DE494173C - Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Wagenkasten fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/08—Front or rear portions
- B62D25/081—Cowls
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist schon vorgeschlagen worden, bei Kraftwagen den Windlauf oder die Vorderwand
einschließlich des Windlaufes und Teile der vorderen Pfosten und des Windscheibenrahmens
aus einem zusammenhängenden äußeren Preßteil herzustellen und diesen äußeren Preßteil durch einen entsprechend
gestalteten inneren Preßteil zu verstärken. Zur Erleichterung der Herstellung dieser
großen Preßteile und zur Verbesserung des äußeren Aussehens wurde der Windlauf verhältnismäßig
kurz in der Längsrichtung gestaltet und ohne Spritzblech und Fußbrettträger hergestellt; das Spritzblech und die
Fußbrettträger wurden bei dieser Ausbildung vor dem Windlauf direkt auf dem Fahrzeugrahmen
befestigt.
Durch die Erfindung sollen die hauptsächlichen Vorzüge in bezug auf Herstellung und
auf Aussehen, die sich bei einem kurzen Windlauf von normaler Querschnittsgestalt
ergeben, erhalten werden, aber das Spritzblech und die Fußbrettträger sollen mit dem
Windlauf verbunden werden und gleichzeitig die Windlaufeinheit als Ganzes verstärken,
und sollen nicht, wie dies bisher meist der Fall war, das Auflager für die Motorhaube
stören.
Die Erfindung besteht vor allem darin, daß an dem verhältnismäßig kurzen eigentlichen
Windlauf ein in seinen iVbmessungen kleiner gehaltener Vorbau befestigt ist, welcher das
Spritzblech und die Fußbrettträger trägt und den eigentlichen Windlauf verstärkt und versteift.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Gestaltung, Anordnung und Verbindung der einzelnen Teile.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Windlauf.
Abb. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht schräg von vorn die Einheit, die die innere
Verkleidung des Windlaufes bildet.
Abb. 3 bis 6 zeigen Schnitte nach den mit entsprechenden Ziffern bezeichneten Schnittlinien
der Abb. 1.
Abb. 7 bis 9 zeigen Schnitte nach den mit entsprechenden Ziffern bezeichneten Schnittlinien
der Abb. 2.
Der eigentliche Windlauf 10, der Windscheibenrahmen 11 und Teile der vorderen
Pfosten 12 sind als Hohlkörper ausgebildet und bestehen aus zusammenhängenden äußeren
und inneren Verkleidungsteilen 13 und 13', die vorzugsweise zusammenhängende
Blechpreßteile darstellen und längs ihrer äußeren Ränder und längs der Ränder der Windscheibenöffnung
miteinander verbunden sind.
Der eigentliche Windlauf χο, dessen Ab-
messungen quer zur Längsrichtung des Wagens in normaler Weise gewählt sind, ist
nach vorn durch einen der Form des Windlaufes entsprechenden und In seinen Abmessungen
kleiner gehaltenen Vorbau 14 verlängert. Der Vorbau 14 besteht aus zwei in
der Mittelebene des Wagens bei 16 einander überlappenden und miteinander verbundenen
Teilen (s. Abb. 3). Der vordere Rand des Vorbaues 14 weist einen nach innen gerichteten
Flansch 17 auf, an dem das Spritzblech 15
z. B. durch Schweißen befestigt ist. Die vorderen Ränder der äußeren und inneren Verkleidungen
13 und 13' des Windlaufes weisen nach innen gerichtete Abbiegungen 18 bzw.
19 auf, die miteinander verschweißt sind. Die Abbiegung 18 der äußeren Verkleidung setzt
sich in einer nach vorn gerichteten, als Auflage für den hinteren Rand der (nicht gezeichneten)
Motorhaube dienenden Abbiegung
20 fort, die ihrerseits in einen schmalen, nach innen gerichteten, zur Verstärkung dienenden
Flansch 21 ausläuft. Die Abbiegung 19 der inneren Verkleidung 13 ist erheblich breiter
als die Abbiegung 18 und bildet mit der Abbiegung 20 der äußeren Verkleidung einen
Winkel, in den der äußere Arm und der Steg eines im Querschnitt Z-förmigen und entsprechend
der Form des Windlaufes gestalteten gebogenen Verstärkungsstreifens 22 eingebettet
ist. Der sich über die Seitenwandung und die Oberwandungen des Windlaufes erstreckende
Verstärkungsstreifen 22 ist fest, z. B. durch Schweißen, mit den beiden Abbiegungen
19 und 20 verbunden.
Der hintere Rand des Vorbaues 14 ist fest mit dem inneren, nach hinten gerichteten Arm
23 des im Querschnitt Z-förmigen Streifens 22 vorzugsweise durch Schweißen verbunden.
Beim Zusammenbau wird der Vorbau 14 einfach in den von dem Streifen 22 umschlossenen
Raum so weit eingeschoben, bis der in dem Vorbau kurz vor seinem hinteren Rande ausgebildete Wulst 24 an den Streifen
22 anstößt.
Der neue Windlauf läßt sich besonders leicht auf den Fahrzeugrahmenlängsträgern
anbringen, deren Außenseiten gleichlaufend mit den unteren Rändern des Wagenkasten-Oberteils
ausgebildet sind. Wie aus Abb. 1 und 6 ersichtlich, überdeckt der untere Rand
des Windlaufes, welcher durch die durch Umbördelung miteinander verbundenen Innen-
und Außenverkleidungen 13 und 13' gebildet wird, die Außenseite des Rahmenlängsträgers
25 und. ist an diesem z. B. durch Nieten 26 befestigt. Der Vorbau 14 endet, wie aus
Abb. ι und 5 ersichtlich, oberhalb des unteren Randes des Windlaufes und wird von der
Oberseite des Rahmenlängsträgers 25 durch einen nach der Wagenmitte zu gerichteten
Flansch 27 getragen. Durch den unteren Rand des Windlaufes und durch den Flansch
27 des Vorbaues wird also ein Winkel gebildet, in dem der durch die Oberwand und
Außenwand der Rahmenlängsträger gebildete Winkel eingebettet ist. Infolgedessen läßt
sich der Windlauf leicht in der richtigen Stellung auf den Fahrzeug- oder Wagenkastenunterrahmen
aufsetzen und befestigen. An den Auflageflächen zwischen dem Windlauf und den Rahmenlängsträgern wird
zweckmäßig ein schalldämpfendes Material 35 eingelegt (s. Abb. 5 und 6).
Der untere Rand des Vorbaues ist durch einen rinnenförmigen Preßteil 28 verstärkt,
der mit einer der beiden Seitenwandungen der Rinne an der Unterseite des Flansches 27
befestigt ist, während von dem Rand der obenliegenden Wandung der Rinne 28 ein Flansch 28' nach oben abgebogen ist, der an
der Außenfläche der Verkleidung des Vorbaues 14 angeschweißt ist. Die außenliegende
Bodenwandung der Rinne 28 liegt im wesentlichen in einer Ebene mit dem entsprechenden
Teil der Außenverkleidung 13 des Windlauf es und dient dazu, um die Motorhaube 29
zu tragen und im richtigen Abstand von dem Fahrzeugnahmenlängsträger zu halten (β. Abb. 5).
Die Fußbrettträger 30 bestehen aus dreieckigen Blechpreßteilen, die längs ihrer drei
Seiten auf die Wagenmitte zu gerichtete Flansche 31, 32, 33 aufweisen (s. Abb. 1, 5
und 6). Zur Verbindung der Fußbrettträger 30 mit dem Vorbau sind die vorderen Flansche 32 an der Spritzwand 15 und die
unteren Flansche 31 auf dem unteren Flansch 27 des Vorbaues durch Schweißen
befestigt. Der obere geneigte Flansch 33 weist in der üblichen Weise einen nach unten
versetzten Teil 34 auf, der zum Tragen der Bodenbretter dient. Der untere hintere Teil
des Flansches ist waagerecht angeordnet und bildet die Fortsetzung der waagerechten Fußbodentragteile
34' der Rahmenlängsträger (s.Abb. 1).
Zur Erleichterung der Herstellung wird die Innenverkleidung 13' aus drei Blechstücken
36, 37 und 38 zusammengesetzt (s. Abb. 2 und 7 bis 9). Zwei dieser Blechetücke,
36 und 37, bilden je eine Hälfte des Windlaufes und einen Teil des am hinteren Rande des Windlaufes angeordneten vorderen
Pfoistens. Diese beiden Teile 36 und 37 überlappen einander in der Wagenmitte und sind
an den einander überlappenden Stellen durch Schweißen miteinander verbunden (is. Abb. 9).
Längs des hinteren Randes weisen die Windlaufteile 36 und 37 nach oben gerichtete
Flansche 39 auf, die sich über die Oberseite des Windlaufes und von der Oberseite etwas
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nach abwärts erstrecken. An diesen Flanschen 39 ist der obere Teil 38 der Wagenkastenvorderwand
dadurch befestigt, daß die einander überlappenden Teile miteinander verschweißt sind (s. Abb. 8).
Der obere Rand 41 des aus einem Preßstück 40 gebildeten Instrumentenbrettes ist
im Querschnitt winkelförmig und in der Längsrichtung des Wagens gesehen entspre-
to chend dem inneren Verkleidungsblech des Windlaufes gestaltet, so daß der Preßteil 41
durch Einpassen des Randes des inneren Verkleidungsblechs des Windlaufes in den durch
den oberen Rand des Instrumentenbrettes gebildeten Winkel leicht in der richtigen Lage
angeordnet und durch Punktschweißung oder anderweitig fest mit dem Windlauf verbunden
werden kann. Durch diese Ausbildung dient das Instrumentenbrett als Querversteifung
zwischen den beiden vorderen Pfosten.
Claims (6)
1. Wagenkasten, insbesondere Preßmetallwagenkasten, für Kraftfahrzeuge,
gekennzeichnet durch einen vorn am Windlauf (10) befestigten, der Form des
Windlaufes entsprechenden und in seinen Abmessungen kleiner gehaltenen Vorbau (14), an dem das Spritzblech (15) und
die Fußbrettträger (30) befestigt sind.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbau
(14) mit seinem hinteren Rande unter Zwischenschaltung eines Z-förmig gebogenen
Streifens Γ22, 23) innen am vorderen Rande des Windlaufes (10) befestigt
ist.
3. Wagenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Windlauf
(10) aus einem inneren und einem äußeren, an ihren vorderen Rändern winklig
zueinander abgebogenen und miteinander verbundenen Blechen (13,13') gebildet
ist, und daß der Vorbau (14) sowohl an dem inneren als auch an dem äußeren
Blech befestigt ist.
4. Wagenkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung
des aus einer zusammenhängenden Blechtafel gebildeten Windscheibenrahmenteiles (38), des aus Blech gepreßten
Instrumentenbrettes (40) und des inneren Bleches (13') des Windlaufes das letztere
längs seines hinteren Randes mit einem Flansch (39) versehen ist.
5. Wagenkasten nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Windlauf (10) die Außenseite der Fahrzeugrahmenlängsträger (25) überdeckt,
und daß der Vorbau (14) oberhalb der Rahmenlängsträger (25) endet und
auf ihnen aufliegt.
6. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur richtigen
Abstandhaltung der Motorhaube (29) vom Vorbau (14) der untere Rand desselben
mit einem gekröpften Ansatz (28) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US241692A US1816333A (en) | 1927-12-21 | 1927-12-21 | Cowl construction for vehicle bodies |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494173C true DE494173C (de) | 1930-03-29 |
Family
ID=22911773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB140990D Expired DE494173C (de) | 1927-12-21 | 1928-12-20 | Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1816333A (de) |
| DE (1) | DE494173C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2488471A (en) * | 1945-07-26 | 1949-11-15 | Ford Motor Co | Body cowl construction |
| US2662794A (en) * | 1950-06-08 | 1953-12-15 | Budd Co | Final connection between preassembled units of self-supporting automobile bodies |
-
1927
- 1927-12-21 US US241692A patent/US1816333A/en not_active Expired - Lifetime
-
1928
- 1928-12-20 DE DEB140990D patent/DE494173C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1816333A (en) | 1931-07-28 |
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