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DE489927C - Anhalte- und Freigabevorrichtung fuer elektromagnetisch geregelte Unruhuhren - Google Patents

Anhalte- und Freigabevorrichtung fuer elektromagnetisch geregelte Unruhuhren

Info

Publication number
DE489927C
DE489927C DESCH78310D DESC078310D DE489927C DE 489927 C DE489927 C DE 489927C DE SCH78310 D DESCH78310 D DE SCH78310D DE SC078310 D DESC078310 D DE SC078310D DE 489927 C DE489927 C DE 489927C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
clocks
electromagnet
electromagnetically controlled
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH78310D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH78310D priority Critical patent/DE489927C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE489927C publication Critical patent/DE489927C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F8/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electromechanical means
    • G04F8/08Means used apart from the time-piece for starting or stopping same

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Anhalte- und Freigabevorrichtung für elektromagnetisch geregelte Unruhuhren Es sind elektromagnetische Anhalte- und Freigabevorrichtungen für Uhren bekannt, bei welchen zeitweise die Unruhen der Uhren durch die an den Elektromagnetankern angebrachten Sperrorgane angehalten und freigegeben werden; zur Freigabe der Unruhen setzen hierbei Antriebsimpulse ein, welche die Unruhen aus ihrer Beharrung in Schwingungen versetzen. Nach einem Vorschlag wird dieses dadurch erreicht, daß mit einem beweglichen Elektromagnetanker eine kreisförmig gebildete Schleiffeder verbunden ist, welche zur 'Anhaltung der Unruhe an deren Stirnseite schleift, während sie bei ihrer Rückführung infolge ihrer Adhäsion mit dem Unruhkranz, sie der Unruheeinen Antriebsimpuls verleiht. In einem anderen Vorschlag ist mit dem beweglichen Ele'tromagnetanker ein drehbarer Sperrkegel verbunden, welcher zwecks Anhaltung der Unruhe in die Verzahnung eines auf der Unruhwelle sitzenden Sperrades einfällt, bei der Freigabe aber in seiner Rückbewegung einen Antriebsämpuls auf die Unruhe ausübt. Bei beiden. Vorrichtungen besteht jedoch der Nachteil, daß deren Elektromagnetanker einen großen Arbeitsweg bedingen. Ferner treten zeitweise größere Belastung-an an der Unruhe auf, so daß deren Zapfen und Läger stärker gewählt werden müssen, wodurch größere Reibungen die Unruhe in ihren Schwingungen nachteilig beeinflussen.
  • Gemäß der Erfindung sind diese Mängel dadurch beseitigt, daß eine mit einem elektromagnetischen Anker fest verbundene Sperrklinke unmittelbar das Steigrad eines Uhrwerkes anhält oder freigibt. Hier ist der Arbeitsweg des Elektromagnetankers ein derart geringer, daß ein sicheres Ansprechen dieses Sperrorgans mit einer äußerst geringen elektromagnetischen Energie gelingt.
  • Ferner ist das Anhalten des Steigrades an der Stelle gewährleistet, woselbst die angetriebenen Gangteile außer Ruhestellung sich befinden und somit bei ihrer Freigabe mit Sicherheit anlaufen können. Ein sekundärer Antriebsimpulsfällt somitfort. EinweitererVorteil besteht noch darin, daß bei einer .etwa alle Minuten einsetzenden Anhaltu!ng des Steigrades, wie dieses namentlich bei der Regelung mittels elektrischer Wellen geschieht, die Unruhe eine Zeitlang mit ihrer lebendigen Kraft weiterschwingen kann, so daß das wieder freigegebene Steigrad, dessen Anhaltung kaum die Dauer einer Sekunde hatte, fast die vollen Schwingungen der Unruhe vorfindet, zumal die Unruhe durch keinerlei Regelorgane belastet wird. Erfolgt aber das Anhalten des Steigrades in längeren Zeitabschnitten, z. B. nach einer oder mehreren Stunden, so treten auch größere Regelpausen auf, in denen schließlich die Unruhschwingungen aufhören; da aber das Steigrad in der Antriebsstellung freigegeben wird, so gelingt die Inbetriebsetzung der Gangteile ohne jegliche sekundäre Erregung. Gemäß der Erfindung gelingt die elektromagnetische Sperrung und Freigabe mit einer so geringen Energie, daß ein Ansprechen mittels elektrischer Wellenanzeiger ohne Zwischenrelais ermöglicht wird; hierdurch. wird ein -erheblich technischer Fortschritt erzielt. Die. Erfindung ist in der beiliegenden Abbildung dargestellt. Auf die Grundplatte 2 sind zunächst einige Gangteile des Uhrwerkes, wie das Steigrad i o, der Anker nebst Gabel 12, die Unruhe 13 nebst der Spiralfeder 14, in bekannter Weise gelagert. Ferner ist der Elektzomagnetanker 5i, 52, 53 mittels der Welle 55 drehbar gelagert und durch die Zugfeder 6o gegen die Prellschraube 54 bewegt. In den oberen Teil des zweiarmigen Elektromagnetankers ist der abgeflachte Anhaltestift 53 eingesetzt, während in dem unteren Teil. der Eisenanlder 52 befestigt ist. Ferner ist an der Platte 2 die zweiarmige Klinke 48 drehbar gelagert, welche unter dem Zug der Feder 50 gegen den Anschlag 49 bewegt wird. Endlich ist an der Platte 2 der Elektromagnet 56 hefestigt; dessen Anschlußleitungen 58, 59 fÜhren zu den bekannten Schaltorganen nebst Energiequelle. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun wie folgt: Wird die Klinke 48 durch Verstellorgane (mechanisch oder elektromagnetisch) nach der unteren Prellschraube bewegt, so wird der Schalthebel 54 52, 55 unter dem Zug der Feder 6o gegen den Anschlag 54 bewegt, während dea obere Arm des Hebels nach dem Steigrad io bewegt wird und mit seinem HaltesÜft 53 einen der Steigradzälme erfaßt bzw. abstützt, somit das Steigrad in seinen Drehbewegungen aufhält. Der Sitz 53 ist zu den Gangteilen des Uhrwerkes so berechnet, daß die Schwingungen der Unruhe 13 noch eine Zeitspanne fortdauern, bis der Elektromagnet 56 erregt wird und dadurch der untere Arm 52 vom Elektromagneten 56 angezogen wird, wodurch der um seine Achse 55 gedrehte Hebel in seinem oberen Teil vom Steigrad abbewegt wird, und dessen Stift 53 aus der Verzahnung des Steigrades i o heraustritt und damit dasselbe zum Umlauf wieder freigibt. Die Klinke 48 ist inzwischen von der unteren Fläche des Armes 51 abgeglitten und unter dem Druck der Feder 5o in ihrer Drehbewegung gegen den Anschlag 49 geschnellt, so daß nach dem Ausschalten des Elektromagneten 56 der Schalthebel 54 52, 55 für seine unter dem Zug der Feder 6o stehende Rückbewegung gesperrt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anhalte- und Freigabevorrichtung für elektromagnetisch geregelte Unruhuhren, dadurch gekennzeichnet, daß einbeweglicher Elektromagnetanker in angezogener Lage durch Eingriff in die Zähne des Steigrades das Uhrlaufwerk sperrt, in der Ruhestellung aber freigibt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Elektromagnetan'ker (5 i, 5 2, 5 5), welcher mittels der an ihm sitzenden Haltevorrichtung (53) einen Zahn des Gangrades (i o) so lange festhält, bis der Elektromagnet (56) infolge Erregung den Elektromagnetankerarm (5i, 52) anzieht, wodurch die Sperre (53) aus der Verzahnung des Gangrades heraustritt und gleichzeitig leime Sperre (48) den Elektromagnetankerarm (5i, 52) so lange in seiner Stellung festhält, bis die Sperre (48) mechanisch oder elektromagnetisch wieder ausgelöst wird.
DESCH78310D 1926-03-25 1926-03-25 Anhalte- und Freigabevorrichtung fuer elektromagnetisch geregelte Unruhuhren Expired DE489927C (de)

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DE489927C true DE489927C (de) 1930-01-22

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