DE504867C - Fuellfederhalter - Google Patents
FuellfederhalterInfo
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- DE504867C DE504867C DEC38331D DEC0038331D DE504867C DE 504867 C DE504867 C DE 504867C DE C38331 D DEC38331 D DE C38331D DE C0038331 D DEC0038331 D DE C0038331D DE 504867 C DE504867 C DE 504867C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/02—Ink reservoirs
- B43K5/04—Ink reservoirs flexible
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Füllfederhalter mit Gummibeutel und verschiebbarer,
den Schaft bildender Hülse zur Erzeugung von Luftdruck für das Zusammendrücken des
Gummibeutels und einer Öffnung in der Hülse für das Entweichen der Druckluft.
Solche Füllfederhalter hatten bisher den Nachteil, daß der Schaft nicht gegen Verschieben
gesichert war und durch zufälliges Verschieben, z. B. beim Tragen in der Tasche,
Tinte aus der Feder gedrückt werden konnte, infolgedessen waren diese sonst vorteilhaften
Bauarten wenig verbreitet.
Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung beseitigt, gemäß der das
vordere Ende des Schaftes mit Außengewinde für die Befestigung der üblichen Kappe versehen
ist, die mit einer Schulter gegen das vordere Ende des die Schreibfeder tragenden
Halterteiles drückt, diesen dabei fest mit dem Schaft verbindet und weiterhin eine dicht
abgeschlossene Kammer lediglich für die Aufnahme der Feder bildet, während das hintere
Ende des die Schreibfeder tragenden Teiles eine Schulter hat, die als Anschlag für das
\-ordere Ende des Federhalterschaftes dient, so daß der Schaft bei aufgesetzter Kappe
festgehalten wird und zufälliges Herausdrücken von Tinte infolge gegenseitigen Verschiebens der Teile nicht stattfinden kann,
in den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt:
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch den Füllfederhalter
mit aufgesetzter Kappe;
Abb. 2 und 3 sind ähnliche Ansichten des Füllfederhalters, wobei die Teile in verschiedenen
Lagen gezeigt sind, nämlich vor und nach dem Zusammendrücken des Gummibeutels ;
Abb. 4, 5 und 6 sind Ansichten verschiedener Teile des Füllfederhalters und
Abb. 7 ist ein teilweiser Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform.
Der die Feder tragende Teil 1 ist von üblicher Form und hat an seinem inneren Ende
einen zylindrischen Ansatz 2, von dem sich ein Hals 3 nach innen erstreckt, auf den das
Mundstück des Gummibeutels 4 fest aufgezogen ist. Der Ansatz 2 des Teiles 1 sitzt
dicht in einem Halterteil 5, in dessen inneres Ende ein dünnes Rohr 6 gesteckt ist, das am
besten aus Metall besteht und fest im Halterteil S sitzt. Zu diesem Zwecke können kleine
Vorsprünge 6' an der Außenfläche des Rohres vorgesehen sein, die etwas in die innere
Fläche des Halterteiles 5 eindringen, wie in Abb. 3 und 4 angedeutet. Die Außenflächen
der Teile 1 und 5 sind glatt und laufen ineinander über und bilden einen Fingerhalt beim
Gebrauch des Federhalters. Die Teile 1 und 5 sind lösbar miteinander verbunden, um eine
Erneuerung des Tintenbeutels 4 zu ermöglichen. Das hintere, offene Ende des Rohres 6
erstreckt sich über den Beutel 4 hinaus.
Der hülsenförmige Halterschaft 7 sitzt verschiebbar auf dem Rohr 6 und schließt es von
außen luftdicht ab. Die Endfläche des Teiles 5 dient als Anschlag für das vordere Ende des
Schaftes 7, das im Durchmesser größer ist als der Teil 5 oder 1 und mit Außengewinde 8
versehen ist. Dieses Außengewinde dient zum Aufschrauben der Kappe 9, die mit entsprechendem
Innengewinde ausgestattet ist. Die Kappe hat eine innere Schulter 9', die mit der vorderen Endfläche des federtragenden
Teiles 1, wenn die Kappe ganz auf den Schaft 7 aufgeschraubt ist, in Eingriff tritt,
wodurch eine luft- und wasserdichte Kammer zur Aufnahme der Feder gebildet wird.
Durch das Aufschrauben der Kappe auf den verschiebbaren Schaft sind beide fest miteinander
verbunden, und die Teile 1 und 5 werden zwischen der Kappe und den Schaft 7
festgeklemmt. Die Bohrung der Kappe von der Schulter 9' bis zum offenen Ende ist im
Durchmesser etwas größer als die Außendurchmesser der Teile 1 und 5, so daß die
Kappe, wenn sie auf den Schaft aufgeschraubt ist, nicht in Berührung mit den Außenflächen
der Teile 1 und 5 kommt, mit Ausnahme der Endfläche des Teiles 1, die mit der Schulter 9'
in Berührung steht. Beim Losschrauben der Kappe besteht daher keine Neigung, den
Schaft 7 mit Bezug auf die Teile 1 und S zu verschieben.
Ein Stöpsel 10 ist in das hintere Ende des Schaftes 7 geschraubt. Er enthält eine Entlüftungsöffnung
11 und eine äußere konische Vertiefung, in die die öffnung 11 mündet,
so daß diese leicht durch Fingerdruck abgeschlossen werden kann. Eine aus dem Rohr 6
ausgebogene Feder 12 nahe dem offenen Ende des Rohres dient zur Begrenzung des Hubes
des Schaftes 7 und greift, wie in Abb. 2 gezeigt, in der äußeren Endstellung des Schaf-
- tes 7 in eine Vertiefung 13 in diesem ein.
Wenn der Füllfederhalter nicht gebraucht wird, sind die Teile in der in Abb. 1 gezeigten
Stellung. Ein Zug an der Kappe 9 oder dem Schaft 7 wird auf den anderen Teil übertragen.
Sitzt z. B. der Schaft 7 in einer Klammer, die an einer Tasche befestigt ist, so wird durch Ziehen an der Kappe der
Schaft 7 aus der Klammer gezogen.
Die Kappe 9 und der Schaft 7 können auseinandergeschraubt werden, ohne daß dabei
ein Verschieben des Schaftes 7 mit Bezug auf das Rohr 6 erfolgt. Die Kappe kann auch
auf das geschlossene Ende des Schaftes 7 beim Gebrauch des Federhalters gesteckt
werden.
Zum Füllen des Federhalters mit Tinte wird nach Entfernen der Kappe 9 der Schaft 7
auf dem Rohr 6 nach außen gezogen in die in Abb. 2 gezeigte Stellung, in der die Sperrfeder
12 in die Vertiefung 13 des Schaftes 7 eindringt; dann wird die Öffnung u des
Stöpsels 10 mit dem Finger geschlossen und der Schaft 7 nach vorn gegen den Halterteil 5
geschoben, wodurch die Luft im Schaft 7 und damit der Beutel 4 zusammengepreßt wird,
wie in Abb. 3 gezeigt. Darauf wird die Schreibfeder in die Tinte getaucht und der
Finger von der Öffnung 11 entfernt, so daß die zusammengedrückte Luft entweichen
kann und die Tinte in den sich selbsttätig ausdehnenden Beutel gesaugt wird.
Die Teile 1 und 5 haben glatte Angriffsflächen
für die Finger, die nicht durch Gewinde, wie bei älteren Ausführungen, unterbrochen
wird, da das Gewinde zum Aufschrauben der Kappe weiter hinten an dem vorderen Ende des Schaftes 7 angeordnet ist.
Eine etwas andere Ausführungsform ist in Abb. 7 gezeigt, in der der Halterteil 5 weggelassen
ist. In diesem Füllfederhalter ist der die Schreibfeder haltende Teil 15 von genügender
Länge und genügendem Durchmesser, um einen guten Halt für die Finger
zu gewähren. Das innere Ende des Teiles 15 ist mit Gewinde 16 ausgerüstet und von
kleinerem Durchmesser, so daß eine Schulter 16' gebildet wird. Das Rohr 17 ist auf das
Gewinde 16 und gegen die Schulter 16' aufgeschraubt.
Von dem Gewindeteil 16 erstreckt sich, wie üblich, ein Hals 18 nach innen, auf
den der Tintenbeutel 19 aufgezogen ist. Der Schaft 20 sitzt verschiebbar auf dem Rohr 17,
und das vordere Ende stößt gegen die Schulter 16' an. Nahe diesem vorderen Ende ist
das Rohr 17 mit Außengewinde 21 versehen, auf das die Kappe 22 aufgeschraubt ist, die
mit einer inneren Schulter, wenn sie ganz auf die Hülse aufgeschraubt ist, gegen die
vordere Endfläche des die Feder tragenden Teiles 15 anliegt. Das Füllen des Federhalters
mit Tinte erfolgt wie oben beschrieben. Zum Auswechseln bzw. Erneuern des Tintenbeutels
19 wird das Rohr 17 abgeschraubt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Füllfederhalter mit Gummibeutel und Luftpumpe, bei dem das aus- und einschiebbare Plungerrohr das äußere Halter- no rohr bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde für die übliche Kappe am vorderen Ende des verschiebbaren Rohres (7) angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US253548XA | 1925-06-11 | 1925-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504867C true DE504867C (de) | 1930-08-08 |
Family
ID=21825528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC38331D Expired DE504867C (de) | 1925-06-11 | 1926-06-09 | Fuellfederhalter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE360324A (de) |
| DE (1) | DE504867C (de) |
| GB (1) | GB253548A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819054C (de) * | 1949-11-15 | 1951-10-29 | Armin Haberzettl | UEberfeder zur Regelung der Federelastizitaet von Schreibfedern |
| DE877269C (de) * | 1945-01-19 | 1953-05-21 | Sheaffer W A Pen Co | Kugelschreiber |
-
0
- BE BE360324D patent/BE360324A/xx unknown
-
1926
- 1926-06-09 DE DEC38331D patent/DE504867C/de not_active Expired
- 1926-06-11 GB GB14773/26A patent/GB253548A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877269C (de) * | 1945-01-19 | 1953-05-21 | Sheaffer W A Pen Co | Kugelschreiber |
| DE819054C (de) * | 1949-11-15 | 1951-10-29 | Armin Haberzettl | UEberfeder zur Regelung der Federelastizitaet von Schreibfedern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB253548A (en) | 1926-11-18 |
| BE360324A (de) |
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