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DE492176C - Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben

Info

Publication number
DE492176C
DE492176C DEH116037D DEH0116037D DE492176C DE 492176 C DE492176 C DE 492176C DE H116037 D DEH116037 D DE H116037D DE H0116037 D DEH0116037 D DE H0116037D DE 492176 C DE492176 C DE 492176C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push rods
housing
information
shorter
handles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH116037D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH116037D priority Critical patent/DE492176C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE492176C publication Critical patent/DE492176C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben, bei welcher die einzustellenden Angaben auf einer Gruppe kürzerer und einer zweiten Gruppe längerer Schubstäbe angebracht sind, insbesondere für Addiervorrichtungen. Sie besteht darin, daß die Schubstäbe innerhalb eines Gehäuses angeordnet und mit den außerhalb des Gehäuses liegenden Griffen durch Arme verbunden sind, die bei den Gruppen der kürzeren und längeren Schubstäbe in einander entgegengesetzten, Richtungen derart gekröpft sind, daß die Griffe der kürzeren und längeren Stäbe abwechselnd in verschiedenen Ebenen liegen. Gegenüber bekannten Anordnungen dieser Art wird dadurch eine Verschmälerung der Baubreite erzielt. Außerdem wird die Möglichkeit geschaffen, die im Betrieb häufiger vorkommenden Zahlen, etwa bis zu fünf Stellen, durch die eine Gruppe der Schubstäbe einzustellen, während die andere Gruppe nur bei der Einstellung höherer Stellenzahlen verwendet werden muß.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Abb. I ist ein senkrechter Längsschnitt der Einstellvorrichtung.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III der Abb. I.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV-IV der Abb. I. Abb. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie V-V der Abb. I.
  • Die Einstellvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus im Gehäuse I vorgesehenen Schubstäben 2. Falls eine aus vielen Ziffern bestehende Zahl eingestellt werden soll, so würde die Breite des Apparates, wenn man die Schubstäbe in bekannter Weise einfach nebeneinander anordnen würde, unbequem groß ausfallen. Deshalb werden die Schubstäbe 2 erfindungsgemäß in zwei Gruppen geteilt. Wenn z. B., wie in dem dargestellten Fall, neun Schubstäbe vorhanden sind, so werden diese derart geteilt, daß der Gruppe A in Abb. 2 fünf und der Gruppe B vier Schubstäbe zugehören, wobei die Stäbe der Gruppe A länger sind, so daß sie das linke Ende des Gehäuses I erreichen, während die Stäbe der Gruppe B kürzer sind. Die Schubstäbe selbst liegen, wie in den Abb. 3 und 4 ersichtlich ist, im unteren Teil des Gehäuses I nebeneinander, während die sie betätigenden Griffe 3, 3' derart angeordnet sind, daß die den kürzeren Schubstäben 2 zugehörigen Griffe 3' in die Mittelebenen der die längeren Schubstäbe betätigenden Griffe 3 fallen. Um dies zu erreichen, sind die Arme 5, welche von den Schubstäben 2 ausgehen und aus den im Gehäuse i ebenfalls in zwei Gruppen angeordneten Schlitzen .a., d.' herausragen und zum Tragen der Griffe dienen, in der auf den Abb. 3 und q. ersichtlichen Weise gebogen.
  • An den Schubstäben 2 sind mit Ziffern oder Zeichen versehene Platten 6 befestigt. In Abb.2, wo ein Teil des Gehäusedeckel entfernt ist, befindet sich die äußerste Platte 6 in vorgeschobener Stellung. Die Ziffern auf den Platten 6 erscheinen in der Öffnung 7 des Gehäuses I beim Verschieben der Schubstäbe 2, so daß die jeweils eingestellte Zahl kontrolliert werden kann. Die Schubstäbe sind an einer Stelle als längliche Rahmen 8 ausgestaltet, in welchen Blöcke 9 hintereinander angeordnet sind, die mit den auf den Platten 6 befindlichen Ziffern oder Zeichen identische Ziffern oder Zeichen tragen. Diese Blöcke sind in den Rahmen 8 auf-und abwärts beweglich angeordnet, wozu sie mit durchgehenden Schlitzen Io versehen werden, in welchen die im Rahmen 8 befestigten Stifte II vorgesehen sind. In jedem einzelnen Schlitz Io ist je eine Feder I2 untergebracht, deren eines Ende sich an der einen Begrenzungswand des Schlitzes und das andere Ende am Zapfen II abstützt. Hinter den Blöcken 9 ist eine Öffnung I3 in der Bodenplatte des Gehäuses I vorgesehen. Auf der in den Seitenwänden des Gehäuses I gelagerten Achse I4 ist ein Arm I5 verdrehbar gelagert, an dessen freiem Ende Tasten I7 mittels Federn I8 befestigt sind. Der an dem Arm I5 feste Druckknopf I9 ragt durch eine Öffnung des Gehäuses I heraus.
  • Der jenseits der Blöcke 9 befindliche Teil der Schubstäbe 2 ist gezahnt. Mit dieser Verzahnung kann der Arm 2o des in der Gehäusewand I gelagerten zweiarmigen Hebels 2o, 2I in Eingriff gebracht werden, während sein anderer Arm 2I in einem durch eine Öffnung des Gehäuses I hindurchgehenden Handgriff 22 endet und durch eine Feder 23 mit dem Arm I5 verbunden ist. Am Ende des Gehäuses I ist eine als Rolle ausgebildete Klinke 24 drehbar gelagert, welche unter der Wirkung einer Feder 25 zwischen die Zähne des Schubstabes 2 einschnappt, wobei die Entfernung zwischen den Zahnlücken mit den Entfernungen zwischen den Ziffern oder Zeichen auf der Platte 6 übereinstimmen.
  • Beim Gebrauch der Einstellvorrichtung werden die Schubstäbe 2 mittels der Griffe 3, 3' derart verschoben, daß in der Öffnung 7 die einzelnen Ziffern der einzustellenden Zahl erscheinen, wobei die Enden der Schubstäbe 2 am jenseitigen Ende der Vorrichtung in verschiedenen Längen hinausragen. Der Deutlichkeit halber ist in der Abb. 2 bloß der eine Schubstab in verschobener Stellung gezeichnet. Beim Vorschieben der Schubstäbe 2 gelangen jene Blöcke 9, welche den in der Öffnung 7 erscheinenden Ziffern entsprechen und die betreffende Ziffer tragen, über die Öffnung I3, wo die in einer waagerechten Zeile liegenden Blöcke 9 durch Brücken des Knopfes I9 im Wege der Tasten I7 herabgedrückt werden können. Dadurch treten die Blöcke durch die Öffnung I3 vor und können auf irgendeine unter dem Apparat vorgesehene Unterlage, z. B. eine Rechnung, einen Kontoauszug o. dgl., gedruckt werden. Nach dem Freigeben des Druckknopfes I9 kehren die Blöcke 9 unter der Wirkung der Feder I2 in ihre ursprüngliche Lage zurück.
  • Der zweiarmige Hebel 2o, 2I dient zum Festhalten der eingestellten Angabe, indem das gezahnte Ende des Armes 2o in die Verzahnung der Schubstäbe 2 eingreift (Abb. I). Vor der Betätigung der Schubstäbe muß natürlich der Hebel 2o, 2I durch den Handgriff 22 in der Pfeilrichtung a verschwenkt werden.
  • Die beschriebene Einstellvorrichtung ist für verschiedene Zwecke geeignet. Sie kann in Verbindung mit Addierapparaten Verwendung finden, deren Addierwerk durch die Schubstäbe eingestellt wird. Sie ist aber auch für andere Zwecke anwendbar, und zwar nicht nur für die Einstellung und das Abdrucken von Zahlen, sondern auch von anderen Angaben, wie Kalenderdaten, Buchungsangaben usw. Wenn es sich nicht um die Einstellung von Zahlen handelt, so werden an den entsprechenden Teilen der Einstellvorrichtung, namentlich an der Plätte 6 und an den Blökken 9, Buchstaben, Worte, Zeichen o. dgl., an Stelle der Ziffern angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben, bei welcher die einzustellenden Angaben auf einer Gruppe kürzerer und einer zweiten Gruppe längerer Schubstäbe angebracht sind, insbesondere für Addiervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstäbe (2) innerhalb eines Gehäuses (I) angeordnet und mit den außerhalb des Gehäuses liegenden Griffen (3, 3') durch Arme (5) verbunden sind, die bei den Gruppen der kürzeren und längeren Schubstäbe (2) in einander entgegengesetzten Richtungen derart gekröpft sind, daß die Griffe (3, 3') der kürzeren und längeren Stäbe (2) abwechselnd in-verschiedenen Ebenen liegen, zum Zwecke, eine Verschmälerung der Baubreite zu erzielen.
DEH116037D 1928-04-11 1928-04-11 Vorrichtung zur Einstellung von Zahlen und anderen Angaben Expired DE492176C (de)

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DE492176C true DE492176C (de) 1930-02-19

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