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DE495402C - Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter - Google Patents

Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter

Info

Publication number
DE495402C
DE495402C DEP53638D DEP0053638D DE495402C DE 495402 C DE495402 C DE 495402C DE P53638 D DEP53638 D DE P53638D DE P0053638 D DEP0053638 D DE P0053638D DE 495402 C DE495402 C DE 495402C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool holder
machine
relieved
forth
crank mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP53638D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP53638D priority Critical patent/DE495402C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE495402C publication Critical patent/DE495402C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/04Hacksaw machines with straight saw blades secured to a pivotally-arranged frame
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/20Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Es sind bereits Bügel- und Kaltsägen bekannt geworden, bei denen das Arbeitsstück auf einem verschiebbaren Arbeitstisch befestigt wird und andererseits der Sägekörper durch eine Kurbel Antrieb erhält und an einem Halter geführt ist, der gegebenenfalls ein absatzweises Senken der Säge vermittelt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine verbesserte Ausführungsform zu schaffen, die ihre leichte Bauart beibehält und trotzdem nicht nur die Ausführung von Schnitten schräg- bzw. radial zur Tischiläche, sondern auch von zu diesen parallelen Schnitten ermöglicht. Erreicht wird dies gemaß der Erfindung dadurch, daß einerseits der Arbeitstisch sowohl längsverschiebbar als auch drehbar und feststellbar angeordnet ist und andererseits der Werkzeughalter in der Querrichtung unter dauerndem Eingriff eines
ao auf der Hauptantriebswelle befestigten und mit dem Antriebszahnrade kämmenden breiten Ritzels verschiebbar angeordnet ist und das Werkzeug gegebenenfalls noch eine zusätzliche Neigung quer zur Schneidrichtung erhält.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Abb. ι ist eine Ansicht einer Sägemaschine,
Abb. 2 die zugehörige Draufsicht,
Abb. 3 ein Querschnitt nach Linie A-A der Abb. 2 und
Abb. 4 eine teilweise Oberansicht auf die Einrichtung zum Verstellen des Werkzeugträgers.
Abb. 5 und 6 sind lotrechte Schnitte durch den Oberteil der Maschine.
Auf einer auf den Ständern 3 und 4 ruhenden festen Grundplatte 1 ist eine mehrseitig gestaltete Aufspannplatte 2 als Arbeitstisch vorgesehen und beweglich, d. h. längsverschiebbar und drehbar angeordnet. Oberhalb des Arbeitstisches befindet sich der Sägerahmen S, der an seinen Bügelenden Klemmen 6 zum Einspannen eines Sägeblattes 7 aufweist. Dieser Rahmen 5 ist an einer Seite mittels Zapfen 8 gelenkig an eine Kurbelstange 9 angeschlossen, deren anderes Ende auf dem Kurbelzapfen 10 einer Antriebsscheibe 11 drehbar sitzt. Das Kurbelgehäuse 10 ist hierbei in üblicher Weise radial verstellbar eingerichtet. Die Kurbelscheibe 11 ist am äußeren Ende einer in Lagern 13 laufenden Welle 12 befestigt. Die Lager 6 bilden Teile eines Gehäuses 14 für das Antriebszahnrad 15, das auf der Welle 12 aufgekeilt ist und mit einem breiten Ritzel 16 in Eingriff steht, welches auf einer darunter befindlichen Welle 17 befestigt ist. Auf dem äußeren Ende dieser Hauptantriebswelle 17 sitzt lose eine Antriebsriemenscheibe 18, bei der die innere Stirnseite der Nabe als Zahnkuppelteil 19 ausgebildet ist, das mit einem festen Kuppelteil 20 der Welle 17 zusammenwirken kann. Ihr
Antrieb erfolgt durch axiale Verschiebung der Riemenscheibe 18 (s. Abb. 3 nach rechts) durch die Arme eines in eine Umfangsnut 21 der Riemenscheibennabe eingreifenden Gabelhebeis 23, der fest auf einer Kapsel 23 sitzt, die einen Arm 24 trägt, der unter Einwirkung der Feder 28 gegen einen Daumen 25 gedruckt wird, der seinerseits fest auf einer längs durch die Maschine bis zur Stütze 4 xo sich erstreckenden Welle 26 sitzt, die zu ihrer Betätigung am freien Ende einen Handhebel trägt.
Das Gehäuse 14 mit dem Antriebszahnrad 15 der Kurbelwelle 12 und der Scheibe 11 sind auf einem Schlitten 29 angeordnet, der in schwalbenschwanzförmigen Nuten 30 im oberen Teile des Gehäuses 31 verschiebbar sitzt, in welchem die Welle 17 nebst den zugehörigen Teilen gelagert ist. Der Schlitten 29 besitzt eine abwärts gerichtete Mutter 32 zur Führung einer Schraubenspindel 33 (s. Abb. 4), die ebenfalls im Gehäuse 31 gelagert ist und am vorstehenden Ende ein Handrad 34 trägt, mit dessen Hilfe die Querverschiebung des Werkzeughalters bewirkt wird. Der Arbeitstisch 2 kann in jeder Stellung mit Bezug auf die Grundplatte 1 durch eine in einer Führung 36 gelagerte und mit einem Handgriff 37 versehene Schraubenspindel verriegelt werden, indem die Spitze 38 dieser Schraubenspindel in eine der am Arbeitstisch im Kreise angeordneten Rasten eingreift und so den Arbeitstisch in einer bestimmten Winkelstellung festlegt. Nach Zurückdrehen der Spindel kann dem Arbeitstisch durch entprechende Drehung eine abweichende Winkeleinstellung gegeben werden. Der Arbeitstisch oder die Aufspannplatte 2 ist mit geeigneten Nuten zum Befestigen beliebig geformter Arbeitsstücke ausgerüstet. Eine in einem Längsschlitz 83 der Grundplatte 1 untergebrachte Schraubenspindel ist in einer Mutter des Arbeitstisches geführt, so daß diesem in bekannter Weise eine Längsverschiebung erteilt werden kann.
Der Sägerahmen 5 sitzt gleitbar an einem Führungsstück 47, das frei schwingbar auf dem Zapfen 48 am Ende eines Armes 49 sitzt, dessen anderes Ende gegabelt ist und auf einem Zapfen 50 gelagert ist, der von Naben 51 gehalten wird. Das Führungsstück 47 trägt eine mittels Schrauben 84 gesicherte Stange 52, deren freies Ende eine Mutter 53 hält, die einerseits in dem Schlitz 54 eines auf den Arm 49 aufgesetzten Führungsbügels 55 gleitbar sitzt und andererseits eine Schraubenspindel 46 aufnimmt, bei deren Drehung mit Hilfe des Handgriffes 57 dem Führungsstück 47 und damit dem Sägebügel in der Schneideebene eine veränderliche Neigung gegeben werden kann.
Der Werkzeughalter erfährt -eine entsprechende Entlastung mit Hilfe einer Zugfeder 62, die einerseits mittels Lenkstange 61 an einem Hebel 58 des Armes 49 angreift und andererseits mittels einer Mutter 63 eine Schraubenspindel 67 führt, die mit Hilfe eines äußeren Handgriffes 65 ein Nachspannen bzw. Regeln der Entlastung zuläßt. Bei der vorliegenden Maschine findet auch eine übliche Regelung der Tiefe des Sägeschnittes statt sowie eine Feststellung des Sägerahmens bei Nichtbetrieb der Säge. Hierzu trägt der Schwingarm 49 einen Falkenarm 66 mit einem Stift 67, der gleitbar im Schlitz 68 dieses Armes sitzt, der am anderen Ende an einen aufrechten Arm 70 angelenkt ist, der seinerseits gelenkig an das Gehäuse 14 bzw. dessen Lagerkopf 85 angeschlossen ist. Der Arm 70 trägt einen Gleitschieber 71, der mittels Schraubenspindel 73 längsverstellbar ist, die zu ihrer Betätigung am oberen Ende einen Handhebel 75 trägt. Der Schwingarm 49 trägt an seiner Unterseite eine Nabe 76, die mit dem Gleitschieber 71 so zusammenwirkt, daß beim Auftreffen das Sägeblatt die größte Schnittiefe erreicht hat. Mittels eines Handgriffes 80 läßt sich der Schwingarm 49 zwecks Ausschaltens der Sägewirkung so weit anheben, bis ein Querstift 78 derselben sich in eine Rast 79 des aufrechten Armes 70 einlegt. Zum Auslösen dient andererseits ein Griffbügel 81, mit dessen Hilfe der Spannarm 56 entgegen der Wirkung der Feder 82 so weit umgelegt werden kann, daß das Sperr- 3S5 stück 78 aus seiner Rast 79 gelangt.
Zur Bearbeitung wird das Werkstück auf der Grundplatte 2 festgemacht, die so eingestellt ist, daß das Werkstück in eine solche Stellung gebracht wird, in der der gewünschte Einschnitt senkrecht ausgeführt werden kann. Die Säge wird dann senkrecht über den zu schneidenden Teil gebracht, wobei die Einstellung durch Drehen des Handrades 34 erfolgt, um das Gehäuse 14, die Scheibe 11, die Schub- i°5 stange 9, den Sägerahmen 5, die Führung 47, die Gleitschiene 52, den Arm 49 und die dazugehörigen Elemente quer über die Maschine zu bringen. Die Maschine wird durch Drehen des Handhebels 27 angelassen, wodurch der «o Daumen 25 so gedreht wird, daß unter dem Einfluß der Feder 28 der Arm 24, die Welle 23 und der Gabelarm 22 sich in der Maschine nach rechts bewegen (Abb. 3) und die Kupplungselemente 19 und 20 miteinander in Ein---ns griff gebracht werden, so daß die der Riemenscheibe mitgeteilte Drehbewegung durch die Welle 17, den Zahntrieb 16, das Zahnrad 15 und die Welle 12 auf die Scheibe 11 übertragen wird, worauf die Drehbewegung dieser Scheibe 11 dazu benuzt wird, den Sägerahmen 5 vermittels der Schubstange 9 hin und
her zu schieben. Um die Hublänge der Säge zu verändern, kann der Drehzapfen io in einem radialen Schlitz der Scheibe 11 gelagert sein, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, um diesen Drehzapfen in jeder gewünschten Stellung festzuklemmen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Sägemaschine, mit einem mittels Kurbelgetriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der Arbeitstisch (2) nicht nur längsverschiebbar, sondern auch drehbar und feststellbar ist und andererseits der Werkzeughalter unter dauerndem Eingriff eines auf der Hauptantriebswelle (17) befestigten und mit dem Antriebs- ao zahnrade (15) kämmenden breiten Ritzels (16) in der Querrichtung verschiebbar angeordnet ist und das Werkzeug gegebenenfalls noch eine zusätzliche Neigung quer zur Schneidrichtung erhält, um Schnitte in senkrechter Ebene unter beliebiger Neigung senkrecht oder schräg bzw. radial zur Tischfläche und zu diesen parallele Schnitte regelbarer Tiefe ausführen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    BERUN. GEDRUCKT IN DER
DEP53638D 1926-09-17 1926-09-17 Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter Expired DE495402C (de)

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DEP53638D DE495402C (de) 1926-09-17 1926-09-17 Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE495402C true DE495402C (de) 1930-04-07

Family

ID=7386566

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DEP53638D Expired DE495402C (de) 1926-09-17 1926-09-17 Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter

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