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DE488899C - Einrichtung zur Dunkelfeldbeleuchtung mit auffallendem Licht - Google Patents

Einrichtung zur Dunkelfeldbeleuchtung mit auffallendem Licht

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Publication number
DE488899C
DE488899C DEH115883D DEH0115883D DE488899C DE 488899 C DE488899 C DE 488899C DE H115883 D DEH115883 D DE H115883D DE H0115883 D DEH0115883 D DE H0115883D DE 488899 C DE488899 C DE 488899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
dark field
objective
opening
incident light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH115883D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE488899C publication Critical patent/DE488899C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers
    • G02B21/082Condensers for incident illumination only
    • G02B21/084Condensers for incident illumination only having annular illumination around the objective

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Dunkelfeldbeleuchtung mit auffallendem Licht Die Erfindung betrifft eine mikroskopische Beleuchtungseinrichtung für undurchsichtige Objekte, die :es -ermöglicht, diese Objekto durch das Mikroskopobjektiv hindurch zu beleuchten und gleichzeitig die Prinzipien der Dunkelfeldbeleuchtung in Anwendung zu bringen, deren charakteristisches Kennzeichen darin besteht, daß die beleuchtenden Strahlenbündel bei der Entstehung des Bildes nicht mitwirken, so daß nur das an den Objektelementen abgebeugte Licht im mikroskopischen Bilde zur Geltung kommen kann. Dies wird mittels eines in seiner Mitte durchbrochenen, versilberten Planspiegels erreicht, ähnlich jenen, die bei manchen Augenspiegeln verwendet werden. Dieser Spiegel wird an Stelle der sonst bei Metallmikroskopen verwendeten Elemente (Glasprismen oder Glasplättchen), und zwar bei einem Vertikalilluminator über, bei einem Metallinikroskop nach L e C h a t e 1 i e r unmittelbar unter dem Mikroskopobjektiv angebracht.
  • Die Abb. i zeigt schematisch eine Ausführung und die Wirkungsweise der Erfindung. Als Lichtquelle dient ein mattiertes Niedervoltlämpchen L, welches vor eine Irisblende! gestellt ist. Eine Kondensatorlinse k entwirft zusammen mit dem Mikroskopobjektiv o und dem durchbohrten Spiegels sein Bild der durch das Lämpchen beleuchteten CSffnung der Irisblende in der Ebene des Präparats p. Die Irisblende i wirkt in diesem Falle als sogenannte Gesichtsfeldblende.
  • Die optische Wirkungsweise der Einrichtung geht gleichfalls aus der Abb. i hervor. Ein von der Blendenmitte ausgehendes Lichtbündel wird an dem Spiegels geteilt. Der mittlere Teil geht durch die öfnung des Spiegels hindurch, die Randteile hingegen werden durch das Mikroskopobjektiv hindurch auf die Präparatebene reflektiert. Da diese bei metallographischen Objekten gewöhnlich einen unvollkommenen, weil geätzten Spiegel darstellt, so wird der größte Teil der beleuchtenden Strahlen in das Objektiv zurückgeworfen. Die gespiegelten Lichtstrahlen durchsetzen nun das Objektiv in umgekehrter Richtung, werden von den Spiegelflächen aufgefangen und wieder in .der Richtung gegen die Kondensorlinse reflektiert. Die an den Unregelmäßigkeiten der spiegelnden Präparatfläche abgebeugten Lichtstrahlen verlaufen im Objektiv nach allen Richtungen. Zentrale Teile dieser Lichtbündel gelangen durch die Spiegelöffnung in das Okular und erzeugen das allein sichtbare ultramikroskopische Strukturenbild der Präparatfläche. Die Beleuchtung erfolgt somit durch Strahlen höherer Apertur, die Abbildung der Strukturen durch Strahlen niederer Apertur, wie das bei allen in der Praxis verwendeten Dunkelfeldeinrichtungen der Fall ist. Es ist eine unerläßliche Bedingung für das Zustandekommen der Dunkelfeldbeleuchtung bei auffallendem Licht, daß die spiegelnde Oberfläche des Präparates genau senkrecht zur optischen Achse des Metallmikroskops steht. Bei den Instrumenten nach L e C h a t e 11 e r ist diese Bedingung schon durch die Konstruktion des Mikroskops erfüllt. Bei den Vertikalilluminatoren (Abt. i) muß das Präparat auf einem Tischchen angeordnet sein, dess°n Neigung durch Feinverstellung abgeändert werden kann, um die Oberfläche des Präparates genau senkrecht zur optischen Achse des Mikroskops ausrichten zu können. Derartige Hilfsmittel sind bereits bei Einrichtungen zur Dunkelfeldbeleuchtung an Metallmikroskopen im Gebrauch.
  • Einfach durchbohrte Spiegel, wie in Abb. i dargestellt, würden aber nur ein unzureichendes Resultat geben. Wenn die Feldblende i so weit geöffnet wird, daß das Gesichtsfeld des Mikroskops voll ausgeleuchtet wird, so verlaufen nicht alle beleuchtenden Strahlen nach der Spiegelung am Präparat symmetrisch. Die Hauptstrahlen der von den Randteilen des Gesichtsfeldes kommenden Lichtbündel sind gegen die optische Achse des Mikroskops geneigt. Ein Teil dieser Lichtbündel wird daher die zentral angeordnete Spiegelöffnung durchsetzen und in das beobachtende Auge gelangen. Die Folge davon ist, daß nur bei fast vollständig geschlossener Gesichtsfeldblende, wenn das Gesichtsfeld auf das äußerste eingeengt ist, eine einwandfreie Dunkelfeldbeleuchtung erzielt werden kann.
  • Diesem Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch abgeholfen, daß auf der Rückseite des Spiegels eine Blende angeordnet wird, welche die Spiegelöffnung verkleinert. Die Wirkungsweise dieser Blende geht aus Abb. a hervor, in welcher mit s der durchbohrt Spiegel, mit b die Blende bezeichnet ist. Während die inneren Randstrahlen z eines leuchtenden Lichtbündels, welches von der Mitte des Gesichtsfeldes ausgeht, noch von den Rändern der Spiegelöffnung aufgefangen werden, ist das bei den inneren Randstrahlen Y und ri eines vom Rande des Gesichtsfeldes kommenden, geneigten Bündels nicht durchweg der Fall. Der innere Randstrahlrl würde die öffnung passieren, wenn @er nicht von der Blende b zurückgehalten würde. An Stelle der Blende an 'der Rückseite des Spiegels kann auch eine Abdeckung der Randteile der Spiegelöffnung auf der Vorderseite vorgenommen werden, beispielsweise durch einen Lackring. Die Abblendung der Randteile der Spiegelöffnung soll derart beschaffen sein, daß diese Teile nicht zur Beleuchtung des Objektes herangezogen werden und daß gewissermaßen zwischen den die ultramikroskopische Abbildung vermittelnden Lichtbündeln und den beleuchtenden einnicht von Licht erfüllter toter Raum bestehen, bleibt.
  • Die Bildung dieses toten Raumes zwischen beleuchtenden und abbildenden Strahlenbündeln geht aus Abb.3 der Zeichnung hervor. In dieser bewirkt die Ausschaltung der Randteile der Spiegelöffnung ein auf die Vorderseite des Spiegels. s aufgetragener, den Rand der Öffnung umgebender mattschwarzer Lackring L. Dem vom Kondensor kommenden Lichtbündel a geht der zentrale Teil dadurch verloren, daß es durch die Spiegelöffnung tritt; die benachbarten Teile werden durch den Lackring vernichtet, so daß nur die Randteile d des ursprünglichen Lichtbündels das Präparat p beleuchten. Die vom Präpiarat ausgehenden gebeugten oder diffus reflektierten Lichtbündel füllen wohl die Öffnung des Objektivs o vollständig aus, doch kommen sie bei der Bildentstehung nur nach) Maßgabe der Spiegelöffnung in Gestalt des Lichtbündels e zur Geltung.
  • Es sind Einrichtungen für metallographische Zwecke bekannt, bei welchen das Präparat zur Erzielung einer Dunkelfeldbeleuchtung mit Strahlen stärkerer Neigung (größerer Apertur) beleuchtet und durch abgebeugte Strahlen geringerer Neigung (niederer Apertur) beobachtet wird. Ebenso gibt es bereits Einrichtungen, welche diese Mittel benützen und bei welchen gleichzeitig ein durchbohrter Planspiegel verwendet wird. Sämtliche Einrichtungen dieser Art haben das Merkmal gemein, daß für die Beleuchtung des Präparates ein gesondertes optisches System zur Anwendung kommt. Diese Beleuchtungssysteme umfassen das mikroskopische Objektiv; dasselbe gilt von dem durchbohrten Spiegel, wenn er verwendet wird. Der Nachteil dieser Methode besteht vor allem darin, daß fast für jedes Objektiv eine besondere Beleuchtungseinrichtung geschaffen werden müß. Demgegenüber unterscheidet sich die Einrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß das Objektiv wie sonst in der Metallmikroskopie die Funktionen: eines solchen mit den Funktionen eines Kondensors vereinigt. Die Vorteile dieser Anordnung liegen vor allem darixi, daß ein einziger Spiegel für eine große Gruppe von Objektiven verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATEINT TANSPRÜCIIE: i. Einrichtung zur Dunkelfeldbeleuchtung mit auffallendem Licht, bei welcher die Beleuchtung durch Strahlen größerer, die Beobachtung durch Strahlen geringerer Apertur erfolgt, wobei das Objektiv gleichzeitig als Dunkelfeldkondensorwirkt, dadurch gekennzeichnet, 'daß ein in der Mitte durchbrochener, in den Strahlengang zwischen Objektiv und Okular geschalteter, aber dem Objektiv möglichst nahe angeordneter versilberter Planspiegel zur Beleuchtung des Präparates verwendet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, z. B. eine Abdeckung der an die Durchbohrung des Spiegels grenzenden Randteile der Spiegelfläche oder eine Blende mit kleinerem Durchmesser als der der Spiegelöffnung hinter dem Spiegel, welche bewirken, daß die der öffnung benachbarten Randteile der Spiegelfläche zur Beleuchtung des Objektes nicht beitragen.
DEH115883D 1928-03-29 1928-03-29 Einrichtung zur Dunkelfeldbeleuchtung mit auffallendem Licht Expired DE488899C (de)

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DE (1) DE488899C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4291938A (en) * 1978-02-12 1981-09-29 International Business Machines Corporation Apparatus for dark field illumination
US5859727A (en) * 1996-07-29 1999-01-12 Olympus Optical Co., Ltd. Objective unit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US5859727A (en) * 1996-07-29 1999-01-12 Olympus Optical Co., Ltd. Objective unit

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