DE492994C - Vorrichtung zur UEberleitung von Foerdergut zwischen zwei Foerderrohren - Google Patents
Vorrichtung zur UEberleitung von Foerdergut zwischen zwei FoerderrohrenInfo
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- DE492994C DE492994C DEF67053D DEF0067053D DE492994C DE 492994 C DE492994 C DE 492994C DE F67053 D DEF67053 D DE F67053D DE F0067053 D DEF0067053 D DE F0067053D DE 492994 C DE492994 C DE 492994C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
- B65G33/08—Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials
- B65G33/12—Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials with screws formed by straight tubes or drums having internal threads, or by spiral or helical tubes
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Description
- Vorrichtung zur Überleitung von Fördergut zwischen zwei Förderrohren Die Baulänge von Förderrohren bringt es mit sich, daß diese zum Teil schon aus rein baulichen Gründen in mehrere Einzeltrommeln geteilt werden- müssen. Um den Übergang des Förderguts von einer Trommel in die andere zu bewirken, hat man verschiedene Wege beschritten. IYTan hat z. B. die einzelnen Trommeln stufenförmig gegeneinander versetzt, um mit einer Überleitschurre vomAusschüttende der vorangehendenTrommel in die Schneckengänge der nachfolgenden zu fördern. Bei einer anderen Ausführung, bei der die Trommeln gleichachsig angeordnet sind, warf die vorangehende Trommel das Fördergut in ein Zwischenstück, und die anschließende Trommel nahm durch angebaute Schöpfer das Gut wieder auf. Man hat auch bei ebenfalls in einer Achse liegenden einzelnen Trommeln diese durch sogenannte Ausgleichstücke gelenkig miteinander verbunden. Schließlich hat man den Trommeln eine kegelige Form gegeben, so daß das kegelige Ende mit kleinerem Durchmesser in die Trommel von größerem Durchmes=ser hereinragen konnte.
- Alle diese Überleitmöglichkeiten bringen gewisse Nachteile mit sich. -Das Überleiten durch Schurren erfordert verschiedene Höhenlagen der einzelnen Trommeln, eine Maßnahme, die baulich vielfach nicht angewandt werden kann. Ferner entsteht ein größerer Abtrieb des Fördergutes und es tritt Staubentwicklung auf. Die Überleitung mittels Zwischenstück und Schöpfern vermeidet die stufenförmige Anordnung der einzelnen Trommeln, bringt aber den Nachteil mit sich, daß das Fördergut an jeder Übergangsstelle neu geschöpft werden muß, wodurch die Korngröße zerkleinert wird. Auch fällt das Fördernut bei der Überleitung von der Schaufel zur Schnecke durch einen freien Raum. Das führt ebenfalls zu Staubbildung und kann dort nicht angewandt werden, wo Staubexplosionen verhütet werden müssen. Ein Durchsaugen eines Luft- oder Gasstromes würde erheblich viel Fördergutteilchen mitreißen.
- Die gelenkige Verbindung der einzelnen Trommeln bringt erhebliche bauliche Schwierigkeiten mit sich, die vor allem in der vollkommenen Abdichtung der Ausgleichstücke liegen. Auch hindert diese Bauart eine Absaugung von Gas oder Luft zwischen den einzelnen Trommelschüssen.
- Die kegelförmige Ausbildung der einzelnen Trommeln bedingt an dem einen Ende einen über Gebühr großen Durchmesser. Es findet ebenfalls ein Sturz des Fördergutes und infolgedessen eine Staubentwicklung statt.
- Nach der Erfindung wird der Übergang des Fördergutes von einer zur anderen Trommel durch-eine°in sich elastische, hohle Überleitschnecke mit U-förmigem Querschnitt bewirkt. Die Gänge dieser überleitschnecke haben eine größere Steigung als die Schnekkengänge in den Förderrohren. Die Überleitschnecke ist also gewissermaßen auseinande agezogen, `so daß zwischen den einzelnen Schneckengängen Luft oder Gas hindurchgedrückt oder abgesaugt werden kann.' Will man an diesen Stellen einen Abschluß er, zielen, so wird die überleitschnecke durch ein Gehäuse überbaut. Soll vermieden '-%'verden, daß beim Einblasen oder Absaugen von Luft oder Gas Staubteilchen mitgerissen werden, so kann die Überleitschnecke abgedeckt wenden.
- Die Gesamtanordnung zweier Förd.ertrommein mit einer erfindungsgemäßen überleitschnecke ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise in einer Ausführung dargestellt. i und 2 sind die beiden Längsförder-. trommeln. In diesen sind die Schneckengänge 3 und q. befestigt. Beide Trommeln erhalten durch die beiden Zahnkränze5 und 6, die von einer Welle rmit zeei "fest äiifgekeilten Ritzeln 7 und 8 angetrieben werden, gleiche Umdrehungszahlen. In dem Gang 3 der Trommel i beginnt in unmittelbarer Nähe des Antriebes die überleitschnecke 9, die in auseinandergezogenem Zustande eine Fortsetzung der Schneckengänge darstellt. Diese Überleitschnecke 9 geht in die Schnekkengänge 4 der Trommel 2 über. Um eine Gas- oder Luftabsaugung oder- -einleitung zu ermöglichen, ist die IUberleitschnecke durch das Gehäuse io überbaut, welches den Absaugstutzen i i und nötigenfalls den Staubsack r2 erhält.
- Die Vorteile der Überleitschnecke gegenüber den als bekannt angeführten Mitteln zur Überleitung aus einer Trommel in die andere sind kurz zusammengefaßt folgende: Einfacher Aufbau bei in einer Achse liegenden Einzeltrommeln, größte Schonung des Fördergutes, da jede Fallhähe bei der überleitung vermieden wird, Vermeidung jeder Staubentwicklung, da der Bewegungsvorgang des Fördergutes der gleiche wie bei den Trommeln selbst ist, so daß insbesondere ein Durchfallen des Gutes durch den inneren Trommelraum vermieden wird, Möglichkeit der Einleitung oder Absaugung von Gas oder Luft, wobei das Mitreißen größerer Staubteilchen des Gutes durch Abdeckung der Gänge vermieden werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Überleitung von Fördergut zwischen zwei in gleicher Achse liegenden Förderrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ersten Trommel befindlichen Schneckengänge sich in einer hohlen Überleitschnecke fortsetzen, die das Fördergut in ihrem I-Iohlquer'schnitt,- der U-förmig, kastenförmig oder rund sein kann, in die in der zweiten Trommel befindlichen Schneckengänge überleitet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d;aß die Steigung ,der Überleitschnecke größer ist als die Steigung der _ Schneckengänge in. den Trommeln.
- 3. Vorrichtuüg nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überleitschnecke in der zuerst in der Förderrichtung liegenden Trommel befestigt, in der zweiten nur lose eingelegt ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenförmige Überleitschnecke an ihrer inneren Steigungsfläche, die im allgemeinen offen bleiben soll, durch leicht lösbare Blechwände abgedeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF67053D DE492994C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Vorrichtung zur UEberleitung von Foerdergut zwischen zwei Foerderrohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF67053D DE492994C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Vorrichtung zur UEberleitung von Foerdergut zwischen zwei Foerderrohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE492994C true DE492994C (de) | 1930-03-01 |
Family
ID=7110572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF67053D Expired DE492994C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Vorrichtung zur UEberleitung von Foerdergut zwischen zwei Foerderrohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE492994C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965389C (de) * | 1955-03-06 | 1957-06-06 | Hans Horn | Kupplung und Antrieb von Foerderschnecken aus Stahldrahtspiralfedern |
| DE1120364B (de) * | 1959-11-06 | 1961-12-21 | George Alexandrovsky | Foerderschnecke mit hohl ausgebildeten Schneckengaengen |
| US3351181A (en) * | 1965-12-23 | 1967-11-07 | Kenneth M Allen | Conveyors of granular material |
-
1928
- 1928-10-18 DE DEF67053D patent/DE492994C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965389C (de) * | 1955-03-06 | 1957-06-06 | Hans Horn | Kupplung und Antrieb von Foerderschnecken aus Stahldrahtspiralfedern |
| DE1120364B (de) * | 1959-11-06 | 1961-12-21 | George Alexandrovsky | Foerderschnecke mit hohl ausgebildeten Schneckengaengen |
| US3351181A (en) * | 1965-12-23 | 1967-11-07 | Kenneth M Allen | Conveyors of granular material |
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