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DE494173C - Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE494173C
DE494173C DEB140990D DEB0140990D DE494173C DE 494173 C DE494173 C DE 494173C DE B140990 D DEB140990 D DE B140990D DE B0140990 D DEB0140990 D DE B0140990D DE 494173 C DE494173 C DE 494173C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cowl
car body
stem
body according
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB140990D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Budd Co
Original Assignee
Edward G Budd Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edward G Budd Manufacturing Co filed Critical Edward G Budd Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE494173C publication Critical patent/DE494173C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/081Cowls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Es ist schon vorgeschlagen worden, bei Kraftwagen den Windlauf oder die Vorderwand einschließlich des Windlaufes und Teile der vorderen Pfosten und des Windscheibenrahmens aus einem zusammenhängenden äußeren Preßteil herzustellen und diesen äußeren Preßteil durch einen entsprechend gestalteten inneren Preßteil zu verstärken. Zur Erleichterung der Herstellung dieser großen Preßteile und zur Verbesserung des äußeren Aussehens wurde der Windlauf verhältnismäßig kurz in der Längsrichtung gestaltet und ohne Spritzblech und Fußbrettträger hergestellt; das Spritzblech und die Fußbrettträger wurden bei dieser Ausbildung vor dem Windlauf direkt auf dem Fahrzeugrahmen befestigt.
Durch die Erfindung sollen die hauptsächlichen Vorzüge in bezug auf Herstellung und auf Aussehen, die sich bei einem kurzen Windlauf von normaler Querschnittsgestalt ergeben, erhalten werden, aber das Spritzblech und die Fußbrettträger sollen mit dem Windlauf verbunden werden und gleichzeitig die Windlaufeinheit als Ganzes verstärken, und sollen nicht, wie dies bisher meist der Fall war, das Auflager für die Motorhaube stören.
Die Erfindung besteht vor allem darin, daß an dem verhältnismäßig kurzen eigentlichen Windlauf ein in seinen iVbmessungen kleiner gehaltener Vorbau befestigt ist, welcher das Spritzblech und die Fußbrettträger trägt und den eigentlichen Windlauf verstärkt und versteift. Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Gestaltung, Anordnung und Verbindung der einzelnen Teile.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Windlauf.
Abb. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht schräg von vorn die Einheit, die die innere Verkleidung des Windlaufes bildet.
Abb. 3 bis 6 zeigen Schnitte nach den mit entsprechenden Ziffern bezeichneten Schnittlinien der Abb. 1.
Abb. 7 bis 9 zeigen Schnitte nach den mit entsprechenden Ziffern bezeichneten Schnittlinien der Abb. 2.
Der eigentliche Windlauf 10, der Windscheibenrahmen 11 und Teile der vorderen Pfosten 12 sind als Hohlkörper ausgebildet und bestehen aus zusammenhängenden äußeren und inneren Verkleidungsteilen 13 und 13', die vorzugsweise zusammenhängende Blechpreßteile darstellen und längs ihrer äußeren Ränder und längs der Ränder der Windscheibenöffnung miteinander verbunden sind.
Der eigentliche Windlauf χο, dessen Ab-
messungen quer zur Längsrichtung des Wagens in normaler Weise gewählt sind, ist nach vorn durch einen der Form des Windlaufes entsprechenden und In seinen Abmessungen kleiner gehaltenen Vorbau 14 verlängert. Der Vorbau 14 besteht aus zwei in der Mittelebene des Wagens bei 16 einander überlappenden und miteinander verbundenen Teilen (s. Abb. 3). Der vordere Rand des Vorbaues 14 weist einen nach innen gerichteten Flansch 17 auf, an dem das Spritzblech 15 z. B. durch Schweißen befestigt ist. Die vorderen Ränder der äußeren und inneren Verkleidungen 13 und 13' des Windlaufes weisen nach innen gerichtete Abbiegungen 18 bzw.
19 auf, die miteinander verschweißt sind. Die Abbiegung 18 der äußeren Verkleidung setzt sich in einer nach vorn gerichteten, als Auflage für den hinteren Rand der (nicht gezeichneten) Motorhaube dienenden Abbiegung
20 fort, die ihrerseits in einen schmalen, nach innen gerichteten, zur Verstärkung dienenden Flansch 21 ausläuft. Die Abbiegung 19 der inneren Verkleidung 13 ist erheblich breiter als die Abbiegung 18 und bildet mit der Abbiegung 20 der äußeren Verkleidung einen Winkel, in den der äußere Arm und der Steg eines im Querschnitt Z-förmigen und entsprechend der Form des Windlaufes gestalteten gebogenen Verstärkungsstreifens 22 eingebettet ist. Der sich über die Seitenwandung und die Oberwandungen des Windlaufes erstreckende Verstärkungsstreifen 22 ist fest, z. B. durch Schweißen, mit den beiden Abbiegungen 19 und 20 verbunden.
Der hintere Rand des Vorbaues 14 ist fest mit dem inneren, nach hinten gerichteten Arm 23 des im Querschnitt Z-förmigen Streifens 22 vorzugsweise durch Schweißen verbunden. Beim Zusammenbau wird der Vorbau 14 einfach in den von dem Streifen 22 umschlossenen Raum so weit eingeschoben, bis der in dem Vorbau kurz vor seinem hinteren Rande ausgebildete Wulst 24 an den Streifen 22 anstößt.
Der neue Windlauf läßt sich besonders leicht auf den Fahrzeugrahmenlängsträgern anbringen, deren Außenseiten gleichlaufend mit den unteren Rändern des Wagenkasten-Oberteils ausgebildet sind. Wie aus Abb. 1 und 6 ersichtlich, überdeckt der untere Rand des Windlaufes, welcher durch die durch Umbördelung miteinander verbundenen Innen- und Außenverkleidungen 13 und 13' gebildet wird, die Außenseite des Rahmenlängsträgers 25 und. ist an diesem z. B. durch Nieten 26 befestigt. Der Vorbau 14 endet, wie aus Abb. ι und 5 ersichtlich, oberhalb des unteren Randes des Windlaufes und wird von der Oberseite des Rahmenlängsträgers 25 durch einen nach der Wagenmitte zu gerichteten Flansch 27 getragen. Durch den unteren Rand des Windlaufes und durch den Flansch 27 des Vorbaues wird also ein Winkel gebildet, in dem der durch die Oberwand und Außenwand der Rahmenlängsträger gebildete Winkel eingebettet ist. Infolgedessen läßt sich der Windlauf leicht in der richtigen Stellung auf den Fahrzeug- oder Wagenkastenunterrahmen aufsetzen und befestigen. An den Auflageflächen zwischen dem Windlauf und den Rahmenlängsträgern wird zweckmäßig ein schalldämpfendes Material 35 eingelegt (s. Abb. 5 und 6).
Der untere Rand des Vorbaues ist durch einen rinnenförmigen Preßteil 28 verstärkt, der mit einer der beiden Seitenwandungen der Rinne an der Unterseite des Flansches 27 befestigt ist, während von dem Rand der obenliegenden Wandung der Rinne 28 ein Flansch 28' nach oben abgebogen ist, der an der Außenfläche der Verkleidung des Vorbaues 14 angeschweißt ist. Die außenliegende Bodenwandung der Rinne 28 liegt im wesentlichen in einer Ebene mit dem entsprechenden Teil der Außenverkleidung 13 des Windlauf es und dient dazu, um die Motorhaube 29 zu tragen und im richtigen Abstand von dem Fahrzeugnahmenlängsträger zu halten (β. Abb. 5).
Die Fußbrettträger 30 bestehen aus dreieckigen Blechpreßteilen, die längs ihrer drei Seiten auf die Wagenmitte zu gerichtete Flansche 31, 32, 33 aufweisen (s. Abb. 1, 5 und 6). Zur Verbindung der Fußbrettträger 30 mit dem Vorbau sind die vorderen Flansche 32 an der Spritzwand 15 und die unteren Flansche 31 auf dem unteren Flansch 27 des Vorbaues durch Schweißen befestigt. Der obere geneigte Flansch 33 weist in der üblichen Weise einen nach unten versetzten Teil 34 auf, der zum Tragen der Bodenbretter dient. Der untere hintere Teil des Flansches ist waagerecht angeordnet und bildet die Fortsetzung der waagerechten Fußbodentragteile 34' der Rahmenlängsträger (s.Abb. 1).
Zur Erleichterung der Herstellung wird die Innenverkleidung 13' aus drei Blechstücken 36, 37 und 38 zusammengesetzt (s. Abb. 2 und 7 bis 9). Zwei dieser Blechetücke, 36 und 37, bilden je eine Hälfte des Windlaufes und einen Teil des am hinteren Rande des Windlaufes angeordneten vorderen Pfoistens. Diese beiden Teile 36 und 37 überlappen einander in der Wagenmitte und sind an den einander überlappenden Stellen durch Schweißen miteinander verbunden (is. Abb. 9). Längs des hinteren Randes weisen die Windlaufteile 36 und 37 nach oben gerichtete Flansche 39 auf, die sich über die Oberseite des Windlaufes und von der Oberseite etwas
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nach abwärts erstrecken. An diesen Flanschen 39 ist der obere Teil 38 der Wagenkastenvorderwand dadurch befestigt, daß die einander überlappenden Teile miteinander verschweißt sind (s. Abb. 8).
Der obere Rand 41 des aus einem Preßstück 40 gebildeten Instrumentenbrettes ist im Querschnitt winkelförmig und in der Längsrichtung des Wagens gesehen entspre-
to chend dem inneren Verkleidungsblech des Windlaufes gestaltet, so daß der Preßteil 41 durch Einpassen des Randes des inneren Verkleidungsblechs des Windlaufes in den durch den oberen Rand des Instrumentenbrettes gebildeten Winkel leicht in der richtigen Lage angeordnet und durch Punktschweißung oder anderweitig fest mit dem Windlauf verbunden werden kann. Durch diese Ausbildung dient das Instrumentenbrett als Querversteifung zwischen den beiden vorderen Pfosten.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Wagenkasten, insbesondere Preßmetallwagenkasten, für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch einen vorn am Windlauf (10) befestigten, der Form des Windlaufes entsprechenden und in seinen Abmessungen kleiner gehaltenen Vorbau (14), an dem das Spritzblech (15) und die Fußbrettträger (30) befestigt sind.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbau (14) mit seinem hinteren Rande unter Zwischenschaltung eines Z-förmig gebogenen Streifens Γ22, 23) innen am vorderen Rande des Windlaufes (10) befestigt ist.
3. Wagenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Windlauf (10) aus einem inneren und einem äußeren, an ihren vorderen Rändern winklig zueinander abgebogenen und miteinander verbundenen Blechen (13,13') gebildet ist, und daß der Vorbau (14) sowohl an dem inneren als auch an dem äußeren Blech befestigt ist.
4. Wagenkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des aus einer zusammenhängenden Blechtafel gebildeten Windscheibenrahmenteiles (38), des aus Blech gepreßten Instrumentenbrettes (40) und des inneren Bleches (13') des Windlaufes das letztere längs seines hinteren Randes mit einem Flansch (39) versehen ist.
5. Wagenkasten nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Windlauf (10) die Außenseite der Fahrzeugrahmenlängsträger (25) überdeckt, und daß der Vorbau (14) oberhalb der Rahmenlängsträger (25) endet und auf ihnen aufliegt.
6. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur richtigen Abstandhaltung der Motorhaube (29) vom Vorbau (14) der untere Rand desselben mit einem gekröpften Ansatz (28) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB140990D 1927-12-21 1928-12-20 Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge Expired DE494173C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US241692A US1816333A (en) 1927-12-21 1927-12-21 Cowl construction for vehicle bodies

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE494173C true DE494173C (de) 1930-03-29

Family

ID=22911773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB140990D Expired DE494173C (de) 1927-12-21 1928-12-20 Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge

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US (1) US1816333A (de)
DE (1) DE494173C (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2488471A (en) * 1945-07-26 1949-11-15 Ford Motor Co Body cowl construction
US2662794A (en) * 1950-06-08 1953-12-15 Budd Co Final connection between preassembled units of self-supporting automobile bodies

Also Published As

Publication number Publication date
US1816333A (en) 1931-07-28

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