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DE492047C - Aluminiumlegierung - Google Patents

Aluminiumlegierung

Info

Publication number
DE492047C
DE492047C DEG57126D DEG0057126D DE492047C DE 492047 C DE492047 C DE 492047C DE G57126 D DEG57126 D DE G57126D DE G0057126 D DEG0057126 D DE G0057126D DE 492047 C DE492047 C DE 492047C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
aluminum alloy
additives
quantities
alloys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG57126D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TH Goldschmidt AG filed Critical TH Goldschmidt AG
Priority to DEG57126D priority Critical patent/DE492047C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE492047C publication Critical patent/DE492047C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description

  • Aluminiumlegierung Umfassende Untersuchungen der Erfinderin haben überraschenderweise gezeigt,- daß gewisse Verbindungen von Metallen mit Metalloiden, die vom Aluminium nicht zersetzt werden und als solche einen Legierungsbestandteil im Aluminium bilden., den Legierunben wertvolle mechanisch-technische Eigen. schaffen verleihen. Solche Verbindungen sind die Silicide, Carbiide, Baeide von Barium, Strontium, Calrium und den seltenen Erden.
  • Diese Legierungen unterscheiden sich wesentlich von den bekannten Aluminiumlegierungen mit Zusatz von Magnesiumsilicid, die durch thermische Behandlung und nachfolgendes Lagern vergütet werden können (Duraluminium). Wie Arbeiten aus dem Jahre 1926 (K r o 1l in »Metall und Erz«, 1926, S. 225 ff.) zeigen, können die den Gegenstand des Patents bildenden Zusätze nicht als Ersatz für das Magnesiumsilicid im Duraluminium benutzt werden, sind also dem Magnesiumsilicid nicht äquivalent. Wie die Erfinderin festgestellt hat, bewirken diese Zusätze schlechthin schon eine wesentliche Verbesserung des Aluminiums, die auf einfache und wirtschaftliche Weise erreicht werden kann und für viele Fälle vollkommen ausreicht, wenn auch die Werte des Duralttminituns nicht erreicht werden.
  • Zusätze von Calciumsilicid zu Aluminium waren zwar zur Zeit der Erfindung auch bekannt, aber :nur in beträchtlichen. Mengen von durchschnittlich 4o bis 6o %.
  • Demgegenüber beträgt die Menge dererfindungsgemäß anzuwendenden Zusätze nur bis zu 2 %. Bei Zusätzen von etwa 2 % Ca1ciumsilicid werden gegenüber Aluminium Festigkeitssteigerungen von 5o bis f oo % erhalten und Dehnungen, die zoo bis 150 % höher sind als die des bearbeiteten harten Aluminiutns. LeIgieirungen mit geringeren Caldurnsillcidg ehalten zeichn @en isiich bes on@ders durch holi e Dehnungen aus, die denen des reinen, weichen Aluminiums nahezu gleichkommen, wobei die Festigkeit der Legierungen bedeutend höher ist als die des letzteren. Ebenso sind diese Legierungen mit geringerem Calciumsilicidgehalt durch vorzügliche Kaltverformbarkeit ausgezeichnet. Besonders beachtenswert sind die hohe Leitfähigkeit und die hohe Korrosionsfestigkeit dieser Legierungen.
  • Bei guten mechanischen Festigkeitswertem weist eine Legierung, die z. B. nur aus Aluminium und etwa o,5 % CaSi. besteht, etwa folgende Werte auf:
    Festigkeit Dehnung Spez. elektr.
    Leitfähigkeit
    28 kg/qmm 5 - =o 0;'0 35
    Reinaluminium zeigt
    dagegen folgende Werte: 18 kg/qmm I - 2 o .'0 34 - 35
    Wegen der geringen Mengen der in Frage kommenden Zusätze ist die Bearbeitbarkeiit außerordentlich hoch. Die Zusätze können einzeln, zu zweien oder auch alle miteinander kombiniert, dem Aluminium zugefügt werden. Zur weiteren Erhöhung der Festigkeixswerte können den Legierungen, noch andere Mischkristallbildner; wie z. ß. Kupfer, Zink, Beryllium, einzeln oder zu -=mehreren, zugesetzt werden in Mengen, wie sie das Aluminium in fester Lösung bei Zimmertemperatur aufzunehmen vermag.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: I. Aluminiumlegierung, gekennzeichnet durch Zusätze von Siliciden, Carbiden, Boriden des Bariums, Strontiums, Calciums oder der seltenen Erden, jeinaeln oder beltiebiig kombiniert in Mengen bis zu 2 %. z. Aluminiumlegierung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch Zusätze von Mischkristallbildnern, wie Kupfer, Zink, Beryllium, ausgenommen Magnesium, einzeln oder zu mehreren, in Mengen, wie sie das Aluminium in fester Lösung bei Zimmertemperatur aufzunehmen vermag.
DEG57126D 1922-07-21 1922-07-21 Aluminiumlegierung Expired DE492047C (de)

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DEG57126D DE492047C (de) 1922-07-21 1922-07-21 Aluminiumlegierung

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DE492047C true DE492047C (de) 1930-02-22

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