[go: up one dir, main page]

DE486869C - Schaltanordnung fuer Transformatoren - Google Patents

Schaltanordnung fuer Transformatoren

Info

Publication number
DE486869C
DE486869C DEM93767D DEM0093767D DE486869C DE 486869 C DE486869 C DE 486869C DE M93767 D DEM93767 D DE M93767D DE M0093767 D DEM0093767 D DE M0093767D DE 486869 C DE486869 C DE 486869C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
transformers
switching arrangement
switched
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM93767D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Paul Meyer AG
Original Assignee
Dr Paul Meyer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Paul Meyer AG filed Critical Dr Paul Meyer AG
Priority to DEM93767D priority Critical patent/DE486869C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE486869C publication Critical patent/DE486869C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Protection Of Transformers (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für Transformatoren Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltanordnung für Transformatoren mit einem dauernd in Betrieb befindlichen Transformator und einer Anzahl weiterer Transformatoren, die mittels thermischer Abbilder in Abhängigkeit von der Belastung zu- und abgeschaltet werden.
  • Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die thermischen Abbilder, die den späteren Transformatoren zugeordnet sind, von der Erwärmung des ersten Transformators dadurch abhängig gemacht werden, daß sie außer den vom zugehörigen Transformator gespeisten Heizwicklungen auch noch Heizwicklungen enthalten, die von den Strömen des ersten Transformators gespeist werden.
  • Nach weiterer Erfindung sind die Transformatoren mit magnetischen Kurzschlußauslösungen versehen, deren Auslösezeit in der gleichen Reihenfolge nach unten gestaffelt ist, wie die Zuschaltung erfolgt.
  • Schließlich sind die Transformatoren noch mit Spannungsabfallrelais an-sich bekannter Art versehen. Dadurch werden bei sehr starkem Spannungsabfall weitere Einheiten schon zugeschaltet, wenn die Gefahrentempteratur noch nicht erreicht ist, zum Zwecke, länger andauernde Spannungsabsenkungen zu vermeiden.
  • Die Ein- und Ausschaltung von Transformatoren in Abhängigkeit von Kontaktvorrichtungen, die von der Öltemperatur des Transformators abhängig sind, ist bekannt. Bei starken Überlastungen könnten aber die Wicklungen eines Transformators längst Schaden erleiden, bevor sich die Temperatur des Öls nennenswert geändert oder eine Höhe erreicht hat, die bei dauernder Vollbelastung entstehen würde. In diesem Falle können die Spulen verbrennen, ohne daß der Transformator entlastet wird. Dieser Nachteil wird bei Anwendung thermischer Abbilder als Auslöseorgane vermieden, weil diese den Temperaturschwankungen des zu schützenden Urbildes - fast augenblicklich folgen.
  • Es kommt aber nicht auf die Anwendung eines thermischen Abbildes allein an, die an sich schon bekannt ist, sondern darauf, daß jeder Transformator mit einem thermischen Abbild zusammenarbeitet, und die thermischen Abbilder unter sich in die richtige Beziehung gesetzt sind.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. z eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit zwei zuschaltbaren Transformatoren dargestellt, während Abb. i eine bekannte Anordnung mit einem zuschaltbaren Transformator darstellt.
  • In Abb. i bedeutet i den dauernd in Betrieb befindlichen Transformator, z den zu-und abschaltbaren Transformator, 3 einen Handschalter, mit dem der Transformator i eingeschaltet wird. Dieser Schalter kann eine Überstromauslösung für Kurzschluß erhalten. q, und 5 sind die zwei im allgemeinen miteinander gekuppelten Schalter des Transformators? mit den Einschaltespulen 6, 7 und den Auslöse- bzw. Ruhestromspulen 8 und 9. io ist das thermische Abbild; dieses wird geheizt von den drei zu überwachenden Strömen il, 12, 13, welche die drei Spulen i 1, 12, 13 speisen. 14 ist ein Eisenkörper, 15 ein mit Öl gefülltes Gefäß, 16 das temperaturempfindliche Element in Form eines Bimetallstreifens, 17 und 18 sind Kontaktstücke. Aus der Abbildung geht hervor, daß das überwachungsorgan i o als thermisches Abbild eines Transformators ausgebildet ist.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei schwachem Betrieb ist nur der Transformator 1 eingeschaltet. Das thermische Abbild io erwärmt sich in gleichem Maße wie der Transformator. Wird dieser nun überlastet; d. h. rückt seine Temperatur in die Gefahrtemperatur, so gilt das gleiche auch für das thermische Abbild io. Der Bimetallstreifen wandert nach links und berührt das Kontaktstück i8. Dadurch wird der Stromkreis zwischen der mittleren und der äußeren Phase links des Transformators i über die Spulen 6 und 7 geschlossen, was zur Folge hat, daß die Schalter 4 und 5 eingeschaltet werden. Nun sind die beiden Transformatoren i und 2 parallel geschaltet, die Belastung verteilt sich etwa im Verhältnis ihrer Leistungen, die Temperatur des Transformators i und des thermischen Abbildes verringert sich. Sind Transformator i und 2 z. B. gleich groß und sinkt die Belastung des Transformators 1 unter seine halbe Nennleistung, so sinkt die Temperatur im thermischen Abbild so tief, daß der Bimetallstreifen 16 so weit nach rechts wandert, daß eine Unterbrechung zwischen ihm und dem Kontaktstück 17 auftritt. Dies hat zur Folge, daß die beiden Ruhestromspulen 8 und 9 stromlos werden, wodurch der Transformator 2 wieder vom Netz abgetrennt wird.
  • In Abb.2 ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes für drei Transformatoren dargestellt. Es bedeuten i den normal dauernd eingeschalteten Transformator, 2 und 2' die zu- und abschaltbaren Transformatoren. 4 und 5 sind die im allgemeinen miteinander gekuppielten Schaler des Transformators 2 mit den Einschaltespulen 6 und 7 und den Auslöse- bzw. Ruhestromspulen 8 und 9. 4' und 5' sind die entsprechenden Schalter für den Transformator 2', 6' und 7' die Einschaltespulen, 8' und 9' die Ausschaltespulen dieses Transformators. i o ist das thermische Relais mit dem thermischen Abbild des Transformators i, i o' das entsprechende des Transformators 2. Dieses hat einen Heizwiderstand i g, der vom Strom des Transformators i durchflossen wird.
  • Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Anordnung der Abb. i. Die Abweichung gegenüber dieser Anordnung wird durch folgende Überlegung erklärt: Man nimmt an, der Transformator i sei so weit erwärmt, daß er gerade den Transformator 2 noch nicht zuschaltet. Plötzlich tritt ein neuer Belastungszustand auf, die Belastung wird größer als die Nennleistung von Transformator i und 2 zusammen. Da das Temperaturrelais i o gerade vor dem Zuschalten des Transformators 2 stand, so wird dieser fast momentan zugeschaltet. Die Belastung dec Transformators i sinkt dadurch aber nicht unter seine Nennlast, da die Gesamtbelastung voraussetzungsgemäß größer war als die Normalbelastung der Transformatoren i und 2 zusammen. Der Transformator2 und damit sein thermisches Relais i o' sind voraussetzungsgemäß kalt. Der Transformator i wird also so lange stark überlastet, bis -der Transformator 2 seine Gefahrentemperatur erreicht und den Transformator 2' zuschaltet. In dieser Zeit ist der Transformator i längst verbrannt. Das Temperaturrelais io' des Transformators 2 und etwaiger weiterer Transformatoren muß also vom Belastungszustand oder besser vom Temperaturenzustand des Transformators i abhängig gemacht werden. Dies kann beispielsweise dadurch bewerkstelligt werden, daß das Temperaturrelais rd des Transformators 2 und die etwaiger weiterer Transformatoren durch von den Strömen des Transformators i durchflossene Widerstände i9 vorgewärmt werden. Die Zuschaltung des dritten Transformators erfolgt dann so rasch, daß der Transformator i bis auf seine Nennlast entlastet wird, bevor er Schaden nehmen kann. Sinngemäß überträgt sich das Gesagte auf weitere zu- und abschaltbare Transformatoren.
  • Selbstverständlich kann die Anordnung auch für andere elektrische Einheiten verwendet werden, z. B. parallel zu schaltende Maschinen, Gleichrichter und ähnliche. Die Anordnung kann dadurch noch ergänzt werden, daß die Schalter 3 und 4 bzw. 4' magnetische Auslöser erhalten, welche bei Kurzschlußstrom ansprechen. Ist nur Transformator i in Betrieb, so hat der Kurzschlußauslöser diesen Transformator abzuschalten, bevor über das thermische Abbild der zweite Transformator zugeschaltet wird. Sind mehrere Transformatoren in Betrieb, so empfiehlt es sich, daß die Kurzschlußauslöser auf verschiedene Zeiten eingestellt werden, damit die Transformatoren stufenweise abgeschaltet werden, und zwar soll immer Transformator z' zuerst abgeschaltet werden, dann Transformator 2 und schließlich Transformator i.
  • Wird ein Transformator überlastet, so sinkt seine Klemmenspannung. Um die für Motoren und Lichtanlagen unangenehme dauernde Spannungssenkung zu vermeiden, kann die Anordnung dadurch ergänzt werden, daß ein Spannungsrückgangsrelais zu- dem in Betrieb befindlichen Transformator einen oder mehrere Transformatoren unverzögert oder mit geringer Verzögerung zuschaltet, wenn die Spannung unter einen bestimmten einstellbaren Betrag sinkt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRLTCHR: t. Schaltanordnung für Transformatoren mit einem dauernd in Betrieb befindlichen Transformator und einer Anzahl weiterer Transformatoren, die mittels thermischer Abbilder in Abhängigkeit von der Belastung zu- und abgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle weiteren thermischen Abbilder von der Erwärmung des ersten Transformators dadurch abhängig sind, daß sie außer den vom zugehörigen Transformator gespeisten Heizwicklungen auch noch Heizwicklungen enthalten, die von den Strömen des ersten Transformators gespeist werden. Schaltanordnung für Transformatoren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren magnetische Kurzschlußauslösungen aufweisen, deren Auslösezeiten derart gestaffelt sind, daß die Abschaltung in umgekehrter Reihenfolge wie die Zuschaltung erfolgt. 3. Schaltanordnung für Transformg.-toren nach Anspruch t und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren mit Spannungsabfallrelais an sich bekannter Art versehen sind, so daß bei sehr starkem Spannungsabfall eine Zuschaltung weiterer Einheiten-- erfolgt, auch wenn die Gefahrentemperatur noch nicht erreicht ist.
DEM93767D 1926-03-21 1926-03-21 Schaltanordnung fuer Transformatoren Expired DE486869C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM93767D DE486869C (de) 1926-03-21 1926-03-21 Schaltanordnung fuer Transformatoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM93767D DE486869C (de) 1926-03-21 1926-03-21 Schaltanordnung fuer Transformatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486869C true DE486869C (de) 1929-11-29

Family

ID=7322522

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM93767D Expired DE486869C (de) 1926-03-21 1926-03-21 Schaltanordnung fuer Transformatoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE486869C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3523059A1 (de) Schutzschalter
DE2127377B2 (de) Sicherungsautomat mit schaltspule und bimetallelement
DE855602C (de) Anordnung zur Begrenzung der UEberstroeme in elektrischen Strom-kreisen, insbesondere Starkstromnetzen
DE486869C (de) Schaltanordnung fuer Transformatoren
DE4331250C1 (de) Vorrichtung zur Begrenzung des Einschaltstromes in einem Laststromkreis
DE3316230A1 (de) Leitungs- und/oder geraeteschutzschalter gegen ueberstrom und kurzschluss
DE3719308C2 (de)
DE1181305B (de) Schaltungsanordnung zur Pruefung von Fehlerstromschutzschaltungen vor Einschaltung eines Verbrauchers
DE597076C (de) Thermostatschalter, insbesondere zur Temperaturregelung elektrisch beheizter Geraete
DE885112C (de) Thermischer Ausloeser zur Regelung und UEberwachung von elektrischen Anlagen
DE562038C (de) Einrichtung zum Anlassen eines Einphaseninduktionsmotors mit Hilfe eines Doppelspulenrelais
DE477692C (de) Einstellvorrichtung fuer Gleichstrom-UEberstromschalter, insbesondere fuer schnellwirkende Gleichstrom-UEberstromschalter
DE1067928B (de) Prüfanordnung für Fehlersromschutzschalter
DE478667C (de) Selbsttaetige Wiedereinschaltvorrichtung
AT317343B (de) Thermisches Überstromrelais
DE744004C (de) Schaltanordnung zur selbsttaetigen Steuerung der Schalter elektrischer Verteilungsanlagen
CH660647A5 (de) Leitungs- und/oder geraeteschutzschalter gegen ueberstrom und kurzschluss.
DE2702181A1 (de) Kurzschluss-schutzschaltung fuer geraete mit halbleiterschaltern, insbesondere fuer lichtsteuergeraete
DE426742C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen UEberlastung durch einen selbsttaetigen UEberstromschalter, zu dessen Kontakten ein Widerstand parallel liegt
DE661915C (de) Elektrischer Strombegrenzer
AT224220B (de) Schützengesteuerte Anordnung zur automatischen, lastabhängigen Stern- auf Dreieckumschaltung eines Induktionsmotors
DE761123C (de) Mehrpoliger Trennschutzschalter mit einer Fehlerstromspule
DE723212C (de) Schutzeinrichtung fuer Stufentransformatoren
DE941618C (de) Schaltungsanordnung fuer Lichtsignale mit zwei Fahrtlichtstromkreisen mit gemeinsamer Rueckleitung
DE610831C (de) Anordnung zum funkenlosen Abschalten eines induktiven Widerstandes in Gleichstromkreisen