DE492050C - Schleifmaschine fuer zylindrische Werkstuecke - Google Patents
Schleifmaschine fuer zylindrische WerkstueckeInfo
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- DE492050C DE492050C DEH104344D DEH0104344D DE492050C DE 492050 C DE492050 C DE 492050C DE H104344 D DEH104344 D DE H104344D DE H0104344 D DEH0104344 D DE H0104344D DE 492050 C DE492050 C DE 492050C
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- Germany
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- friction
- grinding
- grinding machine
- friction disc
- cylindrical workpieces
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/36—Single-purpose machines or devices
- B24B5/38—Single-purpose machines or devices for externally grinding travelling elongated stock, e.g. wire
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
- Schleifmaschine für zylindrische Werkstücke Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifmaschine für zylindrische Werkstücke, bei der die gegenüber der Schleifscheibe in gleicher Achsenhöhe angeordnete Reibscheibe zur Änderung der Transportrichtung und -geschwindigkeit in der zur Schleifebene parallelen Ebene nach Bedarf in verschiedene Schräglage eingestellt werden kann.
- Von bekannten Maschinen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die Lagerböcke der Reibscheibe in einem Ring sitzen, der drehbar in einem Kreisringbock angeordnet ist, und zwar um eine Achse, welche die Achsen der Schleifscheibe, des Werkstückes und der Antriebsscheibe lotrecht schneidet. Durch diese Art der Lagerung ist die Schleifscheibe gegen jedes Schwanken und Vibrieren gesichert.
- Ferner erfolgt bei der bekannten Einrichtung die Bewegungsübertragung durch ein Kardangelenk, das in die Antriebsteile der Reibscheibe eingeschaltet ist. Hierdurch erhält der Antrieb bekanntlich eine Ungleichförmigkeit, die ein ungleichmäßiges Abnutzen der Schleifscheibe bewirkt, so daß die Schleifscheibe ihre gleichmäßige Rundung verliert. Außerdem tritt eine ungleiche Drehung und ein ungleicher Vorschub der Werkstücke ein. Dadurch wird wiederum der Schliff ungenau.
- Diese Nachteile werden bei der Erfindung dadurch vermieden, daß der Antrieb der in einem Ring dreheinstellbar gelagerten Reibscheibe, wie an sich bei derartigen Führungsreibscheiben bekannt, mittels einer Reibwalze erfolgt.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
- Abb. I ist ein Aufriß, Abb. 2 ein Schnitt nach A-B der Abb. I. Abb. 3 ist ein Grundriß zu Abb. I.
- Abb. 4 stellt eine Abänderung dar.
- In den Abb. I bis 3 ist a die Schleifscheibe und b das walzenförmige Werkstück, welches bearbeitet werden soll und das auf einer Auflage d aufruht. Die Reibscheibe c dient dazu, das Werkstück in Drehung zu versetzen und ihm einen Vorschub zu geben, was in an sich bekannter Weise bei schräger Stellung der Reibscheibe erzielt wird. Zum Antrieb der Reibscheibe c dient die Reibwalze e, durch deren Benutzung ein stoßfreier Antrieb der Reibscheibe c erzielt wird. Die Reibscheibe c ist in den beiden Böcken f gelagert, welche in einem Ring h sitzen, der seinerseits wieder mittels des Griffes g drehbar in dem Kreisringbock i angeordnet ist. Dieser Kreisringbock i ist als Support k ausgebildet, der mittels der Spindel m verschiebbar ist.
- Diese Anordnung hat folgende Vorteile: i. Die Drehung der Reibscheibe in dem Lagerring i ist durch den Handhebel g leicht regulierbar für eine Schrägstellung der Reibscheibe vor- oder rückwärts.
- z. Die Umsteuerung der Reibscheibe c geschieht völlig stoßfrei durch den stoßfreien Antrieb mittels der Reibwalze e; denn da Mitte des Werkstückes und Mitte der Reibscheibe mit der Mitte der Reibwalze e in einer Horizontalen liegen, ist die Verdrehung der Scheibe c zwischen den beiden Punkten x-x leicht und stoßfrei.
- Die leichte Umsteuerung ist dann von großem Vorteil, wenn Werkstücke mit Ansätzen oder Bunden geschliffen werden sollen; denn dann werden die auf die Auflage gelegten Werkstücke von der einen Seite von der Schleifscheibe und von der anderen Seite von der Reibscheibe c angefaßt und zuerst an der Schleifscheibe vorbeigezogen, bis der Bund des Werkstückes die Schleifscheibe berührt, dann wird durch Handhebel g oder automatisch die Reibscheibe nach vorn umgesteuert, und das Werkstück folgt von selbst der neuen Reibrichtung und macht den ersten Schleifweg wieder zurück.
- Die Lagerringe h bzw. i brauchen natürlich nicht geschlossen zu sein, sondern können auch halbkreisförmige Gestalt besitzen, so daß sie also nur ungefähr bis zur Mittellinie M-M reichen.
- Gemäß Abb. 4 kann die Schleifscheibe a auch eine Planscheibe sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schleifmaschine für zylindrische Werkstücke, bei der die gegenüber der Schleifscheibe in gleicher Achsenhöhe angeordnete Reibscheibe zur Änderung der Transportrichtung und -geschwindigkeit in der zur Schleifebene parallelen Ebene nach Bedarf in verschiedene Schräglage eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Reibwalze (e) angetriebene Reibscheibe (c) in einem Ring (h) gelagert ist, der dreheinstellbar um eine die Achsen der Schleifscheibe (a), des Werkstückes (b) und der Antriebsreibscheibe (c) lotrecht schneidende Achse in einer Lagerhülse (i) des Beistellschlittens (h) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH104344D DE492050C (de) | 1925-11-17 | 1925-11-17 | Schleifmaschine fuer zylindrische Werkstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH104344D DE492050C (de) | 1925-11-17 | 1925-11-17 | Schleifmaschine fuer zylindrische Werkstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE492050C true DE492050C (de) | 1930-02-15 |
Family
ID=7169495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH104344D Expired DE492050C (de) | 1925-11-17 | 1925-11-17 | Schleifmaschine fuer zylindrische Werkstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE492050C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034374B (de) * | 1953-06-09 | 1958-07-17 | Walter Hentzen & Co | Einrichtung zum Erzeugen einer schraubenfoermigen Bewegung vorzugsweise in Schnecken- und Fraesermessgeraeten |
| WO2002055260A1 (de) * | 2001-01-11 | 2002-07-18 | Sms Eumuco Gmbh | Spitzenlos-schleifmaschine mit ortfeste abrichteinheit und verfahren zum betreiben der maschine |
-
1925
- 1925-11-17 DE DEH104344D patent/DE492050C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034374B (de) * | 1953-06-09 | 1958-07-17 | Walter Hentzen & Co | Einrichtung zum Erzeugen einer schraubenfoermigen Bewegung vorzugsweise in Schnecken- und Fraesermessgeraeten |
| WO2002055260A1 (de) * | 2001-01-11 | 2002-07-18 | Sms Eumuco Gmbh | Spitzenlos-schleifmaschine mit ortfeste abrichteinheit und verfahren zum betreiben der maschine |
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