterungen.
- In Abb.2 wird der Motor 8 von einem Träger 16 einstellbar gehalten und hat eine Welle 17, die durch ein biegsames Gelenk i 8 mit einer einen Klopfer 2o tragenden Welle i9 verbunden ist. Die Welle ig ist durch ein Gelenk i8 freit der Welle 21 und diese ebenso mit der Welle 22 verbunden. Jede Welle trägt einen Klopfer -2o. Es werden also mehrere Ringzonen gleichzeitig geklopft. Mittels geringer Längsverschiebungen kann die ganze Innenfläche geklopft werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, um hohle, insbesondere zvlindrische Modelle oder Gußstücke mittels mechanischer Einwirkung in der Sandform zu lockern, dadurch gekennzeichnet, daß die Klopfschläge radial auf die Innenfläche des Modells oder Gußstückes am ganzen Umfange und auf der ganzen Länge ausgeübt werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer nachgiebigen und in der Achsenrichtung des Modells oder Gußstückes angeordneten Welle (i i) ein Klopfer (15) befestigt ist, welcher, mittels der rasch laufenden Welle (i i) in Umlauf versetzt, sich auf dem ganzen Umfange der Innenfläche des Modells oder Gußstückes mit einer Kreiselbewegung abwälzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kreiselklopfer (15) tragende Welle (i i) axial verschiebbar ist, um das Modell oder Gußstück auf seiner ganzen Länge beklopfen zu können.
- 4.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, (laß an die treibende Welle (17) in geeignetes nachgiebiger Weise mehrere Wellenverlängerungen (1g, 21, 22) gekuppelt sind, welche je einen Kreiselklopfer (2o) tragen, durch die das Modell oder Gußstück in mehreren Ebenen seiner Länge bleichzeitig geklopft wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch -., dadurch "elcenii7eichnet, (laß auch bei mehreren Kreiselklopfern (2o) diese in der Aehsenrichtung des Modells verschiebbar sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselklopfer (15, 2o) aus einer umlaufenden ausgeglichenen Scheibe mit kräftigem Schwungring bestehen, der sich unter dein Einfluß der Fliehkraft und infolge der Schwingungen der Antriebswellen (ii, ig, 21, 22) auf dem ganzen Iunenumfange des Modells oder Gußstückes abwälzt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vollkommene Gewichtsausgleich der Kreiselklopfer (15, 2o) beispielsweise mittel eines exzentrisch angebrachten Loches (23) in geringem Maße gestört ist, um den Klopfimpuls zu variieren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59346D DE505576C (de) | 1928-12-28 | 1928-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zum Loesen hohler Modelle oder Gussstuecke aus Sandformen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE505576C true DE505576C (de) | 1930-08-21 |
Family
ID=7389165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP59346D Expired DE505576C (de) | 1928-12-28 | 1928-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zum Loesen hohler Modelle oder Gussstuecke aus Sandformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505576C (de) |
-
1928
- 1928-12-28 DE DEP59346D patent/DE505576C/de not_active Expired
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