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DE481812C - Maschine zum Waschen, Spuelen und Schleudern in einem Arbeitsgange - Google Patents

Maschine zum Waschen, Spuelen und Schleudern in einem Arbeitsgange

Info

Publication number
DE481812C
DE481812C DES72391D DES0072391D DE481812C DE 481812 C DE481812 C DE 481812C DE S72391 D DES72391 D DE S72391D DE S0072391 D DES0072391 D DE S0072391D DE 481812 C DE481812 C DE 481812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washing
rinsing
vessels
machine
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES72391D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Kuehnel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES72391D priority Critical patent/DE481812C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE481812C publication Critical patent/DE481812C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F23/00Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement, the receptacle serving both for washing and for centrifugally separating water from the laundry 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Waschen, Spülen und Schleudern in einem Arbeitsgange Die Erfindung ist auf eine Maschine gerichtet, die zum Waschen, Spülen und Schleudern von Wäsche u. dgl. in ieinem Arbeitsgange geeignet ist. Bei bekannten Maschinen hat man zu dem gleichen Zweck die Maschine so ausgebildet, daß die Waschtrommel in senkrechter Schleuderstellung schnell und in wagerechter Waschstellung langsam angetrieben wird. Bei den bisher bekannten Anordnungen haben sich aber Nachteile gezeigt. So ist z. B. zum Waschen und Spülen nur ein Gefäß vorhanden, so daß, wenn nach dem Waschen gespült werden soll, erst das schmutzige Waschwasser abgelassen werden muß. Ferner ist es bei größeren Mengen zu reinigender Wäsche notwendig, die, Wäsche aus der Trommel nach den einzelnen Arbeitsvorgängen herauszunehmen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigt nun eine Einrichtung, bei der zum Waschen, Spülen und Schleudern in einem Arbeitsgange in einem Behälter nebeneinanderliegende Gefäße zum Waschen und Spülen und über diesen Gefäßen eine das Waschgut aufnehmende Trommel angeordnet sind, die derart beweglich befestigt ist, daß sie zum Waschen, Spülen und Schleudern einstellbar ist. Die beiden Gefäße können beispielsweise so angeordnet sein, daß die Waschtrommel nach um etwa 9o° verschiedenen oder nach zwei einander entgegengesetzten Richtungen geneigt -wird. Man kann dadurch erreichen, daß man das zu reinigende Gut, z. B. die Wäsche, zum Beginn der. Reinigung nur einmal in die Waschtrommel einzulegen und erst am Schlusse des gesamten Reinigungsverfahrens im gereinigten und trockenen Zustande wieder herauszunehmen braucht. Da während sämtlicher Vorgänge der Waschbehälter geschlossen bleiben-kann, so ist dieses Waschverfahren außerordentlich einfach und sauber, und man kann eine solche Maschine ohne weitores in jeder Wohnung aufstellen.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner zwischen den beiden zum Waschen und Spülen dienenden Gefäßen zwecks gegenseitiger Erwärmung der Behandlungsflüssigkeiten eine dünne Trennwand vorgesehen. Außerdem ist eine bewegliche Abdeckplatte angeordnet, die den jeweilig nicht benutzten Wasch- oder Spülbehältef abdeckt.
  • In den Abb. i und z ist ein Ausfii71rungsbeispiel der Erfindung im Auf- und Grundriß dargestellt. i ist der zylindrische Waschbehälter der Waschmaschine. Er ruht auf den Füßen z und ist oben durch einen Deckel 3 verschlossen: In der Mitte des Bodens des Waschbehälters i ist ein - säulenartiger Körper q. aufgesetzt, in dessen Innerem eine senkrechte Welle 5 gelagert ist. An dem oberen Ende dieser Welle 5 sitzt die Waschtrommel 6, welche z. B. pilzförmige Gestalt hat. Zwischen der Waschtroriimel6 und der @Velle 5 ist ein bewegliches Zwischenstück 7, das als Kardangelenk ausgebildet ist, angeordnet, so daß man die Trommel in die beiden punktierten Stellungen (Abb. i) seitlich neigen und dabei doch in Drehbewegung halten kann. An Stelle eines Kardangelenkes kann man auch ein Kugelgelenk o. dgl. verwenden. An dem Ständer q. sind die beiden Ausleger 8 angebracht, welche die seitliche Neigung der Waschtrommel 6 begrenzen und gleichzeitig zur Auflagerung des zwischen dem Kardangelenk und der Waschtrommel 6 befindlichen Wellenstückes 9 eingerichtet sind. Zweckmäßig kann man noch Sicherungen vorsehen, welche die Waschtroirimel in der jeweilig geneigten Lage festhalten. Durch-die Zwischenwand i o ist der untere Teil des Waschbehälters in zwei Gefäße i i und 12 geteilt, in welche die Waschtrommel in, geneigter Lage abwechselnd eintauchen kann. Die Zwischenland io ist -dabei verhältnismäßig dünn gehalten, damit die Inhalte der beiden Gefäße sich gegenseitig erwärmen können. Über den. Gefäßen ii und 12 ist eine Abdeckplatte 13 derart drehbar um di-b Achse der Waschtrommel angeordnet, daß das eine Gefäß durch die Abdeckplatte gegen das Eindringen von Wasser abgedichtet ist, während die Waschtrommel in das andere Gefäß eintaucht.
  • Der Antrieb der senkrechten Welle 5 geschieht durch einen unter dem Boden des Waschbehälters i angeordneten Elektromotor 14. Zweckmäßig kann als Antriebsmotor ein schnellaufender Universalmotor verwendet werden, der ein geringes Gewicht besitzt, billig in der Anschaffung ist und an jede Stromart angeschlossen werden kann. Die Übertragung der Drehbewegung geschieht durch die Kegelräder i 5 und 16. Es kann zweckmäßig zwischen Antriebsmotor i q. und senkrechter Welle 5 auch ein bekanntes Wechselgetriebe eingeschaltet werden, das der, senkrechten Welle 5 eine schnelle und langsame Drehbewegung zu geben gestattet, wie es für die 'verschiedenen Waschvorgänge zweckmäßig ist.
  • Unter dem Waschgefäß 12 ist eine Kohlenfeuerung 17 an der einen Ecke des Gefäßes angeordnet. Die heißen Feuergase streichen unter dem Boden des Waschgefäßes 12 entlang und entweichen an der anderen Ecke. durch das Abzugsrohr 18 in den Schornstein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Waschen, Spülen und. Schleudern in einem Arbeitsgange, gekennzeichnet durch in einem Behälter (i) nebeneinanderliegende Gefäße zum Waschen und Spülen (i i, 12) und über diesen Gefäßen eine das Waschgut aufnehmende drehbare Trommel@(6), die am oberen- Ende der senkrecht gelagerten-Hauptwelle (5) derart beweglich befestigt ist, daß sie zum Waschen, Spülen und Schleudern in die hierfür erforderlichen Stellungen einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine dünne Trennwand (i o) zwischen beiden Gefäßen (11, 12) zwecks gegenseitiger Erwärmung der Behandlungsflüssigkeiten.
  3. 3. Vorrichtung nach .Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bewegliche Abdeckplatte (i3) den jeweils nicht benutzten Behälter (i i,. 12) abdeckt.
DES72391D 1925-11-28 1925-11-28 Maschine zum Waschen, Spuelen und Schleudern in einem Arbeitsgange Expired DE481812C (de)

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Publications (1)

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DE481812C true DE481812C (de) 1929-08-29

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ID=7503162

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