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DE492848C - Umlaufender Apparat zum Roesten oder Sintern von Erzen durch Verblasen - Google Patents

Umlaufender Apparat zum Roesten oder Sintern von Erzen durch Verblasen

Info

Publication number
DE492848C
DE492848C DEN29822D DEN0029822D DE492848C DE 492848 C DE492848 C DE 492848C DE N29822 D DEN29822 D DE N29822D DE N0029822 D DEN0029822 D DE N0029822D DE 492848 C DE492848 C DE 492848C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gases
roasting
chamber
chambers
valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN29822D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT PROCESSES Ltd
Original Assignee
NAT PROCESSES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NAT PROCESSES Ltd filed Critical NAT PROCESSES Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE492848C publication Critical patent/DE492848C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Umlaufender Apparat zum Rösten oder Sintern von Erzen durch Verblasen Beim Rösten oder Sintern von schwefelhaltigen Erzen unter Einblasen von Luft sind die entwickelten Gase, sobald durch eine Schicht von glühendem Erz Luft hindurchgeblasen oder geleitet wird, eine Zeitlang -genügend reich an Schwefeldioxyd zur Herstellung von Schwefelsäure. In dem Alaße, wie das Verfahren fortschreitet, verringert sich jedoch der Schwefeldioxydgehalt, bis die Gase für die Herstellung von Säure zu arm werden. Alsdann werden die Gase gewöhnlich in die Außenluft geblasen.
  • Um die zur Herstellung von Schwefelsäure genügend reichen Gase von den ärmeren, für diesen Zweck ungeeigneten Gasen zu trennen, ist bereits bekanntgeworden, die reichen und armen Gase zu getrennten Sammelkammern zu befördern, die mit den- Gaserzeugungsvorrichtungen beim Röstvorgang so verbunden sind, daß ein ununterbrochener Gasstrom gleicher Beschaffenheit in jede Sammelkammer geleitet wird. Zu diesem Zweck wurde vorgeschlagen, jeden Röstboden durch getrennte Gasleitungen an die mit Einlaßöffnungen versehenen Sammelkammern anzuschließen. Die Einlaßöffnungen sind so angeordnet, daß die in dem Sammler für das reiche Gas liegenden Einlaßöffnungen während ,des ersten Teiles des Umlaufs seines beliebigen Rostes zum Abziehen der reicheren Gase geöffnet sind. Diese Üffnungen werden anschließend geschlossen und diejenigen in dem Sammler für das ärmere Gas für den Rest des Umlaufs geöffnet.
  • Zweckmäßig ist eine Vorrichtung dieser Art während des Betriebs ständig regelbar oder steuerbar, so daß die Trennung der Sammlung des reicheren und des ärmeren Gases innerhalb geeigneter Grenzen in Anpassung an die für jeden Arbeitsvorgang vorliegenden Verhältnisse geändert werden kann, die durch den Schwefelgehalt des behandelten Stoffes oder durch die Schnelligkeit der Verbrennung bedingt,sind.
  • Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Sammlung der an schwefliger Säure reichen Röstgase eine Kammer und für die armen Gase ebenfalls eine Kammer angebracht ist, zwischen denen sich für die gemischten Gase Einzelkammern befinden, die über die Umgehungsleitungen mittels Ventile je nach,der Zusammensetzung der sie durchstreichenden Röstgase an die Sammelkammern angeschlossen werden können. Durch Öffnen oder Schließen dieser Ventile können die Zwischenkammern entweder mit dem Sammler für das reiche Gas oder mit dem Sammler für das arme Gas in Verbindung gesetzt werden, so daß eine sehr genaue Regelung erzielt ist.
  • Es hat sich ferner als vorteilhaft herausgestellt, daß zur Sammlung der Röstgase, die an der Zündvorrichtung und den ersten Zonen der Ent_chwefelung erzeugt werden, eire besondre Kammer angebracht ist, die über die L myehungsleitung und mittels Ventile je nach der Zusammensetzung der Röstase mit einer der beiden Sammell;aminern oder durch ein be_onderes Ventil mit dein Auslaß verbunden «-erden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. t zeigt eine vollständige -Maschine im senkre;liten Querschnitt. Abb. z zeigt die kreisförmig angeordneten Gassammlerin einer Ebene abgewickelt. Abb. ; ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. a durch den festen Teil der Gassammeleinrichtung ohne Berücksichtigung der in dieser Abbildung dargestellten Abwicklung. Abb. 4 ist ein Gnindriß des umlaufenden Teiles der Gassammeleinrichtuna Gemäß diesen Abbildungen besteht die Maschine aus einem umlaufenden Rahmen oder einer Plattform A, die auf einem Spurlager B gelagert ist und eine kreisförmige Schiene C trägt. die auf Rollen D des festen Gestells umläuft. Zusammen mit der Plattform A läuft eine Reihe voneinander getrennter Roste E tun, die kreisförmig rings um die ganze Maschine verteilt sind. Zu jedem Rost E ,gehört eine unabhängige Gaskammer F, von der ein nach unten gerichtetes Ablaßrohr G abgezweigt ist. das in eine öftnung einer rinförmien Platte H endet. Zwischen dieser Platte und einer ortsfesten Ringkammer I ist ein Flüssigkeitsverschluß ! vorgesehen, der eine gasdichte Verbindung zwischen den umlautenden und den ortsfesten Teilen der Gassammeleinrichtung herstellt.
  • Gemäß den Abb. s, 3 und q. ist die Ringkammer I durch senkrechte Platten K in zwei große Gassammelkammeni L und M unterteilt. Die Kammer L dient zur Aufnahme det aus der ersten Stufe des Röstverfahrens stammenden, reicheren Gase, während die Kammer e11 die bei einem späteren Verlauf des Verfahrens erzeugten ärmeren. Gase aufnimmt. Der Sammler L weist eine Verbindungsöffnung Lt zum Anschluß einer Leitung auf, die beispielsweise zu einer Anlage zur Erzeugung von Schwefelsäure führt. Der SammlerM weist eine Verbindungsöffnung rrlt auf, die zum ?ablassen der ärmeren Gase, beispielsweise in die Außenluft, oder zum Fortleiten dieser Gase in eine andere mit diesen Gasen zu speisende ?Anlage dient.
  • Der zwischen den Sammlern L und M liegende Teil der Kammer I ist durch senkrechte Platten K t in eine Anzahl kleinerer Kammern A't, N.,, A'3 und NI unterteilt. Der Sammler L für das reiche Gas ist durch eine Lniiührungsleituii- O mit den Kammern NI bis NI verbunden. Diese Verbindung wird durch Öffnungen 0, hergestellt, die mittels Ventile steuerbar sind. Der Sammler.11 für das arme Gas ist durch eine andere L: niführungsleitung P mittels ölinu:igen P" die ebenfalls durch Ventile steuerbar sind. mit den Kammeni N, bis Ni verbunden. Durch bedienen der betreffenden Ventile 0t oder P1 kann auf diese Weise eine einzige beliebige oder mehrere der Kammern Aft bis A', entweder mit dem Sammler L für das reiche Gas oder mit dein Sammler d1 für das arme Gas verbunden werden. Es ist hierbei eine genaue Regelung während des Röstverfahrens ermöglicht, sobald der Schwefeldiotydgehalt der Gase sich so weit verringert hat, daß sie für die Herstellung von Schwefelsäure nicht mehr verwendbar ,sind.
  • Um insbesondere einen schnellen Abschluß zwischen den KammernL, B1 und NI bis NI, herzustellen, sind die oberen Enden der senkrechten Platten K und KI mit Flanschen versehen, die etwas breiter sind als die üffnungen in der umlaufenden Platte H. Diese Öffnungen zeigen vorzugsweise eitlen rechteckigen Querschnitt Q, wie aus Abb. .l ersichtlich ist. Oberhalb derjenigen Stelle des von den Rosten E zurückgelegten kreisförmigen Weges, an welcher diese Roste geleert, iviederbcladcn und die frische Beschickung erhitzt wird, ist eine Boden- oder Sperrplatte R vorgesehen, so daß die Roste zu diesem Zeitpunkt keiner Saugwirkung ausgesetzt sind. Unmittelbar nach Verlassen dieser Sperrplatte eilt ein mit seiner erhitzten Beschickung beladener Rost über eine ortsfeste Kammer S, die von den Sammleni L und M abgeteilt ist und frei in eine Umführungsleitung T mündet, die bei der Drehung mittels der Ventile UI und U= mit den Sammlern L bzw. M in Verbindung steht, so daß die abgegebenen Gase sofort nach der Erhitzung entsprechend ihrer Beschaffenheit benutzt oder nicht benutzt werden können. Die Leitung T kann ebenfalls mit einem besonderen Ablaß verbunden sein, der durch die Öffnung TI gebildet ist, die erforderlichenfalls durch ein Ventil steuerbar ist.
  • Die Böden aller Gassammellammern sind als. Trichter ausgebildet, die jeden Staub oder von den Gasen mitgeführte. frei schwebende Teilchen sammeln. Zum Fortführen dieser Stoffe sind nicht dargestellte Ventile vorgesehen. Diese Stoffe bilden jedoch, solange sie in dem Trichter verbleiben, einen zusätzlichen Abschluß gegen das Eindringen von Luft oder gegen das Entweichen von Gasen.
  • Obgleich die -Maschine nach der Erfindung gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel insbesondere zur Verwendung bei einem Vcrfahreii zum Rösten oder Sintern von Erzen bestimmt ist, kann diese -Maschine für beliebige andere Verfahren benutzt werden, bei denen ein Stoff ununterbrochen einer Verbrennung ausgesetzt ist und die entwickelten, getrennt zu sammelnden Gase verschiedener Eigenschaft abgezogen werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTEINSPRÜCHE: t. Umlaufender Apparat zum Rösten und Sintern von Erzen durch Verblasen, bei dem die Röstgase nach ihrem Gehalt an schwefliger =Säure getrennt durch verschiedene Sammelleitungen hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sammlung der an schwefliger Säure reichen Röstgase leine Kammer (L) und für die armen Gase eine Kammer (M) angebracht ist, zwischen denen sich für die gemischten Gase Einzelkammern (NI bis N4) befinden, die über die Umgehungsleitungen- (O und P) vermittels der Ventile (Olund P1), je nach der Zusammensetzung der (sie durchstreichenden- Röstgase, an die Kammern (L oder M) angeschlossen werden können. a. Röst- oder Sinterapparat nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sammlung der Röstgase, die an der Zündvorrichtung und den ersten Zonen der Entschwefelung erzeugt werden, eine hesondere Kammer (S) angebracht ist, die über die Umgehungsleitung (T) und vermittels der Ventile (Ul und U..) je nach der Zusammensetzung der Röstgase mit der Kammer (L oder M) oder durch ein besonderes Ventil mit dem Auslaß (T1) verbunden werden kann.
DEN29822D 1928-07-21 1929-01-13 Umlaufender Apparat zum Roesten oder Sintern von Erzen durch Verblasen Expired DE492848C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB492848X 1928-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE492848C true DE492848C (de) 1930-03-08

Family

ID=10451815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN29822D Expired DE492848C (de) 1928-07-21 1929-01-13 Umlaufender Apparat zum Roesten oder Sintern von Erzen durch Verblasen

Country Status (1)

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DE (1) DE492848C (de)

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