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DE492286C - Verfahren zur Beregnung oder zum Verteilen von Duenger - Google Patents

Verfahren zur Beregnung oder zum Verteilen von Duenger

Info

Publication number
DE492286C
DE492286C DEM100796D DEM0100796D DE492286C DE 492286 C DE492286 C DE 492286C DE M100796 D DEM100796 D DE M100796D DE M0100796 D DEM0100796 D DE M0100796D DE 492286 C DE492286 C DE 492286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closed
sprinkling
pressure
generating substance
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM100796D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM100796D priority Critical patent/DE492286C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE492286C publication Critical patent/DE492286C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B17/00Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
    • B05B17/04Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups operating with special methods

Landscapes

  • Fertilizing (AREA)

Description

  • Verfabren zur Beregnung oder zum Verteilen von Dünger Die Ausnutzung der Explosionskraft ist bereits vielfach zur Anwendung gelangt.
  • Auch ist bereits ein Verfahren bekannt geworden, durch welches mittels Explosion Bewässerungen von Kulturen durchgeführt werden können. Bei diesem Verfahren wurde jedoch die zunächst bei der Explosion entstehende potentielle Energie erst in kinetische Energie umgesetzt und diese in Form eines kräftigen Stromes der Reaktionsgase dazu benutzt, um einen feinen Wasserstrahl in einer injektorähnlichen Vorrichtung zu zerstäuben und so einen feinen Wassernebel zu erzeugen, welcher von einem Turm aus auf die Kulturen verteilt wurde.
  • Zu einer Ausnutzung der Explosionskräfte zur Beregnung von Feldern ist es bisher nicht gekommen. Demgegenüber wirken bei dem neuen Verfahren die durch Reaktion explosiver Gemische erzeugten Kräfte als Druckkräfte direkt auf das in Ruhe befindliche Verteilungsgut und erzeugen so einen geschlossenen Wurfstrahl. Dieses Verfahren erweist sich deswegen als besonders vorteilhaft, weil bei nach diesem Verfahren arbeitende Feldberegnungsanlagen die hohe Anlagekosten verursachenden Druckrohrleitungen und Druckpumpwerk in Fortfall kommen bzw. auf ein 3lindestmaß zurückgeführt werden können. Außerdem ist es bei diesem neuen Verfahren möglich, zu Drücken und daher Förderhöhen und Wurfweiten zu gelangen, deren Anwendungsmöglichkeit man bisher für ausgeschlossen hielt. Im Gegensatz zu dem erwähnten bekannten Verfahren erzielt man mit dein neuen Verfahren mathematisch erfaßbare Wurfweiten, welche fast unabhängig sind vom Wind im Vergleich zu dem großen Einfluß des Windes auf den Niederschlagsort der erwähnten Wassernebel.
  • Die bei dem neuen Verfahren zur Anwendung kommenden hohen Drücke verbieten jedoch die direkte Übertragung des Explosionsstoßes auf das Fördergut. Es müßten nämlich für die Apparatur Wandstärken zur Anwendung kommen, welche die praktische Anwendung derselben sehr erschweren würden. Zwecks Abschwächung des Explosionsstoßes und entsprechender Verminderung der Wandstärken empfiehlt es sich daher in diesen Fällen, zwischen den Explosionsherd und das Fördergut einen als Puffer dienenden Gasraum zu legen.
  • Als Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens genügt ein beliebiger einerseits offener Behälter, welcher zu diesem Zweck in seinem hinteren Teil das explosive Gemisch sowie den Pufferraum aufzunehmen hätte, welchem das Fördergut vorgelagert ist.
  • Für die Zwecke der Feldberegnung ist es möglich, auf einfache Weise das Herbeischaffen von Wasser zu der Fördervorrichtung überflüssig zu machen und das an Ort und Stelle befindliche Grundwasser zu verwerten, indem man eine Vorrichtung der zuletzt beschriebenen Art so lang gestaltet bzw. so tief einbaut, daß der untere Teil bis unter -den Grundwasserspiegel reicht, so daß durch einen unterhalb des Grundwasserspiegels zu liegen kommenden, in. diesem Falle durchlässig gestalteten Teil das Grundwasser in den Behälter von selbst eindringen kann und der Transport von Wasser zu der Vorrichtung in Fortfall kommt, mindestens aber eingeschränkt werden kann. In diesem Fall empfiehlt es sich, vor den durchlässigen Teil eine Filtereinrichtung zu setzen und auch eine Absperrvorrichtung vor dem durchlässigen Teil anzuordnen.
  • Zur Vermeidung der Benetzung des Explosionsgemisches durch die Flüssigkeit kann man auch dieses, gegebenenfalls auch den Luftpuffer, in einen in den Hauptbehälter mündenden Nebenbehälter legen. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, einen besonderen tellerförmigen Ansatz zur Aufnahme des explosiven Gemisches in dem Behälter anzuordnen.
  • Die Einleitung des Reaktionsvorganges geschieht zweckmäßig auf elektrischem Wege. Es empfiehlt sich, die Vorrichtung so zu lagern, daß die Schwenkarbeit erleichtert wird. Dies kann durch eine besondere Unterstützung der Vorrichtung, beispielsweise durch ein besonderes Drucklager oder einen Druckklotz geschehen. Nach einer anderen Ausführungsform ist die Vorrichtung in einer ähnlich der bei Geschützen üblichen Art angeordnet.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der zur. Durchführung des neuen Verfahrens bestimmten Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 5 eine Ausführungsform, beiwelcherderBehälter geradlinig, Abb. 6 eine Ausführungsform, bei welcher der Behälter schwach gekrümmt ausgeführt ist, und Abb. 3 und q. zwei Ausführungsformen, bei welchen der Behälter U-förmig ausgestaltet ist, während die Abb. z und 2 Ausführungsformen zeigen, bei welchen die Förderung durch ein in den Behälter eingesetztes besonderes Förderrohr erfolgt.
  • DieVorrichtungen können oberhalb derBoden-Fläche Aufstellung finden (vgl. Abb. q., 5 und 6), jedoch empfiehlt es sich, zur Erzielung einer guten Standsicherheit, was bei den auftretenden Erschütterungen besonders wichtig ist, dieselben im Boden einzubauen, wie in Abb. r, 2 und 3 dargestellt.
  • In allen Abbildungen ist der Behälter der Vorrichtungen mit a bezeichnet. In. demselben befindet sich das Fördergut b, der Pufferraum c, der Gemischträger d und die Zündeinrichtung e sowie bei den Ausführungsformen gemäß Abb. x und. 2 das Förderrohr f. Zur Erleichterung des Schwenkens ist die Vorrichtung gemäß Abb. x mit einem Lagerklotz g versehen und die Ausführungsformen gemäß Abb. q. und 5 auf Achsen h, Rädern i bzw. einem lafettenartigen Gestell k gelagert.
  • Die zur Verwendung des Grundwassers geeighete Ausführungsform. gemäß Abb. 2 ist am unteren Ende mit einer mittels Rückschlagventil verschließbaren Öffnung l versehen, der ein Drahtnetzsieb oder Filter wz vorgelagert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Verfahren zur Beregnung oder zum Verteilen von Dünger u. dgl. über Felder oder sonstige Landflächen unter Verwendung von durch Reaktion explosiver Gemische erzeugter Kräfte, dadurch gekennzeichnet, daß die so erzeugten Druckkräfte unmittelbar auf das in Ruhe befindliche Verteilungsgut wirken und so einen geschlossenen Wurfstrahl erzeugen.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch =, gekennzeichnet durch einen abgeschlossenen, zur Aufnahme des druckerzeugenden Stoffes (d), des Pufferraumes (c) sowie des Fördergutes (b) bestimmten und mit einer besonderen Förderleitung (f) versehenen Behälter (a).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in. den Erdboden eingesetzte Behälter bis unter den Grundwasserspiegel reicht und unterhalb desselben mit einer durch ein Rückschlagventil verschließbaren Eintrittsöffnung (l) für das Grundwasser versehen ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen im Druckbehälter (a) anzubringenden, zur Aufnahme des krafterzeugenden Stoffes dienenden zweckmäßig tellerartig gestalteten Ansatz (d).
DEM100796D 1927-08-09 1927-08-09 Verfahren zur Beregnung oder zum Verteilen von Duenger Expired DE492286C (de)

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