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DE49921C - Automatischer Gasanzünder - Google Patents

Automatischer Gasanzünder

Info

Publication number
DE49921C
DE49921C DENDAT49921D DE49921DC DE49921C DE 49921 C DE49921 C DE 49921C DE NDAT49921 D DENDAT49921 D DE NDAT49921D DE 49921D C DE49921D C DE 49921DC DE 49921 C DE49921 C DE 49921C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
pressure
liquid
burner
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49921D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. GROC und A. GREBEL in La Rochelle, Frankreich
Publication of DE49921C publication Critical patent/DE49921C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zweck der Erfindung besteht darin, mit jedem .Gasbrenner einer Laterne einen Apparat in Verbindung zu setzen, der allein durch den Gasdruck bethätigt wird und selbstthätig den Durchtritt für das Gas nach dem Brenner öffnet oder abschliefst. Der Apparat beruht auf der Anwendung des Niveauunterschiedes einer Flüssigkeit in einem U-förmigen Rohr, von dem ein Schenkel mit dem Gaszuführungsrohr und der andere mit der atmosphärischen Luft in Verbindung steht. Wenn in dem Rohrschenkel, der die mit dem Gas in Berührung kommende Flüssigkeit aufnimmt, ein Schwimmer angeordnet wird, so sinkt derselbe mit der Flüssigkeit, und wenn der Schwimmer oben ein Verschlufsstück erhält, so wird beim Niedergang desselben mit dem Schwimmer das Gas in die Leitungen nach den Brennern treten". Wenn die Verschlufsscheibe sich in einem konischen Rohr bewegt, so vermindert sich der Durchgang zwischen den Wänden des Rohres und der Scheibe um das Mafs, um welches der Schwimmer nach unten geht, d. h. proportional zu dem steigenden Druck auf die Flüssigkeit. Der Druck, bei welchem die Bewegung der Scheibe anfängt, kann vorweg durch die mehr oder weniger grofse Menge Flüssigkeit in den commünicirenden Behältern bestimmt werden. Man kann danach mit diesem Apparat und allein durch den Gasdruck mit einem Male und zu einem festgesetzten Augenblick alle oder einen Theil der Brenner der Strafsenlaternen öffnen oder schliefsen, und wenn mit den Brennern eine Zündflamme oder eine Zündvorrichtung in Verbindung gebracht wird, so ist es mit dem Apparat möglich, diese Brenner selbstthätig zu zünden und zu löschen.
Der Apparat kann auch als Druckregulator für einen oder mehrere Brenner benutzt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch den Apparat, Fig. 2 eine Ansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht desselben und
Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch denselben.
Fig. .A zeigt in diagrammatischer Darstellung die Arbeitsweise des Apparates.
Der Apparat besteht aus einem äufseren Cylinder α, der unten geschlossen ist und eine Flüssigkeit enthält, die nicht gefriert und möglichst schwer verdunstet. . In dem Cylinder a ist ein damit concentrischer engerer Cylinder b vorgesehen, der von oben bis unten durchgeht und in seinem unteren Theile Ausschnitte C C hat, welche die Flüssigkeit aus dem Cylinder a nach b gelangen lassen, und umgekehrt. Die beiden Cylinder sind oben mit einander verlöthet und bilden communicirende Röhren. Durch die obere Oeffnung t wirkt in dem Cylinder α atmosphärischer Druck, während durch den Kanal d der innere Cylinder b das unter Druck stehende Gas aufnimmt. Ist der Druck des Gases dem der Atmosphäre gleich, so steht die Flüssigkeit in beiden Cylindern α b gleich hoch. Das Gas tritt nach dem Oeffnen des Hahnes r durch die Leitung d in Richtung des Pfeiles in den Apparat. Der Apparat bezw. das obere Ende des inneren
Cylinders b wird durch einen Schraubenstöpsel/geschlossen, der einen unteren offenen Rohransatz G hat, unter welchen das Gas nach dem Brenner Y gelangt, wenn die Verschlufskappe i des Schwimmers J unter dem Einflufs des auf den Flüssigkeitsspiegel wirkenden Gasdruckes genügend tief gesenkt ist. Das Rohr G kann ein Loch ν erhalten, durch welches die eventuell vorgesehene Zündflamme ständig gespeist wird. Die Schraube K mit kegelförmiger Spitze dient zur Regelung der Durchlafsweite des Loches v. Die obere und die untere der im Apparatgehäuse vorgesehenen Schrauben s dienen zur Reinigung des Kanals d bezw. zur Einführung von Lösungsmitteln für das etwa abgelagerte Naphtalin.
Die Schraube n, welche im Boden des Cylinders α vorgesehen ist, dient zur Entleerung desselben, sowie zur Regelung des Apparates. Das den eigentlichen Brenner Y tragende Brennerrohr h wird auf den mit äufserem Gewinde versehenen Stutzen des Stöpsels f aufgeschraubt. Der Schwimmer J besteht aus Glas oder aus sehr dünnem, festgeprefstem Metallblech, aus Kork oder einem anderen leichten, auf der Flüssigkeit schwimmenden Material. Der Schwimmer trägt oben eine Scheibe, die entweder mit einem Näpfchen i versehen ist, das Quecksilber enthält, oder einen Kautschukring oder ein anderes zum hermetischen Abschlufs des Rohransatzes G geeignetes Ventil.
Der Apparat kann in jeder Gaslaterne angebracht und in Verbindung mit irgend einer Brennerconstruction angewendet werden; er braucht nur auf den Hahnstutzen angeschraubt zu werden; der Gashahn selbst bleibt ständig offen, wenn der Apparat geregelt ist. Auch die Anbringung an irgend einem Theile der Gasleitung ist zulässig. Der montirte Apparat bedarf nur einer Regelung, um für einen vorbestimmten Gasdruck zu arbeiten.
Sollen die mit den Apparaten ausgerüsteten Laternen beispielsweise bei einem Wasserdruck von 44 mm gezündet werden, so wird in den Apparat so viel Flüssigkeit gebracht, als nothwendig ist, damit sich der Schwimmer erst zu senken anfängt, wenn der Niveauunterschied in den beiden Cylindern 44 mm beträgt. In diesem Moment geht das Gas in das Brennerrohr und entzündet sich an der Zündflamme. Wird der Gasdruck über 44 mm gehalten, so brennt das Gas auf dem Brenner normal fort. Der Druck kann constant auf 40 mm verbleiben. Die Scheibe auf dem Schwimmer, welche sich in einem konischen Theile bewegt, bildet einen Regulator, oder es kann mit dem Apparat, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein Regulator bekannter Einrichtung verbunden werden. Sinkt der Gasdruck unter das festgesetzte Mafs von 40 mm, so steigt der Schwimmer mit seinem Verschlufsorgan und der Brenner brennt nur mit Zündflammenstärke weiter.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein gleichzeitig regulirend wirkender Apparat zum selbstthätigen Löschen und bei Anwendung von Selbstzündung Zünden von Gasflammen ohne Bewegung des Gashahnes durch den Druck des Gases selbst, bestehend aus zwei communicirenden, mit Flüssigkeit gefüllten Cylindern (ab), von denen einer (b) einen nach dem Gasdruck steigenden oder fallenden Schwimmer / aufnimmt, der das Abschlufsorgan i für das nach dem Brenner führende Rohr trägt, während der andere Cylinder (a) unter atmosphärischem Druck steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49921D Automatischer Gasanzünder Expired - Lifetime DE49921C (de)

Publications (1)

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DE49921C true DE49921C (de)

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DE (1) DE49921C (de)

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