DE499888C - Ventil fuer Freiballone - Google Patents
Ventil fuer FreiballoneInfo
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- DE499888C DE499888C DEW80533D DEW0080533D DE499888C DE 499888 C DE499888 C DE 499888C DE W80533 D DEW80533 D DE W80533D DE W0080533 D DEW0080533 D DE W0080533D DE 499888 C DE499888 C DE 499888C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/64—Gas valve operating mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
- Ventil für Freiballone Um einen Ballon, der der Luftströmung überlassen ist, in die Gleichgewichtslage zu bringen, bedient man sich bekanntlich der Mittel der Ballastabgabe und des Ventilzuges. Den langsam fallenden Ballon kann man bekanntlich durch. ganz geringe Ballastabgabe (z. B. einer Handvoll Sand) zum Stehen bringen. Bei langsam steigendem Ballon steht dem Insassen das Offnen des Ventils zur Verfügung. Die Ventile an bemannten Ballonen sind jedoch meistens so groß, daß sie beim Öffnen in kürzester Zeit eine weit größere Menge Gas ausströmen lassen, als sie dem Auftriebe der erwähnten geringsten Sandmenge entspricht. Zum feineren Auswiegen des Ballons sind daher die üblichen Ventile nicht geeignet. Andererseits bedingen Sicherheitsgründe die Anordnung großer Ventile.
- Um den widersprechenden Anforderungen an die Ventileinrichtung zu genügen, wird gemäß der Erfindung in den Teller des üblichen großen Ventils ein kleines Ventil, eine Klappe o. dgl. eingebaut, wie es für Überdruckventile bereits bekannt ist, und es werden diese beiden Ventile durch Leinenzug gesteuert. Dabei sind die Kräfte, die das kleine Ventil entgegen dem Leinenzug auf seinem Sitz festzuhalten suchen, kleiner gewählt als die dem Leinenzug entgegenwirkenden Festhaltekräfte, die auf das große Ventil wirken. Beim Ziehen an der Ventilleine wird sich zunächst nur das kleine Ventil öffnen. Der Teller des großen Ventils folgt erst nach, wenn der Zug in der Leine entsprechend groß, z. B. doppelt so stark geworden ist.
- In der die Erfindung schematisch veranschaulichenden Abbildung ist ein Freiballon im senkrechten Schnitt dargestellt.
- Es ist a die Ballonhülle, h der Korb, c der Ventilsitz und d der Ventilteller, der durch eine beliebige Federgelenkanordnung e gegen den Sitz c gedrückt wird.
- In dem Teller d ist eine vergleichsweise kleine Öffnung angebracht, deren aufgebogener Rand den Sitz für einen Ventilteller f bildet. Eine Feder g hält dieses zweite Ventil geschlossen. Die Feder g ist in den am Teller d befestigten Bügel lt eingehängt. Die Kraft, mit der die Feder g ihr Ventil anpreßt, ist wesentlich geringer als die von der Federanordnung e auf das große Ventil ausgeübte Kraft.
- Im Beispiel werden die Ventile durch nur eine Leine i gesteuert, die am beweglichen Teil f des kleinen Ventils angreift. Wird die Leine gezogen, so wird zunächst die Kraft der Federung g überwunden und das Ventil f geöffnet, während das Ventil d unbeeinflußt bleibt. Kommt jedoch der Teller f in die gestrichelt gezeichnete Lage f', wo er durch eine beliebige am großen Teller d befestigte Begrenzung an einer weiteren Relativbewegung gegen diesen gehindert wird, dann wird beim weiteren Ziehen auch der große Teller entgegen der Spannung der starken Federung e abgehoben. Die Begrenzung des kleinen Ventilhubes kann zweckmäßig z. B. in der Weise erfolgen, daß, wie die Abbildung zeigt, an die Ventilleine i besonder° zwischen Hauptseil und Teller d eingehängte Seilzweige h angeschlossen werden, die erst gespannt werden, wenn der Teller f ganz abgehoben ist, und dann den. Teller d mitnehmen. Die Federung des kleinen Ventils f oder der Klappe kann auch in einer beliebigen anderen Art erfolgen, vorteilhaft so, daß die Abhebekraft während des ganzen Hubes wenig verändert wird, damit eine d'eutlieh fühlbare Stufe entsteht, wenn das Abheben des großen Tellers f unter illierwindung der starken Federkraft beginnt. Jedenfalls muß die Abbebekraft des kleinen Ventils bedeutend kleiner sein, vorteilhaft etwa halb so groß wie die des großen Ventils.
- An Stelle einer einzigen Leine, die beide Ventile steuert, können auch zwei Leinen verwendet werden, von denen, eine wie bisher das große Ventil. abhebt, die andere nur das kleine Ventil f. Die Begrenzung des Hubes des kleinen Ventils kann dann auch durch. Seilzweige erfolgen, die jedoch nicht am Teller d, sondern zweckmäßigerwei.se am Sitz c befestigt werden, damit beim Ziehen an. der Leine des kleinen Ventils nur dieses geöffnet werden kann.
- Durch den Einbau des kleinen Hilfsventils wird dem Insassen des Ballons ein Mittel in die Hand, gegeben, durch das er jederzeit den Ballon, ob er prall ist oder nicht, bequem in Gleichgewichtslage bringen oder auswiegen kann. Der Vorteil, der hierdurch erreicht wird, fällt um so mehr ins Gewicht, als der Einbau des kleinen Ventils, rein mechanisch betrachtet, nur eine geringfügige Änderung des bisherigen Ventils darstellt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ventil für Freiballone u. dgl. mit in den Ventilteller eingebautem zweiten Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventile durch Leinenzug gesteuert werden und daß die dem Leinenzug entgegenwirkenden, das Ventil auf seinem Sitz festhaltenden Kräfte beim kleinen Ventil kleiner sind als beim großen.
- 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventile (d, f ) durch. eine gemeinsame Leine (i) beeinflußt werden, die so angebracht ist, daß sie das große Ventil erst zu öffnen vermag, nachdem das kleine geöffnet ist.
- 3. Ventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine den Hub des kleinen Ventils (f) gegen das große (d) begrenzende und die Hubkraft auf dieses weiterleitende Anschlageinrichtung (Seile k).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW80533D DE499888C (de) | 1928-09-29 | 1928-09-29 | Ventil fuer Freiballone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW80533D DE499888C (de) | 1928-09-29 | 1928-09-29 | Ventil fuer Freiballone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499888C true DE499888C (de) | 1930-06-14 |
Family
ID=7611058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW80533D Expired DE499888C (de) | 1928-09-29 | 1928-09-29 | Ventil fuer Freiballone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499888C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4042192A (en) * | 1976-07-19 | 1977-08-16 | Walter Forrest L | Balloon with deflation and maneuvering ports |
-
1928
- 1928-09-29 DE DEW80533D patent/DE499888C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4042192A (en) * | 1976-07-19 | 1977-08-16 | Walter Forrest L | Balloon with deflation and maneuvering ports |
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