DE494958C - Gas-Absorptionsgefaess - Google Patents
Gas-AbsorptionsgefaessInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L5/00—Gas handling apparatus
- B01L5/04—Gas washing apparatus, e.g. by bubbling
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Description
- Gas-Absorptionsg efäß Die Erfindung betrifft ein Gas-Absorptionsgefäß zur quantitativen Analyse eines Gases bzw. zur volumetrischen Bestimmung eines der Bestandteile eines Gasgemenges.
- Zu diesem Zweck wird das zu untersuchende Gasgemenge durch Heben einer Niveauflasche in das Absorptionsgefäß gedrückt, wo ein bestimmter Bestandteil beim Durchperlen der Absorptionsflüssigkeit absorbiert und durch Senken der Niveauflasche wieder abgesaugt wird, so daß die Volumendifferenz gemessen werden kann.
- Es sind Gas-Absorptionsgefäße bekannt, bei welchen die zum Einführen des Gases dienende Kapillare in Höhe eines den Flüssigkeitsbehälter abschließenden Ventils in das Ventilgehäuse mündet. Da nun in dem Kapillarröhrchen infolge der Kapillarerhebung die Flüssigkeit schneller ansteigt als in dem weiteren Flüssigkeitsbehälter, so wird bei diesen bekannten Gefäßen das Ventil beim Absaugen des Gases von der in der Kapillare ansteigenden Flüssigkeit seitlich benetzt. Das an dem Ventil vorbeiströmende Gas reißt die Flüssigkeitströpfchen in die obere Kapillare hinein, wodurch das Meßergebnis stark beeinflußt wird. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Absorptionsgefäße besteht darin, daß das mit seitlichen Vorsprüngen in dem Ventilgehäuse geführte Ventil nicht immer dicht schließt, da es sich unter Umständen schräg stellt, wodurch ebenfalls das Meßergebnis beeinflußt wird.
- Gemäß der Erfindung werden diese Mängel einesteils dadurch beseitigt, daß die Einführungskapillare unterhalb des Abschlußventils in eine vertiefte Ringkammer des Ventilgehäuses mündet, andernteils dadurch, daß das Ventil axiale Fortsätze besitzt, die ständig mit den Ventilsitzen in Eingriff bleiben.
- Auf diese Weise wird erreicht, daß die in dem Kapillarröhrchen aufsteigende Flüssigkeit mit dem Ventil überhaupt nicht in Berührung kommt, sondern sich in der vertieften Ringkammer ansammelt, und daß das Ventil selbst unbedingt dicht schließen muß, da es sich nicht schräg stellen kann. Weiterhin ist gemäß der Erfindung das Absorptionsgefäß im Ventilgehäuse durch eine Schliffverbindung unterteilt, um bei möglichst kleinen Abmessungen des Ventilgehäuses das Ventil bequem einsetzen zu können. Durch eine Feder werden die Flächen des Schliffes gegeneinandergepreßt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. I einen Längsschnitt des Absorptionsgefäßes, Abb. 2 eine Seitenansicht des Anschlußstückes und Abb. 3 eine Draufsicht der Tragvorrichtung.
- Das Absorptionsgefäß a kommuniziert mit dem Gefäß b, durch welches die Absorptionsflüssigkeit eingefüllt wird. Den Kopf des Absorptionsgefäßes bildet das Ventilgehäusec, in welchem sich das Schwimmerventil d befindet, das beim Einströmen des zu untersuchenden Gasgemenges auf seinen Sitz e gepreßt wird und die dort vorhandene Öffnung verschließt. Das Gasgemenge wird durch das Rohr f bis zum Boden des Gefäßes a gedriickt, perlt durch die Absorptionsflüssigkeit hindurch nach oben und sammelt sich im oberen Teil des Gefäßes a an. Beim Senken der Niveauflasche wird das Ventil d angehoben, und das Gasgemenge strömt zurück.
- Das Ventilgehäuse c ist unterhalb des Sitzes e zu einer Ringkammer g erweitert.
- Nachdringende Flüssigkeit hebt das Ventil an und fließt dann in die Ringkammer g ab.
- Erst wenn der Flüssigkeitsspiegel in der Ringkammer g so hoch gestiegen ist, daß das Ventil d schwimmt, wird die obrer Öffnung h geschlossen, so daß keine Flüssigkeit mit dem Gasgemenge zusammen entweichen kann.
- Im Ventilgehäuse c ist das Gefäß a bei i unterteilt und mit einem IÇugelschliff versehen. Die Gefäße a und b, welche ein Ganzes bilden, stehen derart unter der Wirkung einer Feder, daß das Gefäß a gegen den Aufsatz k gepreßt wird. Die Anordnung kann z. B. so getroffen sein, daß eine Feder I den abgebogenen Schenkeln einer bei n drehbaren Tragvorrichtungp gegen das Gefäß a preßt. Zur Schonung der Gefäße sind Filzunterlagen o vorgesehen. Die Tragvorrichtung ist zum Durchlaß des Verbindungsrohres q mit einem Schlitz r und weiterhin mit einem Handgtiff s versehen. Durch Druck auf letzteren wird die Verbindung bei i gelöst.
- Die senkrechte Lage des Ventils d wird unabhängig von seiner Stellung durch axiale Fortsätze t und t gesichert, welche Führungszapfen bilden, die ständig mit den Sitzen e und h in Eingriff bleiben.
Claims (3)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Gas-Absorptionsgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinführungskapillare (f) in eine unterhalb des Abschlußventils (d) befindliche Ringkammer (g) des Ventilgehäuses (c) mündet.
- 2. Gas-Absorptionsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußventil (d) mit axialen Fortsätzen (u, t) versehen ist, die ständig in den Ventilsitzen (e, h) geführt sind.
- 3. Gas-Absorptionsgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (c) durch eine Schliffverbindung unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH116811D DE494958C (de) | 1928-05-30 | 1928-05-30 | Gas-Absorptionsgefaess |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH116811D DE494958C (de) | 1928-05-30 | 1928-05-30 | Gas-Absorptionsgefaess |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494958C true DE494958C (de) | 1930-03-31 |
Family
ID=7172654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH116811D Expired DE494958C (de) | 1928-05-30 | 1928-05-30 | Gas-Absorptionsgefaess |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494958C (de) |
-
1928
- 1928-05-30 DE DEH116811D patent/DE494958C/de not_active Expired
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