DE495402C - Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter - Google Patents
Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten WerkzeughalterInfo
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- B23D49/00—Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
- B23D49/04—Hacksaw machines with straight saw blades secured to a pivotally-arranged frame
-
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- B23D51/00—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
- B23D51/16—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
- B23D51/20—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke
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Description
Es sind bereits Bügel- und Kaltsägen bekannt geworden, bei denen das Arbeitsstück
auf einem verschiebbaren Arbeitstisch befestigt wird und andererseits der Sägekörper
durch eine Kurbel Antrieb erhält und an einem Halter geführt ist, der gegebenenfalls
ein absatzweises Senken der Säge vermittelt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es
nun, eine verbesserte Ausführungsform zu schaffen, die ihre leichte Bauart beibehält und
trotzdem nicht nur die Ausführung von Schnitten schräg- bzw. radial zur Tischiläche,
sondern auch von zu diesen parallelen Schnitten ermöglicht. Erreicht wird dies gemaß
der Erfindung dadurch, daß einerseits der Arbeitstisch sowohl längsverschiebbar als
auch drehbar und feststellbar angeordnet ist und andererseits der Werkzeughalter in der
Querrichtung unter dauerndem Eingriff eines
ao auf der Hauptantriebswelle befestigten und mit dem Antriebszahnrade kämmenden breiten
Ritzels verschiebbar angeordnet ist und das Werkzeug gegebenenfalls noch eine zusätzliche
Neigung quer zur Schneidrichtung erhält.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform
zur Darstellung gebracht.
Abb. ι ist eine Ansicht einer Sägemaschine,
Abb. 2 die zugehörige Draufsicht,
Abb. 3 ein Querschnitt nach Linie A-A der Abb. 2 und
Abb. 4 eine teilweise Oberansicht auf die Einrichtung zum Verstellen des Werkzeugträgers.
Abb. 5 und 6 sind lotrechte Schnitte durch den Oberteil der Maschine.
Auf einer auf den Ständern 3 und 4 ruhenden festen Grundplatte 1 ist eine mehrseitig
gestaltete Aufspannplatte 2 als Arbeitstisch vorgesehen und beweglich, d. h. längsverschiebbar
und drehbar angeordnet. Oberhalb des Arbeitstisches befindet sich der Sägerahmen
S, der an seinen Bügelenden Klemmen 6 zum Einspannen eines Sägeblattes 7 aufweist.
Dieser Rahmen 5 ist an einer Seite mittels Zapfen 8 gelenkig an eine Kurbelstange 9 angeschlossen,
deren anderes Ende auf dem Kurbelzapfen 10 einer Antriebsscheibe 11
drehbar sitzt. Das Kurbelgehäuse 10 ist hierbei in üblicher Weise radial verstellbar eingerichtet.
Die Kurbelscheibe 11 ist am äußeren Ende einer in Lagern 13 laufenden Welle
12 befestigt. Die Lager 6 bilden Teile eines Gehäuses 14 für das Antriebszahnrad 15, das
auf der Welle 12 aufgekeilt ist und mit einem breiten Ritzel 16 in Eingriff steht, welches
auf einer darunter befindlichen Welle 17 befestigt ist. Auf dem äußeren Ende dieser
Hauptantriebswelle 17 sitzt lose eine Antriebsriemenscheibe
18, bei der die innere Stirnseite der Nabe als Zahnkuppelteil 19 ausgebildet
ist, das mit einem festen Kuppelteil 20 der Welle 17 zusammenwirken kann. Ihr
Antrieb erfolgt durch axiale Verschiebung der Riemenscheibe 18 (s. Abb. 3 nach rechts)
durch die Arme eines in eine Umfangsnut 21 der Riemenscheibennabe eingreifenden Gabelhebeis
23, der fest auf einer Kapsel 23 sitzt, die einen Arm 24 trägt, der unter Einwirkung
der Feder 28 gegen einen Daumen 25 gedruckt wird, der seinerseits fest auf einer
längs durch die Maschine bis zur Stütze 4 xo sich erstreckenden Welle 26 sitzt, die zu ihrer
Betätigung am freien Ende einen Handhebel trägt.
Das Gehäuse 14 mit dem Antriebszahnrad 15 der Kurbelwelle 12 und der Scheibe 11
sind auf einem Schlitten 29 angeordnet, der in schwalbenschwanzförmigen Nuten 30 im
oberen Teile des Gehäuses 31 verschiebbar sitzt, in welchem die Welle 17 nebst den zugehörigen
Teilen gelagert ist. Der Schlitten 29 besitzt eine abwärts gerichtete Mutter 32 zur Führung einer Schraubenspindel 33
(s. Abb. 4), die ebenfalls im Gehäuse 31 gelagert ist und am vorstehenden Ende ein
Handrad 34 trägt, mit dessen Hilfe die Querverschiebung des Werkzeughalters bewirkt wird.
Der Arbeitstisch 2 kann in jeder Stellung mit Bezug auf die Grundplatte 1 durch eine
in einer Führung 36 gelagerte und mit einem Handgriff 37 versehene Schraubenspindel verriegelt
werden, indem die Spitze 38 dieser Schraubenspindel in eine der am Arbeitstisch im Kreise angeordneten Rasten eingreift und
so den Arbeitstisch in einer bestimmten Winkelstellung festlegt. Nach Zurückdrehen der
Spindel kann dem Arbeitstisch durch entprechende Drehung eine abweichende Winkeleinstellung
gegeben werden. Der Arbeitstisch oder die Aufspannplatte 2 ist mit geeigneten Nuten zum Befestigen beliebig geformter
Arbeitsstücke ausgerüstet. Eine in einem Längsschlitz 83 der Grundplatte 1 untergebrachte
Schraubenspindel ist in einer Mutter des Arbeitstisches geführt, so daß diesem in
bekannter Weise eine Längsverschiebung erteilt werden kann.
Der Sägerahmen 5 sitzt gleitbar an einem Führungsstück 47, das frei schwingbar auf
dem Zapfen 48 am Ende eines Armes 49 sitzt, dessen anderes Ende gegabelt ist und auf
einem Zapfen 50 gelagert ist, der von Naben 51 gehalten wird. Das Führungsstück 47
trägt eine mittels Schrauben 84 gesicherte Stange 52, deren freies Ende eine Mutter 53
hält, die einerseits in dem Schlitz 54 eines auf den Arm 49 aufgesetzten Führungsbügels 55
gleitbar sitzt und andererseits eine Schraubenspindel 46 aufnimmt, bei deren Drehung mit
Hilfe des Handgriffes 57 dem Führungsstück 47 und damit dem Sägebügel in der Schneideebene
eine veränderliche Neigung gegeben werden kann.
Der Werkzeughalter erfährt -eine entsprechende Entlastung mit Hilfe einer Zugfeder
62, die einerseits mittels Lenkstange 61 an einem Hebel 58 des Armes 49 angreift und
andererseits mittels einer Mutter 63 eine Schraubenspindel 67 führt, die mit Hilfe eines
äußeren Handgriffes 65 ein Nachspannen bzw. Regeln der Entlastung zuläßt. Bei der vorliegenden
Maschine findet auch eine übliche Regelung der Tiefe des Sägeschnittes statt
sowie eine Feststellung des Sägerahmens bei Nichtbetrieb der Säge. Hierzu trägt der
Schwingarm 49 einen Falkenarm 66 mit einem Stift 67, der gleitbar im Schlitz 68 dieses
Armes sitzt, der am anderen Ende an einen aufrechten Arm 70 angelenkt ist, der seinerseits gelenkig an das Gehäuse 14 bzw.
dessen Lagerkopf 85 angeschlossen ist. Der Arm 70 trägt einen Gleitschieber 71, der mittels
Schraubenspindel 73 längsverstellbar ist, die zu ihrer Betätigung am oberen Ende einen
Handhebel 75 trägt. Der Schwingarm 49 trägt an seiner Unterseite eine Nabe 76, die
mit dem Gleitschieber 71 so zusammenwirkt, daß beim Auftreffen das Sägeblatt die größte
Schnittiefe erreicht hat. Mittels eines Handgriffes 80 läßt sich der Schwingarm 49 zwecks
Ausschaltens der Sägewirkung so weit anheben, bis ein Querstift 78 derselben sich
in eine Rast 79 des aufrechten Armes 70 einlegt. Zum Auslösen dient andererseits ein
Griffbügel 81, mit dessen Hilfe der Spannarm 56 entgegen der Wirkung der Feder 82
so weit umgelegt werden kann, daß das Sperr- 3S5
stück 78 aus seiner Rast 79 gelangt.
Zur Bearbeitung wird das Werkstück auf der Grundplatte 2 festgemacht, die so eingestellt
ist, daß das Werkstück in eine solche Stellung gebracht wird, in der der gewünschte
Einschnitt senkrecht ausgeführt werden kann. Die Säge wird dann senkrecht über den zu
schneidenden Teil gebracht, wobei die Einstellung durch Drehen des Handrades 34 erfolgt,
um das Gehäuse 14, die Scheibe 11, die Schub- i°5
stange 9, den Sägerahmen 5, die Führung 47, die Gleitschiene 52, den Arm 49 und die dazugehörigen
Elemente quer über die Maschine zu bringen. Die Maschine wird durch Drehen des Handhebels 27 angelassen, wodurch der «o
Daumen 25 so gedreht wird, daß unter dem Einfluß der Feder 28 der Arm 24, die Welle
23 und der Gabelarm 22 sich in der Maschine nach rechts bewegen (Abb. 3) und die Kupplungselemente
19 und 20 miteinander in Ein---ns
griff gebracht werden, so daß die der Riemenscheibe mitgeteilte Drehbewegung durch die
Welle 17, den Zahntrieb 16, das Zahnrad 15
und die Welle 12 auf die Scheibe 11 übertragen
wird, worauf die Drehbewegung dieser Scheibe 11 dazu benuzt wird, den Sägerahmen
5 vermittels der Schubstange 9 hin und
her zu schieben. Um die Hublänge der Säge zu verändern, kann der Drehzapfen io in
einem radialen Schlitz der Scheibe 11 gelagert sein, wobei Einrichtungen vorgesehen sind,
um diesen Drehzapfen in jeder gewünschten Stellung festzuklemmen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Sägemaschine, mit einem mittels Kurbelgetriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der Arbeitstisch (2) nicht nur längsverschiebbar, sondern auch drehbar und feststellbar ist und andererseits der Werkzeughalter unter dauerndem Eingriff eines auf der Hauptantriebswelle (17) befestigten und mit dem Antriebs- ao zahnrade (15) kämmenden breiten Ritzels (16) in der Querrichtung verschiebbar angeordnet ist und das Werkzeug gegebenenfalls noch eine zusätzliche Neigung quer zur Schneidrichtung erhält, um Schnitte in senkrechter Ebene unter beliebiger Neigung senkrecht oder schräg bzw. radial zur Tischfläche und zu diesen parallele Schnitte regelbarer Tiefe ausführen zu können.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenBERUN. GEDRUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53638D DE495402C (de) | 1926-09-17 | 1926-09-17 | Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53638D DE495402C (de) | 1926-09-17 | 1926-09-17 | Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495402C true DE495402C (de) | 1930-04-07 |
Family
ID=7386566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53638D Expired DE495402C (de) | 1926-09-17 | 1926-09-17 | Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Saegemaschine, mit einem mittels Kurbel-getriebe hin und her bewegten, schwingbar gelagerten und entlasteten Werkzeughalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495402C (de) |
-
1926
- 1926-09-17 DE DEP53638D patent/DE495402C/de not_active Expired
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