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DE496037C - Vorrichtung zur Herstellung von Zuendstaebchenstreifen, insbesondere fuer Einzelzuendstaebchen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zuendstaebchenstreifen, insbesondere fuer Einzelzuendstaebchen

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Publication number
DE496037C
DE496037C DEK110208D DEK0110208D DE496037C DE 496037 C DE496037 C DE 496037C DE K110208 D DEK110208 D DE K110208D DE K0110208 D DEK0110208 D DE K0110208D DE 496037 C DE496037 C DE 496037C
Authority
DE
Germany
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strips
strip
individual
ignition
points
Prior art date
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Expired
Application number
DEK110208D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE496037C publication Critical patent/DE496037C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/20Applying strike-surfaces, e.g. on match-boxes on match-books

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Zündstäbchenstreifen, insbesondere für Einzelzündstäbchen Es sind Vorschläge bekannt, die dahin gehen, Materialbänder aus Pappe oder Holz, die sich von einer Rolle abwickeln, entweder schon vor der Abwicklung durch quer zur Längsrichtung verlaufende Einschnitte oder Ausstanzungen so vorzubereiten, daß sie später in mit dem Materialstreifen noch zusammenhängende oder in einzelne fertig mit Zündmasse versehene Zündstäbchen zerlegt werden können, oder aber die Vorbereitung zur Unterteilung dieser Materialstreifen in tnit -demselben noch zusammenhängende oder nicht zusammenhängende Stäbchen und die weitere Fertigstellung derselben zu Zündstäbchen erfolgt erst nach der Abwicklung des Materialstreifens von der Rolle, wobei er eine Reihe von Werkzeugen durchläuft, die ihn in der vorgelennzeichneten Weise bearbeiten.
  • In beiden Fällen müssen mit den nur durch Ein- oder Ausschnitte vorbereiteten Streifen noch andere Arbeitshandlungen, z. B. das Paraffinieren, das Aufbringen der Zündkopfmasse und (las Trocknen der letzteren, vorgenommen iv,-°rden, um den Endzweck, die Herstellung fertiger Zündstäbchenstreifen oder fertiger Einzelzündstäbchen, zu erreichen.
  • Sollen die vorgenannten weiteren Arbeitshandlungen während der Vorwärtsbewegung der Streifen vor sich gehen, so ist es aus Gründen der Raumersparnis und aus anderen praktischen Erwägungen angezeigt, das sich weiterbewegende Materialband mehrfach einer Richtungsänderung zu unterwerfen. Bei derartigen Richtungsänderungen entstehen Zugwiderstände, welche teils durch die die Richtungsänderung bewirkenden Mittel auf das sich fortbewegende Materialband ausgeübt werden, teils in dem letzteren dadurch und dann entstehen, wenn das Materialband aus mehreren -der Länge nach unterteilten, schmaleren Streifen besteht, welche zahnartig miteinander in Eingriff stehen und deren Zahneingriff erst gelöst werden muß, ehe die Bearbeitung der Stäbchenenden dieser Streifen z. B. mit Zündkopfmasse einsetzen kann. Je schmaler das 'Materialband oder seine einzelnen Streifen sind, je mehr es durch die Ein- oder Ausschnitte geschwächt ist, je geringer schließlich seine Materialstärke ist, um so weniger widerstandsfähig gegen Zugkräfte wird das Materialband, und um so leichter wird es unter der Wirkung der vorgenannten Widerstände reißen.
  • L: m sich vor derartigen Betriebsstörungen zu schützen, wird nach vorliegender Erfindung in -der Weise verfahren, daß das Materialband, wenn es aus einzelnen schmaleren, an den Längskanten zahnartig ausgebildeten und mit diesen Verzahnungen ineinandergreifenden Streifen besteht, zunächst zu verschiedenen, örtlich voneinander entfernten Richtungsänderungsstellen geführt wird, an denen die Trennung der verschiedenen Einzelstreifen voneinander durch Lösung ihres gegenseitigen Zahneingriffs vor sich geht, indem jeder Einzelstreifen in eine zu der Richtung des benachbarten Einzelstreifens geän-Jerte Bewegungsrichtung übergeleitet wird, .#o @1aß schließlich jeder Einzelstreifen sich unabhängig von dem andern fortbewegt. Im «-eitoren besteht die vorliegende Erfindung auch noch darin, daß das Materialband an den Richtungsänderungsstellen zwischen seine nicht unterteilten Flächen teilweise bedeckende und sich mit ihnen unter gleicher Geschwindigkeit weiterbewegende Auflagehänder geleitet wird, die aus gegen Zugbeanspruchung widerstandsfähigen, aber leicht hie` sarnen Stoffen, z. B. Stahlbestehen und dazu dienen, die durch die Reibung der die Richtungsänderung -des Materialbandes veranlassenden Mittel entstehenden Zugbeanspruchungen aufzunehmen, ohne diese Zugbeanspruchungen auf das Materialband selbst zu übertragen.
  • Der vorliegende Erfindungsgedanke soll an Hand der in den Abb. i bis 6 der Zeichnungen veranschaulichten Einrichtungen zur Herstellung loser Einzelzündstäbchen näher erläutert Werden. Indes ist die Nutzbarmachung des Erfindungsgedankens nicht etwa auf die Herstelhtng von Einzelzündstäbchen beschränkt, sondern auch für Materialstreifen, aus denen .genannte Zündstäbchenbücher hergestellt Werden, bedient man sich in gleicher Weise mit Vorteil der Erfindung, um die obenerwähnten Betriebsstörungen zu beseitigen.
  • Abb. i zeigt einen Grundriß des Materialstreifens, der durch Ausschnitte zunächst in eine Vielzahl, in vorliegendem Falle drei, an beiden Längskanten zahnartig ausgebildete schmalere Streifen unterteilt wird, deren Verzahnung in die Zahnlücken des benachbarten Streifens abfallos eingreift und deren vorspringenden Stäbchenenden hinterher mit Zündköpfen ausgestattet werden, worauf die Unterteilung der Streifen in einzelne lose Zündstäbchen erfolgt.
  • Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht auf die Anordnung und Verbindung der einzelnen Maschinen, «-elche der Materialstreifen von der Rolle bis zur vollendeten Trocknung der Zündmasseköpfe zu durchwandern hat.
  • Abb. 3 zeigt in schaubildlicher und schematischer Darstellung den Lauf des Materialstreifens beim Durchwandern der Maschine, die die vorstehenden Stäbchenenden mit Zündmasse versieht.
  • Abb.4 zeigt im Querschnitt einen Teilabschnitt durch die Trockenvorrichtung, die der Streifen zu durchwandern hat.
  • Abb. 5 und 6 zeigen im Querschnitt und in der Grundansicht einige Ausführungseinzelheiten. Das sich von der Rolle 2 abwickelnde Materialband i durchläuft zunächst auf der Maschine A eine Druckpresse 3 irgendwelcher bekannter Ausführung, in der es mit geeigneten, z. B. Reklameavfschräiftien versehen wird. Alsdann passiert das Materialband ein zweckmäßig geheiztes Vorschubwalzenpaar 4., eine - nicht den Gegenstand der Erfindung bildende - Paraffiniervorrichtung, bestehend aus zwei Walzen 5, deren untere in einen Behälter 6 mit flüssigem Paraffin eintaucht, durch .die das Materialband mit Paraffin durchtränkt wird, und dann abermals ein dem Walzenpaar ¢ entsprechendes Vorschubwalzenpaar 7.
  • Jetzt gelangt das Band in .die Stanzmaschine B. Diese kann wiederum bekannter Ausführung sein. Der Vorschub des Materialbandes in der Stammaschine B geht schrittweise vor sich, was durch ein Schaltgetriebe 8-9 vermittelt wird, das durch :die Pleuelstange io und Kurbel i i mit der Schwungra.dwelle 12 verbunden ist, die durch die Hubstangen 13 den Werkzeugträger 14 abwechselnd hebt und senkt. In der Stanzmaschine wird der Materialstreifen durch entsprechend gestaltete Werkzeuge in eine Mehrzahl beiderseits an den Rändern gezahnter Streifen (s. Abb. i) 1a, 1b, IC USW. zerlegt und gelangt dann unter Bildung einer Schlaufe id, schrittweise weiterschreitend, zu einem Vorschubwalzenpaar 15 auf der Maschine C.
  • Auf der Maschine C findet das Auftragen von Zündmasse ie auf den vorstehenden Stäbchenernden beiderseits der sämtlichen durch die Zerlegung des Materialbandes i in schmalere Streifen ia, ib, ic usw. unterteilten Bänder statt.
  • Zu dem Zwecke sind auf der Maschine C paarweise gegenüberstehend und beiderseits der Kanten eines jeden gezahnten Streifens ia, ,b, ic usv. Behälter 16, 17, 18 vorgesehen, die Zündmassenbrei enthalten, in welchen der untere Umfangsteil von Scheibenpaaren i9-iga, 20-20a, 2i-2ia eintaucht. Die sich mit ihren zugehörigen Wellen paarweise und mit gleicher Geschwindigkeit drehenden Scheiben 19-,9a, 20-20a, 2i-2ia sind an örtlich verschiedenen Stellen der Maschine C, aber in gleicher Höhenlage angeordnet und berühren mit ihren mittleren, aus dem Bereich der zugehörigen Behälter heraustretenden Umfangsteilen die Stäbchenenden in einer Tiefe, die der Höhe der auf ihnen herzustellenden Zündköpfe entspricht. Bei dieser Berührung legen sich die Stäbchenenden, indem sie sich etwas aus der Ebene der sich weiterbewegenden Streifen ia, ib, ic heraus nach der Seite abbiegen, flach an den Umfangsteil der -mit ihnen in` Berührung kommenden Scheiben, die ihrerseits die von ihnen mitgenommene Zündmasse an die Stäbchenenden abgeben, so daß auf den letzteren ein Zündkopf entsteht. Die Berührung der Stäbchenenden mit den Scheiben muß nacheinander so erfolgen, daß einanal ;lie linke und das andere Mal di; rechte Fläche der Stäbchenenden mit der Zündmasse bestrichen wird. Dies wird dadurch bewirkt, daß, wie es insbesondere aus Abb. 2 zu erkennen ist, die Streifen sich erstmalig in der Richtung -der Transversallinie, die die rechte untere mit der linken oberen Kante ,der Streifenbreite verbindet, an dem Umfang 1er Strafen vorbeibewegen, worauf die Streifen so über Führungsrollen geleitet werden, daß sie sich bei der nächsten Berührung mit der benachbarten Scheibe in der entgegengesetzt transversal verlaufenden Linie fortbewegen. So läuft z. B. Streifen 1a, nachdem er das Vorschubw altenpaar 15 durchlaufen hat, über die Führungsrolle 22 hinweg gemäß Abb. 2, 3 in schräg von rechts nach links hochgehender Richtung zu -den Führungsrollen 23 und 24 und dann in schräg von links nach rechts hochgehender Richtung über die Leitrolle 25 zu dem Vorschubwalzenpaar 26 bzw. von dort zu der Trockenvorrichtung D. Streifen 1b läuft nach dem Verlassen des Walzenpaares 15 üb,-i- die Leitrollen 27-28 hinweg, wiederum zunächst in schräg von rechts nach links hochgehender Richtung an der Scheibe 2o vorbei über die Leitrollen 29-3o hinweg und dann in schräg von links nach rechts hochgehender Richtung an der Scheibe 2oa vorbei über die Leitrollen 31 nach dem Vorschubwalzenpaar 26 bzw. von dort zu -der Trockenvorrichtung D. Streifen 1 c läuft nach dem Durchschreiten der Vorschu:bwalzen 15 und nach Verlassen der Leitrolle 27 über die Leitrollen 32-33 hinweg in schräg von rechts nach links hochgebender Richtung über di-- Rollen 34-35 und dann in schräg von links nach rechts hochgehender Richtung über die Leitrolle 36 zu den Vorschubw alten 26 bzw. von dort zur Trockenvorrichtung D.
  • Mit dem Einlaufen der Streifen 1a, 1b, 1e in das Vorschubwalzenpaar 15 laufen von unten nach oben über die Führungsrolle .4o hinweg die drei Auflagestreifen 37-38-39 und von oben nach unten, über de Führungsrolle 41 kommend, die entsprechenden anderseitib n Auflagestreifen 42-43-44 zwischen die Vorschub-,valzen 15. Dabei legen sieh die Streifen 39-42 von unten bzw. oben auf den Streifen ja -, die Streifen 38, 43 auf den Streifen rb und die Streifen 37, 44 auf den Streifen 1e und bewegen sich, diese zwischen sich behaltend, in der schon beschriebenen Weise weiter bis zu der durch das Walzenpaar 26 gebildeten Auslaufstelle. An dieser Auslaufstelle laufen die Bänder 42-43-44 über die obere Walze 26 hinweg und an einer Spannrolle 45 vorbei über die Leitrolle 41 nach unten undi die Auflagestreifen 37-38-39 über die Spannrollen 46-.:1.7 und die Führungsrolle.4.o hinweg nach unten, bis sich die zusammengehörigen Paare aller Auflagebänder wieder in der Einlaufstelle 15 zusammenfinden. Die Spannrollen 45-46-47 sorgen dabei durch eine einstellbare Verstellung. daß die Materialstreifen 1a, 1b, zc auf dem ganzen Bewegungs- und Berührungswege von den Auflagebändern eingeklemmt bleiben, so daß alle Bewegungswiderstände von den Auflagebändern aufgenommen und in deren Zugbeanspruchungen ausgeglichen werden.
  • Die Auflagebänder sind schmaler als die Materialstreifen 1a, 1b, 1e ausgeführt. Sie bedecken die Materialstreifen nur bis zu einer solchen Breite, daß die Verzahnung der Materialstreifen völlig frei liegt. Damit außerdem eine Querverschiebung der Auflagestreifen zu den zwischen ihnen liegenden Materialstreifen verhütet wird, sind' die Auflagestreifen in der Mitte und in geeigneten Abständen voneinander mit Stiften oder eingedrückten Buckeln 48-49 versehen, die sich in eingedrehte Rillen 15a, 2611 der Ein- bzw. Auslaufwalzen und der für die Auflagebänder vorgesehenen Führungs- und Spannrollen einlegen.
  • Die Trockenvorrichtung D besteht aus einem Gehäuse 5o, in dessen Innerem nahe der Seitenwände in untereinanderliegender Anordnung Führungswalzen 5r-52 drehbar gelagert sind. Um jedes Führungswalzenpaar 51-52 ist in einer der Zahl der Materialstreifen ja, 1b, 1e entsprechenden Anzahl und in einer Breite, die die Verzahnung der Materialstreifen frei läßt, ein endloses Auflageband 53 gelegt. Diese Auflagebänder besitzen gleich wie die schon beschriebenen Bänder 37-38-39 d-2-43-44 in Abständen nach innen gerichtete Buckel oder Stifte 54, die sich ,in Ringnuten 50a, 51a -der Führungsrollen legen und so eine Querverschiebung der Bänder verhindern. In Nuten 55 oder Leisten .der Gehäusewände ver- und feststellbare, drehbare Spannrollen 56-57, die wiederum mit Ringnuten 56a-57a für den Eintritt der Buckel oder Stifte 54 der Auflagebänder 53 ausgestattet sind, gestatten .es, die einander gegenüberstehenden und sich in :gleicher Richtung vorwärts bewegenden Stränge je zweier benachbarter Auflagebänder so anzuspannen, daß -die zwischen ihnen mit gleicher Geschwindigkeit sich fortbewegenden Materialstreifen 1a, 1b, 1c fest eingeklemmt bleiben. Das Einlaufen der Materialstreifen ia, i b, ic in die Trockenvorrichtung D geschieht an der Stelle 58 des Gehäuses 53. Die einlaufenden Materialstreifen, die so weit voneinander entfernt bleiben, daß die Verzahnung bzw. die auf den Stäbchenenden der Verzahnung angebrachten Zündköpfe sich nicht berühren, werden über eine Leitwalze 59 hinweg in das oberste Paar ,der Führungswalzen 51 zwischen die um dasselbe gelegten Auflagebänder 53 geführt und gelangen nun, sich mit den Bändern weiterbewegend, zu dem obersten Paar der Auslaufwalzen 52. Hier ändern die Materialstreifen ihre Bewegungsrichtung im entgegengesetzten Laufsinne und durchwandern in schlangenförmigen Bewegungsrichtungen den ganzen. Raum des Trockengehäuses 5o, bis sie dasselbe nahe dem Boden auf der der Eintrittsseite gegenüberliegenden Seitenwand verlassen und zu einer Stanzmaschine geführt werden, wo sie in einzelne Stäbchen zerschnitten wenden.
  • Der Trocknungsraum 50 wird z. B. elektrisch beheizt und ist außerdem mit Lüftungseinrichtungen versehen, die die entstehenden Dämpfe (Schwaden) ins Freie befördern. .

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Zündstäbchenstreifen, insbesondere für Einzelzündstäbchen, aus einem sich von einer Rolle abwickelnden und weiterbewegenden Materialband aus Pappe, Holz u. dgl., welches durch in Längsrichtung des Bandes bewirkte Einschnitte in eine Anzahl schmalerer, an den Längskanten zahnstangenartig begrenzter und mit diesen um Zahnbreite gegeneinander versetzten Verzahnungen ineinandergreifender fortlaufender Streifen unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Materialband zur Vornahme gewisser Arbeitshandlungen, insbesondere zur Anbringung von Zündmasse auf .dien zahnartigen Stäbchenenden, nach dem Unterteilen verschiedenen örtlich voneinander getrennten Richtungsänderungsstellen zugeführt wird, an deren die Trennung der Einzelstreifen,durch Lösung ihres gegenseitigen Zahneingriffs vor sich geht, indem jeder Einzelstreifen in eine zu der Richtung ges benachbarten Einzelstreifens .geänderte Bewegungsrichtung übergeleitet wird, so daß schließlich jeder Einzelstreifen sich unabhängig von den andern fortbewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, @daß die Trennung der Einzelstreifen bzw. die Loslösung der Verzahnung dadurch erleichtert wird, .daß das Materialband an Iden Richtungsänderungsstellen zwischen seine nicht unterteilten Flächen bedeckenden und sich mit .ihm unter gleicher Geschwindigkeit weitenbewegende Auflagebänder geleitet wird, -die .aus gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähigen, leicht biegsamen Stoffen, z. B. Stahl, bestehen und die durch die Reibung der die Richtungsänderung -des Materialbandes veranlassenden Mittel entstehenden Zugbeanspruchungen aufnehmen, ohne sie auf das Materialband zu übertragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagebänder aus .endlosen Metallstreifen bestehen, welche so um Führungsrollen gelegt sind, -daß an den Einlaufstellen, d:. h. an den Stellen, wo das Materialband mit seinen Einzelstreifen in je ein Paar sich .klemmenartig gegen diese anlegende Auflagebänder eintritt, und an den Auslaufstellen, d. h. den Stellen, wo die Einzelstreifen des Materialbandes außer Berührung mit einem der Auflagebänder oder mit beiden trete, die einander benachbarten Führungsrollen paarweise gegenüberstehen und, bis auf Klemmwirkung einander genähert, Drehungen vollziehen, die nach entgegengesetzter Richtung gehen. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß die Trocknung -der Zündkopfmasse auf -den Stäbchenenden der Materialeinzelstreifen da-,durch erfolgt, daß diese innerhalb des Trocknungsraumes schlangenförmige Vorschttbbewegungen ausführen und der Reihe nach die sämtlichen in waagerechten und untereinander angeordneten Schlaufen sich bewegenden endlosen Auflagebän:derpaare durchlaufen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., ,dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagebänder und Führungsrollen mit zusammenarbeitenden Mitteln (z. B. Längsrippen einerseits und Nuten andererseits) ausgestattet sind, die,ein Verrutschen der Auflagebänder rechtwinklig zur Vorschubrichtung verhindern.
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