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DE495227C - Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschuetzen - Google Patents

Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschuetzen

Info

Publication number
DE495227C
DE495227C DEK110683D DEK0110683D DE495227C DE 495227 C DE495227 C DE 495227C DE K110683 D DEK110683 D DE K110683D DE K0110683 D DEK0110683 D DE K0110683D DE 495227 C DE495227 C DE 495227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generator
rack
gun
movement
locking wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK110683D
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Pfretzschner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK110683D priority Critical patent/DE495227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE495227C publication Critical patent/DE495227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/55Fluid-operated firing mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschützen Die Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen zum elektrischen Abfeuern von Geschützen, bei denen am Geschütz ein kleiner, zur Erzeugung des Zündstromes bestiminter Generator und ein Kraftspeicher vorgesehen ist, in dem die zum Antrieb des Generators erforderliche Energie durch eine im Zusammenhang mit dem Schüß erfolgende Bewegung eines Geschützteiles erzeugt werden kann. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung dieser Art, die sich dadurch auszeichnet, daß sie bei Geschützen beliebiger Art, insbesondere auch solchen ohne Rohrrücklauf, verwendbar ist, und <laß ferner die störende Anordnung außerhalb des Geschützrohres befindlicher Leitungsdrähte vermieden ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem mit einem Keilverschluß versehenen Geschützrohr erläutert, und zwar zeigt A.bb. i einen senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Schnitt durch den Verschluß, Abb. 2 dieselbe Darstellung bei einer anderen Stellung des Verschlußkeils, ferner Abb. 3 in gleicher Darstellung wie Abb. i und -a eine Einzelheit, jedoch in größerem Maßstabe, und Abb. 4. einen Schnitt nach Linie .I-.I der Abb-3- In einer Aussparung bi des im Bodenstück A. des Geschützrohres in üblicher Weise gelagerten Verschlußkeils B. ist der Generator C angeordnet. Zum Antrieb des Generators ist eine am Verschlußkeil B quer zur Seelenachse verschiebbare Zahnstange D vorgesehen, die in ein am Verschlußkeil gelagertes Ritzel E eingreift: Dieses steht mit einem auf der Welle des Generators C unter Vermittlung einer F reilaufeinrichtung F (Abb. 3 und .I) gelagerten Stirnrad G im Eingriff. Die Freilaufeinrichtung ist so ausgebildet, daß sich das Stirnrad G auf der Generatorwelle frei dreht, wenn sich die Zahnstange D gegenüber dem Verschlußkeil B entgegen dem Sinne der Schließbewegung in Richtung des Pfeiles x verschiebt, das Stirnrad G sich also im Sinne des Pfeiles v dreht. Die Zahnstange D steht unter der Wirkung einer Feder H, die in einer Aussparung b2 des Verschlußlzeils B angeordnet ist und die Zahnstange entgegen dem Sinne des Pfeiles .i- in eine vordere, in Abb. i strichpunktiert dargestellte Grenzlage zu verschieben sucht. Für die Zahnstange ist ein von Hand ausrückbares Gesperre mit einem am Bodenstück A gelagerten Sperrbolzen J vorgesehen, durch den die Zahnstange, wenn sich der Verschlußkeil in der Schließstellung (Abb. i) befindet, in einer Lage festgehalten werden kann, bei der die Feder H auf ihre kürzeste Länge zusammengedrückt ist. Die gleiche Lage nimmt die Zahnstange D gegenüber dem Bodenstück A auch ein, wenn sich der Verschlußkeil B in der Öffnungsstellung (=ebb. 2) und die Zahnstange in bezug auf den Verschlußkeil in ihrer vorderen Grenzstellung befindet. An den Generator C ist ein Stromkreis K angeschlossen, der einen in einer Aussparung b3 des Verschlußkeils angeordneten, mit einem drehbaren Schaltarm k' versehenen Stromschließer und eine Schaltdose L enthält, die bei der Schließlage des Verschlußkeils (Abb. i) den Anschluß der Zündvorrichtung einer im Laderaum des Geschützrohres befindlichen Patrone an den Generator C bewirkt. Der Schaltarm k1 steht unter der Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder. die ihn in der Öffnungsstellung (Abb. 2) zu halten sucht, und liegt im Bereich eines am Bodenstück A befestigten, in das IZeillOCh hineinragenden Anschlagstiftes d, der den Schaltarm hl bei der Schließstellung des Verschlußkeils B (Abb. i) in der Stromschlußstellung hält.
  • Bei der Schilderung der Wirkungsweise der Abfeuervorrichtung soll von dem durch Abb. 2 veranschaulichten Zustand ausgegangen werden. Der Verschlußkeil B befindet sich in der öffnungsstellung; die Zahnstange D ist durch die Feder H nach vorn herausgeschoben und gegenüber dem Bodenstück A durch das Gesperre I festgestellt; der Schaltarm k1 befindet sich in der Öffnungsstellung. Wenn der Verschlußkeil B, nachden in den Laderaum des Geschützrohres eine Patrone eingeführt ist, entgegen dem Sinne des Pfeiles i in die Schließstellung (Abb. i) geschoben wird, wird die Feder H durch die gegenüber dein Bodenstück A festgestellte ZahnstangeD zusammengedrückt. Das Ritzel E rollt hierbei auf der Zahnstange D ab und treibt das Stirnrad G im Sinne des Pfeiles y an. Die Drehung des Stirnrades G kann jedoch infolge der Wirkung der Freilaufeinrichtung F nicht auf den Generator C übertragen werden, so daß dieser keine Spannung erzeugt. Kurz vor Beendigung der Schließbewegung des Verschlußkeils trifft der Schaltarm hl auf den Anschlagstift d, der ihn, während der Verschlußkeil die Schließbewegung vollendet, in die Schließstellung drückt. Gleichzeitig ist die Anschlußdose L in die Lage gelangt, bei der sie die Zündvorrichtung der Patrone in den Stromkreis K einschaltet.
  • Zum Abfeuern des Geschützes wird nunmehr das Gesperre T ausgerückt, die Zahnstange D wird jetzt durch die Energie des durch die gespannte Feder H gebildeten Kraftspeichers in ihre in Abb. i strichpunktiert veranschaulichte vordere Grenzlage getrieben und dreht dabei das Stirnrad G entgegen dem Sinne des Pfeiles y. Bei diese Drehrichtung ist die Freilaufeinrichtung F unwirksam, so daß der Generator C angetrieben wird und den zum Zünden erforderlichen Strom liefert. Bei dem nach dem Schußß erfolgenden öffnen des Verschlusses wird die sich in bezug auf den Verschlußkeil B in ihrer vorderen Grenzlage befindende Zahnstange D von dem Verschlußkeil mitgenommen und gelangt wieder in die Lage nach Abb. 2, in der sie durch das Gesperre J gegenüber dein Bodenstück A festgestellt wird. Damit ist wieder der Zustand erreicht, von-dem bei der Schilderung der Wirkungsweise ausgegangen wurde.
  • Die Freilaufeinrichtung F kann auch weggelassen werden. In diesem Falle würde der Generator C schon beim Schließen des Verschlusses angetrieben werden und Spannung erzeugen. Solange sich der Schaltaren hl noch in der Öffnungsstellung befindet, kann auch in diesem Falle kein Zündstrom entstehen. Es könnte aber der Fall eintreten, daß der Schaltarm k1 am Ende der Schließbewegung schon in die Stromschlußstellung gelangt, bevor der Generator zum Stillstand gelangt ist und infolgedessen, wie es unter Umständen erwünscht sein kann, eine sofortige Zündung erfolgen würde. Falls dies ausgeschlossen sein soll, ist es zweckmäßig, den Stromschließer mit einer Einrichtung zur Verzögerung der Zündung zu versehen, die auch ausschaltbar sein könnte, falls auch sofortige Zündung erwünscht ist. Anstatt des Stromschließers mit dem Schaltarm k1 könnte in dem Stromkreis K auch ein Stromschließer vorgesehen werden, der erst durch Ausrücken des Gesperres T in die Stromschlußstellung gelangt. Der Generator G könnte auch anstatt in einem durch den Keil B gebildeten Verschlußblock in dem Verschlußblock eines Schraubenverschlusses angeordnet sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschützen, bei der am Geschütz ein kleiner, zur Erzeugung des Zündstroms bestimmter Generator und ein Kraftspeicher vorgesehen sind, in dem die zum Antrieb des Generators erforderliche Energie durch eine im Zusammenhang finit dem Schuß erfolgende Bewegung eines Geschützteiles erzeugt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschützteil, durch dessen Bewegung dem Kraftspeicher (H) Energie zugeführt -wird, durch den Verschlußblock (B) des Geschützes gebildet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur uniitittelbaren Erzerigung des Zündstromes dienende Generator (1@) in den Verschlußblock (B) eingebaut ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 für Geschütze mit Keilv erschluß, dadurch gegekennzeichnet, daß gegenüber dem Verschlußkeil (B) in dessen Bewegungsrichtung eine Zahnstange (D) verschiebbar ist, die durch ein ausrückbares Gesperre (J) gegenüber dein Bodenstück (<1) des Geschützrohres feststellbar ist und derart mit einer im Verschlußkeil (B) angeordneten Feder (H) in Verbindung steht, daß diese bei festgestellter Zahnstange (D) durch die Schließbewegung des Verschlußkeils (B) gespannt wird, wobei die Zahnstange (D) mit dem Anker des Generators (C) derart in Verbindung steht, daß der Anker von der Zahnstange angetrieben wird, wenn diese nach Auslösung des Gesperres (J) durch die gespannte Feder (H) verschoben wird. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der Zahnstange (D) und dein Generatoranker vorgesehene zwangläufige Verbindung eine Freilaufeinrichtung (F) enthält, die bei der Schließbewegung des Verschlußkeils (B) eine Bewegungsübertragung auf den Generatoranker (C) verhindert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Generator (C) angeschlossene Zündstromkreis (K) einen Stromschließer (hl) enthält, der erst durch die Schließbewegung des Verschlußkeils in die Schließstellung gelangt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromschließer (hl) mit einer Einrichtung zur Verzögerung des Stromschlusses versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Generator (C) angeschlossene Stromkreis (K) einen Stromschließer enthält, der durch die Ausrückung des für die Zahnstange vorgesehenen Gesperres (J) in die Schließstellung gelangt.
DEK110683D 1928-08-11 1928-08-11 Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschuetzen Expired DE495227C (de)

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DEK110683D DE495227C (de) 1928-08-11 1928-08-11 Vorrichtung zum elektrischen Abfeuern von Geschuetzen

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DE495227C true DE495227C (de) 1930-04-05

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DE (1) DE495227C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2817272A (en) * 1951-05-10 1957-12-24 Dwight F Gunder Rocket launcher
DE2334104A1 (de) * 1972-07-04 1974-01-24 France Etat Elektrischer generator fuer waffen mit elektrischer zuendung
US4924748A (en) * 1988-07-04 1990-05-15 Rheinmetall Gmbh Hand-operated lever for opening and closing a wedge-like breechblock

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